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Die Inhalte deiner Website exportieren

Exportiere die Inhalte deiner Website, um sie auf eine andere WordPress-Website oder -Plattform zu übertragen. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du die Beiträge, Seiten und Kommentare deiner Website exportieren kannst.

Video-Tutorial

Für Export vorbereiten

Bevor du deine Exportdatei erstellst, führe diese Schritte aus, um den Prozess schneller und zuverlässiger zu machen:

  1. Ändere die Sichtbarkeit deiner Website, damit deine Bilder auf die neue Website übertragen werden können. Du kannst die Einstellung wieder auf privat setzen, nachdem der Transfer abgeschlossen ist.
  2. Bereinige deine Website, um eine kleinere, schnellere Exportdatei zu erstellen, die nur die Inhalte enthält, die du dir wünschst, indem:
    1. Unerwünschte Entwurfsseiten und -beiträge gelöscht werden.
    2. Spam und ausstehende Kommentare entfernt werden.
    3. Nicht verwendete Plugins deaktiviert werden.

Deine Exportdatei enthält deine Beiträge, Seiten und Kommentare, aber nicht dein Theme-Design, deine Anpassungen oder Plugins. Um deine gesamte Website einschließlich Designelementen zu exportieren, verwende ein Migrations-Plugin.

Deine Inhalte exportieren

Befolge die nachfolgenden Schritte, um eine Export-Datei mit den Inhalten deiner WordPress.com-Website zu erstellen.

  1. Rufe das Dashboard deiner Website auf.
  2. Navigiere zu Tools → Exportieren.
Ein Pfeil, der vom Menüpunkt „Tools“ zum Untermenü „Exportieren“ zeigt.
  1. Wähle Alle Inhalte, um alles zu exportieren, oder wähle bestimmte Inhaltstypen aus.
  2. Klicke auf den Button Exportdatei herunterladen.
Ein Pfeil, der auf die Option „Alle Inhalte“ zeigt, und der umrandete Button „Export-Datei herunterladen“.
  1. Warte, während deine Exportdatei erstellt wird. Für die meisten Websites dauert dies in der Regel 1–2 Minuten. Die Datei wird automatisch auf deinen Computer heruntergeladen, sobald sie fertig ist.
  2. Du erhältst eine Datei, die alle von dir ausgewählten Inhalte enthält. Dazu gehören deine Beiträge, Seiten, Kommentare und Links zu deinen Bildern.

Wenn dein Export relativ groß ist (mehr als etwa 1000 Seiten oder Beiträge), erhältst du eine E-Mail mit einer einzelnen ZIP-Datei, die mehrere XML-Dateien enthält. Wenn du Inhalte in eine andere Website importierst, musst du jede der XML-Dateien einzeln importieren.

Informationen zu Export-Dateien

Deine Inhalte werden als XML-Datei (oder als WXR-Datei) gespeichert. Dies ist ein Standarddateiformat, das von WordPress und vielen anderen Website-Plattformen gelesen werden kann. Diese Datei enthält deine Beiträge, Seiten, Kommentare, Kategorien und Schlagwörter, und außerdem Links zu deinen Mediendateien (nicht die tatsächlichen Dateien).

Lösche deine ursprüngliche Website noch nicht und mache sie auch nicht zu einer privaten Website. Deine neue Website muss darauf zugreifen können, um deine Bilder zu kopieren. Bei Websites mit vielen Fotos kann das mehrere Stunden dauern. Um zu bestätigen, dass alle deine Bilder erfolgreich übertragen wurden, vergleiche die Anzahl der Elemente in deiner Mediathek auf deinen alten und neuen Websites. Sie sollten übereinstimmen.

Medien deiner Website anzeigen

Deine Exportdatei enthält nicht deine eigentliche Mediathek (wie Fotos, Videos, Audiodateien usw.). Stattdessen enthält sie Anweisungen, die deiner neuen Website mitteilen, wo sie diese Dateien auf deiner ursprünglichen Website finden und kopieren soll. Aus diesem Grund muss deine ursprüngliche Website weiterhin öffentlich und zugänglich sein. Denn deine neue Website verwendet diese Anweisungen, um deine Bilder während des Imports zu finden und zu kopieren.

Du kannst auch alle Medien deiner Website herunterladen, indem du deine Mediathekexportierst.

Nach dem Export

Nachdem du die Inhalte deiner Website exportiert hast, kannst du Folgendes tun:

Wenn du zu einer selbst gehosteten WordPress-Website wechselst, installiere zuerst das kostenlose Jetpack-Plugin, um die Jetpack-Funktionalität auf der neuen Website beizubehalten.

Zusätzliche Schritte

Wenn du von WordPress.com zu einem anderen Hoster wechselst und deine WordPress.com-Website nicht mehr nutzen möchtest, kannst du Folgendes tun:

Als Backup-Tool exportieren

WordPress.com erstellt bereits automatische Backups deiner Website und speichert sie sicher. Wenn mit unseren Servern etwas schiefgeht, können wir deine Website aus diesen Backups wiederherstellen.

Die Exportdatei enthält nur deine schriftlichen Inhalte und Verweise auf deine Bilder. Sie enthält weder dein Theme noch Designanpassungen, Plugins oder die eigentlichen Bilddateien. Für eine vollständige Backup-Lösung kann für Websites mit dem Business- oder Commerce-Tarif jederzeit ein vollständiges Backup heruntergeladen oder eine Wiederherstellung von einem Backup durchgeführt werden.

Wenn du deine Inhalte manuell mit der Exportmethode sichern möchtest, importiere die XML-Datei nach dem Exportieren in eine andere WordPress-Website. Dadurch wird ein Backup des gesamten Inhalts erstellt, auf das du unabhängig zugreifen kannst.

Problembehandlung bei Exportfehlern

Wenn dein Export fehlschlägt, liegt das in der Regel daran, dass deine Website zu viele Inhalte auf einmal verarbeitet. So behebst du das Problem:

  1. Deaktiviere alle Plugins auf deiner Website (die ohnehin nicht in der Export-Datei enthalten sind).
  2. Lösche Spam oder ausstehende Kommentare.
  3. Lösche alle Seiten oder Beiträge, die du nicht exportieren möchtest.
  4. Exportiere Teil-Inhalte Schritt für Schritt, indem du bestimmte Daten, Autoren oder Kategorien auswählst, anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu exportieren.

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