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Read full article about: Anthropic verbietet KI-Nutzung im Bewerbungsgespräch

Bewerber bei Anthropic dürfen im Bewerbungsgespräch keine KI benutzen, sofern nicht ausdrücklich erlaubt. Laut Bloomberg Businessweek durchlaufen Kandidaten bis zu fünf Runden mit Interviews und Tests, darunter ein sogenanntes "Kultur-Interview". Dabei werden Bewerber zu ihren Werten, ihrer Weltanschauung und ethischen Konflikten befragt.

BERJAYA
via Anthropic

Im Vergleich zu anderen Unternehmen sollen die Gespräche hier besonders intensiv sein. Anthropic erwartet auch kritisches Denken gegenüber dem eigenen Unternehmen. Gründer Dario Amodei ist bekannt dafür, intensiv über die Zukunft von KI als positiver Kraft, aber auch Gefahr für die Menschheit zu diskutieren. Wer im Kultur-Interview durchfällt, hat schlechte Karten, den Job zu bekommen.

Gehälter erreichen bis zu 850.000 Dollar, hinzu kommen aktienbasierte Vergütungen. Gerade bei OpenAI und Anthropic entstehen derzeit zahlreiche Multimillionäre, was bei Entwicklern, die nicht davon profitieren, trotz guter Gehälter Zukunftsängste auslöst. Manche Bewerber zahlen im Schnitt 4600 Dollar für Vorbereitungscoaching, das von OpenAI- und Anthropic-Angestellten anonym durchgeführt wird.

Read full article about: Große Gender-Lücke bei KI-Coding-Tools: Männliche Forscher setzen Agenten wie Claude Code weit häufiger ein

Anthropic hat die Nutzung von KI in Sozialwissenschaften untersucht. Demnach nutzen viel mehr Männer als Frauen sogenannte Coding-Agenten, also KI-Tools wie Claude Code, die automatisch Programmcode schreiben. Forscher mit typisch männlichen Namen setzen diese Werkzeuge mehr als doppelt so häufig ein wie solche mit typisch weiblichen Namen. Dieser Unterschied bleibt auch innerhalb gleicher Fachrichtungen und Karrierestufen bestehen.

BERJAYA
Unterschiede bei der Nutzung von KI und Coding-Agenten nach Karrierestufe, Geschlecht und Universitätsrang. Während die allgemeine KI-Nutzung relativ gleichmäßig verteilt ist, zeigen sich bei Coding-Agenten große Unterschiede. | Bild: Anthropic

Ökonomen liegen bei der Coding-Agenten-Nutzung mit 39 Prozent Nutzung vorn, Bildungswissenschaftler mit vier Prozent am Ende. Doktoranden und Postdocs greifen deutlich häufiger zu Code-KI als Professoren, und Forscher an Top-25-Universitäten nutzen die Tools 40 Prozent häufiger. Der häufigste Einsatzzweck ist mit 97 Prozent die Code-Generierung für Datenanalyse. Nur ein Drittel nutzt KI zum Schreiben von Texten.

Code-Generierung ist mit 97 Prozent der häufigste Anwendungsfall bei Coding-Agent-Nutzern. Textentwürfe erstellen nur 54 Prozent der Coding-Agent-Nutzer und 30 Prozent der übrigen KI-Nutzer. Ökonomen nutzen KI am vielseitigsten, auch zum Verfassen von Texten (50 Prozent). | Bild: Anthropic
Code-Generierung ist mit 97 Prozent der häufigste Anwendungsfall bei Coding-Agent-Nutzern. Textentwürfe erstellen nur 54 Prozent der Coding-Agent-Nutzer und 30 Prozent der übrigen KI-Nutzer. Ökonomen nutzen KI am vielseitigsten, auch zum Verfassen von Texten (50 Prozent). | Bild: Anthropic

Laut den Autoren sind die Unterschiede bei Geschlecht, Karrierestufe und Universitätsrang bei Coding-Agenten größer als bei der allgemeinen KI-Nutzung.

Bis zu 75 Milliarden Euro: SoftBank macht Frankreich zum größten europäischen Standort für KI-Infrastruktur

SoftBank plant KI-Rechenzentren mit bis zu 5 Gigawatt Kapazität in Frankreich – für bis zu 75 Milliarden Euro die größte KI-Infrastruktur-Investition des Konzerns in Europa. Allein bis 2031 sollen an drei Standorten in Nordfrankreich Anlagen für 45 Milliarden Euro entstehen. Weltweit häufen sich SoftBanks Mega-Ankündigungen, doch die tatsächliche Umsetzung vieler Projekte steht noch aus.

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Read full article about: Microsoft plant Windows-PCs mit Nvidia-Chips und KI-Agenten, die Aufgaben lokal erledigen

Nvidia steigt in den PC-Markt ein: Nächste Woche sollen laut Axios die ersten Windows-Computer mit Nvidia-Chips als Hauptprozessor vorgestellt werden. Die Ankündigung erfolgt auf der Computex-Messe in Taiwan und Microsofts Build-Konferenz in San Francisco. Neben Microsofts eigener Surface-Marke soll auch Dell entsprechende Geräte zeigen.

Microsoft plant zudem neue Software, mit der KI-Agenten Aufgaben lokal auf Windows-PCs erledigen können. Microsoft setzt seit Anfang des Jahres auf OpenClaw und hat dafür ein neues Team unter dem Entwickler Omar Shahine aufgebaut. OpenClaw-Gründer Peter Steinberger, inzwischen bei OpenAI angestellt, soll auf der Build-Konferenz eine Session halten. Womöglich nutzt Microsoft das OpenClaw-Framework für die PCs.

BERJAYA
via X

Microsofts erster Versuch mit KI-PCs ("Copilot+ PC") war der Versuch, KI als Marketing für den Verkauf von Notebooks einzuspannen sowie das eigene Copilot-Produkt in den Markt zu drücken und als Standard zu etablieren. Man kann es als gescheitert ansehen. Jetzt unternimmt der Konzern einen zweiten Anlauf mit einer offenbar grundlegenderen Integration in Arbeitsabläufe. Bedenken gibt es bei OpenClaw bezüglich Sicherheit und Verlässlichkeit, auch wenn die Integration nur lokal erfolgen sollte.

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Read full article about: Terence Tao: KI ermöglicht erstmals Arbeitsteilung in der Mathematik

Mathematiker Terence Tao erklärt, wie KI die mathematische Forschung durch Arbeitsteilung verändern kann. Bisher mussten Mathematiker alle Teilaufgaben selbst beherrschen: Probleme formulieren, Strategien entwickeln, auswählen, umsetzen, verifizieren und kommunizieren. Anders als in Industrie oder Naturwissenschaften war Spezialisierung in der Mathematik nie möglich.

KI und formale Verifikation könnten das ändern, so Tao. KI könne Lücken in Kollaborationen füllen, wenn bestimmte Fähigkeiten fehlen. Entscheidend sei das Gleichgewicht: Wenn KI Strategien generieren, aber nicht verifizieren könne, entstehe nur eine Flut ungeprüfter Ideen. Erst wenn Automatisierung in mehreren Bereichen gleichzeitig voranschreite, ergebe sich ein neuer, effektiver Stil der Mathematik. Menschen blieben unverzichtbar, da KI-Leistungen ungleichmäßig seien. Dieses Prinzip dürfte ähnlich auf viele Bereiche anwendbar sein.

Das Maß an Automatisierung und KI-Leistung, das man sinnvoll einsetzen kann, bevor es zu Slop wird, ist in etwa proportional dazu, wie streng die eigene Verifikation ist.

Terence Tao

Tao nähert sich damit seiner Vision einer "industriellen Mathematik": Statt dass einzelne Forscher jahrelang an schwierigen Problemen arbeiten, könnten große Teams mit KI-Unterstützung breitere, aber weniger tiefgehende Forschung betreiben. KI verarbeite Milliarden Datenpunkte, Menschen stellten aus wenigen Beobachtungen "inspirierte Vermutungen" an.

Read full article about: Angreifer missbrauchen geteilte ChatGPT- und Claude-Chats, um Schadsoftware zu verbreiten

Angreifer missbrauchen die Funktion geteilter Konversationen bei ChatGPT und Claude, um Schadsoftware zu verbreiten. Beide Plattformen erlauben es, Chats per Link öffentlich zu teilen. Nutzer landen dann über bezahlte Suchanzeigen in diesen Chats. Da die URLs auf vertrauenswürdigen Domains liegen, schlagen Sicherheitstools keinen Alarm, und auch Menschen vertrauen den Inhalten eher.

Indicator Type
hxxps://claude[.]ai/share/8e6401b5-4849-46c4-a3cb-29e1c3c49131 URL
hxxps://chatgpt[.]com/s/cb_6a0f1e6bbec88191aa7fede27163f08d URL
openew[.]app Domain
de8c50e8ccd240ef9d10ec26c26eeb37a4d1cad7c1e0edf3bb6e5689ec2dde78 SHA256

Laut dem Sicherheitsunternehmen Push Security erstellen Angreifer etwa geteilte Chats, die wie offizielle Störungsmeldungen oder Installationsanleitungen aussehen. Eine neue Variante nutzt ChatGPTs Code-Rendering, um innerhalb eines geteilten Chats eine komplette gefälschte Fehlerseite zu bauen, die zum Download einer infizierten Desktop-App weiterleitet. Bei Claude tarnen sich geteilte Chats als Apple-Support-Anleitungen mit schädlichen Terminal-Befehlen.

BERJAYA
Im Claude-Chat wird hier eine Fake-Download-Anleitung für Claude Code angeeigt, die zu Malware führt. | Bild: Push Security

Push Security nennt die Angriffstechnik "LLMShare". Auch BleepingComputer und Kaspersky haben ähnliche Kampagnen bereits dokumentiert.

Read full article about: OpenAI bringt Computer Use für Codex auf Windows 11 – die KI steuert jetzt auch den PC

OpenAI hat die Codex-App auf Windows 11 um "Computer Use" und mobile Nutzung erweitert. Damit kann die KI Apps, Daten und andere Ressourcen auf dem PC nutzen, auch wenn der Nutzer gerade nicht am Rechner sitzt. Codex kann so etwa Apps testen, Fehler suchen oder Arbeit überprüfen. Die Funktion lässt sich in den Codex-Einstellungen aktivieren. Über Befehle wie @computer oder @Paint steuert Codex dann gezielt Programme.

Zusätzlich ist Codex nun auch über die ChatGPT-App auf iPhone und Android erreichbar, um Aufgaben auf dem Windows-Rechner aus der Ferne zu starten oder zu überwachen. Die Computer-Use-Funktion war seit April zunächst nur auf macOS verfügbar, die mobile Anbindung kam im Mai hinzu.

Der starke Ausbau der Codex-App in den vergangenen Wochen ist Teil von OpenAIs Plan, eine "Super-App" für Arbeit und Alltag zu entwickeln. Auch ChatGPT könnte künftig Teil dieser App werden, auch wenn die Marke wahrscheinlich zu stark ist, um sie unter Codex zu subsumieren, ein Tool, das sich derzeit noch primär an Entwickler richtet.

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KI-Coding: Salesforce-Entwickler sind dank Claude Code angeblich viel schneller – und noch dazu besser

Salesforce hat seine gesamte Entwicklungsorganisation ohne Token-Limits auf Anthropics Claude Code umgestellt und meldet für April 2026 massive Produktivitätsgewinne: 79 Prozent mehr Pull-Requests pro Entwickler bei gleichzeitig fünf Prozent weniger Incidents. Unabhängig prüfbar sind die Zahlen nicht. Das Beispiel zeigt, wie gespalten die Coding-Branche beim agentischen Shift ist: Revolution oder größter Aufbau von Tech-Schulden aller Zeiten?