Hielte mit einer Kanzlerin auch eine weibliche Politik Einzug? Und was wäre darunter überhaupt zu verstehen? Die Merkel-Biografin Evelyn Roll über die politische Psychologie der CDU-Chefin
Die Menschen frustriert, die Städte verwahrlost – so sehen viele im Westen die neuen Länder. Stimmt das noch? Erkundungen zwischen Eisenhüttenstadt und Görlitz
Die Reichen müssten zur Kasse gebeten werden, sagt Klaus Ernst von der Linkspartei. Das Land benötige mehr Freiheit, meint FDP-Politiker Karl-Heinz Paqué. Ein Streitgespräch über Steuern, Standortwettbewerb und internationale Solidarität
Im Kampf um die Eigenheimzulage haben die Bausparkassen mit der Union ihren großen Verbündeten verloren. Die Lobbyisten stört das wenig – neue Subventionen sind längst versprochen
US-Forscher haben aus erwachsenen Körperzellen eines Menschen etwas gemacht, das embryonalen Stammzellen ähnelt. Ein Ersatz für therapeutisches Klonen ist das nicht
Die Black Box ist in Wahrheit rot. Vor allem aber ist sie antiquiert. Längst gibt es bessere Möglichkeiten, Unfalldaten aufzuzeichnen und Flugzeugkatastrophen aufzuklären
Ist der Abzug aus dem Gaza-Streifen der Anfang vom Ende des Nahost-Konflikts? Ein Gespräch mit dem israelischen Schriftsteller Amos Oz über kindische Vorstellungen vom Frieden, blinde deutsche Sentimentalität und die intime Macht der Literatur
Die strikte Zeichenhaftigkeit einer schauerlichen Abwesenheit und zugleich einer ungeheuerlichen, diffusen Bedrohung hat Fritz Lang in seinem ersten Tonfilm M – Eine Stadt sucht einen Mörder
Tue etwas Fürchterliches und studiere die Folgen: Stephan Kimmig inszeniert in Salzburg Kleists Wahnsinnstrauerspiel Penthesilea als Wet-T-Shirt-Tragödie
Lange Zeit galten Berlin und Bremen als die Sorgenkinder des deutschen Bildungssystems. Jetzt bescheinigen ihnen ausgerechnet wirtschaftsnahe Forscher im "Bildungsmonitor 2005" einen erstaunlichen Reformeifer