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The Wayback Machine - https://web.archive.org/web/20041027095524/http://members.fortunecity.de:80/dvdfaq/

BERJAYA

DVD Demystified logo

DVD Demystifiziert / H�ufig gestellte Fragen zur DVD (und Antworten)

www.dvdfaq.de.vu

Dies ist die Korrektur vom 22. Oktober 2004 der offiziellen Internet-DVD-FAQ f�r die Usenet-Newsgroups rec.video.dvd.
(Siehe unten, was neu ist). Senden Sie Korrekturen, Erg�nzungen und neue Fragen an Jim Taylor <jtfrog@usa.net>.
Korrekturen zur deutschen Version oder neue Fragen auf deutsch bitte an <carsten.stupka@web.de>.

Diese FAQ wird mindestens einmal monatlich aktualisiert. Wenn Sie gerade eine Version sehen, die �lter ist als ein Monat, ist das eine veraltete Kopie. Die aktuellste Version gibt es bei DVD Demystified.


Inhalt


K�rzliche �nderungen (zuletzt am 7. Februar in die Newsgroups gepostet):


[0] Wo kann ich die DVD-FAQ herbekommen?

[0.1] Wurde die DVD-FAQ in andere Sprachen �bersetzt?

Die folgenden �bersetzungen der DVD-FAQ sind verf�gbar. �bersetzungen in wenige andere Sprachen sind in Arbeit.

Wenn Sie die FAQ in andere Sprachen (irgendjemand in klingonisch?) �bersetzen wollen, kontaktieren Sie bitte Jim.

Siehe 6.4.5 f�r Infos in anderen Sprachen.

[0.2] Diese FAQ ist zu technisch und ausf�hrlich. Gibt es eine einfachere Version?

Werfen Sie einen Blick auf Earl's Famous DVD Technology Exposition Web Page Extravaganza Supreme Deluxe <lonestar.texas.net/~bdub/earl/dvd.htm>.

Oder Sie bevorzugen eventuell The Simpsons' DVD Q&A. (Obwohl Lisa irrt�mlich behauptet, DVD st�nde f�r "Digital Versatile Disc / Digitale Vielseitige Scheibe" - wem werdet ihr glauben - mir oder einem acht Jahre altem Genie?)

[0.3] Ist diese FAQ �berhaupt gut? Wer schrieb sie? Woher wei� ich, dass sie genau ist?

Hier sind einige Benutzerkommentare (deu.) �ber die DVD-FAQ. Es ist die akkurateste Quelle f�r DVD-Informationen in dieser Galaxie. Wenn Sie etwas finden, das Sie f�r einen Fehler halten, bitte lassen Sie Jim davon wissen. Es gibt viele gute Informationsseiten �ber DVD im Internet. Hinweise auf andere DVD-Seiten sind �ber die ganze FAQ zerstreut und in der Sektion 6.4.

Die DVD-FAQ wurde von Jim Taylor geschrieben, dem Autor von DVD Demystified und Everything You Ever Wanted to Know About DVD. Jim war schon im DVD-Gesch�ft, bevor es �berhaupt existierte. Er erfuhr 1995 erstmalig von dem kommenden DVD-Format und begann, Artikel zu schreiben, um andere �ber diese faszinierende Technologie zu informieren. Jim erhielt den "2000 DVD Pro Discus Award for Outstanding Contribution to the Industry / 2000 DVD Pro Scheibenpreis f�r au�ergew�hnlichen Beitrag zur Industrie", wurde als einer der 21 einflussreichsten "DVD executives" vom "DVD Report" bezeichnet, war ein einf�hrender Eingeweihter in die "2002 Digital Media Hall of Fame" und wurde im Oktober 2003 im "One to One magazine" als einer der DVD-Pioniere bezeichnet. Jim arbeitete �ber 20 Jahre mit interaktiven Medien, entwarf Lernsoftware, Laserdiscs, CD-ROMs, Websites und DVDs, zusammen mit Lernseminare, �bungskursen und Universit�tskurs. Er schrieb Artikel und Kolumnen �ber DVD f�r Publikationen wie zum Beispiel Widescreen Review, diente als Pr�sident der DVD Association, und sitzt in Beratungsaussch�ssen f�hrender Firmen in der DVD-Industrie. Jim war fr�her "DVD-Evangelist" bei Microsoft und ist zurzeit Chef der DVD-Technologie und Hauptgesch�ftsf�hrer der "Advanced Technology Group", bei Sonic Solutions der leitende Entwickler von DVD-Erstellungssystemen.

[0.4] Wie gro� ist dieses Ding?

Weil Sie gefragt haben sind hier die Statistiken vom Oktober 2002:

Gr��e: 538 KB (551,169 Byte)
Wortanzahl: 64,016
Anzahl an externen Links: 2,776

Wenn Sie sich wundern, warum das alles an einem St�ck ist, anstelle in kleinere Teile aufgeteilt zu sein, die schneller laden w�rden: der Hauptgrund ist, dass Sie so Ihren Browser einfacher zum Suchen in der gesamten FAQ benutzen k�nnen. Ich wei�, dass das der WebTV-Browser wegen Probleme verursacht. Entschuldigung. Ich werde es eventuell eines Tages aufteilen. In der Zwischenzeit versuchen Sie bitte folgendes: Ratschlag.


[1] DVD allgemein

[1.1] Was ist DVD?

DVD ist die neue Generation optischer Speichermedientechnologie. DVD ist im Grunde eine gr��ere, schnellere CD, welche kinoartiges Video enthalten kann, besseren Ton als Audio-CDs, Standbilder und Computerdaten. DVD zielt auf die Bereiche Heimunterhaltung, Computer und Gesch�ftsinformationen in einem einzigen digitalen Format ab. Sie hat die Laserdisc ersetzt, sie ist auf dem Weg, die Videokassetten und Videospielcartridges zu ersetzen und kann eventuell die Audio-CD und CD-ROM ersetzen. DVD findet weite Unterst�tzung von allen gro�en Elektronikfirmen, allen gro�en Computerhardwarefirmen und allen gro�en Filmgesellschaften und Musikstudios. Mit der beispiellosen Unterst�tzung wurde die DVD innerhalb eines Zeitraumes von weniger als drei Jahren nach der Einf�hrung das erfolgreichste Unterhaltungselektronikprodukt aller Zeiten. 2003, sechs Jahre nach der Einf�hrung, gab es �ber 250 Millionen DVD-Abspielger�te weltweit - darunter z�hlen DVD-Player, DVD-PCs und DVD-Spielekonsolen. Dies war mehr als die H�lfte aller Videorekorder, somit wurde DVD der neue Standard f�r Videover�ffentlichungen.

Es ist wichtig, dass man den Unterschied zwischen den physikalischen Formaten (wie DVD-ROM und DVD-R) und den Anwendungsformaten (wie DVD-Video und DVD-Audio) versteht. DVD-ROM ist das Basisformat, das Daten enth�lt. DVD-Video (oft einfach nur "DVD" genannt) definiert, wie Videoprogramme wie Filme auf der Disc gespeichert werden und in einem DVD-Video-Player oder einem DVD-Computer abgespielt werden (siehe 4.1). Der Unterschied ist �hnlich dem zwischen CD-ROM und Audio-CD. DVD-ROM umfasst beschreibbare Variationen: DVD-R/RW, DVD-RAM und DVD+R/RW (siehe 4.3). Die Anwendungsformate umfassen DVD-Video, DVD-Video Recording (DVD-VR), DVD+RW Video Recording (DVD+VR), DVD-Audio Recording (DVD-AR), DVD Stream Recording (DVD-SR), DVD-Audio (DVD-A) und Super Audio CD (SACD). Es gibt auch spezielle Anwendungsformate f�r Spielekonsolen wie die Sony PlayStation 2 und die Microsoft Xbox.

[1.1.1] Wof�r stehen die Buchstaben "DVD"?

Alle folgenden waren wirkliche Vorschl�ge f�r die W�rter, die hinter der Abk�rzung "DVD" stehen.

Und die offizielle Antwort lautet? "Nichts." Das originale Akronym kam von "digital video disc." Einige Mitglieder des DVD Forums (siehe 6.1) versuchten, auszudr�cken, dass DVD viel weiter geht als nur f�r Videozwecke, indem sie sie in die schmerzhaft verdrehte Phrase "digital versatile disc" umbenannten, aber dies wurde niemals offiziell vom gesamten DVD Forum akzeptiert. Das DVD Forum urteilt 1999 dar�ber, dass DVD als ein internationaler Standardard einfach nur aus drei Buchstaben besteht. Letzten Endes: wie viele Leute fragen danach, was VHS bedeutet? (Raten Sie mal, niemand ist sich in dieser Frage einig.)

[1.2] Was sind die Eigenschaften von DVD-Video?

Bemerkung: Die meisten Discs verf�gen nicht �ber alle Funktionen (mehrere Audio-/Untertiteltracks, nahtlose Verzweigung, Kindersicherung etc.), weil jede Funktion extra erstellt werden muss. Einige Discs erlauben kein Suchen und �berspringen.

Die meisten Player unterst�tzen einen Standardsatz an Funktionen:

* Muss bei Zusatzmaterial auf der Disc enthalten sein.

Einige Player haben zus�tzliche Funktionen:

[1.3] Wie ist die Qualit�t von DVD-Video?

DVD hat das Verm�gen, Video in Fast-Studioqualit�t und Ton mit h�herer Qualit�t als CDs hervorzubringen. DVD ist der Benutzervideokassette gewaltig �berlegen und normalerweise besser als Laserdisc (siehe 2.7.). Wie dem auch sei, die Qualit�t h�ngt von vielen Produktionsfaktoren ab. Da sich die Komprimierungserfahrung erh�ht und sich die Technik verbessert, steigt die Qualit�t. Aber, da Produktionskosten geringer werden und DVD-Erstellsoftware immer weiter verbreitet wird, gibt es wiederum mehr sch�big produzierte Discs. Einige Niedrigbudget-DVDs benutzen sogar MPEG-1-Kodierung (welche nicht besser ist als VHS) anstelle des h�herqualitativen MPEG-2.

DVD-Video wird �blicherweise von den digitalen Studio-Masterb�ndern in das MPEG-2-Format kodiert. Der Kodierungsprozess benutzt verlustbehaftete Kompression, die redundante Information (wie beispielsweise die Bildareale, die sich nicht ver�ndern) und Information, die nicht ohne weiteres vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, entfernt. Das resultierende Video, besonders, wenn es komplex ist und sich schnell �ndert, kann manchmal sichtbare M�ngel aufweisen, abh�ngig von der Verarbeitungsqualit�t und dem Ausma� der Kompression. Bei durchschnittlichen Videodatenraten von 3,5 bis 6 Mbps (Millionen Bits/Sekunde) sind Kompressionsartefakte eventuell vereinzelt sichtbar. H�here Datenraten k�nnen in h�herer Qualit�t resultieren, wobei fast keine sichtbaren Unterschiede zu den Masterb�ndern bei Bitraten von mehr als 6 Mbps auftreten. Da sich die MPEG-Kompressionstechnologie verbessert, wird h�here Qualit�t bei niedrigeren Datenraten erzielt.

Video von DVD enth�lt manchmal sichtbare Artefakte wie beispielsweise Farbstreifen, Verschwommenheiten, Blockbildung, unscharfe Punkte, Flimmern, fehlende Details und sogar Effekte wie, dass ein Gesicht hinter dem Rest des bewegten Bildes schwebt. Es ist wichtig, zu verstehen, dass sich der Terminus "Artefakt" auf etwas bezieht, das nicht im Bild sein sollte. Artefakte sind manchmal durch schlechte MPEG-Kodierung verursacht, aber Artefakte sind �fter das Resultat aus falsch eingestelltem Fernsehger�t, schlechten Kabeln, elektrischer Interferenz, schlampiger digitalen Rauschverminderung, falscher Bildverst�rkung, schlechtem Film-zu-Video-Transfer, Filmk�rnung, Playerfehlern, Disclesefehlern und so weiter. Die meisten DVDs weisen wenige sichtbare MPEG-Kompressionsartefakte auf geeignet konfigurierten Systemen auf. Wenn Sie anders denken, missinterpretieren Sie das, was Sie sehen.

Einige der anf�nglichen DVD-Demos waren nicht sehr gut, aber das ist einfach ein Indikator daf�r, wie schlecht DVD sein kann, wenn nicht richtig verarbeitet und richtig reproduziert wird. Vorf�hrungsdemonstrationen sollten mit Vorsicht genossen werden, weil die meisten Verk�ufer unf�hig sind, einen Fernsehapparat korrekt einzustellen.�

Die meisten Fernseher haben die Sch�rfe f�r die Klarheit der DVD zu hoch eingestellt. Das �berbetont das Hochfrequenzvideo und verursacht St�rungen wie, wenn der H�henregler einer Stereoanlage zu hoch eingestellt wird, sodass der Klang grell wird. F�r die beste Qualit�t sollte die Sch�rferegelung sehr niedrig gesetzt werden. Die Helligkeit sollte auch nicht zu hoch gesetzt werden. Einige DVD-Players geben Video eher mit einer Schwarzleveleinstellung von 0 IRE (Japanischer Standard) als mit 7,5 IRE (US-Standard) aus. Auf Fernsehern, die nicht richtig eingestellt sind, kann das Fleckigkeit in dunkelen Szenen verursachen. Es kann eine Option im Playermen� geben, die den Standardschwarzlevel einstellt. DVD-Video hat eine au�ergew�hnliche Farbtreue, somit sind tr�be oder ausgewaschene Farben fast immer ein Problem des Displays (oder der Originalquelle), nicht des Players oder der Disc.

DVD-Audioqualit�t ist exzellent. DVD enth�lt die Option des PCM- (Pulse-Code-Modulation / Pulszahlmodulation) Digitaltons mit h�herer Abtasttiefe und -rate als Audio-CDs. Im anderen Falle ist der Ton bei den meisten Filmen als diskreter Mehrkanal-Surround-Sound gespeichert, der "Dolby Digital"- oder DTS-Audiokompression �hnlich des digitalen Surroundsounds im Kino benutzt. Wie bei dem Video h�ngt die Audioqualit�t davon ab, wie gut die Verarbeitung und Kodierung war. Trotz der Kompression k�nnen sich Dolby Digital und DTS fast so gut oder besser als CD-Qualit�t anh�ren.

[1.4] Was sind die Nachteile von DVD?

[1.5] Welche DVD-Player und -Laufwerke sind verf�gbar?

Einige Hersteller k�ndigten urspr�nglich an, dass DVD-Player schon Mitte 1996 verf�gbar sein w�rden. Diese Vorhersagen waren leider sehr optimistisch. Die Verteilung wurde anf�nglich aus "politischen" Gr�nden der Kopierschutzfunktion, die von den Filmstudios verlangt wurde, aufgehalten und wurde sp�ter mangels verf�gbarer Titel verz�gert. Die ersten Player erschienen im November 1996 in Japan, gefolgt von den US-Playern im M�rz 1997, wobei die Verteilung in den ersten sechs Monaten auf nur sieben Gro�st�dte beschr�nkt war. Player sollten in andere Regionen weltweit eindringen. Die Preise f�r die ersten Player 1997 waren 1000$ und mehr. Ende 2000 waren sie f�r unter 100$ in den Superm�rkten erh�ltlich. 2003 waren Player schon f�r unter 50$ erh�ltlich. Sechs Jahre nach der anf�nglichen Herausbringung waren fast eintausend Modelle von DVD-Playern von �ber einhundert Unterhaltungselektronikherstellern verf�gbar (siehe 6.2).

Fujitsu hat vermutlich den ersten mit DVD-ROM ausgestatteten Computer am 6. November 1996 auf den Markt gebracht. Toshiba ver�ffentlichte einen mit DVD-ROM ausgestatteten Computer und DVD-ROM-Laufwerk Anfang 1997 (verschoben vom Dezember, davor vom November verschoben). DVD-ROM-Laufwerke von Toshiba, Pioneer, Panasonic, Hitachi und Sony erschienen Anfang Januar 1997, waren aber nicht vor Mai verf�gbar. Die ersten PC-Upgrade-Kits (eine Kombination aus DVD-ROM-Laufwerk und Hardwaredekoderkarte waren April und Mai 1997 von Creative Labs, Hi-Val und Diamond Multimedia erh�ltlich.

Heutzutage hat jeder gro�e Computerhersteller Modelle mit DVD-ROM-Laufwerken. Der Preisunterschied zum selben System mit CD-Laufwerk betr�gt 30$ bis 200$ (Laptops haben teuere Laufwerke). Upgrade-Kits f�r �ltere Computer wurden �ber die Jahre f�r 100$ bis 700$ von Firmen wie Creative Labs, DynaTek, E4 (Elecede), Hi-Val, Leadtek, Margi Systems (f�r Laptops), Media Forte, Pacific Digital, Sigma Designs, Sony, Toshiba, Utobia und anderen verf�gbar. F�r weitere Informationen �ber DVD auf dem Computer, inklusive beschreibbare Discs, siehe Sektion 4.

Hinweis: Wenn Sie einen Player oder ein Laufwerk von au�erhalb Ihres Landes kaufen (z.B. einen japanischen Player f�r die Benutzung in den USA), k�nnten Sie nicht in der Lage sein, regional begrenzte Discs darauf abzuspielen. (Siehe 1.10.)

Die ersten DVD-Audio-Player wurden Ende 1999 in Japan von Pioneer ver�ffentlicht, aber sie spielten keine kopiergesch�tzten Titel ab. Matsushita (unter den Labels Panasonic und Technics) ver�ffentlichte Juli 2000 f�r 700$ bis 1200$ als erster vollwertige Player. DVD-Audio-Player werden nun auch von Aiwa, Denon, JVC, Kenwood, Madrigal, Marantz, Nakamichi, Onkyo, Toshiba, Yamaha und anderen hergestellt. Sony ver�ffentlichte Mai 1999 f�r 5000$ die ersten SACD-Player. Pioneers erste DVD-Audio-Player, die 1999 auf den Markt kamen, spielten auch SACDs ab. SACD-Player sind werden nun auch von Accuphase, Aiwa, Denon, Kenwood, Marantz, Philips, Sharp und anderen hergestellt. (Siehe 1.12 f�r weiterf�hrende Informationen zu DVD-Audio und SACD.)

Mehr Informationen zu Playern und Laufwerken:

[1.5.1] Welchen Player sollte ich kaufen?

Es gibt viele gute Player. Die Bild- und Tonqualit�t aller moderner Ger�te sind exzellent. Pers�nliche Vorlieben, Ihr Budget und Ihre bereits vorhandene Heimkinoeinrichtung spielen bei der Auswahl, welcher Player der beste f�r Sie ist, alle eine wichtige Rolle. Wenn Sie keine hochwertige Heimkinoeinrichtung besitzen, ist ein Player, der unter 250$ kostet, v�llig ad�quat. Machen Sie eine Liste dessen, was Ihnen wichtig ist (wie CD-R-Abspielf�higkeit, Video-CD-Abspielf�higkeit, 96 kHz/24-bit-Audiodekodierung, digitaler DTS-Ausgang, interner 6-Kanal-Dolby-Digital-Dekoder), um sich unter einer gr��eren Auswahl an Playern orientieren zu k�nnen. Probieren Sie dann einige Player in Ihrer Preisklasse aus, legen Sie dabei Wert auf die Benutzerfreundlichkeit (Fernbedienungsdesign, Benutzerinterface, Schalttafelkontrollen). Weil es innerhalb eines bestimmten Preisrahmens keine gro�en Unterschiede in der Bild- und Tonqualit�t gibt, spielen Komfortfunktionen eine gro�e Rolle. Die Fernbedienung, die Sie st�ndig benutzen m�ssen, kann einen verr�ckt machen, wenn sie nicht Ihrem Bedienstil entspricht.

Einige Player, besonders billigere Modelle, spielen nicht alle Discs richtig ab. Bevor Sie einen Player kaufen, sollten Sie ihn mit einigen komplexen Discs wie Matrix, The Abyss, Independence Day und DVD Demystified testen. Siehe 1.41 f�r weiterf�hrende Informationen.

In bestimmten F�llen m�chten Sie lieber einen DVD-PC als einen Standard-DVD-Player kaufen, besonders f�r progressives Video. Siehe 1.40 und 4.1.�

Hier sind ein paar Fragen, die Sie sich stellen sollten:

F�r weitere Informationen lesen Sie die Hardwareberichte auf den Webseiten wie z.B. DVDFile oder in Magazinen wie Widescreen Review. Vielleicht wollen Sie auch etwas �ber Benutzererfahrungen unter Audio Review und in Online-Foren beim Home Theater Forum und DVDFile lesen. Mehr Rat gibt es unter DVDBuyingGuide und bei eCoustics.com, welche auch eine Liste an Links zu Berichten auf anderen Sites hat.

Siehe Sektionen 3.1 und 3.2 f�r genauere Informationen dar�ber, welche Audio-/Videoverbindungen ben�tigt werden, um zu Ihrer existierenden Ausstattung zu passen.

[1.6] Welche Titel sind auf DVD verf�gbar?

[In der Videoverkaufsindustrie bezieht sich Titel auf einen Film oder eine anderweitige Produktionsver�ffentlichung, wie Snow White oder Star Wars oder eine Box-Set-Edition einer Fernsehserie, wie Babylon 5 - Staffel 1. Die Titel werden kollektiv als Software bezeichnet, nicht zu verwechseln mit Computersoftware.]

DVD lief schleppend an. Rosige Vorhersagen von Hunderten von Videotiteln f�r Weihnachten 1996 konnten nicht realisiert werden. Nur eine Hand voll DVD-Titel, gr��tenteils Musikvideos, waren November 1996 zum Start der DVD in Japan verf�gbar. Die ersten Spielfilme auf DVD erschienen in Japan am 20. Dezember (The Assassin, Blade Runner, Eraser und The Fugitive von Warner Home Video). Im April gab es �ber 150 Titel in Japan. Die ersten in der USA ver�ffentlichten Titel vom 19. M�rz 1997 von Lumivision, welche von AIX Entertainment autorisiert waren, waren IMAX-Adaptionen: Africa: Die Serengeti, Antarctis: Ein Abenteuer undere Natur, Tropischer Regenwald und Die gro�en Animationen. (Andere Filme wie Batman und Space Jam wurden schon fr�her vorgestellt, aber waren nicht als vollwertige Versionen f�r den Verkauf erh�ltlich.) Der Warner Bros. USA-Start folgte am 24. M�rz, aber war auf sieben St�dte beschr�nkt. Fast 19.000 wurden in den ersten zwei Wochen des USA-Starts verkauft - mehr als erwartet. InfoTech sagte �ber 600 Titel f�r Ende 1997 und mehr als 8.000 Titel in 2000 voraus. Bis zum Dezember 1997 wurden mehr als eine Million einzelne DVDs versandt und etwa 530 Titel. Bis Ende 1999 wurden �ber 100 Million Discs versandt bei etwa 5.000 Titeln. Bis Ende 2000 waren mehr als 10.000 Titel in den USA verf�gbar und mehr als 15.000 weltweit. Bis Ende 2001 gab es rund 14.000 Titel in den USA. Bis Ende 2002 waren etwa 23.000 Titel in den USA verf�gbar; verglichen mit anderen Starts (CD, LD etc.), war dies eine riesige Anzahl an Titeln, die in einer sehr kurzen Zeit ver�ffentlicht wurde. (Beachten Sie, dass dies nicht die Erwachsenentitel umfasst, diese sind f�r ein Mehr von etwa 15% oder so verantwortlich.) Bis Mitte 2004 gab es etwa 35.000 verf�gbare Titel in den USA. Es w�rde einen knapp unter 800.000$ kosten, eine Kopie von jedem zu kaufen. Bis M�rz M�rz 2003, sechs Jahre nach dem Start, wurden �ber 1,5 Milliarden Kopien von DVD-Titeln ausgesandt.

Siehe 6.3 f�r eine Liste von Websites, auf denen Sie DVDs kaufen oder leihen k�nnen.

Eine Vielzahl an DVD-Starts in Europa wurde mit einer gewissen Verz�gerung angek�ndigt, aber die DVD begann sich in Europa Ende 1998 zu etablieren. Die Verf�gbarkeit von DVD-Software in Europa wurde urspr�nglich 18 Monate bis ein Jahr sp�ter als in den USA, aber diese Zeispanne verk�rzte sich �ber die Jahre auf eine Verz�gerung von nur einigen Wochen bis einigen Monaten.

Es existieren viele Datenbanken im Internet in denen man nach DVD-Titeln suchen kann. Hier sind einige der besten:

Mit DVD-Audio begann es sogar noch langsamer als DVD-Video. Der erste kommerzielle verf�gbare Titel, Big Phat Band, wurde Oktober 2000 auf dem Silverline Label des 5.1 Entertainments ver�ffentlicht. Die gro�en Musiklabels BMG Entertainment, EMI Music, Universal Music und Warner Music haben sich den DVD-Audio-Titeln verschrieben, obwohl im Fr�hjahr 2001 Universal ank�ndigte, dass sie zuerst SACD-Titel ver�ffentlichen w�rde. Ende 2001 waren nur unter 200 DVD-Audio-Titel verf�gbar. Die ersten SACD-Titel wurde im Mai 1999 in Japan ver�ffentlicht.

DVD-ROM-Computersoftware erscheint nur langsam. Viele anf�ngliche DVD-ROM-Titel waren nur geb�ndelt als Teil von Hardware oder Softwarepaketen erh�ltlich. IDC sagte vorher, �ber 13% aller Software w�rde Ende 1998 im DVD-Format erh�ltlich sein, aber die Realit�t stimmte nicht mit den Vermutungen �berein. Im gewissen Sinne sind DVD-ROMs einfach nur gr��ere, schnellere CD-ROMS und enthalten dasselbe Material. In vielen F�llen sind CD-ROMs gro� genug, sodass die Notwendigkeit eines Wechsels zur DVD-ROM nicht besteht. Aber DVD-ROMs k�nnen DVD-ROM-ger�steten Computern den Vorteil von hochqualitativem Video und Mehrkanalton-F�higkeiten hinzuf�gen.

[1.6.1] Wo kann ich Berichte zu DVDs lesen?

Die folgenden Seiten haben Berichte von mindestens 800 Discs. Siehe au�erdem die Liste von DVD-Berichtsseiten bei Yahoo.

[1.6.2] Wie finde ich heraus, wann ein Film oder eine Fernsehserie auf DVD verf�gbar sein wird?

Sehen Sie zuerst eine dieser Listen und Datenbanken durch, die an folgender Stelle erw�hnt werden: 1.6, um sicherzustellen, dass der Titel nicht bereits verf�gbar ist. Dann schauen Sie sich die Liste der baldigen Ver�ffentlichungen unter DVD Review und Laser Scans an. Au�erdem gibt es eine gute Ver�ffentlichungsliste bei Image Entertainment. Eine gute Quelle f�r Infos �ber unangek�ndigte Titel ist The Digital Bits Rumor Mill.

[1.6.3] Warum gibt es meinen Lieblingsfilm nicht auf DVD?

Es gibt viele Faktoren, die bestimmen, wann ein Titel auf DVD ver�ffentlicht wird. Manchmal hat der Regisseur oder Produzent die Kontrolle �ber die DVD-/Video-Ver�ffentlichung. Andere Male ist es Sache der Studiomarketinggruppe. Oft gibt es Streitfragen in Sachen des Rechts. Zum Beispiel, wenn eine DVD nur in einem Land oder einer Region verf�gbar ist, aber nicht in anderen, weil verschiedene Studios die Verbreitungsrechte in verschiedenen L�ndern haben k�nnen. Studios h�ren auf ihre Kunden, also lassen Sie es sie wissen, welche Titel Sie gern sehen w�rden (siehe 6.2.2).

[1.6.4] Wie kann ich DVDs mit bestimmten Funktionen oder Charakteristika finden?

Nutzen die eine der durchsuchbaren Datenbanken in 1.6. W�hlen Sie eine Funktion aus, nach der Sie suchen (anamorphes Widescreen, franz�sische Tonspur, Fl�mische Untertitel usw.). Wenn eine Datenbank das Charakteristikum nicht bietet, nach dem Sie suchen, versuchen Sie es mit einer anderen Datenbank.

[1.6.5] Warum f�hren einige Verleihgesch�fte und Einzelh�ndler keine Widescreen-DVDs?

Einige Verleihgesch�ftsketten wie Blockbuster und Einzelh�ndler wie Wal-Mart f�hrten urspr�nglich nur Vollbild- (Pan & Scan) Versionen von Filmen, wenn au�er Breitbild- auch Vollbild-Versionen verf�gbar waren. Das ver�rgerte viele DVD-Fans, die eine Non-Widescreen-Version eines Filmes auf DVD nicht guthie�en. Es gab so viele Beschwerden, die Online-Petition mit �ber 25.000 Unterschriften inbegriffen. Anfang 2003 �nderte Blockbuster seine Verkaufspolitik mit folgender Stellungnahme: “Wir trafen die Entscheidung, die meisten Titel auf DVD im Widescreen-Format herauszubringen. Wir versuchen, den Vorstellungen unserer Kunden zu entsprechen. Weil DVD immer popul�rer wird, werden ihnen die Funktionen und die Vorteile des Letterboxings immer bewusster. Sie haben gelernt, dass es ein h�herwertiges Format als Vollbild ist." Wal-Mart stellte sich �hnlich auf Widescreen-Versionen um, nachdem sie merkten, dass sie sich besser verkauften.

Siehe 3.5 f�r mehr Infos �ber Widescreen. Siehe 1.38 f�r die Vor- und Nachteile des Letterboxings.

[1.7] Wie viel kosten Player und Laufwerke?

Massenmarkt-DVD-Filmplayer kosten 40$ bis 3000$. (Siehe 1.5 f�r weitere Infos.) DVD-ROM-Laufwerke und Upgrade-Kits f�r Rechner kosten 30$ bis 400$. (OEM-Laufwerke kosten um die 40$.)

[1.8] Wie viel kosten Discs?

Das variiert, aber die meisten DVD-Filme kosten 20$ bis 30$ mit Stra�enpreisen von 15$ bis 25$, sogar jene mit Bonusmaterial. Preisg�nstige Filme kann man f�r unter 10$ finden. DVDs folgten nicht dem anf�nglich hohem Verleihpreismodell der VHS.

DVD-ROMs sind meist etwas teurer als CD-ROMs, weil mehr auf ihnen drauf ist, sie kosten etwas mehr bei der Vervielf�ltigung und der Absatzmarkt ist geringer. Aber, weil die Basis an installierten Laufwerken w�chst, werden DVD-ROMs zuk�nftig eventuell ungef�hr so viel wie CD-ROMs heute.

Folgende Seiten sollen Ihnen dabei behilflich sein, die niedrigsten Preise und Schn�ppchen-Coupons zu finden:

[1.9] Wie macht sich die DVD? Woher kann ich Statistiken bekommen?

DVD startete nicht so schnell, wie einige fr�he Vorhersagen es erwarten lie�en, aber sie verkaufte sich schneller als die Videokassette, CD und die Laserdisc. De facto wurde sie vor ihrem dritten Geburtstag zum M�rz 2000 das erfolgreichste Unterhaltungselektronikprodukt aller Zeiten.

Hier einige Vorhersagen:

Hier die Wirklichkeit:

Zum Vergleich: 1997 wurden weltweit 700 Mio Audio-CD-Player und 160 Mio CD-ROM-Laufwerke verkauft. 1,2 Milliarden CD-ROMs von 46.000 verschiedenen Titeln wurden 1997 weltweit ausgeliefert. Es gab etwa 80 Mio Videorekorder in den USA (89% der Haushalte) und etwa 400 Mio weltweit. 110.000 Videorekorder in den ersten zwei Jahren nach dem Start ausgliefert. Nahezu 16 Mio VCRs wurden 1998 ausgeliefert. 2000 gab es etwa 270 Mio Fernseher in den USA und 1,3 Mrd weltweit. Als die DVD 1997 herauskam, gab es weniger als 3 Millionen Laserdiscplayer in den USA.

F�r die neuesten US-Playerverkaufsstatistiken, sehen Sie sich die CEA Seite bei The Digital Bits an. Andere DVD-Statistiken und Vorhersagen k�nnen unter IRMA, MediaLine, Twice gefunden werden. Industrieanalysen und -vorhersagen k�nnen bei Adams Media Research, Alexander & Associates, British Video Association, Cahners In-stat, Centris, Datamonitor, Dataquest, DVD Intelligence, eBrain, International Data Corporation (IDC), InfoTech, Jon Peddie Associates (JPA), Paul Kagan Associates, Screen Digest, SIMBA Information, Strategy Analytics, Understanding & Solutions und anderen erworben werden.

[1.10] Was sind "Regional-Codes", "L�nder-Codes" oder "Zonensperren"?

Filmstudios wollen die Kontrolle �ber die Heimver�ffentlichung der Filme in verschiedenen L�ndern, weil die Kinoerstauff�hrungen nicht simultan sind (ein Film kann auf Video in den USA herauskommen, w�hrend er in Europa in den Kinos anl�uft). Au�erdem verkaufen die Studios die Verbreitungsrechte an verschiedene ausl�ndische Verteiler und wollen einen exklusiven Markt garantieren. Deshalb forderten sie, dass der DVD-Standard Codes enth�lt, die die Wiedergabe bestimmter Discs in bestimmten geographischen Regionen unterbindet. Jedem Player wird ein Code f�r die Region, in der er verkauft wird, zugewiesen. Der Player verweigert das Spielen von Discs, die nicht f�r seine Region codiert sind. Das bedeutet, dass eine Disc, die in einem Land gekauft wird, in einem Player, welcher in einem anderen Land gekauft wurde, nicht spielen k�nnte. Einige Leute glauben, dass die Reginal-Codes eine illegale Beschr�nkung des Handels sind, aber keine gerichtlichen F�lle haben das festgestellt.

Regional-Codes sind vollst�ndig optional f�r die Macher einer Disc. Discs ohne Zonensperren k�nnen auf jedem Player in jedem Land abgespielt werden. Es ist kein Verschl�sselungssystem, es ist nur ein Byte an Information auf der Disc, das die Player �berpr�fen. Einige Studios k�ndigten urspr�nglich an, dass nur ihre neuen Ver�ffentlichungen Regional-Codes haben w�rden, aber bis jetzt spielen fast alle Hollywoodver�ffentlichungen nur in einer Region. Regionalcodes sind ein permanenter Teil der Disc, sie werden sich nicht nach einer bestimmten Zeitspanne "ensperren". Regionalcodes werden nicht bei DVD-Audio, DVD-ROM oder beschreibbarer DVD angewandt (siehe unten f�r mehr Details).

Sieben Regionen (auch "Areale" oder "Zonen" genannt) wurden definiert und jeder davon ist eine Nummer zugewiesen worden. Player und Discs werden oft an ihrer Zonennummer identifiziert, die �ber eine Weltkarte gelegt ist. Wenn eine Disc in mehr als einer Region spielt, hat sie mehr als eine Nummer auf der Weltkarte.
1: USA, Kanada, US-Territorien
2: Japan, Europa, S�dafrika und der Mittlere Osten (inkl. �gypten)
3: S�dostasien und Ostasien (inkl. Hong Kong)
4: Australien, Neuseeland, Pazifische Inseln, Zentralamerika, Mexiko, S�damerika und die Karibik
5: Osteuropa (fr�here UdSSR), Indischer Subkontinent, Afrika, Nordkorea und Mongolien
6: China
7: Reserviert
8: Speziale internationale Orte (Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe etc.)
(Siehe Karte auf <www.sendit.com/help/help_dvd_regions>.)

Technisch gesehen gibt es nichts wie eine Disc oder einen Player ohne Region. Es gibt nur Discs mit allen Regionen. Au�erdem gibt es ebenso nur Player, die alle Regionen unterst�tzen. Einige k�nnen "gehackt" werden, indem man spezielle Kommandosequenzen mit der Fernbedienung eingibt, um die Regionen zu �ndern oder alle Regionen zu spielen. Einige Player k�nnen physikalisch ver�ndert werden ("chipped", mit einem Chip versehen werden), um Discs, egal welchen der Regionalcodes sie enth�lt, abspielen zu k�nnen. Dabei erlischt �blicherweise die Garantie, aber es ist in den meisten L�ndern nicht illegal (weil das einzige, was Playerhersteller brauchen, um ihre Player mit einem Regionalcode zu versehen, ist die CSS-Lizenz; siehe 1.11). Viele Verteiler, besonders au�erhalb Nordamerika, verkaufen Player, die schon modifiziert wurden, um mehrere Regionen spielen zu k�nnen oder in einigen F�llen bieten sie nur Informationen dar�ber an, wie man auf die "geheimen" Regions�nderungsfunktionen, die bereits in den Player eingebaut sind, zugreifen kann. Als interessante Randbemerkung: am 7. Feb. 2001 sandte die NASA zwei Multiregion-DVD-Player zur internationalen Raumstation ISS.

Extensive Informationen �ber das Modifizieren der Player und den Kauf regionsfreier Player k�nnen im Internet gefunden werden (siehe 6.4.2).

Zus�tzlich zu den L�ndercodes gibt es au�erdem Unterschiede der Discs f�r NTSC- und PAL-TV-Systeme (siehe 1.19).

Einige Discs von Fox, Buena Vista/Touchstone/Miramax, MGM/Universal, Polygram und Columbia TriStar enthalten Programmcode, der die korrekte Regionseinstellung der Player �berpr�ft. (There's Something About Mary und Psycho sind Beispiele.) Ende 2000 begann Warner Bros., dieselbe aktive Regionskontrolle, die andere Studios schon seit �ber ein Jahr benutzten, einzusetzen. Sie nannten sie "region code enhancement / Regioncodevebesserung" (RCE, auch: REA) und sie bekam viel Offentlichkeit. RCE wurde erstmals auf Discs wie Der Patriot und Drei Engel f�r Charlie eingesetzt. "Smart discs / kluge Discs" mit aktivierter Regions�berpr�fung lassen sich nicht auf code-freien Playern abspielen, die auf alle Regionen eingestellt sind (FFh), aber sie k�nnen auf manuell code-umschaltbaren Playern abgespielt werden, die einem erlauben, die Fernbedienung zur Regions�nderung zu benutzen, damit er zur Disc passt. Sie laufen eventuell nicht auf selbstumschaltenden Playern, die die Discregion erkennen und sich anpassen. (Es h�ngt von der standardm��igen Einstellung des Abspielger�ts ab. Eine RCE-Disc hat alle Regionsmarken gesetzt, sodass der Player nicht wei�, auf welche er sich stellen soll. Die Disc fragt den Player nach der Regionseinstellung und bricht die Wiedergabe ab, wenn es die falsche ist. Eine Standard-DVD-Einstellung auf Region 1 wird RCE aushebeln, wenn die Discs die Region 1 hat. Eine Region-1-Disc einige Sekunden abzuspielen, veranlasst die meisten selbstumschaltenden Player, sich auf Region 1 zu stellen und deshalb bef�higt dies das Ger�t, eine RCE-Disc abzuspielen.) Wenn eine RCE-Disc eine falsche Region oder einen Player mit allen Regionen entdeckt, wird sie f�r gew�hnlich eine Nachricht schicken, die besagt, dass der Player eventuell ver�ndert wurde und, dass die Disc nicht kompatibel mit dem Player ist. Ein ernster Nebeneffekt ist, dass einige legitime Player den Test nicht bestehen, wie der Fisher DVDS-1000.

Es gab viel Gezeter und Z�hneknirschen, als RCE erschien, aber die DVD-Fans lernten schnell, dass es nur Auswirklungen auf einige Player hatte. Die Playermodifikationskithersteller, deren Produkte nicht mit RCE liefen, verbesserten ihre Chips schnell, um das zu umgehen. F�r jede h�here Mauer gab es eine h�here Leiter. Siehe DVDTalks RCE-FAQ f�r weitere Infos und Umgehungen.

Generell betreffen Regionscodes beschreibbare DVDs nicht. Eine DVD, die man auf dem Rechner mit einem DVD-Brenner oder dem Heim-DVD-Videorekorder erstellt, l�sst sich in allen Regionen abspielen (aber vergessen Sie nicht die Unterschiede zwischen NTSC und PAL, siehe 1.19). Regionalcodes betreffen DVD-Audio nicht.

Regionalcodes betreffen Spielekonsolen wie die PlayStation 2 und Xbox, aber nur bei den DVD-Video-(Film-)Discs (siehe DVDRegionX f�r Regionmodifikationen der PS2). PlayStation hat eine separates Regionalsperrensystem f�r Spiele. Regionalcodes betreffen auch DVD-ROM-Computer, aber nur bei DVD-Video-Discs, nicht bei DVD-ROM-Discs, die Computersoftware enthalten. Computerwiedergabesysteme �berpr�fen die Regionalcodes, bevor sie Filme von einem CSS-gesch�tzten DVD-Video wiedergeben (siehe 1.11 f�r CSS-Info). Bei neueren RPC2-DVD-ROM-Laufwerken lassen sich die Regionalcodes einige Male �ndern (RPC steht f�r "region protection control / Regionenschutzkontrolle"). Wenn so ein Laufwerk erst einmal das Limit der f�nf Ver�nderungen erreicht hat, kann er nicht wieder ver�ndert werden, wenn nicht der H�ndler oder Hersteller das Ger�t zur�cksetzt. Das Drive Info-Utensil kann Ihnen verraten, ob Sie ein RPC2-Laufwerk habe (es wird sagen, "This drive has region protection / Dieses Laufwerk hat Regionenschutz"). Siehe 6.4.2 f�r Links zu mehr Infos �ber die Umgehung der DVD-ROM-Regionsbeschr�nkungen. Seit dem 31. Dezember 1999, wurden nur noch RPC2-Laufwerke hergestellt.

[1.11] Was sind die Kopierschutzthemata?

CPSA (content protection system architecture / Inhaltsschutzsystemarchitektur) ist der Name, der dem Gesamtrahmen f�r Sicherheit und Zugriffskontrolle der ganzen DVD-Familie gegeben wurde. Entwickelt wurde es vom Zusammenschluss "4C" (Intel, IBM, Matsushita und Toshiba) in Kooperation mit der Copy Protection Technical Working Group / Kopierschutztechnikarbeitsgruppe (CPTWG), es deckt Verschl�sselung, Wasserzeichen, Schutz der analogen und digitalen Ausg�nge etc. ab. Es gibt viele Formen des Inhaltsschutz, die sich auf DVD anwenden lassen.

1) Analoges CPS (Macrovision)
Kopieren auf Videokassetten (analog) wird mit einem Macrovision 7.0 oder �hnlichem Schaltkreis in jedem Player verhindert. Macrovision kann in Form von Farbstreifen, Verzerrungen, Wellungen, schwarz-wei�em Bild und Helldunkel-Zyklen erscheinen. Macrovision erzeugt auf den meisten TV/VCR-Paarungen (siehe 3.2.1) und einigen h�herwertigen Anlagen wie Zeilenverdopplern und Videoprojektoren Probleme.

Der �berbegriff f�r Systeme, die das Kopieren auf Tapes verhindern, ist APS (Analog Protection System / Analoges Schutzsystem), manchmal "Copyguard" genannt. Videokarten f�r Computer mit Composite- oder S-Video- (Y/C) Ausgang m�ssen auch APS nutzen. Macrovision �ndert den Compositevideo- und S-Video-Ausgang in zwei Weisen: die Farbstreifentechnik erzeugt ein schnell modulierendes, Colorburst-Signal und die AGC-Technik f�gt Stromst��e in das vertikale Dunkelsteuersignal. Das bringt die Synchronisation und die meisten der automatischen Aufnahmepegelsysteme in 95% der Verbraucher-VCRs durcheinander. Ungl�cklicherweise kann das das Bild verschlechtern, insbesondere mit alter oder nicht standardm��iger Ausr�stung. Macrovision war anf�nglich nicht in den analogen Videoausgangsbaugruppen der ersten Player enthalten, aber wird nun in den Ausgabebaugruppen ben�tigt (nur AGC, weil es im Baugruppensignal keinen Burst gibt).

Die Discs selbst enthalten "trigger bits / Ausl�serbits", die dem Player mitteilen, ob Macrovision AGC aktiviert werden soll oder nicht, optional mit der Hinzuf�gung von 2- oder 4-zeiligen Farbstreifen. Die Ausl�ser werden etwa zweimal in der Sekunde aktiv, was eine gute Kontrolle dar�ber verschafft, welcher Teil des Videos gesch�tzt ist. Der Hersteller der Disc entscheidet, welche Menge Kopierschutzfunktionen es zu aktivieren gilt und bezahlt dann die entsprechenden Macrovision-Tantiemen (einige Cent pro Disc). Wie bei den Videotapes sind einige DVDs durch Macrovision gesch�tzt, andere hingegen nicht. (F�r Macrovision-Setails siehe STMicroelectronics NTSC/PAL-Videokodiererdatenbl�tter bei <www.st.com/stonline/books/>.)

G�nstige Ger�te k�nnen Macrovision aushebeln, obgleich nur ein paar gegen die neuere Farbstreifenfunktion ankommen. Diese Ger�te gibt es unter Namen wie "Videoaufklarer", "Bildstabilisator", "Farbkorrektor" oder "CopyMaster". Oder Sie k�nnen sich Ihren eigenen bauen. Einige DVD-Player k�nnen dahingehend ver�ndert werden, dass sie die Macrovisionsausgabe ausschalten (siehe 6.4.2). Professionelle time-base correctors / Zeitfehler-Ausgleicher (TBCs), die die Zeile 21 wiederherstellen, entfernen auch Macrovision. APS betrifft nur Bild und nicht den Ton.

2) CGMS
Jede Disc enth�lt Informationen, die den Inhalt spezifiziert, der kopiert werden kann. Dies ist ein serial copy generation management system / Folgekopiegenerationskontrollsystem (SCMS), geschaffen f�r die Verhinderung der Erstellung von Erstkopien oder Generationskopien (Kopien von Kopien). Die CGMS-Information ist im ausgehenden Videosignal eingebettet. Damit CGMS funktioniert, muss die Ausr�stung, die die Kopie macht, die CGMS-Information erkennen und sie ber�cksichtigen. Der analoge Standard (CGMS-A) kodiert die Daten in die NTSC-Zeile 21 (in den XDS-Service) oder Zeile 20. CGMS-A wird von den meisten digitalen Camcordern und von einigen Videoaufnahmekarten f�r PC erkannt (sie werden eine Nachricht wie "Aufnahme blockiert"). Professionelle time-base correctors / Zeitfehler-Ausgleicher (TBCs), die die Zeilen 20 und 21 wiederherstellen, entfernen die CGMS-A-Information vom analogen Signal. Der digitale Standard (CGMS-D) ist in DTCP und HDMI f�r digitale Verbindungen wie IEEE 1394/FireWire enthalten. Siehe Subsektionen 6 und 7.

3) Content Scrambling System (CSS)
Wegen der M�glichkeit perfekter digitaler Kopien forderten paranoide Filmstudios einen tiefergreifenden Kopierschutz im DVD-Standard. Das Content Scrambling System / Inhaltskryptographiesystem (CSS) ist eine Datenverschl�sselung und Authentifizierungsverfahren, dass daf�r gedacht ist, direktes Kopieren der Videodaten von der DVD-V zu verhindern. CSS wurde prim�r von Matsushita und Toshiba entwickelt. Jeder CSS-Lizenz wird ein Schl�ssel aus 400 gegeben, die auf jeder CSS-verschl�sselten Disc gespeichert sind. In der Theorie war, dass man eine Lizenz aufheben konnte, indem man den Schl�ssel von zuk�nftigen Discs entfernt. Der CSS-Entschl�sselungsalgorithmus tauscht Schl�ssel mit der Laufwerkseinheit aus, um einen Verschl�sselungskey zu erstellen, der dann dazu benutzt wird, den Austausch der Discschl�ssel und Titelschl�ssel, die ben�tigt werden, um die Daten von der Disc zu entschl�sseln, un�bersichtlich zu machen. DVD-Player haben CSS-Schaltkreise, die die Daten entschl�sseln, bevor sie dekodiert und dargestellt werden, Computer-DVD-Deckoder-Hardware und -Software muss ein CSS-Entschl�sselungsmodul enthalten. Alle DVD-ROM-Laufwerke haben extra Firmware, um die Authentifizierungs- und Entschl�sselungskeys mit dem CSS-Modul im Computer auszutauschen. Seit 2000 m�ssen DVD-ROM-Laufwerke ein regionales Management in Verbindung mit CSS haben (siehe 1.10 und 4.1). Die Macher der Ausstattung, die f�r die Anzeige von DVD-Video benutz wird (Treiber, Dekoderchips, Dekodersoftware, Grafikkarten etc.) m�ssen sich CSS-lizenzieren lassen. Es gibt eine j�hrliche 15.000$-Geb�hr f�r die CSS-Lizenz und die Qualifikation ist ein langwieriger Prozess, also wird empfohlen, sich als interessierte Partei fr�h zu bewerben. CSS wird von der DVD Copy Control Association (DVD CCA) verwaltet. Gegen Ende Mai 1997 wurden CSS-Lizenzen schlie�lich auch f�r Softwaredekodierung bewilligt. Die Lizenz ist extrem restriktiv, um den CSS-Algorithmus und die Schl�ssel geheim zu halten. Nat�rlich kann nichts, dass auf Millionen von Playern und Laufwerken weltweit ist, lange geheim gehalten werden. Oktober 1999 wurde der CSS-Algorithmus gecrackt und ins Internet gepostet, was endlose Kontroversen und Rechtsstreitereien verursachte (siehe 4.8).

4) Content Protection for Prerecorded Media / Inhaltsschutz f�r bespielte Medien (CPPM)
Der CPPM-Schutz wird nur f�r DVD-Audio benutzt. Er wurde als eine Verbesserung von CSS entwickelt. Die Schl�ssel werden im Einlaufspur- (Lead-In) Bereich gespeichert, im Gegenteil zu CSS werden dort keine Titelschl�ssel in die Sektorenheader platziert. Jeder Datentr�ger hat eine 56-Bit-Album-ID, welche �hnlich des CSS-Discschl�ssels, in einem Kontrollbereich gespeichert ist. Jede Disc enth�lt einen Medienschl�sselblock, der unverschl�selt auf die Disc gespeichert wird. Die Medienschl�sselblockdaten sind logisch in Reihen und Spalten geordnet, welche w�hrend des Authentifikationsprozesses genutzt werden, um ein Entschl�sselungskey von einem spezifischen Satz der Playerschl�ssel (Laufwerksschl�ssel) zu generieren. Wie bei CSS kann der Medienschl�sselblock aktualisiert werden, um die Benutzung beeintr�chtigter Schl�ssel zu verhindern. Wenn der Ger�teschl�ssel blockiert, wird der Medienschl�sselblockverarbeitungschritt in einem ung�ltigen Schl�sselwert resultieren. Der Authentifikationsmechanismus ist derselbe wie bei CSS, also sind keine �nderungen der vorhandenen Laufwerke n�tig. Eine Disc kann gleichzeitig CSS- und CPPM-Inhalt enthalten, wenn es eine hybride DVD-Video-/DVD-Audio-Disc ist.

5) Content Protection for Recordable Media / Inhaltsschutz f�r beschreibbare Medien (CPRM)
CPRM ist ein Mechanismus, der eine Aufnahme an das Medium bindet, auf das sie aufgenommen wurde. Es wird von einigen DVD-Recordern unterst�tzt, aber nicht von vielen DVD-Playern. Jede leere beschreibbare DVD hat eine einzigartige 64-Bit-Medien-ID, die in den BCA eingebrannt ist (siehe 3.11). Wenn gesch�tzter Inhalt auf die Disc aufgenommen wird, kann er mit einem 56-Bit-C2- (Cryptomeria) Cipher verschl�sselt werden, der von der Medien-ID abgeleitet wird. W�hrend der Wiedergabe wird die ID aus dem BCA gelesen und dazu benutzt, einen Entschl�sselungskey f�r den Inhalt der Disc zu erstellen. Wenn die Inhalte der Disc auf andere Medien kopiert werden, wird die ID verloren gehen oder falsch sein und die Daten nicht entschl�sselbar.

6) Digital Copy Protection System / Digitales Kopierschutzsystem (DCPS)
Damit die digitalen Verbindungen zwischen den Komponenten keine perfekte digitale Kopie erlauben, wurden der CEA f�nf digitale Kopierschutzsysteme vorgeschlagen. Der Spitzenreiter ist DTCP (digital transmission content protection / Digital�bertragungsinhaltsschutz), welcher sich auf IEEE 1394/FireWire konzentriert, aber auch auf andere Protokolle angewandt werden kann. Der Entwurfsvorschlag ("5C" genannt, steht f�r die f�nf Konzerne, die ihn entwickelten) wurde im Februar 1998 von Intel, Sony, Hitachi, Matsushita und Toshiba gemacht. Sony ver�ffentlichte Mitte 1999 einen DTCP-Chip. Mit DTCP tauschen Ger�te, die digital verbunden sind, wie ein DVD-Player und ein digitaler Fernseher oder ein digitaler VCR, Schl�ssel und Authentifizierungszertifikate aus, um einen sicheren Kanal zu �ffnen. Der DVD-Player verschl�sselt das kodierte A/V-Signal, wenn er es zum empfangendem Ger�t schickt, welches es dann entschl�sselt. Das h�lt andere verbundene, aber nicht autorisierte Ger�te davon ab, das Signal zu stehlen. Keine Verschl�sselung wird f�r Inhalt ben�tigt, der nicht kopiergesch�tzt ist. Die Sicherheit kann von neuem Inhalt (wie Discs oder neuen Sendungen) und neuen Ger�ten, die Aktualisierungsschl�ssel und Widerruflisten (um unautorisierte oder zur�ckgesetze Ger�te zu identifizieren) enthalten, "erneuert" werden. Ein konkurrierender Vorschlag, XCA (extended conditional access / erweiterter bedingter Zugang), von Zenith und Thomson, ist DTCP �hnlch, aber kann nur mit einseitigen digitalen Schnittstellen (wie der EIA-762 RF-Remodulatorstandard) arbeiten und benutzt Smart-Cards f�r die erneuerbare Sicherheit. Andere Vorschl�ge wurden von MRJ Technology, NDS und Philips gemacht. In allen f�nf Vorschl�gen wird der Inhalt mit Hinweisen im CGMS-Style von "frei kopierbar", "einmal kopierbar" "nicht kopierbar" und machmal "nicht mehr kopierbar" versehen. Digitale Ger�te, die nicht mehr tun, als Ton und Bild zu reproduzieren, werden in der Lage sein, alle Daten zu empfangen (solange sie sich als Nur-Widergabeger�te authentifizieren k�nnen). Digitale Aufnahmeger�te empfangen nur Daten, die als kopierbar markiert sind, und m�ssen den Hinweis auf "nicht kopierbar" oder "nicht mehr kopierbar" setzen, wenn die Quelle als "einmal kopierbar" markiert ist. DCPSs sind f�r die n�chste Generation digitaler Fernseher, Digitalreceiver und Digitalvideorekorder vorgesehen. Sie ben�tigen neue DVD-Player mit digitalen Anschl�ssen (wie bei der DV-Ausstattung). Diese neuen Produkte erschienen erstmals 2003. Weil die Verschl�sselung besser vom Player gemacht wird, m�ssen bestehende Discs nicht ge�ndert werden.

7) High-Bandwidth Digital Content Protection / Breitbandiger digitaler Inhaltsschutz (HDCP, DVI und HDMI)
HDCP ist DTCP �hnlich, aber es wurde f�r digitale Videomonitorschnittstellen entworfen. 1998 wurde die Digital Display Working Group (DDWG) gegr�ndet, um einen universalen Schnittstellenstandard zwischen Rechnern und Bildschirmen zu entwickeln, der den analogen VGA-Standard ersetzen sollte. Die daraus resultierende Digital Visual Interface / digitale visuelle Schnittstelle (DVI)-Spezifikation, welche April 1999 ver�ffentlicht wurde, basierte auf Silicon Images PanelLink-Technologie, die 4,95 Gbps und eine Aufl�sung von 1600�1200 (UXGA) unterst�tzt, was alle HDTV-Aufl�sungen abdeckt. Intel schlug HDCP als eine Sicherheitskomponente f�r DVI vor. Ein neuer Verbindungsstandard, genannt "HDMI", kombiniert DVI und HDCP. DVD-Player mit DVI- oder HDMI-Digitalvideoausgang erschienen Fr�hjahr 2003. Viele neue HDTV-Displays sind wahrschienlich mit IEEE-1394- und HDMI-Verbindungen gleichzeitig ausgestattet.

HDCP unterst�tzt Authentifikation, Verschl�sselung und Lizenzaufhebung. Spezialisierte Schaltkreise in den Wiedergabeger�ten und den Bildschirmen verschl�sseln die Videodaten, bevor sie �ber die Verbindung gesendet wird. Wenn ein HDMI-Ausgang bemerkt, dass der verbundene Monitor HDCP nicht unterst�tzt, verringert er die Qualit�t des gesch�tzten Inhalts. Der HDCP-Schl�sselaustauschprozess stellt sicher, dass ein empfangendes Ger�t autorisiert ist, Video wiederzugeben oder aufzunehmen. Er benutzt ein Array von 56-Bit geheimen Ger�teschl�ssel und einen 40-Bit-Schl�sselselektionsvektor - unterst�tzt von der HDCP-Lizenzierungsentit�t. Wenn die Sicherheit auf einem Ger�t beeintr�chtigt ist, wird sein Schl�sselselektionsvektor auf die Lizenzaufhebungsliste gesetzt. Das Wirtger�t hat die Verantwortung der Aufrechterhaltung der Aufhebungsliste, welche �ber system renewability messages / Systemerneuerungsnachrichten (SRMs) aktualisiert wird, die in neueren Ger�ten und in neuem Videoinhalt enthalten sind. Wurde die Rechtsm��igkeit des Empfangsger�tes einmal festgestellt, wird das Video von einer Exklusiven-Oder-Operation mit einem Streamchiffrierer verschl�sselt, der w�hrend des Authentifizierungsverfahrens aus den ausgetauschten Schl�sseln generiert wurde. Wenn das Anzeigeger�t ohne Entschl�sselungsf�higkeit versucht, verschl�sselten Inhalt anzuzeigen, erscheint zuf�lliges Rauschen.

Die vier ersten Formen des Kopierschutzes (Macrovision, CGMS, CSS und CPPM) sind f�r den Hersteller der Disc optional. CSS-Entschl�sselung ist optional f�r Hard- und Softwarewiedergabegar�tehersteller, obwohl ein Player oder ein Rechner ohne Entschl�sselungsf�higkeit nur f�hig w�re, unverschl�sselte Filme wiederzugeben. Von CPRM sind DVD-Rekordern betroffen, obwohl es optional ist und viele Rekorder es nicht unterst�tzen. Von DTCP und HDCP sind DVD-Playern mit digitalen Videoausg�ngen betroffen.

Diese Kopierschutzschemata wurden nur entworfen, um gelegentliches Kopieren zu �berwachen (wovon die Studios behaupten, es kostete sie Milliarden Dollar entgangene Gewinne). Das Ziel ist es, "dass ehrliche Leute ehrlich bleiben". Die Entwickler der Kopierschutzstandards sind die ersten, die zugeben, dass sie gut ausger�stete Piraten nicht stoppen k�nnen.

Filmstudios haben die Gesetzgeber unterst�tzt, damit es illegal wird, Kopierschutze zu umgehen. Das Ergebnis ist der World Intellectual Property Organization (WIPO) Copyrightvertrag und der "WIPO Performances and Phonograms"-Vertrag (Dezember 1996) und das willf�hrige US-Digital Millennium Copyright Act (DMCA), zum Gesetz geworden im Oktober 1998. Software, die speziell daf�r gedacht ist, den Kopierschutz zu umgehen, ist nun in den USA und vielen anderen L�ndern illegal. Ein stellvertretender Vorsitzender der juristischen Gruppe des DVD-Kopierschutzkomitee �u�erte, "im Zusammenhang mit Video sollten die erwarteten Gesetze au�erdem eine spezifische Garantie geben, dass bestimmte annehmbare und �bliche Daheimaufnahmepraktiken erlaubt werden, erg�nzend zur Vorschreibung der Strafen f�r die Umgehung." Es ist nicht vollst�ndig klar, wie dass von einem Player oder von den Studios, die routinem��ig den "nicht kopierbar"-Hinweis auf all ihre Discs setzen, "erlaubt" werden kann.

DVD-ROM-Laufwerke und Rechner, incl. DVD-ROM-Upgradekits, werden dazu ben�tigt, Macrovision, CGMS und CSS zu unterst�tzen. PC-video-Karten mit TV-Ausg�ngen, die Macrovision nicht unterst�tzen, werden mit verschl�sselten Filmen nicht funktionieren. Rechnre mit IEEE-1394/FireWire-Verbindungen m�ssen den entg�ltigen DCPS-Standard unterst�tzen, wenn sie mit anderen DCPS-Ger�ten arbeiten sollen. Zus�tzlich m�ssen Rechner mit HDMI-(DVI-)Verbindungen HDCP unterst�tzen, um DVD-Video-Inhalt ausgeben zu k�nnen. Jedes DVD-ROM-Laufwerk muss CSS-Schaltkreise enthalten, um eine sichere Verbindung zur Dekoderhard- oder -software im Rechner herstellen zu k�nnen, obwohl CSS nur f�r DVD-Video-Inhalt genutzt werden kann. Nat�rlich kann eine DVD-ROM alle Formen von Computerdaten enthalten, deswegen k�nnen andere Verschl�sselungsschemata implementiert werden. Siehe 4.1 f�r weitere Infos �ber DVD-ROM-Laufwerke.

Das Watermarking Review Panel / Wasserzeichenpr�fungsfeld (WaRP) - der Erbe der Data-Hiding Sub-Group / Daten versteckende Untergruppe (DHSG) - von CPTWG w�hlte ein Tonwasserzeichensystem, das vom DVD-Forum f�r DVD-Audio akzeptiert wurde (siehe 1.12). Die originalen sieben Videowasserzeichenvorschl�ge wurden in drei zusammengef�gt: IBM/NEC, Hitachi/Pioneer/Sony und Macrovision/Digimarc/Philips. Am 17. Februar 1999 schlossen sich die erstere zwei Gruppen zur "Galaxy Group" zusammen und verschmolzen ihre Technologien zu einem gemeinsamen Vorschlag. Die zweite Gruppe hatte ihre Technologie "Millennium" genannt. Die Wasserzeichen markieren jedes digitale Audioframe und Videobild mit Rauschen, das angeblich unsichtbar f�r das menschliche Ohr/Auge ist. Wasserzeichensignaturen k�nnen von Wiedergabe- und Aufnahmeger�ten erkannt werden, um das Kopieren zu verhindern, sogar, wenn das Signal via digitale oder analoge Verbindung �bertragen wird oder von der Videoverarbeitung beeinflusst wurde. Wasserzeichen sind kein Verschl�sselungssystem, aber ein Weg, herauszufinden, ob eine Kopie oder ein Video- oder Audioausschnitt abgespielt werden darf. Neue Player und Software werden f�r die Wasserzeichenunterst�tzung ben�tigt, aber das DVD Forum beabsichtigt, Discs mit Wasserzeichen mit den existierenden Ger�ten kompatibel zu machen. Es gab Reporte dar�ber, dass eine fr�he Wasserzeichentechnologie von Divx genutzt wurde, die sichtbare "Regentropfen"- oder "Schuss"-Muster erzeugen, aber das Problem wurde in den sp�teren Ver�ffentlichungen offensichtlich gel�st.

[1.12] Was ist mit Musik auf DVD: DVD-Audio und SACD?

Als die DVD 1996 ver�ffentlicht wurde, gab es kein DVD-Audio-Format, obwohl die die Audiof�higkeiten von DVD-Video deutlich die der CD �bertreffen. Das DVD-Forum bat um zus�tzlichen Beitrag von der Musikindustrie, bevor das DVD-Audio-Format definiert werden sollte. Ein Entwurfsstandard wurde Januar 1998 von der DVD Forum Working Group 4 (WG4) ver�ffentlicht, Version 0.9 wurde Juli ver�ffentlicht. Die endg�ltigen DVD-Audio-1.0-Spezifikation (ohne Kopierschutz) wurde Februar 1999 erprobt und im M�rz ver�ffentlicht, aber die Produkte wurden zum Teil durch den langsamen Prozess des Ausw�hlens der Kopierschutzfunktionen aufgehalten (Verschl�sselung und Wasserzeichen), mit Komplikationen die von der Secure Digital Music Initiative (SDMI) verursacht wurden. Die geplante Ver�ffentlichung f�r Oktober 1999 wurde bis Mitte 2000 weiter verz�gert, vorgeblich wegen Beunruhigungen wegen des CSS-Cracks (siehe 4.8), aber auch, weil die Hardware noch nicht ganz fertig war, die Produktionswerkzeuge waren noch nicht perfekt und es nur einen glanzlosen Support von den Musiklabels gab. Pioneer ver�ffentlichte die ersten DVD-Audio-Player (ohne Kopierschutzunterst�tzung) Ende 1999 in Japan.

Matsushita ver�ffentlichte Juli 2000 universelle DVD-Audio/DVD-Video-Player der Marke Panasonic und Technics f�r 700 - 1.200$. Pioneer, JVC, Yamaha und andere ver�ffentlichten DVD-Audio-Player Herbst 2000 und Anfang 2001. Gegen Ende 2000 gab es um die 50 DVD-Audio-Titel. Gegen Ende 2001 gab es nur unter 200 DVD-Audio-Titel.

DVD-Audio ist ein von DVD-Video separiertes Format. DVD-Audio-Discs k�nnen so entworfen werden, dass sie in DVD-Video-Playern funktionieren, aber es ist m�glich, eine DVD-Audio-Disc zu erstellen, die �berhaupt nicht in einem DVD-Video-Player spielt, weil die DVD-Audio-Spezifikationen neue Formate und Funktionen enthalten, wobei der Inhalt in der gesonderten "DVD-Audio-Zone" auf der Disc gespeichert sind (das Verzeichnis "AUDIO_TS"), das DVD-Video-Player niemals auslesen. Neue DVD-Audio-Player werden ben�tigt, oder neue "Universelle Player", die sowohl DVD-Video als auch DVD-Audio Discs abspielen. Universelle Player werden auch "VCAPs" genannt (video-capable audio players / videof�hige Audioplayer).

Eine Bitte an die Hersteller: Universelle Player sind rar, aber ihr k�nnt universelle Discs einfach herstellen. Mit einer kleinen Menge Anstrengung k�nnen alle DVD-Audio-Discs auf allen DVD-Playern funktionieren und zwar, indem sie eine Dolby-Digital-Version des Tons in dem DVD-Video-Bereich enthalten.

Eine Bitte an DVD-Audio-Erstellsystementwickler: Macht eure Software so, dass sie dies standardm��ig tut oder empfehlt diese Option w�hrend der Erstellung nachdr�cklich.

DVD-Audio-Player (und universelle Player) funktionieren mit existierenden Receivern. Sie geben PCM und Dolby Digital aus und einige werden die optionalen Formate DTS und DSD unterst�tzen. Wie auch immer, die meisten heutigen Reciever k�nnen keinen hochaufl�senden Mehrkanal-PCM-Ton dekodieren (siehe 3.6.1 f�r Genaueres) und auch, wenn sie es k�nnten, k�nnte er nicht �ber die Standard-Digital-Audio-Verbindungen �bertragen werden. DVD-Audio-Player mit hochqualitativen Digital-zu-analog-Konvertern (DACs) k�nnen nur an Receiver mit 2-Kanal oder 6-Kanal analogen Eing�ngen angeschlossen werden, aber etwas Qualit�t geht verloren, wenn der Receiver f�r die Verarbeitung wieder ins digitale konvertiert. Neue Receiver mit besseren Digitalverbindungen wie IEEE 1394 (FireWire) werden ben�tigt, um die volle digitale Aufl�sung der DVD-Audio zu nutzen.

DVD-Ton ist mit einer eingebetteten Signalgebung oder einer digitalem Wasserzeichen-Funktion kopiergesch�tzt. Sie benutzt eine Signalverarbeitungstechnologie, um dem Ton eine digitale Signatur und optionale Verschl�sselungskeys in Form von angeblich unh�rbarem Rauschen hinzuzuf�gen, sodass neue Ausstattung kopierten Ton erkennt und sich weigert, ihn abzuspielen. Vorschl�ge von Aris, Blue Spike, Cognicity, IBM und Solana wurden von den gro�en Musikfirmen in Verbindung mit der 4C-Entit�t, die IBM, Intel, Matsushita und Toshiba umfasst, bewertet. Aris und Solana fusionierten und bildeten eine neue Firma, genannt "Verance", dessen Galaxy-Technologie August 1999 f�r DVD-Audio ausgew�hlt wurde. (November 1999 wurde das Verance-Wasserzeichenverfahren ebenfalls f�r SDMI ausgew�hlt.) Verance und 4C behaupteten, dass Tests zum Verfahren ergaben, dass es unh�rbar ist, aber sehr gut H�rende waren bei sp�teren Tests in der Lage, dass Wasserzeichenrauschen zu erkennen.

Sony und Philips haben ein konkurrierendes Super-Audio-CD-Format entwickelt, dass DVDs benutzt. (Siehe 3.6.1 f�r Details.) Sony ver�ffentlichte Version 0.9 der SACD-Spezifikationen im April 1998, die endg�ltige Version erschien im April (?) 1999. SACD-Technologie ist f�r Sony/Philips-CD-Lizenznehmer ohne weitere Kosten verf�gbar.�Die allerersten SACD-Ver�ffentlichungen waren in Stereo gemixt, nicht in Mehrkanal. SACDs sollten urspr�nglich f�r "Legacy / Verm�chtnis"-Discs sorgen, die zwei Schichten haben: eine, die im vorhandenen CD-Playern spielt, plus eine Schicht mit hoher Dichte f�r DVD-Audio-Player, aber technische Schwierigkeiten hielten Dual-Format-Discs davon ab, vor Ende 2000 produziert zu werden und dann nur in kleinen Mengen. Pioneer, die Firma, die Ende 1999 die ersten DVD-Audio-Player in Japan ver�ffentlichte, bezogen SACD-Unterst�tzung in ihre Player ein. Wenn andere Hersteller dem Beispiel folgen, k�nnte die ganze SACD- versus DVD-Audio-Standards-Debatte er�rtert werden, weil DVD-Audio-Player beide Disctypen spielen w�rden.

Sony ver�ffentlichte Mai 1999 einen SACD-Player in Japan f�r den Preis von 5.000$ (Tr�nen inklusive). Der Player wurde Ende 1999 in geringen Mengen in den USA auf den Markt gebracht. Philips ver�ffentlichte Mai 2000 einen 7.500$-Player. Sony verschiffte Mitte 2000 einen 750$-SACD-Player nach Japan. Um die 40 SACD-Titel waren Ende 1999 verf�gbar, von Studios wie DMP, Mobile Fidelity Labs, Pioneer, Sony und Telarc. Ende 2001 waren �ber 500 Titel verf�gbar.

Ein Nachteil in Verbindung mit DVD-Audio- und SACD-Player ist, dass die meisten 6-Kanal-Audioreceiver mit analogem Eingang nicht in der Lage sind, den Bass zu regeln. Receiver mit Dolby Digital- und DTS-Dekodern haben eine internes Bassmanagement, aber 6-Kanal-Analogeing�nge werden �blicherweise einfach durch den Verst�rker gegeben. Ohne volles Bassmanagement bei 6-Kanal-Analogeing�ngen wird jede Audioeinrichtung, die keine Lautsprecher f�r alle Klangspektren f�r alle 5 Surround-Kan�le hat, die Bassfrequenzen nicht richtig reproduzieren.

Wenn Sie darin interessiert sind, das beste aus einem DVD-Audio oder SACD-Player zu machen, brauchen Sie einen Receiver mit 6-Kanal-Analogtoneing�ngen. Sie brauchen des Weiteren 5 Vollfrequenzlautsprecher (das hei�t, dass jeder Lautsprecher die Subwooferfrequenzen ausgeben kann) und einen Subwoofer, es sei denn, Sie haben einen Receiver, der Bassmanagement f�r die analogen Eing�nge unterst�tzt, oder Sie haben eine externe Bassmanagementbox wie von Outlaw Audio.

F�r mehr von DVD-Audio, incl. Listen von Titeln und Playermodellen, besuchen Sie Digital Audio Guide.

[1.12.1] Was ist der Unterschied zwischen DVD-Audio-Discs und DVD-Music-Discs?

DVD-Music ist eigentlich kein offizielles DVD-Format, ist aber ein h�ufig gebrauchter Name f�r DVD-Video-Discs, die haupts�chlich Musik enthalten. Eine DVD-Music-Disc l�sst sich auf jedem Standard-DVD-Player mit dem Video oder den Standbildern, die den Ton begleiten, abspielen. Wie schon in 1.12 erkl�rt, enth�lt eine DVD-Audio-Disc spezielle originalgetreue Audiotracks, die man nur in DVD-Audio-Playern abspielen kann.

[1.13] Welche Studios unterst�tzen DVD?

Alle gro�en Filmstudios und die meisten gro�en Musiklabels unterst�tzen DVD.

Als die DVD-Player Anfang 1997 verf�gbar wurden, ver�ffentlichten nur Warner und Polygram als zwei der gro�en Filmstudios Titel. Zus�tzliche Titel waren von kleinen Herausgebern verf�gbar. Die anderen Studios traten dem Lager der DVD erst allm�hlich bei (siehe 6.2 f�r eine komplette Liste, siehe 1.6 f�r Filminfos). Dreamworks war das letzte bedeutsame Studio, dass volle DVD-Unterst�tzung ank�ndigte. Paramount, Fox und Dreamworks unterst�tzten anfangs nur Divx, aber im Sommer 1998 k�ndigten sie die Unterst�tzung der freien DVD an.

[1.14] Kann eine DVD vom Fernsehen/Videorekorder/etc. aufgenommen werden?

Ja, wenn Sie einen DVD-Rekorder haben. Als die DVD 1997 urspr�nglich eingef�hrt wurde, gab es nur Player. Die meisten heute verkauften DVD-Einheiten sind immer noch nur Abspielger�te, aber Rekorder werden weiter verbreitet und erschwinglicher. DVD-Video-Rekorder erschienen erstmals Ende 1999 in Japan und im Rest der Welt Ende 2000. Fr�he Einheiten waren teuer: 2.500$ bis 4.000$. DVD-Video-Rekorder sind heutzutage immer noch ziemlich teuer (Mitte 2003 f�r gew�hnlich 500$ bis 2000$), aber eventuell werden sie genauso billig wie VCRs werden. DVD-Rekorder werden zu Satelliten- und Kabelreceivern, Festplattenrekordern und anderen modernen Unterhaltungselektronikger�ten hinzugef�gt.

Ein DVD-Rekorder arbeitet wie ein VCR - er hat einen Tuner und A/V-Eing�nge und er kann darauf programmiert werden, Sendungen aufzunehmen. Ein bedeutsamer Unterschied ist, dass man nie zur�ck- oder vorspulen muss - Aufnahmen auf der Disc sind sofort verf�gbar, f�r gew�hnlich von einem Bildschirmmen�. Viele DVD-Rekorder enthalten einen electronic program guide / elektronischen Programmf�hrer (EPG), der eine TV-Bildschirmliste ausgibt, von der man sich Sendungen zum aufnehmen ausw�hlen kann (man muss nicht den Tag, die Zeit, den Kanal usw. per Hand eingeben).

Nehmen Sie zur Kenntnis, dass die DVD-Videorekorder die meisten gesch�tzten DVD-Film-Discs nicht kopieren k�nnen.

Ungl�cklicherweise gibt es mehr als nur ein Aufnahmeformat und sie spielen nicht gut zusammen. Es ist nicht wie der alte "VHS-versus-Betamax-Kampf", wie viele in der Presse es Sie glauben machen m�chten, aber es ist ziemlich verwirrend. Siehe 4.3 um noch mehr durcheinander zu kommen.

Seien Sie von den DVD-Schreiblaufwerken f�r Rechner nicht noch mehr verwirrt (DVD-Brenner) (siehe 4.3). Diese Rekorder k�nnen Daten speichern, aber, um voll funktionsf�hige DVD-Videos zu erstellen, ben�tigen Sie zus�tzliche Software f�r die Videokodierung (MPEG), Tonkodierung (Dolby Digital, MPEG oder PCM), Navigations- und Kontrolldatenerstellung usw. (siehe 5.4 und 5.8).

[1.15] Was passiert, wenn ich die Disc zerkratze? Sind die Discs nicht zu empfindlich, um verliehen zu werden?

Kratzer verursachen kleinere Datenfehler, die einfach korrigiert werden k�nnen. Das hei�t, die Daten werden unter Nutzung von wirksamen Fehlerkorrekturtechniken, die sogar bei gro�en Kratzern ohne Verlust Daten wiederherstellen k�nnen, auf DVD gespeichert. Eine �bliche Fehlannahme ist, dass ein Kratzer auf einer DVD wegen der h�heren Speicherdichte und der starken Videokompression verheerender ist als ein Kratzer auf einer CD. Die DVD-Datendichte (sagen sie das schnell zehnmal hintereinander!) ist physikalisch vier mal h�her als die einer CD-ROM, also ist es wahr, dass ein Kratzer mehr Daten beeinflusst. Aber die DVD-Fehlerkorrektur ist mindestens zehnmal besser als bei der CD-ROM und macht die Dichteerh�hung mehr als wett. Es ist au�erdem von Bedeutung, dass man realisiert, dass MPEG-2 und Dolby-Digital-Kompression zum Teil auf der Entfernung oder Verminderung von nicht h�rbarer Information basieren, also vermehrt die Dekompression die Daten nicht soweit, wie vielleicht angenommen wird. Gro�e Kratzer k�nnen unkorrigierbare Fehler verursachen, die einen I/O-(Eingabe/Ausgabe-)Fehler auf einem Rechner erzeugen oder sich als augenblicklicher St�rung im DVD-Videobild bemerkbar machen. Paradoxerweise k�nnen manchmal kleinste Kratzer die �rgsten Fehler erzeugen (wegen der ungew�hnlichen Ausrichtung und Reflektion des Kratzers). Es gibt viele Schemata, wie man Fehler in MPEG-Video verbergen kann, welche in zuk�nftigen Playern genutzt werden k�nnen.

Siehe 1.39 f�r Informationen �ber die Pflege und Reinigung von DVDs.

Besonders die DVD Computer Advisory Group bat nach keinen obligatorischen Caddys oder anderen sch�tzenden Tr�gern. Man sollte bedenken, dass Laserdiscs, Musik-CDs und CD-ROMs ebenfalls anf�llig f�r Kratzer sind, aber viele Videol�den und Bibliotheken sie trotzdem verleihen. Die gro�en Ketten wie Blockbuster und West Coast Entertainment verleihen DVDs in vielen Orten. Die meisten Reporte �ber Verleihdiscleistungen sind positiv, trotzdem: wenn sie ein Problem beim Abspielen einer Leihdisc haben, untersuchen Sie sie nach Kratzern.

[1.16] VHS ist gut genug, warum sollte ich mir etwas aus DVD machen?

Die Hauptvorteile einer DVD sind Videoqualit�t, Surroundsound und Extrafunktionen (siehe 1.2). Zus�tzlich wird die DVD sich nicht zersetzen, wenn sie alt ist oder oft gespielt wurde, wie es beim Videotape der Fall ist (was ein Vorteil f�r Eltern ist, deren Kinder sich zweimal in der Woche ein Disney-Video anschauen!). Es ist dasselbe, das CDs mehr zum Sammelgegenstand werden l�sst als Kassetten. Erw�hnte ich schon die Videoqualit�t? Je besser Ihr Fernseher, desto gr��er ist der Unterschied in der Bildqualit�t zwischen VHS und DVD.

Wenn davon nichts auf Sie zutrifft, ist VHS wahrscheinlich gut genug.

[1.17] Ist die Verpackung anders als bei der CD?

Hersteller waren besorgt dar�ber, dass ihre Kunden annehmen w�rden, dass DVDs in ihren CD-Playern spielen, also wollten sie eine andere Verpackung. Die meisten DVD-Verpackungen sind so breit wie eine CD-Jewel-Box (etwa 5 5/8 Zoll / 14,3cm) und so hoch wie VHS-Boxen (etwa 7 3/8 Zoll / 18,7cm), wie es von der Video Software Dealers Association (VSDA) vorgeschlagen wurde. Wie dem auch sei, niemand wird gezwungen, eine gr��ere Verpackungsgr��e zu benutzen. Einige Firmen benutzen Standard-Jewel-Cases oder Papier- und Vinylh�llen. Divx-Discs kamen in Karton und Plastik-Q-Pack-Cases in derselben Gr��e wie ein CD-Jewel-Case.

Die meisten Filme sind in Amaray-"keep case"s verpackt, einer Muschelh�lle komplett aus Plastik mit durchsichtigen Vinyltaschen f�r die Einlagen, was beliebt bei den Kunden ist. Time Warners "Snapper", einer Papph�lle mit Plastiklippe, sind weniger beliebt. Es gibt au�erdem eine "super jewel box", die Stretch-Limo-Version eines CD-Jewel-Case, die in Europa �blich ist.�

[1.18] Was ist eine Dual-Layer-Disc? Wird sie in allen Playern funktionieren?

Eine Dual-Layer-Disc hat zwei Schichten mit Daten, eine davon ist halbtransparent, sodass der Laser durch sie fokussiert werden kann und die zweite Schicht lesen kann. Weil beide Schichten von derselben Seite gelesen werden, kann eine Dual-Layer-Disc fast doppelt so viel wie eine Single-Layer-Disc enthalten, �blicherweise vier Stunden Video (siehe 3.3 f�r Details). Viele Discs benutzen zwei Schichten. Anfangs gab es nur ein paar Pressanlagen, die Doppelschicht(Dual Layer)-Discs herstellen konnten, aber heute haben die meisten Anlagen diese F�higkeit. Die zweite Schicht kann entweder ein PTP- (parallel track path / Parallelspurweg) Layout, bei dem beide Spuren parallel laufen (f�r unabh�ngige Daten oder spezielle Umschalteffekte) oder ein OTP- (opposite track path / entgegengesetzer Spurweg) Layout, bei dem die zweite Spur in einer entgegengesetzten Spirale verl�uft, haben; das hei�t, Lesekopf liest vom Inneren der ersten Schicht nach au�en hin und dann beginnend beim �u�eren der zweiten Schicht. Das OTP-Layout ist f�r fortlaufende Wiedergabe �ber beide Schichten konzipiert. Der Schichtwechsel kann �berall im Video erfolgen; es muss kein Kapitelpunkt sein. Es gibt keine Garantie, dass das Umschalten zwischen den Schichten nahtlos sein wird. Der Schichtwechsel ist auf einigen Playern nicht sichtbar, aber er kann das Video einen Bruchteil einer Sekunde oder bis zu vier Sekunden auf anderen Playern einfrieren. Die "Nahtlosigkeit" h�ngt davon ab, wie die Disc vorbereitet ist und, wie das Design des Players ist. OTP wird auch "RSDL" (reverse-spiral dual layer / Gegenspiraldoppelschicht) genannt. Der Vorteil von zwei Schichten ist, dass lange Filme h�here Datenraten benutzen k�nnen, um h�here Qualit�t zu erreichen als bei der einschichtigen Disc. Siehe 1.27 f�r weiteres �ber Schichtwechsel.

Es gibt verschiedene Wege, eine Dual-Layer-Disc zu erkennen: 1.) die goldene Farbe, 2.) ein Men� auf der Disc, bei dem man eine Wide- oder Fullscreenversion ausw�hlen kann, 3.) zwei Seriennummern auf einer Seite.

Die DVD-Spezifikation fordert, dass Player und Laufwerke Dual-Layer-Discs lesen k�nnen. Es gibt sehr wenige Einheiten, die Probleme mir Dual-Layer-Discs haben - dies ist dann ein Entwurfsfehler, der gratis vom Hersteller korrigiert werden sollte. Einige Discs sind f�r einen "nahtlosen �bergang" konzipiert, der technisch �ber das hinausgeht, was die Spezifikationen erlauben. Das verursacht auf einigen �lteren Playern Probleme.

Alle Player und Laufwerke spielen au�erdem doppelseitige Discs, wenn Sie sie umdrehen. Kein Hersteller hat ein Modell angek�ndigt, das beide Seiten spielt, abgesehen von ein paar DVD-Jukeboxen (~es?). Die zus�tzlichen Kosten w�ren schwer zu rechtfertigen, weil Discs �ber vier Stunden Video auf einer Seite mit zwei Schichten enthalten kann. (Fr�here Discs hatten zwei Seiten, weil die Dual-Layer-Produktion nicht weit verbreitet war. Das ist nicht l�nger Problem.) Pioneer LD/DVD-Player k�nnen beide Seiten einer Laserdisc abspielen, aber nicht die der DVD. (Siehe 2.12 f�r Hinweise �ber das Lesen beider Seiten gleichzeitig.)

[1.19] Ist DVD-Video ein weltweiter Standard? Funktioniert es mit NTSC, PAL, und SECAM?

Das MPEG-Video auf einer DVD wird digital gespeichert, aber es ist f�r eines der beiden inkompatiblen Fernsehsysteme formatiert: 525/60 (NTSC) oder 625/50 (PAL/SECAM). Deshalb gibt es zwei Arten von DVDs: "NTSC-DVDs" und "PAL-DVDs". Eingie Player spielen nur NTSC-Discs ab undere PAL- and NTSC-Discs. Discs sind au�erdem f�r verschiedene Regionen der Welt kodiert (siehe 1.10).

Fast alle DVD-Player, die in den PAL-L�ndern verkauft werden, spielen beide Typen ab. Teilweise konvertieren diese Multi-Standard-Players NTSC in ein 60-Hz PAL- (4,43 NTSC) Signal. Der Player benutzt das PAL 4,43-MHz-Farbdifferenztr�gerkodierungsformat, aber beh�lt die 525/60 NTSC-Abtastrate. Die meisten modernen PAL-Fernseher kommen mit diesem "Pseudo-PAL-"Signal klar. Einige wenige Multi-Standard-PAL-Player geben echtes 3,58-NTSC von NTSC-Discs aus, was einen NTSC-Fernseher oder einen Multi-Standard-Fernseher n�tig macht. Einige Player haben einen Schalter, mit dem man zwischen 60-Hz-PAL oder echtem NTSC-Ausgang w�hlen kann, wenn man NTSC-Discs abspielt. Es gibt einige Standards konvertierende PAL-Player, die von einer NTSC-Disc in den Standard-PAL-Ausgang f�r �ltere PAL-Fernseher konvertieren. Richtige "on the fly"-Standardskonvertierung macht teuere Hardware f�r das Skalieren, Temporalkonvertierung und Objektbewegungsanalyse n�tig. Weil die Qualit�t bei der Konvertierung in Playern schlecht ist, erh�lt man mit einem 60Hz-PAL-Ausgang mit einem kompatiblen Ger�t eine bessere Bildqualit�t als wenn man von NTSC nach PAL konvertiert. (Der Ton ist von der Videoumwandelung nicht betroffen.) Die neuesten Softwaretool wie Adobes After Effects und Canopus' ProCoder leisten gute Arbeit beim Konvertieren von PAL nach NTSC bei geringen Kosten, aber sie sind nur f�r die Produktionsumgebung (Konvertieren, bevor das Video kodiert und als DVD gepresst wird) passend. Siehe Snell and Wilcox' The Engineer's Guide to Standards Conversion und The Engineer's Guide to Motion Compensation f�r technische Details bei der Konvertierung.

Die meisten NTSC-Player k�nnen keine PAL-Discs abspielen. Eine sehr geringe Anzahl an NTSC-Playern (wie Apex und SMC) k�nnen PAL in NTSC konvertieren. Externe Konverterboxen sind au�erdem verf�gbar, wie z. B. der Emerson EVC1595 (350$). Hochqualitative Konverter sind von Firmen wie TenLab und Snell and Wilcox erh�ltlich.

Viele Standards konvertierende Player k�nnen anamorphes Breitbildvideo nicht f�r 4:3-Displays umwandeln. Siehe 1.22.

Es gibt drei Unterschiede zwischen Discs, die f�r verschiedene Fernsehersysteme gedacht sind: Bilddimension und Pixelseitenverh�ltnis (720x480 versus 720x576), Anzeigebildfrequenz (29,97 versus 25) und Surroundtonoptionen (Dolby Digital versus MPEG-Audio). (Siehe 3.4 und 3.6 f�r Details.) Video von Film wird �blicherweise mit 24 Bildern/s kodiert, ist aber vorformatiert f�r eine der beiden ben�tigten Bildraten. Filme, die f�r PAL-Discs formatiert werden, werden �blicherweise um 4% bei der Wiedergabe beschleunigt, sodass der Ton entsprechend angepasst werden muss, bevor er kodiert wird. Alle PAL-DVD-Player k�nnen Dolby-Digital-Tonspuren abspielen, aber nicht alle NTSC-Player k�nnen MPEG-Tonspuren abspielen. PAL und SECAM teilen sich dasselbe Scanformat, also sind die Discs f�r beide Systeme gleich. Der einzige Unterschied ist, dass SECAM-Player das Farbsignal im Format ausgeben, wie es SECAM-Fernseher ben�tigen. Beachten Sie, dass moderne Fernseher in den meisen L�ndern auch PAL-Signale verarbeiten k�nnen, also k�nnen sie einen Player benutzen, der nur einen PAL-Ausgang hat. Nur f�r den Fall, das Sie einen �lteren Nur-SECAM-Fernseher haben, brauchen Sie einen Player mit SECAM-Ausgang (und Sie brauchen wahrscheinlich eine SECAM-RF-Verbindung, siehe 3.1).

Ein Produzent kann sich f�r 525/60 NTSC-Video auf der einen Seite und 625/50 PAL auf der anderen Seite der Disc entscheiden. Die meisten Studios machen Dolby-Digital-Ton anstelle von MPEG-Tonspuren auf ihre PAL-Discs.

Wegen PALs h�herer Aufl�sung ben�tigen die Filme meist mehr Platz auf den Discs als bei den NTSC-Versionen. Siehe 3.4 f�r Details.

Es gibt eigentlich drei Typen DVD-Playern, wenn man die Rechner mitz�hlt. Die meiste DVD-PC-Soft- und Hardware kann gleicherma�en NTSC- und PAL-Video und Dolby-Digital- und MPEG-Audio abspielen. Einige PCs k�nnen das konvertierte Video nur auf dem Monitor darstellen, aber andere k�nnen es als Videosignal f�r den Fernseher ausgeben.

Fazit: NTSC-Discs (mit Dolby-Digital-Audio) spielen auf �ber 95% der DVD-Systeme weltweit. PAL-Discs lassen sich nur auf sehr wenigen Playern au�erhalb der PAL-L�nder abspielen. (Unabh�ngig von den Regionen - siehe 1.10.)

[1.20] Was ist mit Animation auf DVD? Wird sie nicht zu schlecht komprimiert?

Einige behaupten, dass Animation, besonders handgezeichnete Cell-Animation wie Cartoons und Anime, sich nicht gut mit MPEG-2 komprimieren l�sst oder sogar gr��er als das Original wird. Andere behaupten, dass Animation so simpel ist, dass sie sich besser komprimieren l�sst. Nichts davon ist wahr.

Angeblich verursacht der "Jitter" zwischen den Bildern, entstanden durch Unterschiede bei den Zeichnungen oder bei ihrer Ausrichtung, Probleme. Ein Animationsexperte bei Disney betonte, dass das bei modernen Animationstechniken nicht passiert. Und sogar, wenn es das w�rde, w�rde es die Motion-Estimation-Funktion von MPEG-2 kompensieren.

Wegen der Art, wie MPEG-2 ein Bild in Bl�cke aufteilt und in Frequenzinformationen transformiert, kann es Probleme mit scharfen Kanten, die bei Animation �blich sind, haben. Dieser Verlust der hochfrequenten Information kann sich in Form von "Ringing" oder verschwommenen Flecken entlang der Kanten �u�ern ("Gibbs-Effekt" genannt). Wie dem auch sei, bei den Datenraten, die �blicherweise f�r die DVD genutzt werden, tritt dieses Problem nicht auf.

[1.21] Warum m�ssen bei einigen Discs die Seiten umgedreht werden? K�nnen DVDs nicht vier Stunden pro Seite enthalten?

Obwohl es die Dual-Layer-Technologie der DVD (siehe 3.3) �ber vier Stunden fortlaufender Wiedergabe auf einer Seite erlaubt, sind einige Filme auf zwei Seiten der Disc aufgeteilt, was es erforderlich macht, dass die Disc bei der H�lfte umgedreht werden muss. Die meisten "Flipper"-Discs existieren wegen der Produzenten, die zu faul sind, ihre Kompression zu optimieren oder eine Dual-Layer-Disc zu machen. Die bessere Bildqualit�t ist eine billige Ausrede f�r die h�here Datenrate; in vielen F�llen w�rde das Video besser aussehen, komprimierte man es sorgf�ltiger bei einer niedrigeren Bitrate. Der Mangel an Dual-Layer-Produktionskapazit�ten ist ebenfalls eine lahme Ausrede; 1997 konnten wenige DVD-Pressen Dual-Layer-Discs herstellen, aber das ist nicht l�nger der Fall. Sehr wenige Player k�nnen automatisch die Seiten umdrehen, aber das ist nicht mehr n�tig, seitdem die meisten Filme mit unter vier Stunden L�nge einfach auf eine Dual-Layer- (RSDL) Seite passen.

Film Vault bei DVD Review enth�lt eine Liste der "Flipper"-Discs. Hinweis: Ein Flipper ist nicht dasselbe wie eine Disc mit einer Widescreenversion auf der einen Seite und einer Pan-&-Scan-Version oder Erg�nzungsmaterial auf der anderen.

[1.22] Warum ist das Bild gestaucht, wodurch die Dinge zu d�nn aussehen?

Antwort: RTFM (read the fucking manual / lies das verdammte Handbuch; Anm. d. �bersetzers). Sie sehen ein anamorphes Bild, dass f�r die Anzeige auf einem Widescreen-Fernseher gedacht ist. (Siehe 3.5 f�r technische Details). Sie m�ssen in das Setupmen� des Players gehen und ihm sagen, dass Sie einen Standard-4:3-Fernseher haben, keinen Widescreen-16:9-Fernseher. Er wird das Bild dann automatisch letterboxen, sodass Sie die volle Breite in den richtigen Proportionen sehen k�nnen.

In einigen F�llen kann das Seitenverh�ltnis der Disc, die gespielt wird, ge�ndert werden (indem man den "Aspect"-Knopf auf der Fernbedienung dr�ckt). Auf den meisten Playern muss man die Disc vor dem �ndern des Seitenverh�ltnisses anhalten. Einige Discs sind auf der einen Seite mit "Widescreen" beschriftet und auf der anderen mit "Standard" auf der anderen. Wenn Sie die Fullscreen-Version sehen wollen, m�ssen Sie die Disc umdrehen.

Siehe 1.38 f�r mehr �ber das Letterboxing.

Offensichtlich k�nnen die meisten Player, die von NTSC nach PAL oder vice versa umwandeln (siehe 1.19), nicht gleichzeitig ein anamorphes Bild letterboxen (oder "pan"en & "scan"en). L�sungen daf�r w�ren, einen Widescreen-Fernseher, einen Multistandard-Fernseher oder einen externen Konverter zu nutzen. Oder sich einen besseren Player zu kaufen.

[1.23] Nutzen alle Videos Dolby Digital (AC-3)? Haben sie alle 5.1-K�nale?

Die meisten DVD-Video-Discs enthalten Dolby-Digital-Tonspuren. Wie auch immer, es muss nicht so sein. Einige Discs, besonders solche, die nur Ton enthalten, haben PCM-Spuren. Es ist m�glich, aber selten, f�r eine 625/50- (PAL) Disc, dass sie MPEG-Audio enth�lt. Discs mit DTS-Ton m�ssen au�erdem einen Dolbly-Digital-Audiotrack enthalten (in einigen seltenen F�llen haben sie eine PCM-Track). Siehe 1.32 f�r mehr �ber DTS.

Nehmen Sie nicht an, dass die "Doly Digital"-Bezeichnung eine Garantie f�r 5.1 Kan�le ist. Eine Dolby-Digital-Tonspur kann mono, dual mono, stereo, Dolby Surround stereo etc. sein. Zum Beispiel Blazing Saddles und Caddyshack haben monophone Tonspuren, also hat die Dolby-Digital-Tonspur auf diesen DVDs nur einen Kanal. Einige DVD-Verpackungen haben kleine Beschriftungen oder Symbole unter dem "Dolby Digital"-Logo, die die Kanalkonfiguration angeben. in einigen F�llen gibt es mehr als eine Dolby-Digital-Version von einer Tonspur: eine 5.1-Kanalspur und eine, die speziell f�r stereo Dolby Surround geremixt wurde. Es ist absolut normal, dass Ihr Player "Dolby Digital" anzeigt, wenn der Receiver "Dolby Surround" anzeigt. Das bedeutet, die Disc enth�lt ein Zweikanal-Dolby-Surround-Signal, das im Dolby-Digital-Format kodiert ist.

Siehe 3.6 f�r weitere Details.

[1.24] K�nnen DVDs "Laserzerfall" haben?

Vor den DVDs gab es Laserdiscs (siehe 2.6), welche gelegentlich von etwas beeinflusst wurden, was man gemeinhin Laserzerfall nennt: der Verfall der Aluminiumschicht aufgrund von Oxidation oder anderen chemischen Ver�nderungen. Das ist �blicherweise eine Folge von unzureichend reinem Metall f�r die Reflexionsschicht bei der Replikation, aber kann noch verschlimmert werden, indem mechanische Scherbeanspruchung durch biegen, verziehen oder thermische Zyklen (die Gr��e der Laserdiscs macht sie flexibel, sodass die Bewegung entlang der Bindung zwischen den Schichten die Versiegelung brechen kann - das wird "Delamination" / "Aufbl�tterung" genannt) einwirken. Eine Verschlechterung der Datenschicht kann von chemischen Verunreinigungsstoffen, Gasen in dem Kleber oder Luftfeuchtigkeit, die das Plastiksubstrat angreift, verursacht werden.

Wie Laserdiscs bestehen DVDs aus zwei aneinandergeklebten Platten, aber DVDs sind h�rter und benutzen neue Klebstoffe. DVDs sind aus Polycarbonat geformt, welches etwa zehn Mal weniger Luftfeuchtigkeit absorbiert als das leicht hygroskopische Acryl (PMMA), das f�r Laserdiscs benutzt wird.

DVDs k�nnen auch Delaminationsprobleme haben, zum Teil, weil in einigen F�llen die Player die Discs zu fest in der Nabe halten. Delamination selbst kann Probleme verursachen (weil die Datenschicht nicht mehr l�nger in der richtigen Entfernung von der Oberfl�che ist) und kann auch zu Oxidation f�hren. Delamination kann sich in Form von konzentrischen Ringen oder als "Fleck" um das Loch bemerkbar machen.

Soweit haben DVDs wenige "DVD-Zerfall"-Probleme gehabt. Es gibt Berichte �ber ein paar Discs, deren Zustand schlechter wird, wahrscheinlich wegen der Delamination, des kontaminierten Klebers, der chemischen Reaktionen oder Oxidation der Reflexionsschicht (siehe mindspring.com/~yerington/ und www.andraste.org/discfault/discfault.htm). Die wahrscheinlichste Erkl�rung f�r den DVD-Verfall ist, dass w�hrend der Anfangsjahre der DVD (97-00) der Discverarbeitungsprozess und die Materialien nicht so gut waren, wie sie h�tten sein sollen. Viele Verbesserungen wurde seitdem gemacht, somit wurde das klitzekleine Problem noch kleiner.

Es gibt auch gelegentliche Berichte �ber "Tr�bheit" oder "Milchigkeit" in DVDs, welche durch schlechte Replikation verursacht werden k�nnen. Ein Beispiel ist, wenn das geschmolzene Plastik zu schnell abk�hlt oder nicht unter gen�gend hohem Druck steht, um alle Formen in der Gussform auszuf�llen (siehe archived article von TapeDisc Business� f�r weiteres). Minimale Tr�bheit st�rt die Wiedergabe nicht und scheint sich nicht verschlechternd auszuwirken. Wenn Sie es mit Ihren blo�en Augen sehen k�nnen, ist es vermutlich keine Oxidation oder anderer Zerfall.

Die Folge des Verfalls ist, dass die Disc perfekt spielt, wenn sie neu war, aber sp�ter Probleme hat wie �berspringen, Einfrieren oder Bildzusammenbruch. Wenn eine Disc schlechter zu werden scheint, vergewissern Sie sich, dass sie nicht schmutzig, zerkratzt oder verbogen ist (siehe 1.39). Versuchen Sie sie zu reinigen und spielen Sie sie in anderen Playern ab. Wenn die Disc weiterhin Probleme aufweist, kann sie zerfallen sein. Wenn dem so ist, gibt es nichts, was sie tun k�nnten, um sie zu reparieren, also sollten Sie versuchen, einen Ersatz vom Verk�ufer zu bekommen.

[1.25] Welche Titel sind nur Pan & Scan? Warum?

Einige Titel sind nur in Pan & Scan, weil kein Letterbox- oder anamorpher Transfer vom Film gemacht wurde. (Siehe 3.5 f�r weitere Infos zu Pan & Scan und anamorphen Formaten.) Weil Transfers 50.000 - 100.000$ kosten, m�gen manche Studios denken, ein erneuter Transfer w�re nicht gerechtfertigt. In einigen F�llen ist der Originalfilm oder sind die Rechte daf�r nicht mehr l�nger f�r einen Transfer verf�gbar. Im Falle alter Filme - sie wurden bildschirmf�llend im 1,37- "Akademie"-Seitenverh�ltnis gedreht, sodass keine Widescreen-Version erstellt werden kann. Video, das mit TV-Kameras gedreht wird, wie Musikkonzerte, ist bereits im 4:3-Format.

Es gibt eine Liste von Pan & Scan-Titeln in der Film Vault bei DVD Review und in der Internet Movie Database (welche auch Discs mit gleicherma�en Widescreen- und Pan & Scan-Versionen enth�lt).

[1.26] Wie bekomme ich die Untertitel auf meinem Pioneer-Player weg?

Mit der Fernbedienung, dr�cken Sie "Subtitle", dann entweder "Clear" oder "0" (Null). Sie m�ssen die Men�s nicht benutzen.

[1.27] Warum friert die Wiedergabe manchmal f�r eine Sekunde ein?

Einige Filme, besonders solche, die �ber zwei Stunden lang oder mit einer hohen Datenrate kodiert sind, sind �ber zwei Schichten auf einer Seite der Disc verteilt. Wenn der Player zur zweiten Schicht wechselt, k�nnen Bild und Ton f�r einen Moment einfrieren. Die L�nge dieser Pause ist von Player und Disc abh�ngig. Die Hersteller suchen sich meist einen Punkt aus, an dem die Pause weniger auff�llt. Diese Pause stellt keinen Defekt an der Disc dar. Siehe 1.18 f�r weitere Information.

Es gibt eine Liste von Schichtwechselpunkten in dem Film Vault bei DVD Review. Bitte senden Sie neue Zeiten an info@dvdreview.com.

[1.28] Auf der Disc steht "Dolby Digital". Warum bekomme ich nur 2-Kanal-Surroundklang?

Einige Discs (viele von Columbia TriStar) haben 2-Kanal Dolby-Surround-Ton (oder nur stereo) auf Spur 1 und 5.1-Kanalton auf Spur 2. Einige Studios kreieren separate Tonabmischungen, die f�r Dolby Surround oder stereo, optimiert sind und sie meinen, dass die Standardspur der Mehrheit der genutzten Systeme entsprechen soll. Wenn Sie nicht die 5.1-Kanalspur ausw�hlen (mit dem "Audio"-Knopf auf Ihrer Fernbedienung oder im Bildschirmmen�), wird der Player die voreingestellte 2-Kanalspur abspielen. (Einige Player haben eine Funktion, die automatisch den ersten 5.1-Track ausw�hlen).

"Dolby Digital" hei�t nicht zwingend 5.1 Kan�le. Siehe 1.23 und 3.6.

[1.29] Warum funktioniert die A-B-Wiederholfunktion auf einigen Discs nicht?

Fast alle Funktionen der DVD wie Suche, Pause und Scan k�nnen von der Disc deaktiviert, was den Player davon abhalten kann, zum Anfang des Segments zur�ckzusuchen. Wenn der Player die Zeitsuche zur Wiederholung benutzt, hat eine Disc mit nichtsequentieller Titelorganisierung nicht die Zeitcodeinformation, die der Player zur Suche braucht. In vielen F�llen wissen die Urheber nicht mal, dass sie die Benutzung der Widerholfunktion verhindert haben.

[1.30] Was ist der Unterschied zwischen erster, zweiter und dritter DVD-Generation?

Es gibt keine sinnvolle Antwort auf diese Frage, weil man eine andere Erwiderung von jedem erh�lt, den man fragt. Die Bezeichnungen "2te Generation" und "3. Generation" usw. bezieht sich gleicherma�en auf DVD-Video-Player und DVD-ROM-Laufwerke. F�r gew�hnlich bedeuten sie einfach neuere Versionen der DVD-Wiedergabeger�te. Die Begriffe wurden (noch) nicht f�r DVD-Produkte genutzt, die aufnehmen k�nnen, videospielf�hig sind etc.

Bezug nehmend auf einige Leute kam die zweite Generation der DVD-Player Herbst 1997 heraus und die dritte Generation der Player sind die, die Anfang 1998 herauskamen. Andere meinen, die zweite Generation der DVD werden die HD-Player sein (siehe 2.12), die nicht vor 2003 oder so herauskommen. Viele widerspr�chliche Variationen zwischen diesen beiden Extremen treten auf, inklusive der Ansicht, dass DTS-kompatible Player oder Divx-Player oder Progressiv-Scan-Player oder 10-bit-Videoplayer oder Player, die The Matrix spielen k�nnen, die zweite, dritte oder vierte Generation bilden.

Die Sache ist bei den Rechnern etwas klarer, dort meint die zweite Generation (DVD II) die 2x DVD-ROM-Laufwerke, die CD-Rs lesen k�nnen und die dritte Generation (DVD III) sind meist 5x (oder manchmal 2x, 4,8x oder 6x) DVD-ROM-Laufwerke, einige davon k�nnen DVD-RAMs lesen und einige, die das RPC2-Format besitzen. Einige nennen RPC2-Laufwerke oder 10x-Laufwerke die vierte Generation. Siehe Sektion 4.2 f�r weitere Geschwindigkeitsinformationen. Siehe Sektion 1.10 f�r eine Erkl�rung zu RPC2.

[1.31] Was ist eine Hybrid-DVD?

Wollen Sie wirklich eine Antwort darauf? Ok, Sie haben danach gefragt...

  1. Eine Disc, die gleichwohl auf DVD-Video-Playern und DVD-ROM-PCs l�uft. (Genauer gesagt eine Enhanced-DVD)
  2. Eine DVD-ROM-Disc, die auf Windows- und Mac-OS-Rechnern l�uft. (Genauer gesagt eine Cross-Platform-DVD.)
  3. Eine DVD-ROM- oder DVD-Video-Disc, die auch Web-Inhalt f�r den Zugang ins Internet enth�lt. (Genauer gesagt eine WebDVD oder Enhanced-DVD.)
  4. Eine Disc, die DVD-Video- und DVD-Audio-Inhalt oder SACD-Inhalt enth�lt. (Genauer gesagt eine Universal- oder AV-DVD. Der DVD-Audio-Standard erlaubt das. Der SACD-Standard erlaubt offiziell kein Video, also ist es unklar, was ein SACD-Player mit einer hybriden SACD+DVD-Video-Disc machen w�rde.) Andere Variationen dieses Hybrids w�ren DVD-Audio- und SACD-Inhalt oder eine Disc mit allen drei Formaten.
  5. Eine Disc mit zwei Schichten - eine, die in DVD-Playern und eine, die in CD-Playern gelesen werden kann. (Genauer gesagt eine Legacy / Verm�chtnis- oder CD-kompatible Disc.) Es gibt mindestens drei Variationen dieses Hybriden, obwohl meist nicht kommerziell erwerbbar:
    1. Ein 0,9- bis 1,2-mm-CD-Substrat verklebt auf die R�ckseite eines 0,6-mm-DVD-Substrats. Eine Seite kann von CD-Playern gelesen werden, die andere von DVD-Playern. Die daraus resultierende Disc ist 0,6 mm dicker als eine Standard-CD oder -DVD, was auf Playern mit geringer Toleranz zu Problemen f�hren kann, au�erdem auch auf Portables. Sonopress, die erste Firma, die diesen Typ ank�ndigte, nennt es DVDPlus. Umgangssprachlich ist sie als "fat disc / fette Scheibe" bekannt. Es gibt eine Variation, bei der ein 8-cm-Datenbereich in das 12-cm-Substrat eingelassen ist, sodass ein Label auf den �u�eren Ring gedruckt werden kann.
    2. Ein 0,6-mm-CD-Substrat geklebt auf ein semitransparentes 0,6-mm-DVD-Substrat. Beide Schichten werden von derselben Seite gelesen, was vom CD-Player verlangt, dass er durch die halbtransparente DVD-Schicht liest, welches wiederum Probleme mit einigen CD-Playern verursacht. Der Trick besteht darin, dass die halbdurchsichtige Schicht f�r 780-nm-CD-Laser "unsichtbar" gemacht wird. Das ist das Format, das bei Hybrid-SACDs gebraucht wird.
    3. Ein 0,6-mm-CD-Substrat mit einer speziellen Brechungsummantelung, die eine 1,2-mm-Fokustiefe erzeugt, geklebt auf die R�ckseite eines 0,6-mm-DVD-Substrats. Eine Seite kann von CD-Playern gelesen werden, die andere von DVD-Playern.
    4. Ein 0,6-mm-DVD-Substrat geklebt auf ein CD+DVD-Hybridsubstrat (#2 in dieser Subsektion). Diese Disc w�re von SACD- und CD-Playern auf der einen Seite lesbar und von Standard-DVD-Playern auf der anderen (weil die meisten Standard-DVD-Player von einer Hybrid-Disc mit nur einer semitransparenten Schicht verwirrt werden).
  6. Eine Disc mit zwei Schichten oder zwei Sektionen, eine enth�lt gepresste Daten (DVD-ROM) und eine wiederbeschreibbare (DVD-RAM oder andere) Medien f�r die Aufnahme. (Genauer gesagt eine DVD-PROM,� Mixed-Media- oder Rewritable Sandwich-Disc.)
  7. Eine Disc mit zwei Schichten auf einer Seite und einer auf der anderen. (Genauer gesagt eine DVD-14.)
  8. Eine Disc mit eingebettetem Speicherchip f�r die Speicherung von angepassten Benutzerdaten oder Zugangscodes.�(Genauer gesagt eine chipped DVD.)
  9. Eine Disc, die eine fremdsprachige synchronisierte Tonspur und au�erdem eine Untertitelspur in dieser Sprache hat.

Habe ich was vergessen?

[1.32] Was hat es mit DTS und DVD auf sich?

Digital Theater Systems Digital Surround ist ein Tonkodierformat �hnlich Dolby Digital. Es ben�tigt einen Dekoder, entweder im Player oder in einem externen Receiver. Siehe 3.6.2 f�r technische Details. Einige Leute behaupten, dass wegen des geringeren Kompressionlevels DTS besser klinge als Dolby Digital. Andere behaupten, es g�be bedeutenden h�rbaren Unterschied, besonders bei der typischen Datenrate von 768 kbps, welche 60% h�her ist als bei Dolby Digital. Wegen vieler Abweichungen bei der Produktion, beim Abmixen, Dekodieren und Vergleichspegel ist es fast unm�glich, die beiden Formate genau zu vergleichen (DTS verursacht �blicherweise eine h�here Lautst�rke, was es in fl�chtigen Vergleichen besser klingen l�sst).

DTS machte urspr�nglich die Kodierung innerbetrieblich, aber Oktober 1999 wurden DTS-Kodierer k�uflich erwerbbar. DTS-Titel werden oft als spezielle Artikel, die f�r Audioenthusiasten gedacht sind, angesehen, deshalb sind einige DTS-Titel auch als Nur-Dolby-Digital-Version erh�ltlich.

DTS ist ein optionales Format auf der DVD. Im Gegensatz zu unwissenden Behauptungen hatte die DVD-Spezifikation einen ID-Code f�r DTS seit 1996 (bevor die Spezifikation �berhaupt fertig war). Weil DTS langsam bei der Ver�ffentlichung der Kodierer und Testdiscs war, ignorierten Player, die vor Mitte 1998 (und viele danach) hergestellt wurden, die DTS-Spuren. Einige wenige Demodiscs wurden 1997 hergestellt, die die DTS-Daten in einen PCM-Track eingebettet hatten (dieselbe Technik, die bei CDs und Laserdiscs genutzt wird) und das waren die einzigen DTS-DVD-Discs, die auf allen Playern funktionieren. Neue DTS-kompatible Player gab es Mitte 1998, aber Kinoversion-DTS-Discs, die die DTS-Audiostream-ID benutzten, erschienen nicht vor dem 7. Januar 1999 (sie sollten nach Plan eigentlich Weihnachten 1997 erscheinen). Mulan, eine Direkt-zu-Video-Animation (nicht der Disneyfilm) mit DTS-Tonspur erschien November 1998. DTS-kompatible Player tragen ein offizielles "DTS Digital Out"-Logo.

Dolby-Digital- oder PCM-Ton wird auf einer 525/60 (NTSC) Discs ben�tigt und, weil PCM und DTS zusammen �blicherweise nicht genug Platz f�r qualitative Videokodierung eines Spielfilms lassen, hat im Grunde jede Disc mit DTS-Tonspur eine Dolby-Digital-Tonspur. Das bedeuted, dass alle DTS-Discs in allen DVD-Playern funktionieren, aber ein DTS-kompatibler Player und ein DTS-Dekoder werden f�r die Wiedergabe des DTS-Tracks ben�tigt. DTS-Audio-CDs funktionieren auf allen DVD-Playern, weil die DTS-Daten in Standard-PCM-Tracks gekapselt sind, die unber�hrt an den digitalen Tonausgang gesandt werden. DTS-Discs enthalten oft eine Dolby Digital 2.0 Tonspur im Dolby-Surround-Format anstelle einer Dolby-Digital-5.1-Tonspur.

[1.33] Warum ist das Bild schwarz-wei�?

Sie versuchen wahrscheinlich, eine NTSC-Disc in einem PAL-Player abzuspielen, aber Ihr PAL-Fernseher ist nicht in der Lage, das Signal zu verarbeiten. Wenn Ihr Player einen Schalter oder eine Bildschirmauswahl hat, bei der man das Ausgabeformat f�r NTSC-Discs ausw�hlen kann, k�nnten Sie das Problem l�sen, indem Sie PAL (60 Hz) w�hlen. Siehe Sektion 1.19 f�r weitere Informationen.

Sie haben vielleicht einen der Componentausg�nge (G, R-G oder B-G) Ihres DVD-Players mit dem Composite-Eingang Ihres Fernsehers verbunden. Siehe Sektion 3.2 f�r Details bez�glich des Anschlie�ens.�

[1.34] Warum sind beide Seiten in Vollbild/Fullscreen, wenn doch eine Seite Breitbild/Widescreen sein sollte?

Viele DVDs sind als auf der einen Seite Widescreenformatvideo habend (16:9) und Standard (4:3) auf der anderen gekennzeichnet. Wenn Sie denken, beide Seiten seien dieselbe, sehen Sie wahrscheinlich unkomprimiertes 16:9 auf der Widescreen-Seite. Es mag wie Vollbild-4:3 aussehen, aber wenn Sie genauer hinsehen, werden Sie bemerken, dass das Bild horizontal gestaucht ist. Das Problem besteht darin, dass Ihr Player f�r einen Widescreenfernseher eingestellt wurde. Siehe 1.22 f�r Details.

[1.35] Warum sind Ton und Bild asynchron?

Es hat zahlreiche Berichte von "Lippensynchronit�ts"-Problemen gegeben, wobei der Ton dem Bild etwas hinterherhinkt oder vorauseilt. Die Wahrnehmung von Synchronit�tsproblemen ist sehr subjektiv; einige Leute werden davon bel�stigt und andere k�nnen es nicht wahrnehmen. Probleme wurden f�r eine Vielzahl von Playern berichtet (besonders die Pioneer 414- und 717- Modelle, vielleicht alle Pioneer Modelle, einige Sony-Modelle incl. der 500er-Serie und der PS2, einige Toshiba-Modelle incl. des 3109 und einige PC-Dekoderkarten). Einige Discs sind au�erdem problematischer (besonders Bube, Dame, K�nig, grAs; Lost In Space; TRON; Ein Zwilling kommt selten allein und Austin Powers).

Die Ursache eines Synchronit�tsproblems ist eine komplexe Zusammenwirkung vierer Faktoren

  1. Falsche Synchronisation beim Bild/Ton-Kodieren oder DVD-Video-Formatieren.
  2. Schlechte Synchronisation bei der Filmproduktion oder -verarbeitung (besonders beim Nachsynchronisieren oder Durchschleifen).
  3. Lose Synchronit�tstoleranzen des Players.
  4. Verz�gerung im externen Dekoder/Receiver.

Faktor 1 oder 2 muss �blicherweise vorhanden sein, damit Faktor 3 oder 4 bemerkbar werden. Einige Discs mit ernsthaften Synchronit�tsproblemen wurden nach einem erneuten Kodieren, um das Problem zu beheben, neu herausgebracht. In einigen F�llen kann das Synchronit�tsproblem gel�st werden, indem man die Wiedergabe stoppt und dann neu startet oder, indem man den Player ausschaltet, ein paar Sekunden wartet und ihn dann wieder einschaltet.

Ein guter Weg, den Player zu testen ist, sich gleichzeitig den analogen und digitalen Ausgang anzuh�ren (spielen Sie den digitalen Ausgang �ber ihre Steroeoanlage und das analoge Signal �ber Ihren Fernseher ab). Wenn der Ton widerhallt oder hohl klingt, verz�gert der Player das Signal und ist deshalb der Hauptgrund des Synchronit�tsproblems.

Leider gibt es keine einfache Antwort und keine einfache Reparaturm�glichkeit. Mehr Beschwerden von Kunden sollten die Hersteller motivieren, das Problem ernster zu nehmen und es bei zuk�nftigen Playern oder durch Firmwareupgrades zu korrigieren. Pioneer gab urspr�nglich bekant, dass man bei der Ver�nderung der audiovisuellen Synchronisation ihrer Player "um die Softwarequalit�t zu kompensieren bei der Bildleistung Zugest�ndnisse machen muss." Seither hat Pioneer das Problem auf den neuen Playern gel�st. Wenn Sie ein �lteres Modell haben, schauen Sie bei Pioneer vorbei, um nach Upgrades zu sehen.

F�r viel mehr Details siehe Michael D.s Pioneer Audio Sync-Seite.

[1.36] Warum wechselt das Bild zwischen hell und dunkel?

Sie sehen die Auswirkungen des Macrovision-Kopierschutzes (siehe 1.11), wahrscheinlich, weil Sie Ihren DVD-Player �ber Ihren VCR oder Ihre VCR/TV-Kombination laufen lassen (siehe 3.2.1).

[1.37] Wie findet man "Easter eggs/ Ostereier" und andere versteckte Funktionen?

Einige DVD-Filme enthalten versteckte Funktionen, meistens "Easter eggs" genannt. Das sind Extraszenen oder Videoclips, die von den Entwicklern auf der Disc versteckt wurden. Zum Beispiel "Dark City" enth�lt Szenen von "Lost in Space" und "Twin Peaks" vergraben in den Biographieseiten von William Hurt und Keifer Sutherland. Es gibt au�erdem ein am�santes "Shell Beach"-Spiel verflochten zwischen den Men�s. Auf "Mallrats", eventuell andeutend, dass DVD schon zu postmodern geworden ist, als es ihr gut tut, gibt es einen versteckten Clip vom Regisseur, der sagt, man solle aufh�ren, nach Easter eggs zu suchen und besser etwas n�tzliches tun.

Es macht mehr Spa�, selbst nach versteckten Funktionen zu suchen, aber, wenn Sie etwas Hilfe ben�tigen, gibt es die beste Liste hier: DVD Review.

[1.38] Wie werde ich die schwarzen Balken oben und unten los?

Die schwarzen Balken sind ein Teil des Letterbox-Prozesses (siehe 3.5) und in vielen F�llen kann man sie nicht loswerden. Wenn Sie die Anzeigeoption Ihres Players auf "Pan & Scan" setzen (manchmal "Vollbild / Fullscreen" oder "4:3" genannt) anstelle von "Letterbox" setzen, wird das nicht viel bringen, weil fast kein DVD-Film ver�ffentlicht wurde, der diese Funktion aktiviert hat. Wenn Sie den Player auf den 16:9-Widescreenausgang stellen, macht das die Balken kleiner, jedoch wird ein gro�es, gestrecktes Bild auf einem Standardfernseher entstehen.

In einigen F�llen sind Vollbild- und Letterboxversionen des Films auf derselben Disc, mit einer Vielfalt an M�glichkeiten, die bildschirmf�llende Version zu bekommen (meisten funktioniert nur einer, also m�gen Sie vielleicht alle drei ausprobieren m�ssen):

  1. Probieren Sie die R�ckseite der Disc aus (wenn Sie doppelseitig ist)
  2. Schauen Sie nach einer Fullscreen-Auswahl im Hauptmen�
  3. Benutzen Sie die "Aspect"-Taste Ihrer Fernbedienung

DVD wurde entworfen, um Filme so gut wie m�glich auf Fernsehern aussehen zu lassen. Weil die meisten Filme breiter als die meisten Fernseher sind, bewahrt Letterboxing das Format der Kinopr�sentation. (Niemand scheint sich zu beschweren, dass im Kino das obere und untere Ende abgeschnitten wird.) DVD ist auf die Fernsehger�te der Zukunft vorbereitet, welche widescreen sind. Deswegen und aus anderen Gr�nden sind viele Filme auf DVD nur im Widescreen-Format verf�gbar.

Etwa zwei Drittel der Widescreenfilme werden im 1,85- (flat) Seitenverh�ltnis oder weniger gedreht. In diesem Fall ist die wirkliche Gr��e des Bildes auf Ihrem Fernseher f�r die eine Letterboxversion und eine Vollbild-Version dieselbe, es sei denn, die Pan & Scan-Technik wird zur Vergr��erung des Bildes genutzt (was Teile des Bildes abschneidet). In anderen Worten - das Bild hat dieselbe Gr��e mit zus�tzlichen Bereichen oben und unten in der Vollbild-Version. In weiteren anderen Worten: Letterboxing �berdeckt die Teile des Bildes, die auch im Kino verdeckt waren, oder es erlaubt dem ganzen Widescreenbild, f�r Filme, die breiter als 1,85 sind, sichtbar zu sein, in dem Fall ist das geletterboxte Bild kleiner und hat weniger Details als eine Pan & Scan-Version h�tte.

Wenn keine Vollbild-Version des Films auf der Disc ist, ist eine L�sung, einen DVD-Player mit Zoom-Funktion zu benutzen, um das Bild gen�gend zu vergr��ern, um bildschirmf�llend zu sein. Dies wird die Seiten des Bildes abschneiden, aber in vielen F�llen ist es ein �hnlicher Effekt wie beim Pan-and-scan-Prozess. Denken Sie einfach, es ist ein "selbstgemachtes Pan and scan."

F�r eine detaillierte Erkl�rung, warum die meisten Filmliebhaber Letterboxing pr�ferieren, siehe Letterbox/Widescreen Advocacy Page. F�r eine Erkl�rung zu anamorphem Widescreen und Links zu weiteren Informationen und Beispielen auf anderen Websites siehe 3.5.

Die beste L�sung dieses ganzen Durcheinanders k�nnte ein FlikFX Digital Recomposition System, "dem gr��ten Fortschritt in der Unterhaltung in 57 Jahren", sein.

[1.39] Wie sollte ich DVDs reinigen und pflegen?

Weil DVDs von einem Laser gelesen werden, sind sie unempfindlich gegen Fingerabdr�cke, Staub, Flecken und Kratzer (siehe 1.15 f�r weitere Informationen). Wie dem auch sein, Oberfl�chenverschmutzung und Kratzer k�nnen Datenfehler verursachen. Auf einem Videoplayer variieren Datenfehler von kleineren Videoartefakten bis hin Einzelbild�berspringung oder kompletter Unabspielbarkeit. Also ist es eine gute Idee, die Discs zu pflegen. Generell sollte man sie so behandeln wie CDs.

Ihr Player kann nicht von einer zerkratzten oder verschmutzten Disc gesch�digt werden, sofern keine Tropfen schlechter Substanz von ihr auf die Linse tropfen. Es ist trotzdem das beste, Ihre Discs sauber zu halten, was au�erdem das Innenleben Ihres Players sauber h�lt. Versuchen Sie nicht, eine angebrochene Disc abzuspielen, sie k�nnte zertr�mmern und Ihren Player besch�digen. Es macht nichts, wenn Sie die Disc im Player lassen, auch wenn sie pausiert ist oder noch rotiert; die Discs aber unbeaufsichtigt tagelang weiter laufen zu lassen k�nnte keine so gute Idee sein.

Im allgemeinen gibt es keinen Grund, die Linse Ihres Players zu reinigen, weil die Luft, die von der rotierenden Disc bewegt wird, sie sauber h�lt. Wenn Sie jedoch eine S�uberungsdisc in Ihrem CD-Player nutzen, m�chten Sie dasselbe vielleicht f�r Ihren DVD-Player. Es ist ratsam, eine spezielle Reinigungsdisc f�r DVD-Player zu benutzen, weil es geringf�gige Unterschiede in der Linsenpositionierung zwischen DVD- und CD-Spielern gibt.

Eine regelm��ige Ausrichtung des Lesekopfs ist nicht n�tig. Manchmal kann der Laser aus der Ausrichtung rutschen, besonders, nachdem der Player grob behandelt wurde, aber das ist nicht der Gegenstand regul�rer Pflege.

Pflege und Zuf�hrung von DVDs

Nur an der Nabe oder ganz au�en ber�hren. Nicht die gl�nzende Oberfl�che mit Ihren vom Popcorn fettigen Fingern anfassen.

Bei Nichtbenutzung in einer Schutzh�lle aufbewahren. Die Disc beim Herausnahme aus der H�lle nicht biegen und vorsichtig sein, dass Sie die Disc nicht zerkratzen, wenn Sie sie wieder in die H�lle zur�ck oder in den Playerschublade einlegen.

Vergewissern Sie sich ob des korrekten Sitzes der Disc in der Playerschublade, bevor Sie sie schlie�en.

Halten Sie die Disc von Radiatoren, Heizk�rpern, hei�en Equipmentoberfl�chen, direkter Sonneneinstrahlung (nahe eines Fensters oder im Auto bei warmen Wetter), Haustieren, Kleinkindern und anderen destruktiven Kr�ften fern. Die DVD-Spezifikation empfiehlt, dass die Disc bei einer Temperatur zwischen -20 und 50 �C (-4 und 122 �F) mit weniger als 15 �C (27 �F) Abweichung pro Stunde, bei einer relativen Feuchtigkeit von 5 bis 90 Prozent gelagert wird. K�nstliches Licht und indirektes Sonnenlicht haben keine Wirkung auf replizierte (also gepresste) Discs, weil sie aus Polycarbonaten, Polymerklebstoffen und Metall (�blicherweise Aluminium oder Gold) bestehen, nichts davon ist gravierend von der Aussetzung mit Sonnenlicht betroffen. Aussetzung in helles Sonnenlicht kann beschreibbare DVDs, insbesondere nur einmal beschreibbare DVDs (DVD-R and DVD+R) beeinflussen, die lichtsensitive Farbstoffe benutzen. Magnetische Felder haben keinen Einfluss auf DVDs, also ist es in Ordnung, sie auf Ihren Lautsprechern liegen zu lassen.

Den Au�enring einer DVD mit einem gr�nen Marker (oder jede andere Farbe) zu f�rben, verursacht keinen Unterschied bei der Bild- oder Tonqualit�t. Die Daten werden auf der Grundlage der Pit- (Vertiefung) Interferenz bei einem Viertel der Laserwellenl�nge, einer Distanz von weniger als 165 Nanometer, gelesen. Ein bisschen Farbstoff, der im Durchschnitt 3 Millionen mal weiter weg ist, wird �berhaupt nichts beeinflussen.

NIST hat einen 1-page guide und einen 50-page guide zur Discpflege vorbereitet.

DVDs reinigen und reparieren

Wenn Sie Probleme beim Abspielen einer Disc bemerken, k�nnen Sie sie eventuell durch einfaches Reinigen beseitigen.

Wenn Sie nach dem Reinigen immer noch Probleme mit der Disc haben, k�nnen Sie versuchen, einen oder mehrere Kratzer zu reparieren. Manchmal verursachen sogar haarfeine Kratzer Fehler, wenn sie einen ganzen Fehlerkorrekturblock / error correction (ECC) block �berdecken. Untersuchen Sie die Disc, um Kratzer zu finden, behalten Sie im Ged�chtnis, dass der Laser von unten mit dem Lesen beginnt. Es gibt im wesentlichen zwei Methoden, Kratzer zu reparieren: 1.) f�llen oder ummanteln Sie den Kratzer mit einem optischen Material 2.) polieren Sie den Kratzer herunter. Es gibt viele kommerzielle Produkte, die entweder eines oder beides davon beherrschen, oder vielleicht m�chten Sie das selbst mit Poliermittel oder Zahnpasta erledigen. Der Trick dabei ist, den Kratzer wegzupolieren, ohne, dass neue dabei entstehen. Viele kleine Politurkratzer k�nnen unter Umst�nden mehr Schaden anrichten als ein gro�er Kratzer. Genauso wie beim Reinigen nur in radiale Richtung polieren.

Bibliotheken, Verleihgesch�fte und andere, die viele Discs reinigen m�ssen, m�chten vielleicht in eine kommerzielle Poliermaschine, die Discs nach fehlerhafter Handhabung bis zum tadellosen Zustand wiederherstellen k�nnen, investieren. Behalten Sie im Ged�chtnis, dass die Datenschicht einer DVD nur halb so tief ist wie die einer CD, also kann eine DVD nur etwa halb mal so oft wieder aufpoliert werden.

[1.40] Was ist ein progressiver DVD-Player?

Ein Progressiv-scan-DVD-Player konvertiert das interlaced (480i) Video von der DVD in das progressive (480p) Format f�r die Verbindung zu einer Progressive-scan-Anzeige (31,5 kHz oder h�her). Progressive Player funktionieren mit allen DVD-Titeln, aber bei Filmquellen liefern sie das beste Bild. Das Resultat ist eine signifikante Erh�hung der wahrgenommenen vertikalen Aufl�sung f�r ein detailliertes und filmartigeres Bild. Weil Computer Progressive-scan-Monitore verwenden, sind DVD-PCs nach der Definition Progressive-scan-Player, obwohl die Qualit�t ein ganzes St�ck variiert (siehe 4.1 und 2.12).

Es gibt eine enorme Konfusion, ob DVD-Video entweder progressiv oder interlaced ist. Hier ist die einzige wahre Antwort: Progressives Quellvideo (wie beim Film) wird f�r gew�hnlich auf der DVD als interlaced Feldpaare, die von einem progressiven Player reinterleaved werden k�nnen, um das originale progressive Video zu rekreieren, kodiert. Siehe 3.8 f�r weitere Erkl�rungen zu interlaced und progressivem Scannen.

Sie m�ssen eine Progressive-scan-Anzeige benutzen, wenn Sie die alle Vorteile eines Progressive-scan-Players nutzen zu k�nnen. Wie dem auch sei, alle progressiven Player enthalten auch interlaced Ausgange, sodass man sie mit einem standardisiertem Fernsehapparat nutzen kann, bevor man auf einen progressiven Fernseher umsteigt. (Sie m�ssen vielleicht auf der R�ckseite Ihres Ger�tes auf "interlaced" umschalten.)

Toshiba entwickelte den ersten Progressive-scan-Player (SD5109, 800$) Mitte 1998, aber ver�ffentlichte ihn wegen der Kopierschutzsorgen bis Herbst nicht. Panasonic ver�ffentlichte Herbst 1999 auch einen Progressive-scan-Player (DVD-H1000, 3.000$). Viele Hersteller haben progressive Modelle seit dieser Zeit zu progressiv billigeren Preisen auf den Markt gebracht (Wortwitz intendiert). Es ist au�erdem m�glich, einem externen Zeilenmultipizierer / line multiplier zu kaufen, um den Ausgang eines Standard-DVD-Players in progressives Scanning zu konvertieren.

Interlaced-DVD-Video in progressives Video zu konvertieren betrifft weit mehr als nur die Einzelbilder des Films zusammenzusetzen. Es gibt im Grunde drei Arten, um interlaced zu progressive zu konvertieren:
1- Reinterleaving (auch "Weave" genannt). Wenn das Originalvideo von einer progressiven Quelle kommt, wie bei Film, k�nnen die beiden Bilder wieder in ein einzelnes Bild zusammengef�hrt werden.
2- Zeilenverdoppelung / Line doubling (auch "Bob" genannt). Wenn die Originalvideoquelle interlaced ist, w�rde einfaches Kombinieren von zwei Feldern Bewegungsartefakte (auch "Kammartefakte" genannt, Anm. d. �bersetzers) verursachen (der Effekt erinnert an einen Rei�verschluss), also wird jede Zeile eines einzelnen Feldes zweimal wiederholt, um ein Einzelbild zu schaffen. Bessere Zeilenverdoppler benutzen Interpolation / Zwischenwertberechnung, um neue Zeilen aus den oberen und unteren Zeilen zu produzieren. Der Terminus "Zeilenverdoppler" ist vage, weil billige Zeilenverdoppler nur Bob benutzen, w�hrend teuere Zeilenverdoppler (jene, die digitale Signalprozessoren enthalten,) auch Weave k�nnen.
3- Feld-adaptives Deinterlacing, welches die einzelnen Pixel �ber drei oder mehr Felder untersucht und selektiv Bob oder Weave auf die passenden Bildregionen anwendet. Chips, die das tun, pflegten �ber 10.000$ und mehr zu kosten, aber nun erscheint diese Funktion auch in Benutzer-DVD-Playern.
4- Und es gibt auch noch eine vierte Art, genannt "bewegungs-adaptives" Deinterlacing, welches die MPEG-2-Bewegungsvektoren untersucht oder eine enorme Bildverarbeitung durchf�hrt, um sich bewegende Objekte zu identifizieren, um selektiv Weave oder Bob auf Regionen des Bildes anzuwenden, je nachdem, welche Methode angemessen ist. Die meisten Systeme, die das gut k�nnen, kosten 50.000$ und mehr (abgesehen vom coolen aber nicht mehr existenten Chip Mpact2).

Es gibt drei �bliche Arten von Deinterlacingsystemen:
1- Integrierte. Diese ist meist die beste, wobei der Deinterlacer in den MPEG-2-Dekoder integriert ist, sodass er die MPEG-2-Hinweisflags lesen und das kodierte Video analysieren kann, um zu bestimmen, wann Bob oder Weave genutzt wird. Die meisten DVD-Rechner nutzen diese Methode.
2- Intern. Das digitale Video vom MPEG-2-Dekoder wird in einen separaten Deinterlacingchip geleitet. Der Nachteil ist, dass die MPEG-2-Hinweise und die Bewegungsvektoren nicht weiter zur Verf�gung stehen, um dem Deinterlacer bei der Bestimmung des Originalformats und -rhythmus behilflich zu sein. (Einige interne Chips empfangen die Himweisflags "repeat_first_field" und "top_field_first" vom Dekoder, aber nicht den "progressive_scan"-Hinweis.)
3- Extern. Analoges Video vom DVD-Player wird zu einem separaten Deinterlacer (Zeilenmultiplizierer) oder zu einem Display mit eingebautem Deinterlacer �bergeben. In diesem Fall ist die Videoqualit�t kaum von der Konvertierung vom Analogen zur�ck ins Digitale und oft nochmals zur�ck ins Analoge vermindert. Wie auch immer, f�r hochwertige Projektionssysteme liefert ein separater Zeilmulitplizierer (welcher das Video skaliert und f�r eine Vielzahl von Scanfrequenzen interpoliert) eventuell die besten Ergebnisse.

Die meisten progressiven DVD-Player benutzen einen internen Deinterlacing-Chip, f�r gew�hnlich von Genesis/Faroudja. Einige nutzen MPEG-Dekoder mit integriertem Deinterlacing. Einige, wie Toshibas "Super Digital Progressive"-Player und Panasonics Progressive-scan-Player f�gen ein 4:4:4-Farbs�ttigungsoversampling hinzu, wodurch eine leichte Qualit�tszunahme im Vergleich zum eigentlichen 4:2:0-Format der DVD erreicht wird. Erweiternde interne Deinterlacer wie der Cinematrix und MSB Progressive Plus sind benutzbar, um existierende Player in Player mit progressive-scan Ausgang umzuwandeln. Faroudja, Silicon Image (DVDO) und Videon (Omega) Zeilenmultiplizierer sind Beispiele f�r externe Deinterlacer.

Ein progressiver DVD-Player muss entscheiden, ob das Video zeilenverdoppelt (Bob-Methode) oder reinterleaved (Weave-Verfahren) werden soll. Wenn man ein Video aus einer Filmquelle reinterleaved, muss der Player au�erdem mit den unterschiedlichen Bildraten beim Film (24 Hz) und Fernseher (30 Hz) fertigwerden. Weil der 2-3-Pulldown-Trick nicht benutzt werden kann, um die Film-Einzelbilder �ber Videofelder auszudehnen, gibt es schlimmere Bewegungsartefakte als bei dem interleaved Video. Wie auch immer, die Steigerung des zerlegbaren Details macht das mehr als wett. Fortgeschrittenere progressive Player wie der Princeton PVD-5000 und DVD-Rechner k�nnen das Problem umgehen, indem sie das Video bei Vielfachen von 24 Hz, wie z.B. 72 Hz, 96 Hz usw. darstellen

Ein progressiver Player kann au�erdem mit Problemen klarkommen, wie, wenn das Video keinen klaren Ryhthmus hat (wenn es bearbeitet wurde, nachdem es in interlaced Video umgewandelt wurde, wenn schlechte Felder w�hrend des Kodierens entfernt wurden, wenn das Video geschwindigkeitsverschoben ist, um zur der Tonspur zu passen etc.). Ein anderes Problem ist, dass viele DVDs mit inkorrekten MPEG-2-Flags kodiert sind, sodass der Reinterleaver es bemerken und mit diesem pathologischen Fall klarkommen muss. Unter Umst�nden ist es praktisch unm�glich, festzustellen, ob eine Sequenz in 30 Bilder/s interlaced Video oder 30 Bilder/s progressivem Video ist. Zum Beispiel die Dokumentation Apollo 13 ist interlaced-Video-kodiert, als w�re sie progressiv. Andere Beispiele von irref�hrendem Kodieren sind Titanic, Austin Powers, Fargo, More Tales of the City, der Galaxy Quest-Filmtrailer und der The Big Lebowski-Making-of-Kurzfilm.

Ein Problem ist, dass viele Fernseher mit progressivem Eingang keine Seitenverh�ltnis�nderung erlauben - sie setzen voraus, jeder Progressive-scan-Input w�re anamorph. Wenn ein nicht anamorphes Bild (4:3) an diese Fernseher gesandt wird, deformieren sie es durch Streckung! Bevor Sie sich einen DTV kaufen, vergewissern Sie sich, dass er Seitenverh�ltnis�nderung f�r progressiven Eingang unterst�tzt. Oder besorgen Sie sich einen Player mit einer Seitenverh�ltnisregelungs-Option, die das 4:3-Video in ein 16:9-Rechteck "windowboxt", indem er es horizontal staucht und an den Seiten schwarze Balken hinzuf�gt. Wegen des hinzugef�gten Skalierungsschritt wird die Bildqualit�t vermindert, aber zumindest umgeht es das Problem.

Wie die ersten DVD-Rechner, welche eine d�rftige Arbeit beim Progressive-scan-Darstellen von DVDs lieferten, war die erste Generation der progressiven Benutzerplayer auch etwas entt�uschend. Aber, wenn sich die Technik verbessert und die DVD-Produzenten sich des Schrittes, den sie gehen m�ssen, um eine gute Darstellung von progressiven Inhalten zu garantieren, bewusst werden und, wenn immer mehr progressive Bildschirme in heimischer Umgebung stehen werden, wird sich das Erlebnis unzweifelhaft verbessern, weil die Heimkinos den echten Kinos �hnlicher werden.

F�r weiteres �ber progressives Video und DVD, siehe part 5 und player ratings in der exzellenten DVD Benchmark-Serie von Home Theater und High Fidelity.

[1.41] Warum funktioniert Disc X nicht in Player Y?

Die DVD-Spezifikation ist komplex und auslegungsf�hig. DVD-Video-Titel-Erstellung ist auch sehr komplex. Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Kompatibilit�tsprobleme. Der DVD-Video-Standard hat sich seit der Fertigstellung 1996 nicht grundlegend ge�ndert, aber viele Player unterst�tzen ihn nicht richtig. Die Discs sind komplexer geworden, als die Erstellungstools besser wurden, deshalb entbl��en neue Discs oft Technikfehler der Player. Einige Discs verhalten sich seltsam oder lassen sich in einigen Playern erst gar nicht abspielen. In einigen F�llen k�nnen die Hersteller das Problem mit einem Upgrade des Players l�sen (siehe 1.47). In anderen F�llen m�ssen die Discproduzenten die Titel neu erstellen, um ein Erstellungsproblem zu beheben oder einen Playerdefekt zu umgehen. Probleme k�nnen auch wegen einer defekten Disc oder eines defekten Players auftreten.

Wenn Sie ein Problem beim Abspielen einer Disc haben, probieren Sie folgendes:

  1. �berpr�fen Sie die unten stehende Liste, um zu sehen, ob das Problem schon berichtet wurde. �berpr�fen Sie auch die Liste der Problemdiscs in DVD Reviews Film Vault und InterActuals technische Supportseite. Versuchen Sie eine Newsgroupssuche unter Google.
  2. Versuchen Sie, die Disc noch einige Male abzuspielen. Wenn Sie nicht jedes Mal exakt dasselbe Problem haben, haben Sie es wahrscheinlich mit einer defekten oder besch�digten Disc zu tun. Vergewissern Sie sich, dass die Disc nicht verschmutzt oder zerkratzt ist (siehe 1.39).
  3. Versuchen Sie die Disc in verschiedenen Playern. (Besuchen Sie einen Freund oder einen Laden in der N�he, der Player verkauft.) Wenn die Disc in mehreren Playern fehlerfrei funktioniert, liegt die Schuld wahrscheinlich bei Ihrem Player. Kontaktieren Sie den Hersteller Ihres Players wegen eines Firmwareupgrades. Oder, falls Sie den Player erst neulich erworben haben, m�chten Sie ihn vielleicht gegen ein anderes Modell tauschen.
  4. Versuchen Sie es mit einer anderen Kopie der Disc. Wenn das Problem nicht wieder auftritt, deutet dies darauf hin, dass Ihre erste Kopie wahrscheinlich besch�digt oder defekt war. Wenn mehr als eine Kopie mit mehr als einem Player Probleme hat, k�nnte es eine falsch erstellte Disc sein. Kontaktieren Sie den Vertreiber oder oder das Studio wegen einer ausgebesserten Disc.
  5. Wenn es eine beschreibbare Disc ist (R/RW), k�nnte Ihr Player nicht in der Lage sein, diese zu lesen (siehe 4.3.1).

Wegen anderer DVD- und Heimkinoprobleme versuchen Sie es mit Doc DVD oder DVD Digests Tech Support Zone. Wenn Sie einen Samsung 709 haben, besuchen sie Samsung 709 FAQ. F�r Problembehebung f�r DVD auf Rechnern siehe 4.6. Die Dell Inspiron 7000 DVD Movie List hat Inspiron-spezifische Probleme.

Unten stehend sind von den Lesern dieser FAQ berichtete Probleme. Der Autor hat diese Behauptungen nicht verifiziert und tr�gt keine Verantwortung f�r ihre Richtigkeit. Bitte berichten Sie andere best�tigte Probleme.�

TitelPlayerProblemL�sung
verschiedene Polygram-Titelfr�he Modelle von Toshiba und Magnavoxl�dt nicht oder friert einUpgrade von den Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
verschiedene Titel von Central Park Media (Anime)�hnliche Probleme wie bei "Matrix"
jeder Titel mit allen Regionenviele JVC-Modelleweist Disc zur�ck
RCE-Titel (siehe 1.10)Fisher DVDS-1000,�Sanyo Model DVD5100Weltkarte und "spielt nur auf nicht modifizierten Playern"-Nachrichtkontaktieren Sie den technischen Sanyo/Fisher-Support wegen einer Fehlerumgehung
The Abyss - Abgrund des Todes, SEfr�he Toshiba-ModelleDisc 2 l�dt nicht oder friert einUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
viele billige Player�wiederholt SzenenPlayer beherrscht nahtlose Verzweigungen nicht korrekt, holen Sie sich ein Upgrade vom Hersteller
Apex AD-600ASzenen werden doppelt abgespieltsehen Sie bei Apex nach einem Upgrade
AI - K�nstliche Intelligenz (PAL Region 2)Wharfdale 750spielt nicht
Akira SEPioneer DV-37, DV-737, DV-525friert an verschiedenen Stellen einschnelles Vorspulen, um die Problemstellen zu �berspringen
Aliens 20th Anniversary EditionPioneer DV-S737Bild verschlechtert sich nach dem Schichtwechsel
American Beauty (Awards Edition)Toshiba SD-3108, Philips DVD805l�dt nichtUpgrade vom Herstellerservicecenter (Toshiba Firmware 3.30 oder neuer)
American PiePhilips 940friert beim Schichtwechsel ein (1:17:09)
An jedem verdammten SonntagPioneer Elite DVL90l�dt nichtUpgrade vom Pioneer-Servicecenter
Arlington Roadsiehe "Cruel Intentions"
ArmageddonPanasonic A115-U and A120-Ul�dt nichtStecker vom Player abziehen, w�hrend die Disc eingelegt ist, wieder einstecken, anschalten
Avenger TV-Serie (A&E)Toshiba SD-3108verschlie�t den PlayerUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
Philips 930, 935l�dt nichtsehen Sie bei Philips nach Firmwareupgrade
Zur�ck in die Zukunft Trilogie (Region 4)verschiedene Player"Anekdoten"-Untertitel funktionieren nicht recht
Bats - Fliegende TeufelApex AD 600Al�dt nichtschauen Sie bei Apex nach einem Upgrade
Big Trouble in Little China Special EditionPanasonic SC-DK3l�dt nichtStecker vom Player abziehen, w�hrend die Disc eingelegt ist, wieder einstecken, anschalten
The Blair Witch Projecteinige Toshiba-Playerspielt nicht richtigUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
Bruce Springsteen: Live in Barcelona verschiedene PlayerMen� funktioniert nicht oder die Tourdokumentation l�sst sich nicht abspielenrufen Sie Sony Pictures unter der Nummer 800-255-7514 wegen einer neuen Version der Disc an
Cheers, Season 2Apex AD-3201kein Ton
Eiskalte Engeleinige JVC- und Yamaha-PlayerFehler in der ersten Auflage, bringt die Altersfreigabekontrolle durcheinander, f�hrt dazu, dass andere Discs nicht abgespielt werden k�nnensetzen Sie den Player zur�ck oder holen Sie sich die korrigierte Version der Disc oder setzen Sie den Altersfreigabegelandescode mit dem Passwort "8888" auf "AD"
Deep Blue Sea�hnliche Probleme wie bei "Matrix"
Dinosaurviele Player (JVC-XV501BK, Philips DVD781 CH, Pioneer DV-737/ DV-37/ DV-09/ DVL-919/ DV-525/ DVL-90/ KV-301C, Sony 7700, Panasonic A300, Toshiba SD-3109, RCA 5220, Denon DVD 2500, Magnavox DVD502AT Toshiba 2109/3109, JVC XV-D2000/XV-D701 Oritron DVD600/DVD100, Sylvania DVL100A und andere)l�dt nicht, wirft Disc aus, friert ein, �berspringt, langsame Men�s, keine Pause/Vorspulen/Zur�ckspulen, Ton setzt ausErstellungsproblem - kontaktieren Sie Disney wegen eines Ersatzes (auch: siehe Disneys "The Kid" unten)
Disney's The Kidviele Player (Apex 600AD, Philips 711, Pioneer DV-737, RCA und andere)�berspringt, wirft Disc aus, friert ein, blaue Zeilen auf dem SchirmErstellungsprobleme - kontaktieren Sie Disney wegen eines Ersatzes; (L�sung auf Philips' Playern: Disc in die Schublade legen, nicht schlie�en, "1" auf der Fernbedienung dr�cken, um zum Kapitel 1 zu gelangen)
Dragon's Lair Toshiba SD-2109/3109 (vor Mitte 1999) verschiedeneUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
meist Samsung, Aiwaverschiedenesehen Sie bei Samsung (800-726-7864) oder Aiwa nach Firmwareupgrades
Enigma-2002Toshiba SD-4700spielt nicht
Verlockende FalleJVC, Sony 850friert einsehen Sie unter JVC nach einem Firmwareupgrade
Sigma Hollywood Plussiehe "The World Is Not Enough"
Everything, Everything (Underworld)Toshiba SD3108 und SD3109l�dt nichtUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
EvolutionViele Rechner-DVD-Softwareplayerspielt nichtkontaktieren Sie das Studio wegen einer neuen Version der Disc
Findet NemoPioneer DV-563ASmitunter verpixelt (besonders in der Sea-Turtle-Sequenz)
Galaxy Questdie meisten Samsung-Playerfriert im Kapitel sieben einFirmwareupgrade bei Samsung (800-726-7864)
Durchgeknallt - Girl, InterruptedApex AD-600A, Shinco 2120, Smart DVDMP3000 underespringt in den Funktionsmodus, Film spielt nicht"Resume" auf der FErnbedienung dr�cken; Upgrade f�r Smart erh�ltlich
GladiatorToshiba SD3108/SD3109, Wharfedale DVD 750 anderel�dt nichtkontaktieren Sie das Studio wegen einer neuen Version der Disc
Der Pate Kollektion, Bonus-Disceinige Playerverschiedene Problemeupgraden Sie Ihren Player oder holen Sie sich eine neue Disc von Paramount (Ersatzdisc umgeht die Playerfehler)
Good Will Hunting - Der gute Will HuntingApex AD-3201spielt den Audiokommentar nicht ab
Die Killerhandsiehe Cruel Intentions
In der Hitze der NachtPioneer Elite DVL-90spielt nicht
Undercover: In Too Deep Toshiba SD-5109spielt den Dolby-Digital-Ton nicht ab, au�er PCM (Musikvideo) wurde vorher abgespielt
Independence DayToshiba SD3108 and SD3109l�dt nichtUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
Philips DVD805 and DVD855l�dt nichtUpgrade von Philips
viele Billigplayer�wiederholt SzenenPlayer beherrscht nahtlose Verzweigungen nicht korrekt, holen Sie sich ein Upgrade vom Hersteller
Insomnia - SchlaflosToshiba SD1700stottert und friert ein
The Last BroadcastGE 1105Pl�dt nicht
Der letzte Mohikanersiehe "Die Welt ist nicht genug"
Der Herr der Ringe: Die zwei T�rme, Extended Edition Aiwa XD-DV370Discs 3 und 4 spielen nichtsehen Sie bei Aiwa nach
Lord Peter Wimsey: The Nine TaylorsYamaha DVD-C900disc 2 l�dt nicht oder friert ein im Men�
Lost In SpaceSharpfriert ein
Creative DXR3fiert ein, Ton asynchronsehen Sie nach upgedateten Treibern
James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colta few first-generation players, many software playerverst�mmeltes Bild nach dem Schichtwechselk�nnte ein Discerstellungsfehler sein
The Matrixverschiedene Playerverschiedene ProblemeDetails unter technischer Support von InterActual
(f�r GE 1105-P, Seriennummer beginnend mit 940 oder niedriger, holen Sie sich ein Upgrade von GE; siehe Samsung 709 FAQ)
Mission Impossible IIToshiba SD-3108l�dt nichtholen Sie sich ein Upgrade vom Herstellerservicecenter
Mission to MarsToshiba SD-3108l�dt nichtholen Sie sich ein Upgrade vom Herstellerservicecenter
Monster AGverschiedene Playerverschlie�t sich fast am Ende des Filmsscheint ein Playermagel zu sein - Playerupgrade; Disney k�nnte die Disc mit einer Umgehung neu erstellen
Die MumiePhilips 930, 935l�dt nicht
Die Mumie kehrt zur�ckZenith DVD 2200Video im Bonusmaterial links oder rechts schief
Der PatriotApex AD 600Aspielt nichtsuchen Sie bei Apex nach Upgrades ("Resume" dr�cken k�nnte funktionieren)
JVC XV-511BKl�dt nichtsuchen Sie bei JVC nach Upgrades
The Perfect StormToshiba SD-3108l�dt nichtholen Sie sich ein Upgrade vom Herstellerservicecenter
Planet der AffenToshiba SD-2109PIP-Funktion aktiviert sich, wenn die beiden Affengener�le k�mpfen.
Die Braut des Prinzen Special EditionToshiba SD-3109friert w�hrend der ersten Schwertkampfszene ein
Soldat James Ryanalle PlayerSt�rung (Schmiere, Flecken)�in der Standszene, Ende Kap. 4Das sind absichtliche Kameraeffekte im Film. Geben Sie die Disc nicht zur�ck.
Scary MovieCreative Encore 12x, GE 1105Pst�rzt mit einer FBI-Warnung abversuchen Sie, die FBI-Warnung zu �berspringen; suchen Sie nach Bugfixes von Creative
Die Simpsons; Die komplette zweite StaffelYamaha DVD-C900einige speziellen Funktionen auf Disc 4 verursachen einen Playerabsturz
The Sixth SenseSigma Hollywood PlusMMSYSTEM275-Fehlerwarten Sie auf das Softwareupdate von Sigma
Sleepy Holloweinige Toshiba-Playerspielt nicht richtigUpgrade von Toshiba-Servicecentern erh�ltlich
Snow WhiteWindows 2000 und Windows XPFilm spielt nichtfix von Microsoft erh�ltlich
Space Ace siehe Dragon's Lair
Stargate SEMagnavox 400ATfriert beim Regisseurkommentar ein
Stuart Littlesiehe "Girl Interrupted"
The Three KingsLG DVD-2310PExtras spielen nicht
Thomas the Tank Enginesiehe "Girl Interrupted"
James Bond 007 - Der Morgen stirbt nieSharp 600U
Bush DVD2000
verschlie�t Player
l�dt nicht
Universal SoldierWharfedale 750Bildpause nach Kapitel 30k�nnte ein Problem mit der Disc sein
Wild Wild WestSamsung DVD 709; Philips 930, 935; GE 1105P�l�dt nichtSuche bei Samsung (800-726-7864), Philips oder GE nach Firmwareupgrade
James Bond 007 - Die Welt ist nicht genugSigma Hollywood PlusMMSYSTEM275-FehlerWarten Sie auf ein Softwareupdate von Sigma. K�nnte mit einer falschen Region zusammenh�ngen.
James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug (Region 2)Philips 750stottert und friert einwahrscheinlich Playerfehler; spielt Region-1-Version
e-m@il f�r Dichverschiedene Playerverschiedene ProblemeDetails: technischer InterActual-Support

[1.42] Wie funktionieren Kindersicherungs- und Multi-Altersfreigabe-Funktionen?

DVD enth�lt eine Kindersicherungskontrollfunktion f�r Eltern, um die Wiedergabe zu blockieren und mehrere Versionen eines Filmes auf einer Disc zu unterst�tzen. Player (incl. Softwareplayer auf PCs) k�nnen mit dem Bildschirmmen� auf ein bestimmtes Freigabelevel eingestellt werden. Wenn eine Disc mit einer h�heren Altersfreigabe als dieses Level in den Player gelegt wird, wird sie nicht abgespielt. In einigen F�llen haben verschiedene Programme auf der Disc unterschiedliche Altersfreigaben. Die Leveleinstellung kann mit einem Passwort gesch�tzt werden.

Au�erdem kann eine Disc so konzipiert sein, dass sie, abh�ngig vom Altersfreigabelevel im Player, eine andere Version des Films abspielt. Die nahtlose Verzweigungsfunktion der DVD nutzend, werden anst��ige Szenen automatisch �bersprungen oder bei der Wiedergabe ersetzt. Das macht es n�tig, dass die Disc sorgf�ltig mit alternativen Szenen und Verzweigungspunkten erstellt wurde, die keine Unterbrechung oder Diskontinuit�ten bei der Tonspur erzeugen. Es gibt keinen standardm��igen Weg, um Discs mit multipler Altersfreigabe zu erkennen.

Ungl�cklicherweise wurden sehr wenige Multi-Altersfreigabe-Discs produziert. Hollywoodstudios sind nicht davon �berzeugt, dass es eine gen�gend gro�e Nachfrage gibt, um die zus�tzliche Arbeit zu rechtfertigen (Extrafilmmaterial drehen, Extraton aufnehmen, neue Sequenzen bearbeiten, Verzweigungspunkte erstellen, Tonspur bei den Spr�ngen synchronisieren, neue Versionen f�r die MPAA-Bewertung �bermitteln, Umgang mit Playern, die die Verzweigung nicht richtig implementiert haben, Videoverkaufsketten, die keine Discs mit unbewertetem Inhalt f�hren wollen u.v.m.). Wenn diese Funktion f�r Sie wichtig ist, lassen Sie es die Studios wissen. Eine Liste von Studioadressen ist unter DVD File, verf�gbar und es gibt eine Studio- und Herstellerr�ckmeldungszone bei Home Theater Forum. Vielleicht m�chten Sie auch die Viewer Freedom--Seite besuchen.

Multi-Altersfreigabediscs sind Kalifornia, Crash, Damage, Embrace of the Vampire, Poison Ivy, Species II. In den meisten F�llen beinhalten diese Discs "ungeschnittene" oder unbewertete Versionen, die intensiver sind als die originale Kinover�ffentlichung. Discs, die Multi-Plot-Verzweigung (nicht immer nahtlos) f�r einen Director's Cut oder eine Spezialeditionversion nutzen, sind Dark Star, Stargate SE, The Abyss, Independence Day und Terminator 2 SE (2000er Ver�ffentlichung). Weitere "Mehrweg"-Filme unter Brilliant Digital.

Eine andere Option ist es, einen Softwareplayer auf dem Rechner zu benutzen, die eine Playliste lesen kann, auf der steht, welche Szenen �bersprungen werden sollen oder, wo der Ton stummgeschaltet werden soll. Playlisten k�nnen f�r die Tausenden DVD-Filme kreiert werden, die ohne Alterskontrollfunktionen erstellt worden sind. ClearPlay scheint das erfolgreichste Produkt diese Typs zu sein. Ein Shareware-Cine-bit-DVD-Player hat das auch gemacht, aber er wurde offensichtlich wegen rechtlichen Drohungen von Nissim, die entschlossen sein zu scheinen, den ganzen Markt zu ersticken, den sie angeblich unterst�tzen, zur�ckgezogen. Eine kanadische Firma, Select Viewing, ver�ffentlicht Software f�r pers�nlich angepasste DVD-Widergabe auf den Windows-PCs. Ein paar �hnliche Produkte sind in Entwicklung.

Noch eine andere Option ist TVGuardian, ein Ger�t, das zwischen Fernseher und DVD-Player angebracht wird, um Fl�che und vulg�re Sprache herauszufiltern. Die Kiste liest den Closed-Caption-Text und stellt den Ton automatisch stumm und bietet Ersatzworte f�r anst��ige W�rter an. (Nehmen Sie zur Kenntnis, dass die aktuelle Version dieser Ger�te nicht mit digitalen Audioausg�ngen und nicht mit DVDs ohne NTSC Closed Captioning funktioniert.)

[1.43] Welche Discs enthalten mehrere Kamerawinkel?

Es gibt einen Euphemismus in der DVD-Industrie, bei dem mit "Multi-angle-Titel" Erwachsenentitel bezeichnet werden. Wie dem auch sein, einmal abgesehen von tausenden XXX-bewerteten Discs, gibt es nicht viele Mainstream-DVDs, die multiple Kamerawinkel haben, weil es Extraarbeit bedeutet und die Spielzeit limitiert (ein Segment mit zwei Winkeln ben�tigt zweimal so viel Platz auf der Disc).

Short Cinema Journal vol. 1 war einer der esten, der Kamerawinkel in der animierten "Big Story" genutzt hat, welcher auch in auf der ersten Version der "DVD Demystified" enthalten ist sample Disc. Ultimate DVD (Gold oder Platinum) ist eine andere Musterdisc mit Beispielen von Winkeln. King Crimson: Deja Vroom hat exzellente Winkel, die es erlauben, dass der Fokus auf einen der Musiker gestzt wird. Andere Multi-angle-Musicdiscs sind Dave Matthews Band: Listener Supported, Metallica Cunning Stunts, Sarah McLachlan Mirrorball. Einige Filme wie Detroit Rock City (KISS video), Ghostbusters SE, Mallrats, Suicide Kings, Terminator 2 SE, und Tomorrow Never Dies SE benutzen mehrere Winkel im Bonusmaterial. Einige Discs, insbesondere von Buena Vista, benutzen die Winkelfunktion f�r die Anzeige der Credits in der ausgew�hlten Sprache (�blicherweise mit einem nicht ver�nderbaren Winkelschl�ssel).

Sie k�nnen eine unvollst�ndige Liste von Multi-angle-Discs durch einen erweiterte Suche bei DVD File oder anderen Seiten mit durchsuchbaren Datenbanken erhalten (siehe 1.6).

[1.44] Ist es ok, Etiketten und Magnetstreifen auf der DVD anzubringen?

Labels und Klebestreifen sind gef�hrlich, weil sie die Disc in Unwucht bringen und Fehler verursachen k�nnen oder sogar Player besch�digen, insbesondere, wenn sie sich abpellen, w�hrend sich die Disc dreht. Drucksensitive Klebstoffe l�sen sich mit der Zeit auf, also ist es m�glich, dass Labels nach ein paar Jahren lose werden. Bibliotheken und DVD-Verleihstellen wollen die Discs oft etikettieren oder Magnetstreifen zur Sicherheit aufbringen, aber es ist das beste, nichts davon zu nutzen. Wenn Sie es m�ssen, benutzen Sie ein ringf�rmiges "Donut"-Etikett, das um die Mitte der Disc geht. Solange, wie das kreisf�rmige Etikett nicht den Player st�rt, indem es das Loch �berklebt, sollte das in Ordnung sein. Wenn Sie einen nicht kreisf�rmigen Aufkleber nutzen m�ssen, placieren Sie ihn so nah wie m�glich in der Mitte, um die Dysbalance zu minimieren. Einen zweiten Sticker geradewegs vom Zentrum weg w�rde auch helfen. Mit einem Marker in dem durchsichtigen (nicht reflektiven) Bereich zu schreiben ist besser als einen Aufkleber zu nutzen, obwohl es nicht viel Platz zum Schreiben gibt. Schreiben Sie nur in den Bereich innerhalb eines 44-mm-Durchmessers. Irgendwo sonst auf die Disc zu schreiben ist riskant, weil die Tinte eventuell die Schutzschicht zerfressen und die Datenschicht darunter besch�digen k�nnte.

In den meisten F�llen ist eine H�lle, die nur mit Spezialwerkzeug an der Kasse oder am Ausgangstresen ge�ffnet werden kann, eine bessere Alternative f�r die Sicherheit. Barcodes, Aufkleber und Sicherheitsstreifen k�nnen auf der H�lle angebracht werden, ohne die Discs (oder Player) damit zu gef�hrden. Das ist insbesondere gut f�r die doppelseitigen Discs, die keinen Platz f�r Aufkleber haben.

Es gibt Etiketten in der vollen Gr��e, die f�r beschreibbare CDs und DVDs bestimmt sind, aber sie sind daf�r bekannt, Fehler zu erzeugen. Weil DVD-ROM-Laufwerke schneller und schneller werden, kann die Destabilisierung der Disc durch ein Label Datenfehler verursachen. Eine bessere (aber teurere) L�sung ist ein Tintenstrahl-Disc-Drucker (IMT, Odixion, Primera, Rimage, Trace Affex) mit bedruckbaren Discs.

[1.45] Was ist der Unterschied zwischen Closed Captions und Untertiteln?

Closed Captions / verborgene Bildunterschriften (CC) sind ein standardisiertes Verfahren der Textkodierung in ein NTSC-Fernsehsignal. Der Text kann von einem Fernseher mit einem eingebauten oder separaten Dekoder dargestellt werden. Alle Fernseher, die gr��ter als 13 Zoll sind und seit 1993 in den USA verkauft werden, haben Dekoder f�r Closed Captions. Closed Captions k�nnen auf DVD, Videokassette, in Fernseh�bertragungen, Kabelfernsehen etc. enthalten sein.

Obwohl die Termini Caption / Bildunterschriftund Untertitel �hnliche Definitionen haben, bezieht sich Captions auf Bildschirmtext, speziell f�r H�rgesch�digte Zuschauer, wobei Untertitel einfach nur Umschriften oder �bersetzungen des Dialogs sind. Captions werden �blicherweise unter der sprechenden Person positioniert und sie enthalten Beschreibungen �ber die Ger�usche (z. B. Sch�sse oder eine schlie�ende T�r) und Musik. Closed Captions sind nicht sichtbar, bis der Zuschauer sie aktiviert. Open Captions sind immer sichtbar, wie z. B. Untertitel auf fremdsprachigen Videokassetten.

Closed Captions auf DVDs werden von einem speziellen Datenkanal des MPEG-2-Videostrom beinhaltet und automatisch zum Fernseher gesandt. Sie k�nnen sie nicht im Player an- oder ausschalten. Untertitel andererseits, sind DVD-Unterbilder, welche bildschirmf�llend graphisch �berlagert werden (siehe 3.4 f�r technische Details). Eine der 32 Untertitelspuren kann eingeschaltet werden, um den Text oder die Graphiken �ber dem Video anzuzeigen. Unterbilder k�nnen auch zum Erstellen von Captions genutzt werden. Um zwischen NTSC Closed Captions und Untertiteln zu differenzieren, werden Captions, die als Unterbilder erstellt werden, meist "Captions f�r H�rgesch�digte" genannt.

Wenn das alles zu konfus ist, folgen Sie einfach diesem Ratschlag um Closed Captions zu sehen, dr�cken Sie die "CC"-Taste ihrer Fernsehfernbedienung. Um Untertitel oder Captions f�r H�rgesch�digte zu sehen, nutzen Sie den "Subtitle"-Knopf auf Ihrer DVD-Fernbedienung oder das Bildschirmmen� der Disc. Schalten Sie nicht beides gleichzeitig ein, sonst werden sie beide �bereinander angezeigt. Behalten Sie im Ged�chtnis, dass nicht alle DVDs Closed Capitions oder Untertitel haben. Au�erdem reproduzieren einige DVD-Player die Closed Captions nicht.

Siehe DVD Files A Guide to DVD Subtitles and Captioning, Gary Robsons Caption FAQ und Joe Clarks DVD Accessibility f�r mehr �ber Closed Captions. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass DVD den PAL-Teletext, dem weit verbesserten europ�ischen �quivalent zu Closed Captions, nicht unterst�tzt.

[1.46] Was bedeuten die "D"-Codes auf Region-2-DVDs?

Einige Nicht-US-Discs von Warner, MGM und Disney sind mit einer Distributionszonennummer versehen. "D1" identifiziert eine Ver�ffentlichung nur in Gro�britannien. Diese haben nur englische Tonspuren mit BBFC-Zensierung. "D2" und "D3" identifizieren europ�ische DVDs, die in Gro�britannien und Irland nicht verkauft werden. Sie enthalten oft ungeschnittene oder weniger geschnittene Versionen der Filme. "D4" kennzeichnet DVDs, die in der ganzen europ�ischen Zone (Region 2) und in Australien/Neuseeland (Region 4) verteilt werden.

[1.47] Was ist Firmware und warum sollte ich sie upgraden?

DVD-Player sind einfache Rechner. Jeder hat ein Softwareprogramm, welches regelt, wie die Disc abgespielt wird. Weil die Software auf einem Chip gespeichert wird, wird sie Firmware ("firm" bedeutet ""fest(gelegt)"; Anm. d. �bersetzers) genannt. Einige Player haben M�ngel in ihrer Programmierung, die Probleme beim Abspielen einiger DVDs verursacht. Um die M�ngel zu beheben oder in einigen F�llen die Erstellungsfehler einiger popul�rer Discs zu umgehen, muss der Player mit einem Ersatzfimwarechip upgegradet werden. Das muss �blicherweise in einem Firmenservicecenter gemacht werden, obwohl einige Player einfach aufger�stet werden k�nnen, indem man eine CD einlegt. Siehe 1.41 f�r mehr zu Kompatibilit�tsproblemen.

[1.48] Gibt es Discs, die mir dabei helfen, mein Audio-/Video-System zu testen, optimieren und vorzuf�hren?

Ein paar Discs sind speziell f�r das Testen und Optimieren der Bild- und Tonwidergabe entworfen. Einige f�hren auch die Spezialfunktionen der DVD vor:

Hier sind einige Filme, die besonders gut f�r die Demonstration der Bild- und Tonqualit�t geeignet sind:

Films on Disc hat eine Liste von ISF DVD citations - Beispiele von den Besten des Handwerks.

[1.49] Was bedeuten "Sensormatic" und "Checkpoint"?

Sensormatic und Checkpoint sind zwei Verkaufsstellensicherheitssysteme. Der Name beziehen sich auf die kleinen Metalletiketten, die in die DVD-Verpackung eingelegt werden, um den Alarm auszul�sen, wenn man durch die Sensoren am Ladeneingang geht, ohne die Etiketten an der Kasse deaktiviert zu haben. Die Etiketten werden in den Presswerken in die Verpackungen gelegt, sodass das nicht im Gesch�ft gemacht werden muss. Das nennt man source tagging / Quellmarkierung.

[1.50] Was sind Superbit, Infinifilm und andere Variationen der DVD?

Es gibt einen einzigen DVD-Video-Standard. Wie dem auch sein, innerhalb des DVD-Videoformats gibt es einen gro�en Spielraum bei der Art der Herstellung der Discs. Unterschiedliche Studios kamen auf die Idee, ihre besondere Implementation von erweiterten Funktionen mit einem Markenzeichen zu versehen. Es ist nichts besonders an irgendeiner einzelnen Variation, au�er, dass ein Studio viel Zeit und M�he in die korrekte Funktionalit�t und die Werbung steckt. Diese Arten von fortgeschrittenen DVDs sollten in den meisten Playern funktionieren, aber sie k�nnten mehr Playerfehler enth�llen als Standarddiscs (siehe 1.41).

Superbit DVDs von Columbia TriStar, benutzt eine h�here Datenrate f�r das Video zur Qualit�tsverbesserung. Zus�tzliche Sprachspuren und andere Extras werden von der Disc weggelassen, um mehr Platz f�r die Videodaten und DTS-Tonspur zu schaffen. In den meisten F�llen ist der Unterschied m��ig, aber es verbessert das Erlebnis auf hochwertiger Ausr�stung und Progressive-scan-Bildschirmen. Siehe superbitdvd.com f�r Marketing-Flaum.

Infinifilm DVDs von New Line, lassen Sie den Film mit Pop-ups sehen, die Sie zum Bonusmaterial lenken, wie ein Interview, Hinter-der-Szene-Material oder historische Information. Siehe infinifilm.com f�r weitere Hyperbeln.

[1.51] Ich wei� das Kindersicherungspasswort meines Players nicht. Was soll ich tun?

Die meisten DVD-Player erlauben es, Discs �ber einer bestimmten Altersfreigabe zu sperren (siehe 1.42). Das Bewertungslevel ist passwortgesch�tzt, sodass Kinder (oder Ehegatten/gattinnen) es nicht �ndern k�nnen. Wenn Sie das Passwort nicht wissen, werden Sie einige Discs nicht spielen k�nnen. Sie k�nnen das Passwort vielleicht l�schen, indem Sie den Player zur�cksetzen (siehe Benutzerhandbuch) oder ihn f�r ein paar Tage von der Steckdose abziehen. In einigen F�llen k�nnen Sie Standardpassw�rter benutzen (0000, 9999 oder 3308). Anderenfalls m�ssen Sie das Kundencenter des Herstellers anrufen und sehen, ob man Ihnen helfen kann. Vergewissern Sie sich, dass Sie mit einer tiefen Stimme sprechen, nicht, dass man denkt, Sie w�ren ein Kind, was sich in das Ger�t der Eltern hacken will.

[1.52] Kann mein DVD-Player einen Virus bekommen?

Es gibt fast keine Chance, dass Ihr Player mit einem Virus in der Art von Computerviren infiziert wird. DVD-Player haben einfache Computer in sich, die die Befehle von der Disc ausf�hren, die sie abspielen, aber der Speicher wird zur�ckgesetzt, wenn sie "Stop" dr�cken oder die Disc auswerfen lassen. Die Firmware in einigen DVD-Playern kann upgegradet werden, indem man eine spezielle Disc einlegt (siehe 1.47), also ist es theoretisch m�glich, dass jemand eine Disc herstellt, die die Firmware des Players besch�digt, aber das ist sehr unwahrscheinlich und w�rde nur einen Effekt auf einige Modelle haben.


[2] Beziehung der DVD zu anderen Produkten und Technologien

[2.1] Wird DVD Videorekorder ersetzen?

Eventuell. DVD-Playerverk�ufe �bertrafen 2001 die der VCRs. DVD-Rekorder (siehe 1.14) werden den Tod der VCRs beschleunigen, wenn die Preisdifferenz einmal niedrig genug ist. DVDs haben viele Vorteile gegen�ber Kassetten, wie z. B. kein R�ckspulen, schneller Zugang zu jedem Teil der Aufnahme und im Grunde niedrigere Technologiekosten f�r die Hardware und die Discproduktion. Einige Hochrechnungen zeigen, dass die DVD-Rekorderverk�ufe 2005 die Videorekorder �berfl�geln. 2010 ist VHS vielleicht so tot wie die Schallplatte es im Jahre 2000 war.

[2.2] Wird DVD CD ersetzen?

CD-ROMs und beschreibbare CDs werden wahrscheinlich niemals verschwinden, weil sie billiger sind und anstelle von DVDs verwandt werden k�nnen, wenn die zus�tzliche Kapazit�t nicht gebraucht wird. Zus�tzlich werden CD-Audiodiscs wahrscheinlich niemals von DVD-Video- oder DVD-Audiodiscs ersetzt werden, weil CDs billig und einfach herzustellen sind. Wie auch immer, DVD-ROM-Laufwerke und DVD-Brenner werden eventuell CD-ROM-Laufwerke und CD-RW-Laufwerke in Rechnern ersetzten. Die meisten Hersteller planen, die CD-Laufwerkproduktion zu Gunsten der DVD-Laufwerke einzustellen, wenn sie einmal g�nstig genug sind. Da DVD-ROM-Laufwerke CD-ROMs und weil DVD-Brenner CD-Rs und CD-RWs beschreiben k�nnen, gibt es einen kompatiblen Weg f�r den �bergang.

[2.3] K�nnen CD-R-Brenner DVDs erstellen?

Nein. DVD benutzt eine kleinere Laser-Wellenl�nge, um kleinere Pits (Vertiefungen) in Spuren zu machen, die enger aneinander liegen. Der DVD-Laser muss au�erdem genauer und auf eine andere Ebene fokussiert werden. De facto kann eine CD-R, die von einem CD-R-Brenner erstellt wurde, eventuell nicht von einem DVD-ROM-Laufwerk gelesen werden (siehe 2.4.3). Es ist unwahrscheinlich, dass es "Upgrades" geben wird, um ein CD-R-Laufwerk in ein DVD-R-Laufwerk umzuwandeln, weil es mehr kosten w�rde als ein neues DVD-R-Laufwerk.

[2.4] Ist CD kompatibel mit DVD?

Das sind eigentlich viele Fragen mit vielen Antworten, mehr dazu in den folgenden Sektionen.
[Beachten Sie die Differenzierung zwischen DVD (generell) und DVD-ROM (Rechnerdaten).]

[2.4.1] Ist CD-Audio (CD-DA) kompatibel mit DVD?

Ja. Alle DVD-Player und -Laufwerke werden Audio-CDs (Red Book) lesen k�nnen. Das ist eigentlich nicht von der DVD-Spezifikation gefordert, aber soweit alle Hersteller machten ihre DVD-Hardware CD-f�hig.

Auf der anderen Hand kann man keine DVD in einem CD-Player abspielen. (Die Pits (Vertiefungen) sind kleiner, die Spuren sind dichter beisammen, die Datenschicht hat einen anderen Abstand von der Oberfl�che, die Modulation ist unterschiedlich, die Fehlerkorrektur ist neu etc.) Au�erdem kann man keine CD-Audiodaten auf eine DVD machen und sie dann in einem DVD-Player abspielen. (Red-Book-Audioframes sind anders als DVD-Datensektoren.)

[2.4.2] Ist CD-ROM kompatibel mit DVD-ROM?

Ja. Alle DVD-ROM-Laufwerke lesen CD-ROMs (Yellow Book). Software auf einer CD-ROM wird auf einem DVD-ROM-System laufen.

Wie dem auch sein, DVD-ROMs sind nicht von CD-ROM-Laufwerken lesbar.

[2.4.3] Ist CD-R kompatibel mit DVD?

Manchmal. Das Problem ist, dass die meisten CD-Rs (Orange Book Teil II) f�r die DVD-Laserwellenl�nge "unsichtbar" sind, weil der Dye, der f�r die Herstellung der CD-R genutzt wurde, den Strahl nicht reflektiert. Einige DVD-ROM-Laufwerke der ersten Generation und viele DVD-Player k�nnen keine CD-Rs lesen. Die Zubereitung des Farbstoffs, die verschiedene CD-R-Hersteller benutzen, beeinflusst ebenfalls die Lesbarkeit. Das hei�t, CD-Rs einiger Marken haben eine bessere Reflektivit�t bei DVD-Laserwellenl�nge, aber nicht einmal diese arbeiten verl�sslich in allen Playern.

Die �bliche L�sung dieses Problems ist es, zwei Laser mit verschiedenen Wellenl�ngen zu benutzen: einer f�r das Lesen von DVDs und der andere f�rs Lesen von CDs und CD-Rs. Abweichungen von diesem Thema sind Sonys "dual discrete optical pickup / dual getrennte optische Lesek�pfe" mit umstellbaren Lesekopfbaugruppen mit verschiedenen optischen Systemen, Lasern mit zwei Wellenl�ngen (anf�nglich f�r Sonys Playstation 2 entworfen), Samsungs "annular masked objective lens / ringf�rmig maskierte Objektivlinse" mit einem gemeinsamen optischen Weg, Toshibas �hnlichem gemeinsamen optischen Weg durch Benutzung einer Objektivlinse mit einem �berzug, der nur f�r 650-nm-Licht transparent ist, Hitachis umstellbare Objektivlinsenbaugruppe und Matsushitas holographischen Dual-Fokus-Linse. Das MultiRead-Logo garantiert Kompatibilit�t mit CD-R und CD-RW-Medien, aber leider nutzen es nur wenige Hersteller.

Fazit: Wenn Sie einen DVD-Player wollen, der CD-Rs liest, schauen Sie nach einer "dual laser"-, "twin laser"- oder "dual optics"-Funktion.

Der Versuch, CD-R-"Type II"-Medien zu entwerfen, die gleichzeitig zur CD- und DVD-Wellenl�nge kompatibel sind, wurde aufgegeben.

DVD-ROM-Laufwerke k�nnen keine CD-Rs oder andere Medien beschreiben, aber einige Combo-DVD-ROM/CD-RW-Laufwerke k�nnen CD-R und CD-RW beschreiben. Die meisten neueren DVD-Brenner k�nnen au�erdem CD-R oder CD-RW aufnehmen (siehe 4.3).

CD-R-Brenner k�nnen keine DVDs jedweder Art lesen oder beschreiben.

[2.4.4] Ist CD-RW kompatibel mit DVD?

�blicherweise. CD-Rewritables (Orange Book Part III) haben eine geringere Reflektivit�tsdifferenz, die neue automatic-gain-control / automatische Verst�rkungsregelungs (AGC / AVR)-Schaltkreise in den CD-ROM-Laufwerken und CD-Playern notwendig macht. Die meisten existierenden CD-ROM-Laufwerke und CD-Player k�nnen keine CD-RWs lesen. Der OSTA-MultiReadstandard widmet sich diesem Problem und einige DVD-Hersteller haben seine Unterst�tzung angek�ndigt. Die optischen Schaltungen k�nnen �blicherweise sogar in der ersten Generation der DVD-ROM-Laufwerke und der DVD-Player CD-RWs lesen, weil RWs nicht das "Unsichtbarkeits"problem der CD-Rs (siehe 2.4.3).

Die meisten neueren DVD-Brenner (siehe 4.3) k�nnen auch CD-Rs und CD-RWs beschreiben.

CR-RW-Brenner k�nnen keine DVD egal welcher Art lesen oder beschreiben.

[2.4.5] Ist Video-CD kompatibel mit DVD?

Manchmal. Es wird von der DVD-Spezifiktation nicht verlangt, aber es ist trivial, den Video-CD- (White Book) Standard zu unterst�tzen, weil jeder MPEG-2-Dekoder auch MPEG-1 von einer Video-CD dekodieren kann. Ungef�hr zwei Drittel der DVD-Player k�nnen Video-CDs abspielen. Die meisten Panasonic, RCA, Samsung und Sony-Modelle spielen Video CDs ab. Japanische Pioneer-Modelle spielen Video-CDs, aber amerikanische Modelle �lter als das DVL-909 nicht. Toshiba-Player �lter als die Modelle 2100, 3107 und 3108 spielen keine Video-CDs.

VCD-Aufl�sung liegt bei 352x288 f�r PAL und 352x240 f�r NTSC. Die Art, wie die meisten DVD-Player und Video-CD-Player mit dem Unterschied klarkommen, ist, einfach die Extra-Zeilen abzuschneiden oder leere Zeilen hinzuzuf�gen. Beim Abspielen von PAL-VCDs schneiden Panasonic- und RCA-NTSC-Players offensichtlich 48 Zeilen (17%) von unten ab. Sony-NTSC-Player skalieren alle 288, damit es passt.

Weil PAL-VCDs f�r Wiedergabe 25 fps bei 24-fps-Filmen verwenden, gibt es �blicherweise eine 4%ige Beschleunigung. Die Spielzeit ist k�rzer und der Ton hat einen h�heren Pitch, es sei denn, er wurde digital bearbeitet, bevor er kodiert wurde, um den Pitch herunterzuregeln. Das passiert bei mit PAL-DVDs (siehe 1.19).

Alle DVD-ROM-Rechner k�nnen Video-CDs abspielen (mit der richtigen Software).

Standard-VCD-Player k�nnen keine DVDs abspielen.

Hinweis: Viele asiatische VCDs enthalten zwei Tonspuren, eine auf dem linken und eine auf dem rechten Kanal. Die zwei Kan�le werden auf einem Stereo-System in Stimmenwirrwar zusammengemixt, wenn man nicht die Balance neu einstellt oder einen Eingangskanal abtrennt.

F�r weiteres �ber Video-CD, siehe Glenn Sanderses Video CD FAQ, bei CDPage oder Russil Wvongs Video CD FAQ.

[2.4.6] Ist Super-Video-CD kompatibel mit DVD?

Nicht �blich. Super Video CD (SVCD) ist eine Verbesserung zur Video-CD, die von einem von der chinesischen Regierung gest�tzten Komitee von Herstellern und Forschern entwickelt, teilweise, um den DVD-Tantiemen zu entgehen und Druck zu erzeugen, um die DVD-Disc- und -Playerpreise in China zu senken. Die endg�ltige SVCD-Spezifikation wurde im September 1998 ver�ffentlicht und setzte sich gegen�ber C-Cubes China Video CD (CVD) und HQ-VCD (von den Entwicklern der urspr�nglichen Video-CD). Im Bezug auf Video- und Audioqualit�t liegt die SVCD zwischen Video-CD und DVD, sie benutzt ein 2x-CD-Laufwerk, um das 2,2-Mbps-VBR-MPEG-2-Video zu unterst�tzen (480x480 bei NTSC oder 480x576 PAL-Aufl�sung) und 2-Kanal-MPEG-2-Layer-II-Audio (MP2). Wie bei der DVD k�nnen Untertitel das Bild �berlagern. Es ist - technisch gesehen - einfach, einen DVD-Video-Player mit SVCD kompatibel zu machen, aber es wird meist nur auf asiatischen Modellen gemacht. Der Philips DVD170-Player kann (mit einer Spezialdisc) upgegradet werden, um SVCDs abzuspielen.

SVCD-Player k�nnen keine DVDs abspielen, weil die Player auf CD-Treibern basieren.

Siehe Jukka Ahos Super Video CD Overview und Super Video CD FAQ f�r mehr Infos.

[2.4.7] Ist Picture-CD oder Photo-CD kompatibel mit DVD?

Manchmal. Weil Picture-CDs und Photo-CDs �blicherweise auf CD-R-Medien sind, leiden sie unter dem CD-R-Problem (siehe 2.4.3). Davon abgesehen, einige DVD-Player k�nnen Picture-CDs abspielen. Nur einige k�nnen Photo-CDs abspielen.

Die meisten DVD-ROM-Laufwerke lesen Picture-CDs oder Photo-CDs (wenn sie CD-Rs lesen), weil es trivial ist, XA und Orange-Book-Multisession-Standards zu unterst�tzen. Photo-CDs ben�tigen besondere Unterst�tzung von einer Applikation oder dem Betriebssystem.

Photos k�nnen mit der DVD-Video-Diavorf�hrungsfunktion auf beschreibbare DVDs gebracht werden, was auf allen DVD-Playern funktioniert. Siehe 5.8.

[2.4.8] Ist CD-i kompatibel mit DVD?

Grunds�tzlich nicht. DVD-Player spielen keine CD-is (Green Book). Philips hatte einst angek�ndigt, dass sie einen DVD-Player ver�ffentlichen w�rden, der CD-i unterst�tzt, aber er erschien nie. Einige dachten, Philips w�rde ein "DVD-i"-Format kreieren, um zu versuchen, der CD-i noch etwas Leben einzuhauchen (und ein bisschen mehr von den investierten Milliarden oder so wieder zu bekommen). Ein DVD-ROM-PC mit einer CD-i-Karte sollte in der Lage sein, CD-i-Discs abzuspielen.

Es gibt auch "CD-i-Filme", die das "CD-i Digital Video"-Format nutzen, das der Vorg�nger der Video-CD war. Fr�he CD-i-DV-Discs lassen sich nicht in DVD- oder VCD-Playern abspielen, aber neuere CD-i-Filme, die das Standard-Video-CD-Format benutzen, lassen sich auf jedem Player abspielen, der VCDs abspielt (siehe 2.4.5).

Siehe Jorg Kennis' CD-i FAQ f�r weiter Infos zu CD-i.

[2.4.9] Ist Enhanced-CD kompatibel zu DVD?

Ja. DVD-Player spielen Music von Enhanced-Music-CDs ab (Blue Book, CD Plus, CD Extra) und DVD-ROM-Laufwerke spielen Musik und lesen Daten von Enhanced-CDs. �ltere ECD-Formate wie Mixed Mode und Track Zero (pregap, versteckter Track) sollten auch kompatibel sein, aber es gibt ein Problem mit Microsoft- und anderen CD/DVD-ROM-Treiber, die den Track Null �berspringen.

[2.4.10] Ist CD+G kompatibel mit DVD?

Nur einige Player wie der Pioneer DVL-9 und Pioneer-Karaoke-DVD-Modelle DV-K800 und DVK-1000 unterst�tzen CD+Gs. Die meisten DVD-Player unterst�tzen dieses gr��tenteils obsolete Format nicht. Alle DVD-ROM-Laufwerke k�nnen die CD+G-Information lesen, aber man braucht spezielle Software, um einen Nutzen daraus ziehen zu k�nnen.

[2.4.11] Ist CDV kompatibel mit DVD?

Irgendwie schon. CDV, manchmal "Video Single" genannt, ist eigentlich eine seltsame Kombination aus CD und Laserdisc. Ein Teil der Disc enth�lt 20 Minuten Digital-Audio, abspielbar auf jedem CD- oder DVD-Player. Der andere Teil enth�lt 5 Minuten Analogvideo und Digital-Audio im Laserdiscformat, abspielbar nur auf einem CDV-kompatiblen Laserdiscplayer. Pioneers kombinierte DVD/Laserdisc-Player sind die einzigen DVD-Player, die CDVs abspielen k�nnen.

Standard Laserdisc-/CDV-Player k�nnen keine DVDs abspielen. (Siehe 2.5 f�r weitere LD-Infos.)

[2.4.12] Ist MP3 kompatibel mit DVD?

Nicht offiziell. MP3 ist das MPEG Layer 3 Audiokompressionsformat. (MP3 ist nicht MPEG-3, welches es gar nicht gibt.) Die DVD-Video-Spezifikationen erlauben nur Layer 2 f�r MPEG-Audio (MP2). Wie dem auch sei, MP3 kann auf jedem Computer mit einem DVD-ROM-Laufwerk abgespielt werden und auf vielen DVD-Playern (insbesondere die in Asien hergestellten) laufen MP3-CDs. Wie auch immer, die meisten DVD-Player k�nnen keine MP3-DVDs abspielen, weil sie kurzsichtig konstruiert wurden, nur auf CDs nach MP3-Dateien zu suchen. Schauen Sie sich die Playerliste bei DVDRHelp.com f�r Players, die MP3-CDs oder MP3-DVDs abspielen k�nnen, an.

[2.4.13] Ist HDCD kompatibel mit DVD?

Ja. Pacific Microsonics HDCD (high-definition compatible digital / hochaufl�send kompatibel digital) ist ein Kodierungsprozess, der Audio-CDs verbessert, sodass sie in Standard-CD- und DVD-Playern spielen (und angeblich besser klingen als normale CDs) und die Pr�zision um noch 4 Bit erh�hen (20 Bit statt 16), wenn sie auf CD- und DVD-Playern abgespielt werden, die mit HDCD-Dekodern ausger�stet sind.

[2.5] Ist Laserdisc kompatibel mit DVD?

Nein. Standard-DVD-Player werden keine Laserdiscs abspielen und Sie k�nnen keine DVD auf Standard-Laserdisc-Playern abspielen. (Laserdisc benutzt analoges Video, DVD digitales; es sind sehr verschiedene Formate.)

Pioneer macht Combo-Player, die Laserdiscs und DVDs abspielt (und au�erdem CDVs und Audio-CDs).

[2.6] Wird DVD Laserdisc ersetzen?

Als diese Frage 1996 erstmals in diese FAQ kam bevor DVD verf�gbar war, �berlegten viele, ob DVD Laserdisc ersetzen w�rde, das 12-Zoll optische Discformat gibt es seit 1978. Einige vertraten die Ansicht, DVD w�rde ein Fehlschlag werden und ihre Anh�nger w�rden zur Laserdisc zur�ckkriechen. Nachdem DVD ver�ffentlicht wurde, war schnell klar, dass sie die Laserdisc schnell in Vergessenheit brachte. Pioneer Entertainment, der Langzeitverfechter der Laserdisc, stellte Juni 1999 die Laserdiscproduktion in den USA ein. Das war schneller als sogar Pioneer f�r m�glich gehalten hatte (September 1998 sagte Pioneers Pr�sident Kaneo Ito, dass die Firma erwartet, dass Laserdiscprodukte noch anderthalb bis zwei Jahre auf dem Markt sind), obwohl Pioneer bis 2001 weiterhin kleine Mengen in Japan ver�ffentlichte.

Die Laserdisc besetzt immer noch Nischen in der Ausbildung, Training und Videoinstallationen, aber sie verschwindet auch dort langsam. Bestehende Laserdisc-Player und -Discs werden noch eine Weile vorhanden sein, obgleich keine neuen Discs produziert werden. Es gab etwa 18.000 Laserdisctitel in den USA und insgesamt mehr als 35.000 Titel weltweit, die auf �ber 7 Millionen Playern abgespielt werden konnten. (Siehe Julien Wilks Laserdisc Database f�r die umfassendste Liste an Titeln.) Es brauchte einige Jahre, bis die DVD dieses Level erreicht hatte und es gibt immer noch einige Titel auf Laserdisc aber nicht auf DVD. Ein g�nstiger Punkt ist, dass Laserdiscs jetzt zu Spottpreisen erworben werden kann.

[2.7] Wie ist DVD im Vergleich zur Laserdisc?

F�r weitere Laserdiscinfos siehe Leopolds FAQ bei <www.cs.tut.fi/~leopold/Ld/FAQ/index.html> und Bob Niland's FAQs und �berblick bei <www.access-one.com/rjn/laser/Laserdisc.html> (�berblick vom "Widescreen Review"-Magazin nachgedruckt).

[2.8] Kann ich meinen Laserdisc-Player modifizieren oder upgraden, um DVDs spielen zu k�nnen?

Nein. DVD-Schaltschemen sind v�llig anders, der Lesekopflaser hat eine andere Wellenl�nge, die Spurkontrolle ist pr�ziser etc. Keine Hardwareupgrades wurden angek�ndigt und auf jeden Fall w�ren sie teurer als ein neuer DVD-Player, den man zu dem Laserdisc-Player stellt.

[2.9] Unterst�tzt DVD HDTV (DTV)? Wird HDTV DVD obsolet machen?

Kurze Antworten: Teilweise. Nein.

Erst ein paar schnelle Definitionen: HDTV (high-definition TV / hochaufl�sendes Fernsehern) umfasst gleicherma�en analoge and digitale Fernseher, die ein Widescreen-16:9-Seitenverh�ltnis und ungef�hr 5mal so hohe Aufl�sung von Standardfernsehern haben (vertikal doppelt, horizontal doppelt, breiteres Seitenverh�ltnis). DTV (digital TV / digitales Fernsehen) betrifft generell digitale Sendungen und speziell den US-amerikanischen ATSC-Standard. Der ATSC-Standard enth�lt standard-definition / Standardaufl�sungs (SD) und high-definition / hochaufl�sende (HD) digitale Formate. Die Bezeichnung H/DTV wird oft gebraucht, um speziell auf hochaufl�sendes digitales Fernsehen hinzuweisen.

Dezember 1996 genehmigte die FCC den US-amerikanischen DTV-Standard. HDTVs wurden Ende 1998 verf�gbar, aber sie sind immer noch teuer und werden f�r viele Jahre nicht weit verbreitet sein. DVDs sind nicht HD, aber sie sehen auf HDTVs ausgezeichnet aus. �ber 80 Prozent der 2 Millionen DTV-Ger�te, die 2002 in den USA verkauft wurden, haben keine Tuner, was darauf hinweist, dass die Benutzer sie f�rs DVD-Anschauen benutzen.

DVD-Video unterst�tzt HDTV nicht direkt. Keine digitalen HDTV-Standards waren fertig, als die DVD entwickelt worden war. Um mit existierenden Fernsehern kompatibel zu sein, wurde die MPEG-2-Videoaufl�sung und Bildrate der DVD eng an die NTSC- und PAL/SECAM-Videoformate gebunden (siehe 1.19). DVD benutzt dasselbe 16:9-Seitenverh�ltnis von HDTV und das Dolby-Digital-Tonformat von US-DTV.

HDTV in den USA ist Teil des ATSC-DTV-Formats. Die Aufl�sung und die Bildrate von DTV in den USA ist meistens den ATSC-Empfehlungen f�r SD (640x480 und 704x480 bei 24p, 30p, 60p, 60i) und HD (1280x720 bei 24p, 30p und 60p; 1920x1080 bei 24p, 30p und 60i) entsprechend. ("24p" bedeutet 24 progressive Frames/Sekunde, "60i" bedeutet 60 interlaced Felder/Sekunde [30 Bilder/s].) Die aktuelle DVD-Video-Spezifikation deckt alle von SD au�er 60p ab. Es wird von zuk�nftigen Playern erwartet, dass sie digitale Videosignale von existierenden Discs in SDTV-Formaten ausgeben. Die HD-Formate haben eine 2,7- und 6-mal so hohe Aufl�sung wie DVD und die 60p-Version hat die doppelte Bildrate.ITU-R arbeitet auf BT.709-HDTV-Standards von 1125/60 (1920x1035/30) (wie SMPTE 240M, �hnlich Japans analogem MUSE HDTV) und 1250/50 (1920x1152/25), was vielleicht in Europa genutzt wird. Letzteres hat die 5,3-fache Aufl�sung wie DVDs 720x576/25 Format. Die maximale HD-Datenrate ist �blicherweise 19,4 Mbps, fast das Doppelte der maximalen DVD-Video-Datenrate. In anderen Worten: DVD-Video unterst�tzt momentan keinen HDTV-Videoinhalt.

HDTV wird die DVD nicht obsolet machen. Jene, die den Kauf eines DVD-Players wegen HDTV verschieben, m�ssen lange warten. Es wird Jahre dauern, bevor ein kleiner Teil der Haushalte HDTV-Ger�te hat. Die CEA erwartet, dass 2003 10 Prozent der US-Haushalte HDTV haben, 20 Prozent bis 2005 und 30 Prozent bis 2006.

HDTV-Ger�te enthalten analoge Videoverbindungen (Composite, S-Video und Component), die mit allen DVD-Playern und anderen existierenden Ger�ten wie VCRs funktionieren. Existierende DVD-Player und -Discs werden perfekt auf HDTV-Ger�ten funktionierten und eine sehr viel bessere Bildqualit�t erzeugen als andere voraufgenommene Benutzervideoformate, besonders, wenn man einen Progressive-scan-Player nutzt. Weil der billigste Weg zum HDTV-Empfang HDTV-Konverter f�r existierende TV-Ger�te sein wird, werden HDTV-Sendungen f�r die meisten Zuschauer nicht besser aussehen als DVD.

HDTV-Anzeigen unterst�tzen digitale Verbindungen wie HDMI (DVI) und IEEE 1394/FireWire, obwohl die Standardisierung noch nicht ganz fertig ist. Digitale Verbindungen f�r Ton und Bild bieten die bestm�gliche Reproduktion der DVD, besonders im Widescreen-Modus. Das DVD Forum vervollst�ndigte 2002 die Spezifikationen f�r die Unterst�tzung von 1394 und HDMI und Player mit digitalen DVI/HDMI-Ausg�ngen erschienen 2003. Wenn das DVD stream recording / (Daten)Stromaufnahme (SR)-Format fertig ist, k�nnten DVD-SR-Player als "Bef�rderungsmittel", die jede Art A/V-Daten ausgeben (sogar Formate, die erst nach der Fertigung des Players entwickelt wurden) f�r verschiedene Arten von externen Displays oder Konvertern, nutzbar sein.

Die interessante Sache, die viele nicht begreifen, ist, dass DTV fr�her, schneller und billiger auf PCs passiert ist. Ein Jahr bevor Benutzer-DTV-Ger�te herauskamen, konnte man einen DVD-Rechner mit einem 34-Zoll-VGA-Monitor kaufen und herrliche Progressive-scan-Filme f�r unter 3.000$ bekommen. Die Qualit�t eines guten DVD-PCs, der mit einem Data-Grade-Videoprojektor verbunden ist, kann ein 30.000$-Zeilenverdopplersystem schlagen. (Siehe BroadbandMagic, Digital Connection und Sleekline f�r Produktbeispiele. Videoprojektoren sind verf�gbar von Barco, Dwin, Electrohome, Faroudja, InFocus, Projectavision, Runco, Sharp, Sony, Vidikron und anderen.)

Eventuell wird das DVD-Video-Format zu einem HD-DVD-Format upgegradet. Siehe 2.12, 3.13 und 6.5.

[2.10] Was ist Divx?

Es gibt zwei Divxe. Das Original war eine Pay-per-view-Version (bezahlen pro Ansicht) der DVD. Der sp�tere Anw�rter auf den Namen (genannt "DivX"), ist ein Videokodierungsformat.

Das originale Divx

Je nachdem, wen man fragt, war Divx (Digital Video Express, erst bekannt als "ZoomTV") entweder ein heimt�ckisches teuflisches System f�r habgierige Studios, um zu kontrollieren, was Sie in Ihrem Wohnzimmer sehen oder ein innovatives Verfahren des DVD-Verleihs, bei dem billige Discs angeboten werden, die man fast �berall bekam und f�rs sp�tere Anschauen behalten konnte.

Entwickelt von Circuit City und einer Hollywood-Gerichtsfirma, wurde Divx von Disney (Buena Vista), Twentieth Century Fox, Paramount, Universal, MGM und DreamWorks SKG unterst�tzt, von denen alle au�erdem Discs im "offenen DVD-"Format ver�ffentlichten, weil das Divx-Abkommen nicht exklusiv war. Harman/Kardon, JVC, Kenwood, Matsushita (Panasonic), Pioneer, Thomson (RCA/Proscan/GE) und Zenith k�ndigten Divx-Player an, trotzdem kamen einige nie auf den Markt. (Divx-Modelle sind Panasonic X410, Proscan PS8680Z, RCA RC5230Z und RC5231Z und Zenith DVX2100.) Den Studios und die Hardwaremacher, die Divx unterst�tzten, wurden Anreize in Form von garantierten Lizenzierungszahlungen im Ganzen �ber 110 Millionen $ gegeben. Divx-Discs wurden von Nimbus, Panasonic und Pioneer hergestellt. Circuit City verlor �ber 114 Millionen $ (nach Steuerabschreibungen) mit Divx.

Divx war eine Pay-per-viewing-period-Variation der DVD. Divx-Discs wurden f�r 4,50 $ verkauft. Einmal in einen Divx-Player eingelegt, spielte die Disc normal (den Betrachter das Pausieren, Zur�ckspulen und sogar eine andere Disc einlegen, bevor die erste fertig geschaut wurde, erlaubend) f�r die n�chsten 48 Stunden, nach denen der "Besitzer" 3,25$ bezahlen musste, um sie f�r weitere 48 Stunde zu entsperren. Ein Divx-DVD-Player, welcher ungef�hr 100$ mehr als ein normaler Player kostet, musste mit der Telefonleitung verbunden sein, sodass er eine 800-Nummer f�r etwa 20 Sekunden einmal im Monat w�hrend der Nacht anruft (oder nach dem Abspielen von 10 Discs oder so), um die Rechnungsinformaionen zu �bermitteln. Die meisten Divx-Discs konnten zu DivxSilver konvertiert werden, indem man eine zus�tzliche Geb�hr bezahlte (meist 20$), um uneingeschr�nktes Abspielen auf einem einzelnen Konto zu gew�hren (bis zum Dezember 1998 waren 85% der Divx-Discs konvertierbar). DivxGold-Discs mit unbegrenzter Wiedergabe wurden angek�ndigt, aber niemals produziert. Divx-Player k�nnen auch regul�re DVD-Discs abspielen, aber Divx-Discs lassen sich nicht in einem Standardplayer abspielen. Divx-Discs mit Seriennummern versehen (mit einem Barcode in der Burst Cutting Area) und zus�tzlich zum normalen DVD-Kopierschutz (siehe 1.11) verwenden sie Wasserzeichen im Video, ver�nderte Kanalmodulation und dreifache DES-Verschl�sselung (zwei 56-Bit-Schl�ssel) f�r die serielle Kommunikation. Divx-Technologie funktionierte nie auf PCs, was unzweifelhaft zu ihrem Untergang beitrug. Wegen der DES-Verschl�sselung k�nnte Divx eventuell nicht au�erhalb der USA erlaubt gewesen sein.

Divx wurde urspr�nglich f�r Sommer 1998 angek�ndigt. Limitierte Tests begannen am 8. Juni 1998 in San Francisco, Kalifornien und Richmond, Virginia. Der einzige verf�gbare Player war von der Firma Zenith (welche zu der Zeit im Konkurs war) und die angek�ndigten 150 Filme schwanden zu 14. Die limitierte landesweite Einf�hrung (mit einem Zenith-Playermodell und 150 Filmen in 190 L�den) begann am 25. September 1998. Gegen Ende 1998 waren etwa 87.000 Divx-Player (von vier verf�gbaren Modellen) und 535.000 Divx-Discs verkauft (von etwa 300 verf�gbaren Titeln). Die Firma z�hlte offenbar die f�nf Discs, die die Beigabe zu jedem Player waren, mit, was hei�t, 100.000 zus�tzliche Discs wurden verkauft. Bis M�rz 1999 gab es 420 Divx-Titel (verglichen mit 3.500 offenen DVD-Titeln). Alles in allem verkauften sich Divx-Players gut und Titel wurden mit beeindruckender Geschwindigkeit produziert.

Am 16. Juni 1999, kurz nach den den urspr�nglichen Produkttests, zog Circuit City seine Unterst�tzung zur�ck und Divx k�ndigte die Stillegung an. Divx st�rte oder verz�gerte den DVD-Markt nicht, genau, wie viele Leute es vorhersagten (inklusive Sie). De facto half es vermutlich, indem es die Internetverleihgesch�fte stimulierte, f�r bessere Dienstleistungen und Preise zu sorgen, Hersteller ermutigte, mehr freie Discs bei Playerverk�ufen zu offerieren und Studios motivierte, Verleihprogramme zu entwerfen.

Als sie stillgelegt wurde, bot die Firma 100$-Rabattcoupons f�r alle Besitzer von Divx-Playern an. Das machte die Player zu einem guten Gesch�ft, weil Sie offene DVDs genauso gut abspielen wie billige Player, wie mehr kosten. Am 7. Juli 2001, w�hlten sich Divx-Player in den zentralen Rechnungscomputer, der sie aus dem Dienst zog. (Divx-Player, die nicht an die Telefonleitung angeschlossen waren, haben ihre Abspielerlaubnis verloren.) Divx-Discs sind nicht mehr l�nger in Playern abspielbar.

F�r weitere Informationen siehe Divx Owner's Association.

Vorteile von Divx:

Nachteile von Divx :

Das neue DivX

M�rz 2000 tauchte eine DVD-Verteilungstechnologie auf, die "DivX;-)" genannt wurde. (Ja, das Smilie war urspr�nglich Teil des Namens, der eine Karikatur des originalen Divx-Formats war. Die T�ter sollten f�r diesen dummen Witz, der unbeschreibliche Verwirrung gestifet hat, gestreckt und gevierteilt werden.) DivX war urspr�nglich ein simpler Hack von Microsofts MPEG-4-Videocodec, kombiniert mit MP3-Ton, was es m�glich macht, dass entschl�sseltes Video von der DVD f�r den Download umkodiert werden und im Windows Media Player abgespielt werden kann. Durch Arbeit an DivX entwickelte sich durch das Project Mayo eine Version, die urspr�nglich "DivX Deux" genannt wurde, in eine Open-Source-Initiative, bekannt als "OpenDivX", basierend auf dem MPEG-4-Standard. Aus alledem entstand DivXNetworks, eine Firma, die DivX auf der Grundlage von propriet�ren Implementationen von MPEG-4 in ein umfassendes Videokodierungs- und �bertragungssystem umgewandelt hat. Eine Variation, genannt "3ivx" hat auch den Sprung von OpenSource zum Kommerz gemacht. XviD scheint die verbleibende Alternative zu sein, die immer noch OpenSource ist.

Einige DVD-Player k�nnen Dateien, die mit DivX kodiert wurden, abspielen. Siehe <www.divx.com/hardware>.

[2.11] Wie kann ich von DVD auf Videokassette aufnehmen?

Warum um alles in der Welt wollen Sie das wundervolle digitale Bild der DVD verschlechtern, indem Sie es auf analoges Tape kopieren? Besonders, weil Sie die interaktiven Men�s verlieren und all die anderen sch�nen Funktionen.

Wenn Sie wirklich auf VHS kopieren wollen, verbinden Sie die Audio-/Video-Ausg�nge des DVD-Players mit den A/V-Eing�ngen Ihres VCRs, dann nehmen Sie Disc auf Tape auf. Sie werden bemerken, dass meistens das resultierende Tape verst�mmelt und unanschaubar ist. Das ist wegen der Macrovision-Funktion, die daf�r entworfen wurde, Sie davon abzuhalten, das zu tun. Siehe 1.11.

[2.12] Wird High-Definition-DVD oder 720p-DVD heutige Player und Discs obsolet machen?

F�r eine lange Zeit nicht. HD-DVD wird gerade erst erh�ltlich. HD steht gleicherma�en f�r "high density / hohe Dichte" (mehr Daten auf der Disc) und "high definition / hochaufl�send" (h�herqualitatives Bild). Die ersten kommerziellen Blu-ray-HD-DVD-Rekorder erschienen April 2003 in Japan, �ber sieben Jahre nach der dortigen Einf�hrung der DVD. Die Rekorder sind nur f�r Aufnahmen Daheim ausgelegt (nicht zum Abspielen voraufgenommener HD-Filme) und arbeiten nur mit Japans digitalen HD-Sendesystemen.

Neue DVD-Formate werden die originale DVD langsam ersetzen, aber neue Player werden alte DVDs abspielen und sie oft noch besser aussehen lassen (mit Progressive-scan-Video und Bildverarbeitung). Wie auch immer, neue HD-DVDs werden nicht in alten Playern abspielbar sein (es sei denn, es sind spezielle Hybriddiscs im HD- und SD-Format). Ihre Standard-DVD-Sammlung wird viele Jahre abspielbar sein und die Titel werden nur in dem Sinne "obsolet", dass Sie sie eventuell mit neuen hochaufl�senden Versionen ersetzen wollen. Ziehen Sie in Erw�gung, dass US-HDTV f�r 1989 erwartet wurde, aber es war nicht vor 1996 fertig und erschien nicht vor 1998. Hat es Ihren aktuellen Fernseher obsolet gemacht?

Siehe 3.13 f�r mehr Details �ber HD-DVD und 6.5 f�r weiteres zur Zukunft der DVD.

Ironischerweise unterst�tzten Rechner HDTV vor den Settop-Playern, weil 2x-DVD-ROM-Laufwerke gepaart mit einer passenden Wiedergabe- und Anzeigehardware die ben�tigte 19-Mbps-Datenrate f�r HDTV erreichten. Das f�hrte zu verschiedenen "720p DVD"-Projekten, die das existierende DVD-Format benutzt, um Video in Aufl�sungen von 1280x720 oder 1920x1080 bei 24 progressiven Bildern pro Sekunde zu speichern. Es ist m�glich, dass 720p-DVDs mit existierenden Playern kompatibel gemacht werden k�nnen (welche nur die 480-Zeilen-Daten erkennen und abspielen w�rden).

Hinweis: Der Terminus HDVD wurde mit "high-density volumetric display / sehr dichte volumetrische Anzeige" belegt.

Einige haben darauf spekuliert, dass ein "doppelk�pfiger" Player, die beide Seiten der Disc gleichzeitig lesen k�nnen, die Datenrate verdoppeln k�nnten oder f�r einen Erweiterungsstrom f�r Anwendungen wie HDTV sorgen. Das ist im Moment unm�glich, weil die Spurspiralen in entgegengesetzte Richtung verlaufen (wenn nicht alle vier Schichten genutzt werden). Die DVD-Spezifikation m�sste ge�ndert werden, um umgekehrte Spiralen auf der Schicht 0 zu erlauben. Sogar dann, w�rde man, wollte man beide Seiten synchron halten, besonders bei MPEG-2s variabler Bitrate, voneinander unabh�ngige Lesek�pfe, pr�ziseres Spur- und Pit-Placieren und einen gr��eren ausgekl�gelteren Spurpuffer ben�tigen. Eine andere Option w�re, zwei K�pfe zu nutzen, um beide Schichten einer Seite simultan auszulesen. Das ist technisch machbar, hat aber gegen�ber verdoppelter Lesegeschwindigkeit einer Schicht, was einfacher und billiger ist, keinen Vorteil.

Siehe 2.9 f�r weitere Information �ber HDTV und DVD.

[2.13] Welchen Effekt wird FMD auf DVD haben?

Einen sehr geringen, wie seit dem Start dieser FAQ vorhergesagt. Constellation 3D ging Mitte 2002 das Geld aus. Die verschiedenen Berichte �ber die fluorescent multilayer disc / fluoreszierende mehrschichtige Disc (FMD), die den fr�hen Tod der DVD beschert, waren sehr �bertrieben und gr�ndeten nicht in der Wirklichkeit.

Bei der fluoreszierenden Mehrschichttechnologie, die in Karten oder Discs genutzt werden kann, zielt ein Laser auf die fluoreszierende Farbschicht, die dann Licht emittiert. Weil sie nicht von reflektiertem Laserlicht abh�ngt, ist es m�glich, viele Datenschichten zu erstellen (C3D hatte einen Prototyp mit 50 Schichten in ihrem Labor). Sie kann denselben 650-nm-Laser wie DVD nutzen, also k�nnten FMD-Laufwerke dazu gebracht werden, DVDs zu lesen.�F�r Juni 2000 k�ndigte C3D ein Programm an, dass FMDs mit 25 GB pro Seite auf DVD-Laufwerken mit "geringen und kosteng�nstigen Modifikationen" lesen l�sst. C3D sagte sp�ter, die Player w�rden Mitte 2001 verf�gbar sein. FMD war eine coole Technologie, aber sie war neu, mit keiner Spurkontrolle, entwickelt von einer kleinen Firma. DVD basiert auf Dekaden von optischer Speichertechnikentwicklung von Dutzenden Firmen. Die monumentale Aufgabe der �nderung der gesamten Produktionsinfrastruktur bis hin zu einem neuen Format war zu viel f�r C3D, sogar mit mehreren zehn Millionen Dollar und einigen Partnern.

[2.14] Wie beeinflusst MPEG-4 DVD?

MPEG-4 ist ein Videokodierungsstandard, entworfen haupts�chlich f�r Streamingvideo bei niedrigen Bitraten, obwohl es tats�chlich bei DVD- und HDTV-Datenraten effizienter ist als MPEG-2. MPEG-4 unterst�tzt mit den Medienobjekten erweitertes Multimedia, aber die meisten Implementationen unterst�tzen nur einfaches Video (Einfaches visuelles Profil).�Es gibt au�erdem MPEG-4 Part 10, auch bekannt als "H.264" (und au�erdem bekannt als "JVT" oder "AVC"), was ein noch besserer Videokodierungsstandard ist.

DVD benutzt MPEG-2-Videokodierung (siehe 3.4 f�r Details). Standard-DVD-Player erkennen das MPEG-4-Video-Format nicht. MPEG-4-Dateien k�nnen auf DVD-ROMs f�r den Gebrauch auf Rechnern gesichert werden. Zum Beispiel DivX benutzt MPEG-4 (siehe 4.8).

Es ist m�glich, dass MPEG-4 oder H.264 f�r eine zuk�nftige, hochaufl�sende Version der DVD genutzt wird. Jedenfalls wird sie wahrscheinlich nicht vor fr�hestens 2005 erscheinen.

F�r mehr �ber MPEG, siehe Tristans MPEG.org-Seite und der MPEG home page.

[2.15] Was ist WebDVD oder Enhanced DVD?

WebDVD ist das einfache, aber m�chtige Konzept der Verbindung von DVD-Inhalt mit Internettechnologie. Sie verwendet das Beste der DVD (schneller Zugriff zu hochqualitativem Video, Ton und Bild) mit dem Besten des Internets (Interaktivit�t, dynamische Aktualisierungen und Kommunikation). Im allgemeinen bezieht sich WebDVD auf die Verbesserung der DVD mit HTML-Seiten, Links und Skripting oder die Verbesserung einer Website mit dem Inhalt eines lokalen DVD-Laufwerks. WebDVD ist kein Warenzeichenbegriff von AOL-Warner, Microsoft oder irgendeiner anderen Firma. Abweichungen von dem WebDVD-Konzept sind unter den Namen "iDVD", "eDVD", "Connected DVD" und so weiter bekannt. Es ist keine neue Idee, das wurde bei CD-ROMs schon jahrelang gemacht- aber die Unterschiede bei DVD sind die Qualit�t des Tons und Bildes sind letzten Endes besser als Fernsehen und, dass die Discs auf niedrigpreisigen Settopplayern abgespielt werden k�nnen.

Fast alle WebDVD-Implementationen sind aktuell f�r PCs, aber einige neuere DVD-Player erg�nzen WebDVD-Funktionen. Eine Arbeitsgruppe des DVD Forums erstellt ein standardisiertes WebDVD-Format f�r Set-Top-DVD-Player, der als "Enhanced DVD" bekannt werden wird.

Die meisten professionellen Erstellungssysteme (siehe 5.4) enthalten rudiment�re Werkzeuge f�r die Erg�nzung von HTML-Verbesserungen f�r die DVD. F�r pr�chtigere WebDVD-Entwickelung gibt es eine Vielzahl an Tools; siehe 4.9.

F�r mehr �ber WebDVD, siehe Phil DeLancies EMedia-Artikel. Gute Beispiele f�r WebDVD-Seiten sind Mars: The Red Planet, Stargaze und DVD Demystified. Die Autoren dieser Seiten (Ralph LaBarge und Jim Taylor) unterst�tzen Sie dabei, ihren Code als Startpunkt f�r Ihre eigene WebDVD-Kreationen zu nutzen. Sie k�nnen eine Kopie der WebDVD Demystified-Disc von DVD.Learn erhalten.

[2.16] Was ist ein Nuon-Player?

Nuon war ein spezieller "Media-Prozessor"-Chip, entworfen von VM Labs, der f�r ds Abspielen von DVDs und Videospiele stark genug war. Der Chip war urspr�nglich f�r Videospielkonsolen gedacht, aber musste auf den DVD-Zug aufspringen als der Markt austrocknete und der DVD-Markt explodierte. Einige Ger�te von Samsung, Thomson (RCA) und Toshiba wurden mit der Nuon-Technologie gebaut. Die zus�tzliche Rechenleistung in einem Nuon-Player erm�glichte spezielle Funktionen wie graphische �berlagerung, Digitalzoom und Echtzeitvorschaubilder. Einige DVD-Filme wurden mit zus�tzlichem Inhalt speziell f�r die Nuon-Plattform entworfen. Anfang 2002 gab es vier Nuon-optimierte DVD-Filme: The Adventures of Buckaroo Banzai (Special Edition), Bedazzled, Dr. Doolittle 2 und Planet of the Apes.

Im Dezember 2001 ging VM Labs in den Konkurs und im M�rz 2002 wurde die Konkursmasse von Genesis Microchip aufgekauft. Eine neue Abteilung, Nuon Semiconductor, wurde gebildet, um die Nuon-Chips unter dem Aries-Namen zu verkaufen. Am 24. Juli 2002 entlie� Genesis die gesamte Nuon-Abteilung. Requiescat in pace.

[2.17] Welchen Effekt wird D-VHS auf DVD haben?

D-VHS (das "D" steht f�r "Daten" oder "digital"), der digitale Nachfolger der VHS-Kassette, wurde zuerst f�r 1995 angek�ndigt, aber erschien au�erhalb Japans nicht vor 1998. Zu dieser Zeit konnten D-VHS-Decks nur vorkodierte Bitstr�me wie von einem digitalen Satellitenreceiver aufnehmen. 2001 wurde das D-Theater-Format ver�ffentlicht, das die MPEG-Kompression und den Kopierschutz standardisierte, 2002 den Weg f�r die Ver�ffentlichung von voraufgenommenen Filmen auf D-VHS-Tapes ebnete. D-Theater wurde das erste Format f�r lebensf�hige kommerzielle Verbreitung von hochaufl�senden Filmen. Die Qualit�t ist mit einer Aufl�sung von 1280x720p (2,7-fach NTSC-DVD, 2,2-fach PAL-DVD) oder 1920x1080i (ungef�hr 4-fach NTSC-DVD, 3,5-fach PAL-DVD) exzellent. Wie dem auch sei, die Konsumenten haben eine klare Pr�ferenz f�r Discs anstelle von Kassetten, also wird D-VHS nie mehr als ein Nischenprodukt werden. Seit HD-DVD 2003 begann, zu erscheinen, (siehe 3.13), entschieden sich die Konsumenten im Gegensatz zu den fr�hen Anpassern an und Anh�ngern von HD, auf die n�chste Generation der DVD f�r voraufgenommene Filme und Daheim-Aufnahme von HD-Programmen zu warten.


[3] DVD - Technische Details

[3.1] Was sind die Ausg�nge eines DVD-Players?

DVD-Player haben f�r gew�hnlich zwei oder drei Arten von Videoausg�ngen (Composite, S-Video und Component) und drei oder vier Arten Audioausg�nge (analoges Stereo, digitales PCM-Stereo, Dolby Digital und DTS). Weitere Details unten und in 3.2.

Videoausg�nge

Die meisten DVD-Player haben folgende Videoausgangsanschl�sse, die NTSC-, PAL- oder SECAM-Signale �bertragen k�nnen.

Einige Player haben vielleicht zus�tzliche Videoverbindungen:

Die meisten DVD-Player mit Component-Videoausg�ngen benutzen YUV (Y'PbPr), welches inkompatibel mit RGB-Ausstattung ist. Europ�ische Player mit Component-Videoausg�ngen unterst�tzen meist RGBS- (rot/gr�n/blau/sync) Signale auf dem SCART-Anschluss. Man munkelt, YUV-nach-RGB-Umwandler sind f�r 200$-300$ verf�gbar, aber sie scheinen schwer ausfindig machbar zu sein. Einen 700$-Konverter gibt es von avscience und ein 900$-Konverter, den CVC 100, ist von Extron erh�ltlich. Konverter gibt es auch von Altinex, Kramer, Monster Cable und anderen. F�r progressive-scan brauchen Sie einen Konverter, der 31,5-kHz-Signals verarbeitet. Konverter von S-Video sind auch eine Option (von Markertek).

Hinweis: Der korrekte Terminus f�r analogen Farbdifferenzausgang ist "Y'Pb'Pr'", nicht "Y'Cb'Cr'" (was digital ist, nicht analog). Um die Dinge zu vereinfachen, wird in dieser FAQ manchmal der Begriff "YUV" im allgemeinem Sinn benutzt, um auf die analogen Farbdifferenzsignale hinzuweisen.

Es gibt besondere Player von Firmen wie Function Communications, Theta Digital und Vigatec mit SDI- (serial digital interface / serieller digitaler Schnittstelle) Ausgang, aber sie lassen sich nur mit hochwertiger oder Produktionsausr�stung verbinden.

Audioausg�nge

Die meisten DVD-Player haben die folgenden Audioausgangsanschl�sse.

Einige Player haben vielleicht zus�tzliche Audioanschl�sse:

Einige Player und Receiver unterst�tzen nur S/PDIF oder nur Toslink. Wenn Ihr Player und Receiver nicht zusammenpassen, brauchen Sie einen Konverter wie den Audio Authority 977 Midiman C02, COP 1 oder POF.

Einige Player k�nnen 96/24-PCM-Ton ausgeben, indem sie eine nicht standardisierte Variation von IEC-958, die auf 6,144 Mbps anstelle vom normalen Limit 3,1 MHz l�uft, nutzen.

Hinweis: Die CSS-Lizenz erlaubt keinen digitalen PCM-Ausgang von CSS-gesch�tztem Material bei 96 kHz. Die Player m�ssen auf 48 kHz heruntersampeln.

[3.2] Wie schlie�e ich einen DVD-Player an?

Es h�ngt von Ihrem Audio-/Videosystem und Ihrem DVD-Player ab. Die meisten DVD-Player haben 2 oder 3 Anschlussm�glichkeiten f�r Video und 3 f�r Audio. W�hlen Sie das Ausgangsformat mit der besten Qualit�t (wird unten gezeigt), dass von Ihrem Video- und Audiosystemen unterst�tzt wird. Siehe 3.1 f�r Ausgangsanschlussdetails.

Auf vielen Fernsehern werden Sie den Fernseher auf den AUX-Eingang umschalten m�ssen (Line Input). Sie m�ssen Ihn vielleicht auf Kanal 0 stellen, um das zu erreichen.

Wenn Sie mehrere Ger�te (DVD-Player, VCR, Kabel-/Satellitbox, WebTV usw.) an einen einzigen Fernseher anschlie�en wollen, brauchen Sie eines der folgenden Dinge:

Videoanschluss (w�hlen Sie einen aus der Liste aus)

Warnung: Wenn Sie Ihren DVD-Player mit einem VCR und dann mit Ihrem Fernseher (oder einer TV/VCR-Kombination) verbinden, werden Sie wahrscheinlich Probleme mit Discs haben, die den Macrovisionschutz des Players aktiviert. Siehe 3.2.1.

Warnung: Einige Videoprojektoren erkennen das 4,43-NTSC-Signal von NTSC-Discs in PAL-Playern nicht (siehe 1.19). Sie sehen die 60Hz-Abtastfrequenz und wechseln zu NSTC, obwohl der Farbdifferenztr�ger im PAL-Format ist.

Hinweis: Die meisten Player unterst�tzen die Widescreen-Signalisierung, die einem Widescreendisplay sagt, wie das Seitenverh�ltnis ist, sodass es sich selbst anpasst. Ein Standard (ITU-R BT.1119, zumeist in Europa genutzt) enth�lt Informationen in einer Videoscanlinie. Ein anderer Standard f�r Y/C-Anschl�sse, f�gt ein 5V Gleichstromsignal zu der Chroma-Zeile hinzu, um ein Widescreensignal zu kennzeichnen. Leider verwerfen einige Umschalter und Verst�rker diese Gleichstromkomponente anstatt sie an den Fernseher weiterzugeben.

F�r mehr Informationen �ber die Konvertierung zwischen den Formaten, siehe Notes on Video Conversion von Sci.Electronics.Repair FAQ.

Audioanschluss (w�hlen Sie einen aus der Liste aus)

Hinweis: Alle DVD-Player haben einen eingebauten 2-Kanal Dolby Digital (AC-3) Dekoder. Einige k�nnen auch MPEG-Ton oder DTS-Ton dekodieren. Der Dekoder �bersetzt Mehrkanalton in Zweikanal-PCM-Ton. Dieser geht �ber den digitalen Ausgang und ist au�erdem f�r die Standardtonausgabe ins Analoge konvertiert. Einige Player haben einen eingebauten Mehrkanal Dolby Digital Dekoder, aber er ist nur sinnvoll, wenn Sie ein Audiosystem mit Mehrkanalanalogeing�ngen haben. Siehe 3.6.3 f�r weitere Erkl�rungen.

[3.2.1] Werde ich Probleme haben, meinen Videorekorder zwischen meinem Fernseher und DVD-Player zu verbinden?

Es ist keine gute Idee, das Video von Ihrem DVD-Player durch den VCR zu schicken. Die meisten Filme nutzen einen Macrovision-Schutz (siehe 1.11), der VCRs betrifft und Probleme wie wiederholtes Verdunkeln und Aufhellen des Bildes verursacht. Wenn Ihr Fernseher keinen direkten Videoeingang hat, brauchen Sie vielleicht einen separaten RF-Konverter (siehe 3.2). Oder noch besser - kaufen Sie sich einen neuen Fernseher mit direkten Videoeing�ngen.

Sie k�nnen au�erdem Probleme mit TV/VCR-Combos haben, weil viele von ihnen den Videoeingang �ber die VCR-Schaltkreise leiten. Die beste L�sung ist es, sich eine Box zu besorgen, die Macrovision entfernt (siehe 1.11).�

[3.2.2] Warum ist Bild oder Ton schlecht?

Die Nummer Eins unter den Gr�nden von schlechtem Video ist ein schlecht eingestellter Fernseher. Die hohe Wiedergabetreue von DVD-Video verlangt viel von dem Bildschirm. Regeln Sie Sch�rfe und Helligkeit herunter. Siehe 1.3 f�r weitere Informationen. F�r technische Details der Fernsehkalibrierung, siehe Anthony Haukaps FAQ: How To Adjust a TV.

Wenn Sie einen Summton oder rauschendes Bild haben, wird das wahrscheinlich von einer Interferenz oder einem Erdungskreis verursacht. Probieren Sie andere Kabels�tzte aus. Versuchen Sie es mit einem k�rzeren Kabel. (Lange Kabel k�nnen das Signal verschlechtern.) Vergewissern Sie sich der guten Abschirmung Ihrer Kabel. Versuchen Sie, alle Ger�te au�er jene, die Sie zu testen beabsichtigen, auszuschalten. Versuchen Sie, die Ger�te weiter auseinander zu stellen. Versuchen Sie, eine andere Schaltung einzustecken. Vergewissern Sie sich, dass alle Ger�te in dieselbe Steckdose gesteckt sind. Wenn alles andere fehlschl�gt, erden Sie Ihre Strumpfhalter und wickeln Sie Ihr gesamtes Haus in Stanniolfolie ein. F�r mehr �ber Erdungskreise, siehe <www.hut.fi/Misc/Electronics/docs/groundloop/>. Mehr Informationen f�r Reparaturtechniker ist unter Shophelper verf�gbar.

Bild- oder Tonprobleme k�nnen auch von fehlerhaften Playern oder schlechten Discs verursacht werden (siehe 1.41.) Wenn das Bild einfriert oder abbricht, k�nnte das von Kratzern auf der Disc kommen (siehe 1.39). Es ist normal f�r DVDs, wenn das Bild in der Mitte des Films f�r den Bruchteil einer Sekunde einfriert - das ist eine Schichtpause (siehe 1.27).

[3.3] Was sind die Gr��en und Kapazit�ten der DVD?

Es gibt viele Variationen zum Thema DVD. Discs kommen in zwei physikalischen Gr��en: 12 cm (4,7 Zoll) und 8 cm (3,1 Zoll), beide 1,2 mm dick, zusammengesetzt aus zwei 0,6mm-Substraten, die zusammengeklebt sind. Das sind dieselben Baugr��en wie bei der CD. Eine DVD kann einseitig oder doppelseitig sein. Jede Seite kann eine oder zwei Datenschichten haben. Die Menge an Video, die eine Disc fasst, h�ngt davon ab, von wieviel Audio es begleitet wird und wie sehr Bild und Ton komprimiert sind. Die oft zitierte Zahl von 133 Minuten ist fraglich: eine DVD mit nur einer Audiospur kann mit Leichtigkeit �ber 160 Minuten enthalten und eine einzelne Schicht kann eigentlich bis zu 9 Stunden Video und Audio enthalten, wenn sie auf VHS-Qualit�t komprimiert sind.

Bei der rohen Durchschnittsrate von 5 Mbps (4 Mbps f�r Video und 1 Mbps f�r zwei oder drei Tonspuren) kann eine einschichtige DVD etwas �ber zwei Stunden enthalten. Eine Doppelschicht- (Dual-Layer) Disc kann einen 2-Stunden-Film bei einem Durchschnitt von 9,5 Mbps enthalten (nahe dem 10,08-Mbps-Limit).

Eine DVD-Video-Disc, die zum gr��ten Teil Ton enth�lt, kann 13 Stunden Spielzeit haben (24 h bei zwei Schichten), wenn sie 48/16-PCM benutzt (etwas besser als CD-Qualit�t). Sie kann f�r Ton 160 h Abspielzeit haben (oder enorme 295 h bei zwei Schichten), wenn sie Dolby-Digital-Kompression bei 64 f�r monophonen Ton benutzt, was perfekt f�r Audiobooks ist.

Kapazit�ten der DVD:

Zum Vergleich: eine CD-ROM fasst etwa 650 MegaByte, das sind 0,64 GigaByte oder 0,68 Milliarde Byte. In der Liste unten bedeutet "SS/DS" "single-sided/double-sided / einseitig/doppelseitig", "SL/DL/ML" "single-layer/dual-layer/mixed-layer / einschichtig/doppelschichtig/gemischtschichtig" ("mixed/gemischt" hei�t eine Schicht auf einer Seite und auf der anderen zwei Schichten), "Gig" "GigaByte" (2^30), "BB" "billions of bytes / Milliarden Byte" (10^9). Siehe Hinweis �ber Giga versus Milliarde in der Sektion 7.2.�

DVD-5 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB) an Daten, �ber 2h an Video
DVD-9 (12 cm, SS/DL)7,95 Gig (8,54 BB), etwa 4h
DVD-10 (12 cm, DS/SL)8,74 Gig (9,40 BB), etwa 4,5h
DVD-14 (12 cm, DS/ML)12,32 gig (13,24 BB), etwa 6,5h
DVD-18 (12 cm, DS/DL)15,90 Gig (17,08 BB), �ber 8h
DVD-1 (8 cm, SS/SL)1,36 Gig (1,46 BB), etwa eine halbe Stunde
DVD-2 (8 cm, SS/DL)2,47 Gig (2,66 BB), etwa 1,3h
DVD-3 (8 cm, DS/SL)2,72 Gig (2,92 BB), etwa 1,4h
DVD-4 (8 cm, DS/DL)4,95 Gig (5.32 BB), etwa 2,5h
DVD-R 1.0 (12 cm, SS/SL)3,68 Gig (3,95 BB)
DVD-R 2.0 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB)
DVD-R 2.0 (12 cm, DS/SL)8,75 Gig (9,40 BB)
DVD-RW 2.0 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB)
DVD-RW 2.0 (12 cm, DS/SL)8,75 Gig (9,40 BB)
DVD+R 2.0 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB)
DVD+R 2.0 (12 cm, DS/SL)8,75 Gig (9,40 BB)
DVD+RW 2.0 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB)
DVD+RW 2.0 (12 cm, DS/SL)8,75 Gig (9,40 BB)
DVD-RAM 1.0 (12 cm, SS/SL)2,40 Gig (2,58 BB)
DVD-RAM 1.0 (12 cm, DS/SL)�4,80 Gig (5,16 BB)
DVD-RAM 2.0 (12 cm, SS/SL)4,37 Gig (4,70 BB)*
DVD-RAM 2.0 (12 cm, DS/SL)8,75 Gig (9,40 BB)*
DVD-RAM 2.0 (8 cm, SS/SL)1,36 Gig (1,46 BB)*
DVD-RAM 2.0 (8 cm, DS/SL)2,47 Gig (2,65 BB)*
CD-ROM (12 cm, SS/SL, 74 Minuten)0,635 Gig (0,682 BB)
CD-ROM (12 cm, SS/SL, 80 Minuten)0,687 Gig (0,737 BB)
CD-ROM (8 cm, SS/SL)0,180 Gig (0,194 BB)
DDCD-ROM (12 cm, SS/SL)1,270 Gig (1,364 BB)
DDCD-ROM (8 cm, SS/SL)0,360 Gig (0,387 BB)

* Formatierte DVD-RAM-Discs haben etwas weniger als die genannte Kapazit�t. Zum Beispiel passt der Inhalt einer komplett vollen DVD-R nicht ganz auf eine DVD-RAM.

Tipp: Es braucht ungef�hr 2 GigaByte, um eine Stunde durchschnittlichen Films zu speichern.

Die Erh�hung in der Kapazit�t im Vergleich zur CD-ROM gibt es wegen: 1.) kleineren Pit-L�ngen (~2,08x), 2.) engeren Spuren (~2,16x), 3.) etwas gr��erer Datenspeicherbereich (~1,02x), 4.) effizientere Kanalbitmodulation (~1,06x), 5.) effizientere Fehlerkorrektur (~1,32x), 6.) weniger Sektoren-Overhead (~1,06x). Die gesamte Erh�hung f�r eine einzelne Schicht liegt bei etwa dem 7-fachen einer Standard-CD-ROM. Es gibt eine geringf�gig andere Erkl�rung bei <www.mpeg.org/MPEG/DVD/General/Gain.html>.

Die Kapazit�t einer Doppelschicht-Disc ist minimal weniger als die doppelte einer einzelnen Schicht. Der Laser muss "durch" die �u�ere Schicht in die innere Schicht lesen (eine Distanz von 20 bis 70 Mikron). Um das Zwischenschicht-Vermischung zu reduzieren, wird die Pit-L�nge von 0,4�m auf 0,44�m erh�ht. Um das zu Kompensieren, ist die Referenzscangeschwindigkeit etwas h�her, 3,84 m/s, im Gegensatz zu 3,49 m/s f�r einschichtige Discs. L�ngere Pits, weiter entfernt voneinander, sind einfacher korrekt zu lesen und weniger anf�lliger f�r Jitter. Die erh�hte L�nge bedeutet weniger Pits pro Umdrehung, was in reduzierter Kapazit�t pro Schicht resultiert.

Hinweis: �ltere Versionen von Windows, die FAT16 anstelle von UDF, FAT32 oder NTFS zum Lesen einer DVD benutzen, k�nnten ein Problem mit der 4-GigaByte-Datentr�gergr��enlimitierung haben. FAT16 hat au�erdem ein 2-GigaByte-Dateigr��enlimit, w�hrend FAT32 ein 4-GigaByte-Dateigr��enlimit hat. (NTFS hat ein 2-TeraByte-Limit, also sind wir hier f�r eine Weile auf der sicheren Seite.)

Siehe 4.3 f�r Details �ber beschreibbare DVD. Mehr Infos �ber die Disc-Spezifikationen und die Herstellung kann unter Disctronics, Cinram, Technicolor und anderen Discreplikatorenseiten gefunden werden.�

[3.3.1] Wann wurden doppelseitige Doppelschicht- (Dual-Layer-) Discs (DVD-18) verf�gbar?

Diese extragro�en Discs werden f�r Daten aber �blicherweise nicht f�r Filme benutzt. Der erste kommerzielle DVD-18-Titel, The Stand, wurde im Oktober 1999 auf den Markt gebracht. Eine DVD-18 erfordert einen komplett andere Art der zwei Schichten. Eine einseitige, Doppelschicht-Disc (DVD-9) wird hergestellt, indem man die Datenschicht auf jedem Substrat erstellt und die H�lfen mit transparentem Kleber zusammenklebt, sodass der Lesestrahl beide Schichten von einer Seite lesen kann. Aber, wenn man vier Schichten herausbekommen m�chte, muss jedes Substrat zwei Schichten fassen. Das macht das Pressen einer zweiten Datenschicht auf die Oberseite der anderen vonn�ten, ein sehr viel komplizierteres Verfahren. Nur ein paar Pressen k�nnen DVD-18s herstellen und der geringe Ertrag (Anzahl der nutzbaren Discs in einem Sto�) macht es schwieriger und teurer als die Herstellung einer DVD-9s.

(Meine Vorhersage in dieser FAQ war im Dezember 1998, dass wir keine kommerziellen DVD-18-Discs bis Herbst 1999 sehen w�rden, ungeachtet vieler Ger�chte, dass sie fr�her erscheinen w�rden.)

[3.4] Was sind die Videodetails?

DVD-Video ist eine Anwendung von DVD-ROM auf der Basis der Spezifikation, das vom DVD Forum kreiert wurde (siehe 6.1). DVD-Video ist au�erdem eine Anwendung von MPEG-1, MPEG-2, Dolby Digital, DTS und anderen Formaten. Das bedeutet, das DVD-Video-Format definiert Untergruppen dieser Standards und Formate, die in der Praxis angewandt werden, um Discs herzustellen, die f�r DVD-Video-Player gedacht sind. DVD-ROM jede gew�nschte digitale Information enthalten, aber DVD-Video ist auf Datentypen f�r die Reproduktion auf dem Fernseher beschr�nkt.

Eine Disc hat eine Spur (einen Strom) von MPEG-2 in constant bit rate / konstanter Bitrate (CBR) oder variable bit rate / variabler Bitrate (VBR) komprimiertem Digitalvideo. Eine restringierte Version des MPEG-2 Main Profile beim Main Level (MP@ML) wird benutzt. SP@ML wird auch unterst�tzt. MPEG-1-CBR- und VBR-Video ist auch erlaubt. 525/60- (NTSC, 29,97 interlaced Bilder/s) und 625/50- (PAL/SECAM, 25 interlaced Bilder/s) Videoanzeigesysteme werden insbesondere unterst�tzt. Kodierte Bildraten von 24 fps progressiv vom Film, 25 fps interlaced vom PAL-Video und 29,97 fps interlaced vom NTSC-Video sind typisch. MPEG-2-progressive-sequence ist nicht erlaubt, aber interlaced Sequenzen k�nnen progressives Bild und progressive Makrobl�cke enthalten. Im Falle von 24-fps-Quellen bettet der Kodierer MPEG-2-repeat_first_field-Hinweisflags in den Videostrom ein, um den Dekoder entweder einen 2-3-Pulldown bei 60Hz-NTSC-Displays (eigentlich 59,94Hz) oder 2-2-Pulldown (mit der daraus resultierenden 4%-igen Beschleunigung) f�r 50Hz PAL-/SECAM-Bildschirme machen zu lassen. In anderen Worten: der Player "wei�" nicht, wie die kodierte Rate ist, er folgt nur den Instruktionen des MPEG-2-Dekoders, um die voreingestellte Bildrate von 25 oder 29,97 fps zu produzieren. Das ist einer der Hauptgr�nde, warum zwei Arten Discs existieren, eine f�r NTSC und eine f�r PAL. Siehe 1.19.)

Weil die Filmtransfers f�r PAL und NTSC f�r gew�hnlich dieselbe Kodierbildrate (24 fps) benutzen, aber die Aufl�sung bei PAL gr��er ist, braucht die PAL-Version mehr Platz auf der Disc. Die Rohzunahme vor dem Kodieren betr�gt 20% (480 auf 576), aber das Endergebnis liegt n�her an 15%, je nach der Kodierereffizienz. Das bewirkt eine Vergr��erung von 600 bis 700 MegaByte auf PAL-Discs verglichen mit NTSC-Discs.

Es ist interessant, darauf hinzuweisen, dass sogar interlaced Quellvideo von einem guten Kodierer als progressiv strukturiertes MPEG-Bild mit interlaced feldkodierten Makrobl�cken, die nur f�r Bewegung genutzt werden, gerendert werden kann. Die meisten Filmquellen sind mit 24 Bildern pro Sekunde kodiert (der inverse Film-Videosignal-Transfer w�hrend der Kodierung entfernt die duplizierten 2-3-Pulldown-Felder von der Videokassettenquelle und die verbleibenden Feldpaare, obwohl sie technisch in interlaced Form vorliegen, k�nnen von einem progressiven Player re-interleaved werden). Die meisten Videoquellen sind bei 25 oder 30 interlaced Bildern pro Sekunde kodiert. Das kann auf einer einzigen Disc unterschiedlich sein, wie, wenn auf ein Logo mit einer interlaced Quelle ein Film mit progressiver Quelle folgt.

Siehe 3.8 f�r eine Erkl�rung von progressivem und interlaced Scanning. Siehe 1.40 f�r Progressive-scan-Player. Siehe MPEG-Seite <www.mpeg.org> f�r weitere Informationen �ber MPEG-2-Video.

Die Bilddimensionen sind maximal 720x480 (f�r 525/60 NTSC-Bildschirme) oder 720x576 (f�r 625/50 PAL/SECAM-Bildschirme). Die Bilder werden vor dem Kodieren von 4:2:2 ITU-R BT.601 auf 4:2:0 heruntergesampelt, was eine durchschnittliche Zuweisung von 12 Bit/Pixel im Y'CbCr-Format ergibt. (Die Farbtiefe ist 24 Bit, weil Farbsamples �ber 4 Pixel geteilt werden.) DVD-Pixel sind nicht quadratisch (siehe 3.5). Die unkomprimierte Quelle hat 124,416 bei Videoquellen (720x480x12x30 oder 720x576x12x25) oder 99,533 oder 119,439 Mbps bei Filmquellen (720x480x12x24 oder 720x576x12x24). In analogen Begriffen gibt es etwa 500 Zeilen Horizontalaufl�sung, aber sie kann bis auf 540 anwachsen (siehe 3.4.1). Der typische Luma-Frequenzgang erreicht die volle Amplitude zwischen 5,0 und 5,5 MHz. Das ist unter der normalen 6,75MHz-Frequenz des MPEG-2-Digitalsignals (in anderen Worten, die meisten ziehen beim Reproduzieren der vollen Qualit�t einer DVD den K�rzeren). Der Chroma-Frequenzgang ist halb so gro� wie bei Luma.

Zul�ssige Bildaufl�sungen sind:
MPEG-2, 525/60 (NTSC): 720x480, 704x480, 352x480, 352x240
MPEG-2, 625/50 (PAL): 720x576, 704x576, 352x576, 352x288
MPEG-1, 525/60 (NTSC): 352x240
MPEG-1, 625/50 (PAL): 352x288

Verschiedene Player benutzen eine andere Anzahl an Bits bei der Konvertierung des Videos von digital in analog, die Player mit der besten Qualit�t benutzen 10 oder 12 Bit. Das hat nichts mit dem MPEG-Dekodierprozess zu tun, weil jedes originale Component-Signal auf 8 Bit pro Sample beschr�nkt ist. Mehr Bist im Player gew�hren mehr "Kopffreiheit" und mehr Signallevel w�hrend der Digital-nach-analog-Konvertierung, was dabei helfen kann, ein besseres Bild zu erzeugen.

Die maximale Videobitrate ist 9,8 Mbps. Die "durchschnittliche" Bitrate ist etwa 4 Mbps, h�ngt aber von der L�nge, Qualit�t, Tonspuranzahl etc. ab. Das ist eine 31:1-Reduktion von der unkomprimierten 124-Mbps-Videoquelle (oder eine 25:1-Reduktion von einer 100-Mbps-Filmquelle. Die unbearbeiteten Kanaldaten werden mit konstanten 26,16 Mbps von der Disc gelesen. Nach der 8/16-Demodulation ist sie auf 13,08 Mbps geschrumpft. Nach der Fehlerkorrektur geht der Nutzdatenstrom mit konstanten 11,08 Mbps in den Spurpuffer. Der Spurpuffer sendet die Systemstromdaten mit einer variablen Rate von bis zu 10,08 Mbps aus. Nach dem Systemoverhead ist die Maximalrate der kombinierten Elementarstr�me (Ton + Bild + Unterbild) 10,08. Die MPEG-1-Videorate ist auf 1,856 Mbps limitiert, mit einer typischen Rate von 1,15 Mbps.

Standbilder (als MPEG-I-Einzelbilder kodiert) werden unterst�tzt und k�nnen f�r eine bestimmte oder unbestimmte Zeitspanne dargestellt werden. Das wird f�r Men�s oder Diavorf�hrungen genutzt. Standbilder k�nnen von Musik begleitet werden.

Eine Disc kann bis zu 32 Unterbildspuren haben, die �ber das Video gelegt werden und f�r Untertitel, Erkl�rungen f�r H�rgesch�digte, Erkl�rungen f�r Kinder, Karaoke, Men�s, einfache Animation etc. genutzt werden k�nnen. Das sind bildschirmf�llende, laufzeitkodierte Bitmaps mit zwei Bit pro Pixel, mit vier Farbwerten und vier Transparentwerten. F�r jede Gruppe Unterbilder sind vier Farben von der 16-Farben-Palette (von der YCbCr-Skala) und vier Kontrastwerte aus 16 Levels von transparent bis opak ausgew�hlt. Weil einer der vier Werte �blicherweise 100% Transparenz ist (um das Video durchscheinen zu lassen), sind nur drei Kombinationen von Farben und Transparenzen �brig, was die �berlagerungsgraphiken ziemlich plump macht. Von Unterbildern angezeigte Kommandosequenzen k�nnen f�r die Schaffung von Effekten wie Scrollen, Bewegung, Farbe/Hervorheben und Blenden genutzt werden. Die maximale Unterbilddatenrate ist 3,36 Mbps, mit einer maximalen Einzelbildgr��e von 53220 Byte.

Zus�tzlich zu Untertiteln in Unterbildstr�men unterst�tzt DVD auch NTSC Closed Captions. Closed-Caption-Text wird im Videostrom als MPEG-2-Nutzdaten (in den Paket-Headern) gespeichert und wird vom Player als eine Zeile-21 analoge Signalform in dem Videosignal regeneriert, das dann von einem Closed-Caption-Dekoder im Fernseher dekodiert werden muss. Obwohl die DVD-Video-Spezifikation nur NTSC erw�hnt, gibt es keinen technischen Grund, warum PAL/SECAM-DVD-Player nicht dazu gebracht werden k�nnten, den Closed-Caption-Text im World-System-Teletext- (WST) Format auszugeben; der einzige Kniff ist es, mit den unterschiedlichen Bildraten klarzukommen. Ungl�ckseliger Hinweis: Das DVD-Closed-Caption-MPEG-2-Speicherformat ist etwas anders als das ATSC-Format. Siehe 1.45 f�r mehr �ber Closed Captions.

[3.4.1] Was bedeutet "lines of resolution / Zeilenaufl�sung"?

Jeder wird von dem Terminus "lines of horizontal resolution / horizontale Zeilenaufl�sung", auch bekannt als "LoHR" oder "TVL", verwirrt. Es ist ein Relikt vom Analogvideo, es wird kaum verstanden und widerspr�chlich gemessen und von den Herstellern angegeben, aber wir sind es los, wenn alles Video digital ist und wir die Aufl�sung einfach in Pixeln angeben k�nnen.

Technisch bezieht sich die horizontale Zeilenaufl�sung auf sichtbar zerlegbare senkrechte Linien pro Bildh�he. In anderen Worten, es wird gemessen, indem man die Anzahl der vertikalen schwarzen und wei�en Linien z�hlt, die auf einem Bereich, der so breit ist wie die Bildh�he, unterschieden werden k�nnen. Das Konzept ist es, die Messung unabh�ngig von dem Seitenverh�ltnis zu machen. Zeilen der Horizontalaufl�sung betrifft gleicherma�en Fernsehbildschirme und Signalformate wie jenes, das von einem DVD-Player erzeugt wird. Die meisten Fernseher haben absurd hohe Zahlen bei den Angaben ihrer Horizontalaufl�sung.

Weil DVD 720 Horizontalpixel hat (sowohl auf NTSC- als auch PAL-Discs), kann die Horizontalaufl�sung berechnet werden, indem man 720 durch 1,33 teilt (von dem 4:3-Seitenverh�ltnis), um dann 540 Zeilen zu erhalten. Auf einem 1,78- (16:9) Bildschirm hat man 405 Zeilen. In der Praxis haben die meisten Player wegen des Filterns und der billigen DA-Konvertern etwa 500 Zeilen anstelle 540. VHS hat etwat 230 Zeilen (172 bei Widescreen), �bertragenes Fernsehen hat etwa 330 (248 bei Widescreen) und Laserdisc hat etwa 425 (318 bei Widescreen).

Verwechseln Sie nicht die horizontale Zeilenaufl�sung (Aufl�sung entlang der X-Achse) mit den Scan-Zeilen (Aufl�sung entlang der Y-Achse). DVD erzeugt exakt 480 Scanzeilen Aktivbild bei NTSC und 576 for PAL. Der NTSC-Standard hat insgesamt 525 Scanzeilen, aber nur 480 bis 483 oder so sind sichtbar. (Die zus�tzlichen Zeilen enthalten Gleichlaufimpulse und andere Informationen wie Closed Captions, die in die Zeile 21 hineinkodiert sind). PAL hat insgesamt 625 Scanzeilen, aber nur etwa 576 bis 580 sind sichtbar. Weil alle Videoformate (DVD, VHS, LD, Fernsehen usw.) dieselbe Anzahl an Scanzeilen haben, ist es die horizontale Aufl�sung, die den gro�en Unterschied bei der Qualit�t macht.

F�r weiter Information, siehe Allan Jaynes TV and Video Resolution Explained.

[3.5] Was ist Widescreen/Breitbild? Wie funktionieren die Seitenverh�ltnisse (Aspektraten)?

Video kann auf DVD im 4:3-Format (Standard-TV-Form) oder in 16:9 (Widescreen) gespeichert sein. Das Verh�ltnis Breite-zu-H�he von Standardfernsehern ist 4 zu 3; in anderen Worten ist es 1,33-mal breiter als hoch. Neue Breitbildfernseher, besonders jene, die f�r HDTV konstruiert sind, haben ein Verh�ltnis von 16 zu 9; das ist 1,78-mal breiter als hoch.

DVD ist speziell daf�r konstruiert, Breitbildbildschirme zu unterst�tzen. Widescreen-16:9-Video, wie von einer 16:9-Videokamera, kann auf der Disc in anamorpher Form gespeichert sein, d.h., das Bild ist horizontal gestaucht, um auf das Standard-4:3-Rechteck zu passen, und wird w�hrend der Wiedergabe entzerrt.

Die Sache wird schon komplizierter, wenn Film zu Video transferiert wird, weil die meisten Filme heutzutage ein Seitenverh�ltnis von 1,66, 1,85 ("flat") oder 2,40 ("scope") haben. Weil die nicht in die 1,33 oder 1,78-Fernseherformen passen, werden zwei Arbeitsschritte eingesetzt, um die verschiedenen Filmformate auf den Fernseher einzupassen:

Letterbox (oft mit "LBX" abgek�rzt) bedeutet, das Video wird im Kinoseitenverh�ltnis pr�sentiert, das breiter ist als Standard- oder Breitbildfernsehen. Schwarze Balken, genannt (engl.) mattes (etwa "Bildr�nder" auf deutsch; Anm. des �bersetzers), werden benutzt, um die L�cken oben und unten auszuf�llen. Ein 1,85-Film, der f�r 1,33-Display geletterboxt wurde, hat d�nnere Balken als ein 2,4-Film, der auf 1,33 geletterboxt ist (28% der Anzeigeh�he versus 44%), obwohl ersterer fast dieselbe Dicke hat wie ein auf 1,78 geletterboxter 2,4-Film (26% der Bildschirmh�he). Die Balken beim Letterboxen eines 1,85-Films f�r ein 1,78-Display sind so d�nn (2%), dass von dem Overscan der weisten Breitbildfernseher versteckt werden. Einige Filme, besonders animierte Spiel- und europ�ische Filme, haben ein Seitenverh�ltnis von 1,66, was f�r ein 1,33-Display geletterboxt oder f�r ein 1,78-Anzeige sideboxed (windowboxed) werden k�nnen.

Pan & Scan meint, dass das d�nnere Fernseh-"Fenster" verschoben und auf das gr��ere Filmbild vergr��ert wird, wobei die Seiten abgeschnitten werden. Wie dem auch sei, die meisten heutigen Filme haben soft matte, d.h., ein volles 1,33-Verh�ltnis-Filmbild wird benutzt. (Der Kameramann hat zwei St�ck Bildmarkierungen im Bildsucher, eine f�r 1,33 und eine f�r 1,85, also kann er/sie beide Formate einkalkulieren.) Der obere und untere Teil sind im Kino verdeckt, aber, wenn der Film zum Video transferiert wird, kann das volle 1,33-Bild im Pan-&-Scan-Prozess benutz werden. Pan & scan wird prim�r f�r 1,33-Formatierung benutzt, nicht f�r 1,78-Formatierung, weil Breitbild-Fans Letterboxing zum Erhalt des Kinoeffekts bevorzugen.

F�r weitere Details und sch�ne anschauliche Hilfe siehe Leopolds How Film Is Transferred to Video-Seite.

Wenn das Bild einmal f�r Vollbild oder Breitbild formatiert ist, ist es kodiert und auf der DVD gespeichert. DVD-Player haben vier Wiedergabemodi, einen f�r 4:3-Video und drei f�r 16:9-Video:

Video, das im 4:3-Format gespeichert ist, wird vom Player nicht ver�ndert. Es erscheint normal auf einem Standard-4:3-Bildschirm. Breitbildsysteme vergr��ern es entweder oder f�gen schwarze Balken an den Seiten hinzu. 4:3-Video kann vielleicht mit Letterboxing oder Pan & scan formatiert worden sein, bevor es auf DVD transferiert wurde. Jedwede Formatierung, die dem Video vor der Speicherung zugef�gt wurde, ist f�r den Player offenkundig. Er reproduziert es einfach nur als Standard-4:3-Fernsehbild. Video, das vor der Kodierung geletterboxt wurde, kann mit einem Hinweisflag versehen werden, sodass der Player einem Breitbildfernseher automatisch mitteilt, dass er das Bild ausbreiten soll. Leider setzen einige Discs (wie Fargo) den Hinweisflag im Video nicht richtig und, was noch schlimmer ist, manche Player ignorieren die Flags.

Die Anmut der Anamorphose ist, dass weniger vom Bild f�r die Letterbox-Balken verschwendet wird. DVD hat eine Bildgr��e, die f�r 1,33-Bildschirme entworfen ist, also muss das Bild passend gemacht werden, weil es nur horizontal gestaucht ist, 33% mehr Pixel (25% der Gesamtpixel in einem Videobild) werden zur Speicherung aktiven Bildes anstelle von Schwarz genutzt. Anamorphes Video wird auf Breitbildausstattung am besten angezeigt, was das Bild zur�ck auf die urspr�ngliche Breite streckt. Alternativ k�nnen viele neue 4:3-Fernseher den vertikalen Scanbereich reduzieren, um das richtige Seitenverh�ltnis darzustellen, ohne Aufl�sung zu verlieren (ein automatisches Ausl�sesignal wird an europ�ische Fernseher auf dem SCART-8-Pol gesandt). Obwohl fast alle Rechner 4:3-Monitore haben, haben sie eine h�here Aufl�sung als Fernseher, sodass sie das volle Widescreenbild in einem Fenster (854x480 Pixel oder mehr f�r NTSC; 1024x576 oder mehr f�r PAL) anzeigen k�nnen.

Anamorphes Video kann vom Player zum Anzeigen auf einem Standard-4:3-Fernseher in Letterbox- oder Pan-&-Scan-Form konvertiert werden. Wenn anamorphes Bild unabge�ndert auf einem Standard-4:3-Display dargestellt wird, sehen die Menschen zu gro� und d�nn aus, als ob sie auf einer Crash-Di�t gewesen w�ren. Die Einstelloptionen eines DVD-Players erlauben es dem Zuschauer, einzustellen, ob er einen 16:9- oder 4:3-Fernseher hat. Im Falle eines 4:3-Fernsehers l�sst eine zweite Option den Betrachter eine Pr�ferenz f�r die Umformatierung von anamorphem Video im Player einstellen. Die zwei Optionen werden unten ausf�hrlich dargestellt.

F�r den automatischen Letterboxmodus generiert der Player schwarze Balken oben und unten am Bild (60 Zeilen f�r NTSC, 72 f�r PAL). Das l�sst 3/4 der H�he �brig, erzeugt ein weniger hohes aber breiteres Rechteck (1,78:1). Um in dieses kleinere Rechteck zu passen, wird das anamorphe Bild mit einem Letterboxfilter vertikal gestaucht, der je 4 Zeilen in 3 kombiniert und die vertikale Aufl�sung von Scanzeilen auf 360 reduziert (576 auf 432 bei PAL). Wenn das Video schon geletterboxt wurde, um auf das 1,78-Verh�ltnis zu passen, gehen die Balken, die von dem Player generiert werden, unauff�llig in die Balken vom Video �ber.) Das vertikale Stauchen kompensiert das originale horizontale Stauchen so, dass der Film in seiner vollen Gr��e angezeigt wird. Einige Player haben bessere Letterboxfilter als andere, die einen gewichtete Durchschnittsberechnung benutzen, um die Zeilen zu kombinieren (4 Zeilen in 3 skalieren oder die Begrenzungslinien mischen) und nicht einfach jede vierte Zeile herausnehmen. Vollbildvideo kann auf teuerem Studioequipment zu 4:3 geletterboxt werden, bevor es auf der Disc gespeichert wird oder es kann in anamorpher Form gespeichert werden und im Player auf 4:3 geletterboxt werden. Wenn man die beiden vergleicht, werden die Letterboxbalken dieselben sein aber die Qualit�t der Studioversion kann geringf�gig besser sein. (Siehe 1.38 f�r mehr �ber Letterboxing.)

F�r den automatischen Pan-&-Scan-Modus wird das anamorphe Video auf 16:9 entzerrt und die Seiten werden abgeschnitten, sodass ein Teil des Bilds auf einem 4:3-Schirm in voller H�he angezeigt wird, indem dem center of interest / Mittelpunkt des Interesses-Offset, der je nach den Voreinstellungen derer, die das Video von Film auf Video transferiert haben, in den Videostrom kodiert ist, gefolgt wird. Das Pan-&-Scan-"Fenster" hat 75% der vollen Breite, was die horizontalen Pixel von 720 auf 540 reduziert. Das Pan-&-Scan-Fenster kann nur seitlich bewegbar. Das entspricht nicht einem echten Pan-&-Scan-Prozess, in dem das Fenster auch nach oben und unten bewegt und in das Bild hinein- und herausgezoomt werden kann. Auto-Pan-&-Scan hat drei Nachteile: 1.) es liefert nicht die gleiche k�nstlerische Kontrolle wie Studio-Pan-&-Scan, 2.) es geht Bilddetail verloren, wenn das Bild hochskaliert wird 3.) Ausr�stung f�r die Aufnahme von Bildverschiebungsinformation ist nicht weit verbreitet. Deswegen wurden keine anamorphen Filme mit aktiviertem Auto-Pan-&-Scan auf den Markt gebracht, obwohl einige Discs die Pan-&-Scan-Funktion in den Men�s benutzen, sodass dasselbe Men� f�r den Breitbild- und den 4:3-Modus funktionieren. Um ein qualitatives bildschirmf�llendes Bild f�r die gro�e Mehrheit der Fernsehzuschauer und trotzdem das beste Erlebnis f�r Breitbildfernseherbesitzer zu liefern, entscheiden sich einige DVD-Produzenten, zwei Versionen auf eine einzige Disc zu machen: 4:3-Studio-Pan-&-Scan und 16:9 anamorph.

Die Wiedergabe von Breitbildmaterial kann von dem Discproduzenten beschr�nkt werden. Programme k�nnen f�r die folgenden Anzeigemodi markiert werden:
- 4:3-Vollbild
- 4:3 LB (f�r das Senden eines Letterboxexpandierungssignals an Breitbildfernseher)
- nur 16:9 LB (dem Player wird nicht erlaubt, auf einem 4:3-Fernseher Pan & Scan durchzuf�hren)
- nur 16:9 PS (dem Player ist das Letterboxing auf einem 4:3-Fernseher nicht gestattet)
- 16:9 LB oder PS (der Zuschauer kann Pan & Scan oder Letterbox auf einem 4:3-Fernseher ausw�hlen)

Sie k�nnen f�r gew�hnlich sagen, dass eine Disc anamorphes Video enth�lt, wenn auf der Verpackung "verbessert f�r 16:9-Breitbild" oder etwas �hnliches steht. Wenn �berall nur "widescreen" draufsteht, kann es auf 4:3 geletterboxt sein, kein 16:9. Widescreen Review hat eine Liste von amorphen DVD-Titeln.

Zus�tzliche Erkl�rungen, wie anamorphe Videoerzeugnisse gefunden werden k�nnen gibt es bei Greg Loverns What's an Anamorphic DVD? Seite, Bill Hunts Ultimate Guide to Anamorphic Widescreen DVD und Dan Ramers What the Heck Is Anamorphic?. Mehr Informationen k�nnen bei Anamorphic Widescreen Support Page, der Letterbox/Widescreen Advocacy Page und The American Widescreen Museum gefunden werden. Vielleicht interessieren Sie sich auch f�r Guy Wrights The Widescreen Scam. Siehe 1.38 f�r weitere Besprechung von Letterboxing.

Die Anamorphose verursacht keine Probleme mit den Zeilenverdopplern und anderen Videoskalierern, die einfach die Scanzeilen verdoppeln, bevor sie von der Breitbildanzeige ausgestreckt werden.

F�r anamorphes Video sind die Pixel fetter. Verschiedene Pixelseitenverh�ntnisse (keines davon quadratisch) werden f�r verschiedene Seiteverh�ltnisse und Aufl�sungen benutzt. 720-Pixel- und 704-Pixel-Gr��en haben dasselbe Seitenverh�ltnis, weil ersteres Overscan verwendet. Beachten Sie, dass konventionelle Werte von 1,0950 und 0,9157 f�r H�he/Breite sind (und an die Scanfrequenzen angepasst sind). Die unten stehende Tabelle verwendet weniger verwirrende Breite/H�he-Werte (y/x * h/b).

      720x480   720x576
      704x480   704x576   352x480   352x576
4:3     0,909     1,091     1,818     2,182
16:9    1,212     1,455     2,424     2,909

F�r blutige Details der Videoaufl�sung und des Pixelseitenverh�ltnises siehe Jukka Ahos Quick Guide to Digital Video Resolution and Aspect Ratio Conversions.

[3.6] Was sind die Audiodetails?

DVD kommt in zwei Heimkinovarianten: DVD-Video und DVD-Audio. Jede unterst�tzt hochaufl�senden Mehrkanalton, aber DVD-Audio enth�lt h�herqualitativen PCM-Ton.

[3.6.1] Details �ber DVD-Audio und SACD

LPCM ist in DVD-Audio-Discs vorgeschrieben, es hat bis zu 6 Kan�le bei einer Abtastfrequenz von 48/96/192 kHz (auch 44,1/88,2/176,4 kHz) und einer Abtasttiefe von 16/20/24 Bit. Das erlaubt theoretisch einen Frequenzgang von bis zu 96 kHz und einen Lautsst�rkenumfang von bis zu 144 dB. Mehrkanal-PCM ist vom Player heruntermixbar, obwohl bei 192 und 176,4 kHz nur zwei Kan�le verf�gbar sind. Abtastfrequenzen und -tiefen k�nnen auf den verschiedenen Kan�len variieren, indem man einen vordefinierten Satz Gruppen verwenden. Die maximale Datenrate ist 9,6 Mbps.

Die Working Group for audio / Arbeitsgruppe f�r Ton (WG4) vom DVD Forum hat sich dazu entschlossen, verlustfreie Kompression aufzunehmen und genehmigte am 5. August 1998 Meridians MLP (Meridian Lossless Packing / Meridian verlustfreies Packen)-Schema, lizenziert von Dolby. MLP entfernt die Redundanz vom Signal, um ein Kompressionsverh�ltnis von etwa 2:1 zu erhalten, wobei das PCM-Signal, das in allen DVD-Audio-Playern ben�tigt wird, vom MLP-Dekoder komplett rekreiert werden kann. MLP erm�glicht Abspielzeiten von 74 bis 135 Minuten bei 6-Kanal-96-kHz/24-bit-Ton auf einer einzelnen Schicht (verglichen mit 45 Minuten ohne Packen). Zweikanal-192-kHz/24-bit-Spielzeiten liegen bei etwa 120 bis 140 Minuten (verglichen mit 67 Minuten ohne Packen).

Andere Tonformate von DVD-Video (Dolby Digital, MPEG-Ton und DTS, unten beschrieben) sind auf DVD-Audio-Discs optional, obwohl Dolby Digital f�r Toninhalt, der mit Video verbunden ist, ben�tigt wird. Eine Untergruppe von DVD-Video-Funktionen (keine Winkel, keine nahtlosen Verzweigungen etc.) ist erlaubt. Die meisten DVD-Audio-Player sind au�erdem "universelle" Player, die auch DVD-Video-Discs abspielen k�nnen.

DVD-Audio enth�lt spezialisierte Funktionen f�r das Heruntermixen von PCM-Kan�len. Anders als bei DVD-Video, wo der Dekoder entscheidet, wie die 6 Kan�le auf 2 heruntergemixt werden, enth�lt DVD-Audio Koeffiziententabellen um den Mixdown zu kontrollieren und einen Lautst�rkeanwuchs durch die Kanalaggregation zu vermeiden. Bis zu 16 Tabellen k�nnen f�r jeden Tontitelsatz (Album) definiert werden und jeder Titel kann auf eine Tabelle bezogen werden. Die Koeffizienten dehnen sich auf den Bereich von 0dB bis 60dB aus. Diese Funktion l�uft unter dem schrecklich zustandegekommenen Namen "SMART" (system-managed audio resource technique / systemverwaltete Tonquellentechnik). (Dolby Digital, unterst�tzt sowohl in DVD-Audio als auch DVD-Video, enth�lt auch Downmix-Informationen, die bei einer bestimmten Kodierzeit gesetzt werden k�nnen.)

DVD-Audio kann bis zu 99 Standbilder pro Titel enthalten (bei typischen Kompressionsleveln passen etwa 20 Bilder in den 2-MB-Puffer des Players), mit einem begrenztem Satz an �berg�ngen (ein/ausf�gen, ein/ausblenden, aufl�sen und wipe). Anders als bei DVD-Video kann der Benutzer nach Belieben die Bilder umschalten, ohne dass der Ton unterbrochen wird: das wird eine "browsable slideshow / durchsehbare Diashow" genant. Die Bildschirmanzeigen k�nnen f�r synchronisierte Liedtexte (Lyrics) und Navigationsmen�s genutzt werden. Ein speziell vereinfachter Navigiermodus kann auf Playern ohne Videodisplay genutzt werden.

Sony und Philips werben f�r SACD, einem konkurrierenden, DVD-basiertem Format, das Direct Stream Digital (DSD)-Kodierung bei Abtastraten von 2,8224 MHz benutzt. DSD basiert auf der pulse-density modulation / Impulsdichtenmodulation (PDM)-Technik, die einzelne Bits f�r den inkrementiellen Anstieg oder Abfall der Tonwellenfom benutzt. Das verbessert angeblich die Qualit�t, indem es die Brickwall-Filter, die f�r die PCM-Kodierung genutzt werden, entfernt. Es macht au�erdem das Heruntersampeln akkurater und effizienter. DSD unterst�tzt einen Frequenzgang bis �ber 100 kHz mit einem Lautst�rkeumfang von �ber 120 dB. DSD enth�lt eine verlustfreie Kodiertechnik, die eine ungef�hre 2:1-Datenreduktion bringt, indem jedes Sample vorhergesagt wird und dann das Fehlersignal run-length-kodiert wird. Die maximale Datenrate ist 2,8 Mbps.

SACD enth�lt eine physikalische Wasserzeichenfunktion, pit signal processing / Pit-Signalverarbeitung (PSP), welches die Breite der Pits auf der Disc moduliert, um das digitale Wasserzeichen zu speichern (Daten werden in der Pitl�nge gespeichert). Der optische Abnehmer braucht zus�tzliche Elektronik, um das PSP-Wasserzeichen zu lesen, das dann mit der Information auf der Disc verglichen wird, um die Legitimit�t festzustellen. Wegen der Notwendigkeit von speziellen Wasserzeichenschaltkreisen sind gesch�tzte SACDs in Standart-DVD-ROM-Laufwerken nicht abspielbar.

SACD enth�lt Text und Standgraphiken, aber kein Video. Sony sagt, das Format richte sich auf Audiophile und w�re nicht daf�r gedacht, das Audio-CD-Format zu ersetzen.

Siehe 1.12 f�r generellere Infos zu DVD-Audio und SACD.

[3.6.2] Audiodetails �ber DVD-Video

Die folgenden Details sind f�r Tonspuren im DVD-Video. Einige DVD-Hersteller wie Pioneer entwickeln Nur-Audio-Player, die das DVD-Video-Format nutzen. Einige DVD-Video-Discs enthalten gr��tenteils Audio nur mit Standbildern.

Eine DVD-Video-Disc kann bis zu 8 Tonspuren (Str�me), die mit jedem Videotrack verbunden sind (oder jedem Videowinkel), enthalten. Jede Tonspur kann in einer der drei Formen vorliegen:

Zwei zus�tzliche optionale Formate werden unterst�tzt: DTS und SDDS. Beide ben�tigen passende Dekoder und werden nicht von allen Playern unterst�tzt.

Das ".1" bezieht sich auf den low-frequency effects / Niederfrequenzeffekt- (LFE) Kanal, der an einen Subwoofer/Tieft�ner angeschlossen ist. Dieser Kanal �bertr�gt ein angehobenes Basstonsignal.

Lineares PCM ist unkomprimierter (verlustfreier) Digitalton, dasselbe Format wie auf CDs und den meisten Studio-Masterb�ndern. Er kann auf 48 oder 96 kHz bei 16, 20, oder 24 Bit/Sample gesampelt sein (Audio-CD ist auf 44,1 kHz und 16 Bit beschr�nkt). Es kann 1 bis 8 Kan�le geben. Die maximale Bitrate liegt bei 6,144 Mbps, was die Abtastrate und die -tiefe limitiert, wenn 5 oder mehr Kan�le genutzt werden. Es wird allgemein angenommen, dass ein Lautst�rkeumfang von 120 dB bei 20 Bit kombiniert mit einem Frequenzverlauf von etwa 22,000 Hz vom 48-kHz-Sampling ad�quat f�r die originalgetreue Tonreproduktion ist. Wie dem auch sein, zus�tzliche Bits und Samplingraten sind n�tzlich f�r audiophile Anwender, Studioarbeit, Noise-Shaping, fortgeschrittene Digitalverarbeitung und dreidimensionale Klangfeldreproduktion. DVD-Player werden f�r die Unterst�tzung aller Variationen von LPCM ben�tigt, aber viele sampeln 96 kHz auf 48 kHz herunter und einige nutzen nicht alle 20 oder 24 Bit. Das Signal, was von dem Digitalausgang f�r die externen D/A-Wandler geliefert wird, kann auf weniger als 96 kHz und 24 Bit beschr�nkt sein.

Dolby Digital ist Mehrkanaldigitalton, benutzt verlustbehaftete AC-3-Kodierungstechnologie von einer PCM-Quelle mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz bei bis zu 24 Bit. Die Bitrate geht von 64 kbps bis 448 kbps, mit einer normalen Rate von 384 oder 448 f�r 5.1 Kan�le und 192 f�r Stereo (mit oder ohne Surround-Kodierung). (Die meisten Dolby-Digital-Dekoder unterst�tzen bis zu 640 kbps, also spielen Non-Standard-Discs mit 640-kbps-Spuren auf vielen Player.) Die Kanalkombinationen sind (vorne/hinten): 1/0, 1+1/0 (Dual-Mono), 2/0, 3/0, 2/1, 3/1, 2/2 und 3/2. Der LFE-Kanal ist f�r alle acht Kombinationen optional. F�r Details siehe ATSC-Dokument A/52 <www.atsc.org/document.html>. Dolby Digital ist das Format, das f�r Tonspuren auf fast allen DVDs genutzt wird.

MPEG-Audio ist Mehrkanaldigitalton, benutzt eine verlustbehaftete Kompresion vom urspr�nglichen PCM-Format mit einer Abtastfrequenz von 48 kHz von 48 kHz bei 16 oder 20 Bit. MPEG-1- und MPEG-2-Formate werden gleicherma�en unterst�tzt. Die variable Bitrate ist 32 kbps bis 912 kbps mit einer normalen Durchschnittsrate von 384. MPEG-1 ist auf 384 kbps beschr�nkt. Kanalkombinationen sind (vorn/hinten): 1/0, 2/0, 2/1, 2/2, 3/0, 3/1, 3/2 und 5/2. Der LFE-Kanal ist bei allen Kombinationen optional. Das 7.1-Kanalformat f�gt Kan�le zwischen links-Mitte und rechts-Mitte ein, aber ist f�r Gebrauch daheim rar. MPEG-2-Surroundkan�le sind in einer Erweiterung auf die MPEG-1-Stereokan�le ge-stream-matrixed, was MPEG-2-Ton r�ckw�rtskompatibel mit MPEG-1-Hardware macht (ein MPEG-1-System erkennt nur die zwei Stereo-Kan�le). MPEG Layer 3 (MP3) und MPEG-2 AAC (auch bekannt als "NBC" oder "unmatrix") werden vom DVD-Video-Standard nicht unterst�tzt. MPEG-Ton wird nicht h�ufig auf DVDs genutzt, obwohl einige preiswerte DVD-Aufnahmesoftware MPEG-Ton benutzt, auch auf NTSC-Discs, was gegen den Standard verst��t und nicht von allen NTSC-Playern unterst�tzt wird.

DTS (Digital Theater Systems) Digital Surround ist ein optionales Digitaltonformat, benutzt verlustbehaftete Kompression von PCM bei 48 kHz bei bis zu 24 Bit. Die Datenrate liegt bei 64 kbps bis 1536 kbps mit einer typischen Rate von 754,5 und 1509,25 f�r 5.1 Kan�le und 377 oder 754 f�r 2 Kan�le. (Das DTS-Coherent-Acoustics-Format unterst�tzt bis zu 4096 kbps variable Datenraten f�r verlustfreie Kompression, aber es wird nicht von DVD unterst�tzt. DVD erlaubt au�erdem keine anderen DTS-Abtastfrequenzen als 48 kHz.). Kanalkombinationen sind (vorne/hinten): 1/0, 2/0, 3/0, 2/1, 2/2, 3/2. Der LFE-Kanal ist bei allen Kombinationen optional. DTS ES unterst�tzt 6.1 Kan�le auf zwei Weisen: 1) ein Dolby-Surround-EX-kompatibler matrixed mittlerer Kanal, 2) ein diskreter 7ter Kanal. DTS hat au�erdem einen 7.1-Kanal-Modus (8 diskrete Kan�le), aber noch keine DVDs haben das bis jetzt genutzt. Die 7- und 8-Kanalmodi brauchen einen neuen Dekoder. Der DVD-Standard enth�lt ein f�r DTS reserviertes Audiostreamformat, aber viele �lter Player ignorieren es. Das DTS-Format, was auf DVDs genutzt wird, ist ein anderes als das, was in Kinos genutzt wird (Audio Processing Technologys apt-X, ein ADPCM-Kodierer, kein psychoakustischer Kodierer). Alle DVD-Player k�nnen DTS-Audio-CDs abspielen, weil der Standard-PCM-Strom DTS-Code enthalten kann. Siehe 1.32 f�r generelle DTS-Information. F�r weitere Indos besuchen Sie <www.dtstech.com> und lesen Sie Adam Barratts Artikel.

SDDS (Sony Dynamic Digital Sound) ist ein optionales Mehrkanal- (5.1 oder 7.1) Digitaltonformat, komprimiert von PCM bei 48 kHz. Die Datenrate kann bis auf 1280 kbps hochgehen. SDDS ist ein Kinofilmtonspurformat und basiert auf dem ATRAC-Kompressionsformat, das auch bei der Minidisc benutzt wird. Sony hat nicht angek�ndigt, dass sie die Unterst�tzung von SDDS auf DVD planen.

THX (Tomlinson Holman Experiment) ist kein Tonformat. Es ist ein Zertifikations- und Qualit�tskontrollprogramm, das Tonsysteme und Akustik im Kino, Heimausstattung und digitale Masteringprozesse betrifft. Das LucasFilm-THX-Digital-Mastering-Programm benutzt einen patentierten Prozess, um die Videoqualit�t durch die verschiedenen Videogenerationen zu verfolgen, die gebraucht werden, um eine endg�ltige Form der Disc oder Kassette zu erstellen, des Weiteren eine Einstellung von Videomonitoren, die es dem Filmemacher erm�glicht, eine pr�zise Wiedergabe dessen zu sehen, was auf Tape ist, bevor das Masterband und andere Schritte genehmigt werden. THX-zertifizierte "4.0"-Verst�rker verst�rken Dolby Pro Logic wie folgt: ein Crossover, der Bass von den vorderen Kan�len an den Tieft�ner schickt; Neuabgleich auf den vorderen Kan�len (um die hochfrequenten Verst�rkung im Kinomix, die f�r Lautsprecher hinter der Leinwand gedacht ist, zu kompensieren); Klangfarbenangleich in den hinteren Kan�len; Trennung der hinteren Kan�le; eine Basskurve, die tiefe Frequenzen anhebt. THX-zertifizierte "5.1"-Verst�rker verst�rken Dolby Digital und verbessern 4.0 wie folgt: die hinteren Kan�le haben das gesamten Klangspektrum, also sendet der Crossover Bass gleicherma�en von vorne und hinten an den Subwoofer; Trennung wird automatisch eingeschaltet, wenn die hinteren Kan�le denselben Ton haben, aber nicht bei geteilten Surroundeffekten, die nicht getrennt werden m�ssen. Mehr Infos bei Home THX Program Overview.

Discs, die 525/60- (NTSC) Video enthalten, m�ssen PCM oder Dolby Digital auf mindestens einer Spur benutzen. Discs mit 625/50- (PAL/SECAM) Video m�ssen PCM oder MPEG-Audio oder Dolby Digital auf mindestens einer Spur nutzen. Zus�tzliche Spuren d�rfen bei jedem Format verwandt werden. Einige Player der ersten Generation wie die von Matsushita, k�nnen MPEG-2-Ton nicht an die externen Dekoder ausgeben.

Nach der originalen DVD-Video-Spezifikation muss entweder MPEG-Ton oder PCM auf 625/50- (PAL) Discs sein. Es gab eine kurze Balgerei, angef�hrt von Philips, als die ersten Discs nur mit 2-Kanal-MPEG und Mehrkanal-Dolby-Digital herauskamen, aber das DVD Forum stellte Mai 1997 klar, dass Stereo-MPEG-Ton f�r 625/50-Discs vorgeschrieben ist. Dezember 1997 war der Mangel an MPEG-2-Kodierern (und -Dekodern) ein gen�gend gro�es Problem, dass die Spezifikation ge�ndert wurde und Dolby-Digital-Tonspuren f�r die Benutzung auf 625/50-Discs ohne MPEG-Tonspuren gestattet wurde.

Wegen der 4%-igen Beschleunigung vom 24-fps-Film auf 25-fps-PAL-Anzeige muss der Ton angepasst werden, bevor er kodiert wird. Wenn der Ton nicht digital verarbeitet wird, um die Tonh�he auf die normale herunterzuregeln, wird er etwas h�her werden (etwa ein Viertelton).

F�r den Stereoausgang (analog oder digital) haben alle Player einen eingebauten 2-Kanal-Dolby-Digital-Dekoder, der von 5.1 Kan�len (wenn auf der Disc vorhanden) auf DolbySurround Stereo heruntermixt. Das hei�t,� 5 Kan�le werden in 2 Kan�le phase-matrixed, um von einem Dolby-Pro-Logic-Prozessor auf 4 Kan�le oder von einem Pro-Logic-II-Prozessor auf 5 Kan�le dekodiert zu werden. PAL-Player haben au�erdem einen MPEG- oder MPEG-2-Tondekoder. Dolby Digital und MPEG-2 unterst�tzen beide 2-Kanal-Dolby-Surround als Quelle im Falle, dass der Discproduzent das Original nicht neu auf diskrete Kan�le mischen kann oder will. D.h., dass eine DVD, die als Dolby-Digital-Ton habend gekennzeichnet ist, vielleicht nur die Kan�le L/R f�r Surround oder "einfaches" Stereo nutzt. Auch Filme mit alten monophonen Tonspuren k�nnen Dolby Digital mit 1 oder 2 Kan�len benutzen. Einige Player k�nnen optional auf Nicht-Surround-Stereo heruntermixen. Wenn Ihnen Surroundton wichtig ist, werden Sie signifikant bessere Resultate von Mehrkanal-Discs erhalten, wenn Sie ein Dolby-Digital-System haben.

Das neue Dolby-Digital-Surround-EX-Format (DD-EX), das einen Kanal hinten in der Mitte hinzuf�gt, ist kompatibel mit DVD-Discs und Player und mit existierenden Dolby-Digital-Dekodern. Das neue DTS-ES Matrix-Format, das zus�tzlich einen Kanal hinten in der Mitte hinzuf�gt, l�uft mit existierenden DTS-Dekoders und mit DTS-kompatiblen DVD-Playern. Wie auch immer, f�r die volle Nutzung beider neuer Formate brauchen Sie einen Dekoder, um den hinteren Center-Kanal zu extrahieren, der in die zwei hinteren Standardkan�le ge-phase-matrixed ist, genau wie Dolby Surround in zwei Standardstereokan�le ge-matrixed ist. Ohne einen neuen Dekoder bekommen Sie denselben 5.1-Kanalton, den Sie auch so kriegen. Weil der zus�tzliche hintere Kanal kein diskreter Kanal mit voller Bandbreite ist, ist es angemessen, die neuen Formate "6.2-Kanal-"Digitalsurround zu nennen. Es gibt au�erdem DTS-ES Discrete, wobei ein diskreter hinterer mittlerer Kanal mit voller Bandbreite in einen Erweiterungsstrom hinzugef�gt wird, der bei DTS-ES-Discrete-Dekodern genutzt wird, aber von �lteren DTS-Dekodern ignoriert wird. DTS-ES-Dekoder enthalten DTS Neo:6, welches kein neues Kodierformat ist, aber ein Matrixdekodierprozess, der 5 oder 6 Kan�le liefert.

Der Dolby-Digital-Downmix-Prozess umfasst �blicherweise nicht den LFE-Kanal und komprimiert eventuell den Lautst�rkeumfang, um die Dialogh�rbarkeit zu verbessern und bewahrt den Klang davor, auf durchschnittlichen Heimaudiosystemen "tr�be" zu klingen. Das kann in einer reduzierten Klangqualit�t auf h�herwertigen Audiosystemen f�hren. Der Downmix wird vorgef�hrt, wenn die Disc pr�pariert ist und wenn das Resultat inakzeptabel ist, wird der Ton gegebenenfalls feinabgestimmt oder ein einzelner L/R-Dolby-Surround-Track hinzugef�gt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass geringf�gige Feinabstimmungen manchmal ben�tigt wird, um den Dialog auf dem begrenzten Klangspektrum eines Heimstereosystems besser h�rbar zu machen. Einige Discproduzenten f�gen lieber eine separat gemischten Stereotrack hinzu als am Surroundmix herumzufriemeln.

Die Dolby-Digital-dynamic range compression / Dynamikbereichkompression (DRC)-Funtion, oft "Mitternachtsmodus" genannt, reduziert den Unterschied zwischen lauten und seichten T�nen, sodass man die Lautst�rke reduzieren kann, um zu vermeiden, andere zu st�ren, und immer noch die Details in leisen Passagen h�rt. Einige Player bieten die M�glichkeit, DRC auszustellen.

Dolby Digital enth�lt auch eine Funktion, genannt "Dialognormalisierung" (DN), die besser "Lautst�rkestandardisierung" genannt werden sollte. DN ist daf�r entworfen, den Schallpegel gleichzuhalten, wenn man zwischen verschiedenen Quellen umschaltet. Das wird wichtiger werden, wenn zus�tzliche Dolby-Digital-Quellen (digitales Satellitenfernsehen, DTV etc.) verbreiteter werden. Jede Dolby-Digital-Spur enth�lt Lautheitsinformationen, sodass der Receiver die Lautst�rke automatisch anpassen kann, sie also zum Beispiel bei einem lauten Werbespot herunterregelt. (Nat�rlich k�nnen die Werbespot-Macher mogeln und ein k�nstlich niedrigen DN-Level, was den Empf�nger dazu veranlasst, die Lautst�rke w�hrend der Werbung hochzustellen.) Wenn man DN auf dem Receiver an- oder ausschaltet, hat das keinen Effekt auf das Klangspektrum oder die Klangqualit�t; der Effekt ist nicht anders als wenn man die Lautst�rkekontrolle hoch- oder herunterregelt.

Alle f�nf DVD-Video-Tonformate unterst�tzen einen Karaoke-Modus, der zwei Kan�le f�r Stereo (L und R) plus einen optionalen Grundmelodiekanal (M) und zwei optionale Stimmkan�le (V1 und V2) hat.

Eine DVD-5 mit nur einer Surround-Stereo-Tonspur (bei 192 kbps) kann �ber 55h Ton enthalten. Eine DVD-18 kann �ber 200h fassen.

F�r weitere Informationen �ber Mehrkanalsurroundton, siehe Bobby Owsinskis FAQ bei <www.surroundassociates.com/fqmain.html>.

[3.6.3] Kannst du dieses Dolby Digital, Dolby Surround, Dolby Pro Logic, DTS in einfachem Deutsch erkl�ren?

Fast jede DVD enth�lt Ton im Dolby Digital (AC-3)-Format. DTS ist ein zus�tzliches Tonformat, das der Disc zus�tzlich zum Dolby-Digital-Ton hinzugef�gt werden kann. Dolby Digital und DTS k�nnen Mono-, Stereo und Mehrkanalton (�blicherweise 5.1 Kan�le).

Jeder Player dieser Welt hat einen internen Dolby-Digital-Dekoder. Der eingebaute 2-Kanaldekoder �ndert Dolby Digital in Stereoton, der an fast jede Tonausr�stung (Empf�nger, Fernseher, Boombox etc.) als ein Standard-analog-Stereosignal weitergegeben werden kann, indem ein paar Stereokabel oder bei digitalem PCM-Ton Koaxial- oder optische Kabel genutzt werden. Siehe 3.2 f�r weitere Information.

Eine Standardtonmischtechnik, genannt "Dolby Surround", tr�gt einen hinteren und einen mittleren Kanal auf einem 2-Kanal-Signal im "Huckepack". Ein Dolby-Surround-Signal kann auf jedem Stereosystem (oder sogar auf einem Monosystem) abgespielt werden, in dem Falle verbleiben die hinteren und mittleren Kanalt�ne im linken und rechten Kanal vermischt. Wenn ein Dolby-Surround-Signal auf einem Mehrkanaltonsystem abgespielt wird, das wei�, wie man es zu handhaben hat, werden die zus�tzlichen Kan�le extrahiert, um sie in den mittleren und die hinteren Boxen einzuspeisen. Die urspr�ngliche Technik, die Dolby Surround dekodiert, einfach "Dolby Surround" genannt, extrahiert nur den hinteren Kanal. Die verbesserte Dekodiertechnik, "Dolby Pro Logic", extrahiert au�erdem den mittleren Kanal. Eine brandneue Dekodiertechnologie, Dolby Pro Logic II, extrahiert gleicherma�en den mittleren sowie den hinteren Kanal und verarbeitet auch die Signale, um eine bessere 3D-Tonumgebung zu schaffen. Dolby Surround ist unabh�ngig von Speicher- und �bertragungsformat. In anderen Worten, ein 2-Kanal-Dolby-Surround-Signal kann Analogton, Fernseh�bertragungston, Digital-PCM-Ton, Dolby Digital, DTS, MP3, Ton auf einer Videokassette etc. sein

Anders als bei Dolby Surround kodiert Dolby Digital jeden Kanal einzeln. Dolby Digital kann bis zu 5 Kan�le (links, Mitte, rechts, links hinten, rechts hinten) plus einen an niederfrequenten Kanal f�r alle Richtungen enthalten. Der eingebaute 2-Kanal-Dolby-Digital-Dekoder in jedem DVD-Player handhabt Mehrkanalton, indem er auf 2 Kan�le heruntergemixt wird, wobei Dolby Surround genutzt wird (siehe 3.6.2). Das erlaubt es den Analogstereoausg�ngen, mit fast allem verbunden werden zu k�nnen, incl. Fernseher und Receiver mit Dolby-Pro-Logic-F�higkeit. Die meisten DVD-Player geben das downgemixte 2-Kanal-Dolby-Surround-Signal auch im digitalen PCM-Format aus, das mit einem digitalen Audio-Receiver verbunden werden kann, die meisten davon unterst�tzen Dolby-Pro-Logic-Dekodierung.

Die meisten DVD-Player geben auch das "rohe" Dolby-Digital-Signal f�r die Verbindung mit einem Receiver mit einem eingebauten Dolby-Digital-Dekoder aus. Einige DVD-Player haben eingebaute Mehrkanaldekoder, um 6 (oder 7) analoge Toneing�nge in Receiver oder Verst�rker mit Mehrkanalanalogeing�ngen einzuspeisen. Siehe 3.1 f�r weitere Infos.

Bei DTS wird das anders gehandhabt. Viele DVD-Player haben eine DTS Digital Out / DTS-Digital-Ausgang-Funktion (auch "DTS pass-through / DTS-(Hin)Durchf�hrung" genannt), die das rohe DTS-Signal an einen externen Receiver mit DTS-Dekoder schickt. Einige Player haben einen eingebauten 2-Kanal-DTS-Dekoder, der nach Dolby Surround heruntermixt, wie bei einem 2-Kanal-Dolby-Digital-Dekoder. Einige Player haben einen eingebauten Mehrkanal-DTS-Dekoder mit 6 (oder 7) Analogausg�ngen. Einige DVD-Player erkennen DTS-Spuren �berhaupt nicht (siehe 1.32).

Wenn Sie POS (plain old stereo / einfaches altes Stereo), einen Dolby-Surround-Receiver oder einen Dolby-Pro-Logic-Receiver haben, brauchen Sie nichts besonderes in Ihrem DVD-Player. Jedes Modell wird zu Ihrem System passen. Wenn Sie einen Dolby-Digital-Receiver haben, dann brauchen Sie einen Player mit Dolby-Digital-Ausgang (alle au�er die billigsten haben das). Wenn Ihr Receiver auch DTS kann, sollten Sie sich einen Player besorgen, der einen DTS-Digital-Ausgang hat. Der einzige Grund, einen Player mit 6-Kanal-Dolby-Digital- oder -DTS-Dekoderausgang zu kaufen ist, wenn Sie die Mehrkanalanalogverbindungen zu ihrem Receiver nutzen wollen (siehe der Component-analog-Sektion von 3.2).

[3.6.4] Warum ist der Tonpegel von meinem DVD-Player so niedrig?

Viele Leute beschweren sich dar�ber, dass der Tonpegel von Ihrem DVD-Player zu niedrig ist. In Wirklichkeit ist der Tonpegel auf allem anderen zu hoch. Filmtonspuren sind extrem dynamisch, von beinaher Stille bis hin zu intensiven Explosionen. Um den erh�hten Lautst�rkeumfang zu unterst�tzen und die Gipfelwerte (nahe der 2V-RMS-Grenze) ohne St�rung zu erreichen, muss die durchschnittliche Lautst�rke niedriger sein. Deswegen ist der Line-Level von DVD-Playern niedriger als von allen anderen Quellen. Anders al bei CDs und LDs ist der Level �ber mehrere Discs hinweg konstanter. Wenn die Lautst�rke�nderung beim Wechsel zwischen DVD und anderen Tonquellen st�rend ist, k�nnen Sie vielleicht auf einigen Playern den Ausgangssignallevel anpassen oder auf einigen Receivern den Eingangssignallevel, aber es gibt nicht viel, was sie ansonsten dagegen tun k�nnten.

[3.6.5] Warum sind die Dialoge so schwer zu verstehen?

Dialog (sich unterhaltende Leute) ist meist in den mittleren Kanal gemischt, mit der Musik, den Effekten und der Atmosph�re auf den anderen Kan�len. Wenn Ihr Audiosystem nicht richtig angeschlossen ist oder nicht richtig funktioniert, wird der mittlere Kanal eventuell nicht richtig reproduziert. Wenn Sie ein System mit nur zwei Lautsprechern haben, vergewissern Sie sich, dass es mit den Stereoausg�ngen verbunden ist, nicht mit den Mehrkanalausg�ngen (siehe 3.2).

In einigen F�llen ist der Film im Studio nicht gut gemischt worden, was den Dialog schwer zu h�ren macht. In diesem Fall gibt es nicht viel, was sie machen k�nnen, au�er den Tonmeister zu verfluchen, der dachte, die Klangeffekte w�ren wichtiger als zu verstehen, was die Leute sagen.

Versuchen Sie, die Dynamikbereichkompression anzuschalten (siehe 3.6.2) oder schauen Sie nach, ob die Disc eine separate 2-Kanal-Tonspur hat.

[3.7] Wie funktionieren die interaktiven Funktionen?

DVD-Video-Player (und Software-DVD-Video-Navigatoren f�r Computer) unterst�tzen einen Befehlssatz, der rudiment�re Interaktivit�t bietet. Die Hauptfunktion besteht in Men�s, die bei fast alle Discs die Inhaltsauswahl und Funktionskontrolle erm�glichen. Jedes Men� hat einen unbewegten oder bewegten Hintergrund und 36 hervorhebbare, rechteckige "Kn�pfe" (nur 12, wenn Breitbild-, Letterbox- und Pan & Scan-Modi benutzt werden). Fernbedienungseinheiten haben hoch/runter/rechts/links-Pfeiltasten f�r die Selektion von Kn�pfen auf dem Bildschirm, des Weiteren numerische Tasten, eine Selektionstaste (Enter), eine Men�taste (Menu), eine Hauptmen�taste (Title) und eine Zur�ck-Taste (Return). Zus�tzliche Fernbedienfunktionen k�nnen einfrieren, stufenweise Wiedergabe, langsam, schnell, Scannen, n�chstes, vorhergehendes, Tonauswahl, Untertitelauswahl, Kamerawinkelauswahl, Abspielmodusauswahl, Suche zu Programm, Suche zu Teil des Titels (Kapitel), Suche zu Zeit und Suche zu Kamerawinkel sein. Jede dieser Funktionen kann vom Produzenten der Disc deaktiviert werden, ein Akt, der user operation control / Benutzerbedienkontrolle (UOP) genannt wird. Es wird f�r gew�hnlich genutzt, um einen auf die Ansicht der Copyrightwarnung oder der Filmvorschauen zum Beginn der Disc zu beschr�nken oder einen von der �nderung der Tonspur oder der Untertitelspur w�hrend des Films abzuhalten.

Zus�tzliche Funktionen des Befehlssatzes enthalten einfache Mathematik (addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Modulo (gr��ter Teiler?), Zufall), bitweises UND, bitweises ODER, bitweises XOR (Entweder-Oder), plus Vergleiche (gleich, gr��er als etc.) und Register-Laden, bewegen und tauschen. Es gibt 24 Systemregister f�r Informationen wie Sprachcode, Ton- und Unterbildeinstellungen und Altersfreigabelevel. Es gibt 16 generelle Register f�r den Befehlsgebrauch. Einen Countdown-Z�hler gibt es auch. Kommandos k�nnen verzweigt sein oder auf andere springen. Kommandos k�nnen auch die Playerfunktionen kontrollieren, auf verschiedene Teile der Disc springen und die Darstellung von Ton, Bild, Unterbild, Kamerawinkeln usw. kontrolliert. Der Befehlssatz aktiviert relativ ausgekl�gelte Discs wie Spiele oder interaktive Lernprogramme.

DVD-V-Inhalt wird in Titel (Filme oder Alben) und Teile von Titeln (Kaptitel oder Lieder) aufgeteilt. Titel bestehen aus Zellen gruppiert in Programme und untereinander verkn�pft von einer oder mehreren program chains / Programmketten (PGC). Eine PGC kann einer der folgenden Typen sein: sequentielles Abspielen, zuf�lliges Abspielen (kann sich wiederholen) oder vermischtes Abspielen (Shuffle) (zuf�llige Reihenfolge, aber keine Wiederholungen). Individuelle Zellen k�nnen von mehr als einer PGC genutzt werden, so funktionieren n�mlich Altersfreigabekontrollen und nahtlose Verzeigungen: verschiedene PGCs definieren verschiedene Sequenzen durch meist gleiches Material.

Zus�tzliches Material f�r Kamerawinkel und nahtlose Verzweigungen ist in kleinen Chunks zusammen interleaved. Der Player springt von Chunk zu Chunk, springt �ber die unbenutzten Winkel und Verzweigungen, um das nahtlose Video zusammenzu"heften". Weil Winkel separat gespeichert sind, haben sie keinen direkten Effekt auf die Bitrate, aber sie beeinflussen die Spielzeit. Einen Kamerawinkel hinzuzuf�gen verdoppelt fast den ben�tigten Speicher (und reduziert die Spielzeit auf die H�lfte). Beispiele von Verzweigung (nahtlos und nicht nahtlos) sind Kalifornia, Dark Star, Stargate SE und The Abyss.

[3.8] Was ist der Unterschied zwischen interlaced und progressivem Video?

Es gibt im Grunde zwei Arten, Video dazustellen: interlaced scan oder progressive scan. Progressive-Scan, genutzt von Computermonitoren und Digitalfernsehern, zeigt alle horizontalen Zeilen (Linien) eines Bildes gleichzeitig als ein Frame / [Einzel]Bild an. Interlaced-Scan, benutzt in Standardfernseherformaten (NTSC, PAL und SECAM), zeigt nur die H�lfte der horizontalen Zeilen gleichzeitig an (das erste Feld, was die ungeraden Zeilennummern enth�lt, wird angezeigt, gefolgt von dem zweiten Feld, was die geraden Zeilennummern anzeigt). Interlacing wird von der Phosphor-Nachleutdauer auf der Fernsehr�hre gest�tzt, wodurch die Felder �ber einen Bruchteil einer Sekunde in ein scheinbar einziges Bild zusammengeblendet werden. Der Vorteil von Interlaced-Video ist, dass hohe Bildwiederholfrequenzen (50 oder 60 Hz) mit nur der halben Bandbreite erreicht werden k�nnen. Der Nachteil ist, dass die horizontale Aufl�sung halbiert und das Bild oft gefiltert ist, um Flimmern (Zwischenfeldzittern) und andere Artefakte zu vermeiden.

Is mag helfen, den Unterschied zu verstehen, indem man in Betracht zieht, wie die Quellbilder aufgenommen werden. Eine Filmkamera nimmt Vollbilder in Intervallen von einer 24-stel Sekundenl�nge auf, wohingegen eine Videokamera abwechselnd Scanfelder von ungeraden und geraden Zeilen im 60-stel-Sekunden-Intervall aufnimmt, was in interlaced Frames, die eine 30-stel Sekunde lang sind, resultiert. (Anders als bei projiziertem Film, wo das ganze Einzelbild in einem Augenblick gezeigt wird, verfolgen viele Progressive-Scan-Anzeigen eine Serie Zeilen von oben nach unten, aber das Endergebnis ist fast dasselbe.)

DVD ist speziell daf�r entworfen, auf Interlaced-scan-Anzeigen dargestellt zu werden, die 99,9% von mehr als einer Milliarde Fernseher auf der Welt repr�sentieren. Wie dem auch sei, der meiste DVD-Inhalt kommt vom Film, welcher von Natur aus progressiv ist. Um einen Film in der interlaced Form laufen zu lassen, wird das Video von jedem Frame in zwei Video-Felder aufgeteilt —240 Zeilen im einen und 240 Zeilen im anderen Feld — kodiert als separate Felder im MPEG-2-Strom. Eine Komplikation ist, dass Film bei 24 Bildern pro Sekunde l�uft, wobei Fernsehen auf 30 Bildern (60 Feldern) pro Sekunde f�r NTSC oder 25 Bildern (50 Feldern) pro Sekunde bei PAL und SECAM laufen. F�r PAL/SECAM-Anzeigen ist die einfache L�sung, die Filmframes bei 25/Sekunde zu zeigen, was eine 4%-ige Geschwindigkeitserh�hung ist, und den Ton zu beschleunigen, damit er passt. Bei NTSC-Anzeigen, ist die L�sung, die 24 Frames �ber die 60 Felder zu auszubreiten, indem man die Anzeige des ersten Bildes auf 2 Felder und das n�chste Frame auf 3 Videofelder alterniert. Das wird 2-3-Pulldown genannt. Die Sequenz funktioniert, wie unten gezeigt wird, wobei "A" bis "D" Filmframes repr�sentieren; A1, A2, B1 usw. stellen die Separation jedes Filmframes auf zwei Felder dar; und 1 bis 5 repr�sentieren die finalen Videoframes.

Filmframes:   |  A  |   B    |  C  |   D    |
Videofelder:  |A1 A2|B1 B2|B1 C2|C1 D2|D1 D2|
Videoframes:  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |

F�r die MPEG-2-Kodierung werden wiederholte Felder (B1 und D2) eigentlich nicht zweimal gespeichert. Anstelle dessen wird ein Hinweisflag gesetzt, der dem Dekoder sagt, er solle das Feld wiederholen. (Die vertauschte Reihenfolge von C2 und C1 und D2 und D1 ergibt sich wegen der Notwendigkeit, dass sich obere und untere Felder abwechseln. Weil die Felder immer noch vom selben Filmframe sind, spielt die Reihenfolge keine Rolle.) MPEG-2 hat au�erdem ein Flag, um anzuzeigen, wenn ein Frame progressiv ist (das die zwei Felder gleichzeitig kommen). F�r Filminhalt sollte der "progressive_frame"-Flag bei jedem Frame den Wert "true" haben. Siehe 3.4 f�r weitere MPEG-2-Details.

Wie Sie sehen k�nnen, gibt es ein paar Probleme, die dem 2-3-Pulldown innewohnen: 1.) einige Filmframes werden l�nger gezeigt als andere, was R�tteln oder Ruckeln verursacht, was sich insbesondere bei weichen Schwenks zeigt; 2.) wenn man das Video beim dritten oder vierten Videoframe einfriert und gerade Bewegung in Bild ist, wird man zwei separate Bilder, zusammengew�rfelt in ein flimmerndes Durcheinander, sehen. Die meisten DVD-Player vermeiden das zweite Problem, indem sie nur bei zusammenh�ngenden Frames anhalten oder nur ein Feld zeigen, wenn es erlaubt ist, bei Flimmerframes das Bild einzufrieren. (Das ist, worauf sich die frame/field-still-Option im Playersetup bezieht.)

Die meisten DVD-Player sind mit interlaced Fernsehern verbunden, also kann man nicht viel gegen Artefakte von der Filmkonvertierung tun. Wie auch immer, siehe 1.40 f�r Informationen �ber progressive DVD-Player.

F�r mehr �ber progressives Video und DVD, siehe part 5 und player ratings in der exzellenten DVD Benchmark-Serie bei Secrets of Home Theater und High Fidelity und Dan Ramers What The Heck Is 3:2 Pulldown? bei DVDFile.com.

Hinweis: "2-3-Pulldown" ist derselbe Begriff wie "3:2-Pulldown", aber diese FAQ benutzt die "2-3"-Notation, um zu zeigen, dass es eine Sequenz ist und keine Rate und, dass in der Praxis �blicherweise 2 Videofelder aus dem ersten Filmframe erstellt werden.

[3.9] Was ist Edge-Enhancement?

Filme werden in Vorbereitung auf die DVD-Kodierung auf Video �berspielt und f�r gew�hnlich digitalen Prozessen unterzogen, um das Bild zu s�ubern. Diese Prozesse beinhalten digital video noise reduction / digitale Bildrauschunterdr�ckung (DVNR) und Bildanpassung. Die Anpassung erh�ht den Kontrast (�hnlich dem Effekt von "sch�rfer" oder "Unsch�rfemaske"-Filtern in PhotoShop), aber sie kann dazu tendieren, �bergangsbereiche zwischen hell und dunkel oder verschiedenen Farben �berzubetonen, was ein "scharf geschnittenes" Aussehen oder Ringing-Effekt erzeugt, wie der Strahlenkranz, den man um die Stra�enlaternen sieht, wenn es regnet.

Bildrauschreduzierung ist eine gute Sache, weil sie, wenn sie gut gemacht wird, Kratzer, Flecken und andere Defekte vom Originalfilm entfernen kann. Anpassung, die weniger gut gemacht ist, ist eine schlechte Sache. Das Bild mag dem fl�chtigen Zuschauer sch�rfer und klarer erscheinen, aber feine (Farb-)Tondetails des Originals sind ver�ndert oder verloren gegangen.

Bedenken Sie, dass Ringing auch vom Player oder Fernseher verursacht werden kann. Scan velocity modulation / Scangeschwindigkeitsmodulation (SVM), zum Beispiel, verursacht Ringing.

[3.10] Funktioniert DVD mit Barcodes?

Wenn sich der bescheidene Autor dieser FAQ und andere Langzeitentwickler der Laserdisc durchgesetzt h�tten, w�rden alle DVD-Player Barcodes unterst�tzen. Das h�tte f�r wirklich coole gedruckte Beilagen und Bildungsmaterial gesorgt, das zu jedem Teil der Disc springen kann, nur durch einem Schubs des Barcodescanners. Aber die Ablehnung unserer Vorschl�ge nach einem All-Star-Meeting im August 1995 ist eine andere Geschichte f�r einen anderen Tag.

Also lautet die Antwort "meistens nicht." Ein paar industrielle Player, der Pioneer LD-V7200, Pioneer LD-V7400 und Philips ProDVD-170 unterst�tzen Barcodes, inklusive Kompatibilit�t mit dem LaserBarCode-Standard. Die DVD muss mit dem one_sequential_PGC-Titel erstellt sein, um mit der Timcodesuche zu funktionieren. Mehr Infos k�nnen in den technischen Handb�chern von Pioneer gefunden werden.

[3.11] Was ist BCA oder NBCA?

BCA steht f�r "burst cutting area", ein Bereich nahe der Nabe einer DVD, reserviert f�r einen Barcode,der mit einem Hochenergielaser (YAG) in die Disc ge�tzt werden kann. NBCA (narrow burst cutting area) ist eine Variation mit geringerem Durchmesser, die bei beschreibbaren Discs genutzt wird, um eine �bertretung der Einlaufspur (Lead-In) zu vermeiden. Weil das Barcodeschneiden unabh�ngig von dem Pressverfahren ist, kann jede Disc einzigartige Daten im BCA haben, wie z.B. Seriennummern. DVD-Leseger�te k�nnen den Laser daf�r benutzen, den BCA zu lesen.

Der BCA wird von CPRM (siehe 1.11) und Divx (siehe 2.10) genutzt, um jede Disc einwandfrei zu identifizieren.

[3.12] Wie lange halten DVDs?

DVDs werden von einem Laser ausgelesen, also nutzen sie sich nicht vom Abgespielt-Werden ab, solange die Discs nicht mit irgendetwas in Ber�hrung kommt. Gepresste Discs (die Art, wie Filme ausgeliefert werden) werden wahrscheinlich l�nger w�hren als Sie, irgendwo zwischen 50 und 300 Jahren.

Die erwartete Lebensdauer einer farbstoffbasierten DVD-R oder DVD+R liegt irgendwo zwischen 20 und 250 Jahren, solange wie CD-Rs. Einige Farbstoffformeln (wie Phthalocyanin und Azo) sind stabiler und halten l�nger, 100 Jahre oder mehr, verglichen mit 20 bis 30 Jahren f�r weniger stabile Farbstoffe.

Die im Phasen�nderungsverfahren wiederbeschreibbaren Formate (DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW) haben eine Lebenserwartung von 25 bis 100 Jahren.

Auf jeden Fall kann die Langlebigkeit durch schlechte Qualit�t reduziert werden. Schlecht gepresste Discs k�nnen innerhalb von ein paar Jahren verkommen und billige beschreibbare Discs k�nnen Fehler bei der Aufnahme haben oder nach einer Weile unlesbar werden. (Siehe 1.24.)

F�r weitere Informationen siehe Lifetime of KODAK CD-R Ultima Media and <www.ee.washington.edu/conselec/CE/kuhn/otherformats/95x9.htm>.

Zum Vergleich: magnetische Datentr�ger (Kassetten und Disketten) halten 10 bis 30 Jahre; hochqualitatives pH-neutrales Papier kann 100 Jahre oder l�nger halten; und dokumentenechter Mikrofilm hat eine angenommene Lebenszeit von 300 Jahren oder mehr. Bedenken Sie, dass Computerspeichermedien oft in 20 bis 30 technisch veraltet sind, lange bevor sie physikalisch zerfallen. In anderen Worten, bevor die Medien nicht mehr lebensf�hig sind, ist es schon schwer oder unm�glich, Ausr�stung zu finden, die sie lesen k�nnen.

[3.13] Was ist mit HD-DVD und Blue-Laser-Formaten?

HD-DVD ("HD" steht gleicherma�en f�r "high-density / hohe Dichte" und "high-definition / hochaufl�send") war schon in Entwicklung, bevor die DVD herauskam. Sie tauchte erstmals 2003 auf (siehe 2.12 f�r generelle Infos). Einige hochaufl�sende Versionen der HD-DVD benutzen das urspr�ngliche physikalische DVD-Format, aber sind von einer neuen Videokodiertechnik wie H.264 abh�ngig, um das hochaufl�sende Video auf den Platz eines standardaufl�senden Videos zu passen. Formate mit hoher Dichte benutzen blauen oder violette Laser, um kleinere Pits zu lesen, was die Datenkapazit�t auf 15 bis 30 GB pro Schicht erh�ht. Hochdichte Formate benutzen hochaufl�sendes MPEG-2-Video (f�r die Kompatibilit�t mit ATSC- und DVB-HD-Sendungen, siehe 2.9) und unterst�tzt vielleicht auch fortgeschrittene Kodierformate, wahrscheinlich unterst�tzt es 1080p24-Video.

Anfang 2004 gibt es f�nf Vorschl�ge f�r HD-DVD, mit der M�glichkeit auf weitere. Hier ist eine Zusammenfassung (mehr Details in den folgenden Sektionen):

�� FormatF�rdererDatendichteLaserVideoKapazit�t (ein-/doppelschichtig)Datenrate
HD-DVDDVD Forum0,6 mmBlau (405 nm)HD MPEG-2, H.264, VC9*15G / 30G (ROM), 20G / 40G (beschreibbar)36 Mbps
Blu-rayBlu-Ray-Disc-Begr�nder0,1 mmBlau (405 nm)� HD MPEG-227G / 50G36 Mbps
EVDeWorld (Reg. v. China)0,6 mmRot (650 nm)� HD MPEG-2 (sp�ter AVC)k.A. / 8,5G (ROM)22 Mbps
FVD 1ITRI (Taiwan)0,6 mmBlau (405 nm)� AVC17G / k.A.25,05 Mbps
FVD 2ITRI (Taiwan)0,1 mmBlau (405 nm)� AVC17G / k.A.31,59 Mbps

* VC9 ist der SMPTE-Standard basierend auf Microsofts Windows Media Series 9.

HD-Discs werden sich in vorhandenen Playern nicht abspielen lassen. Sogar f�r Discs f�r rote Laser, die der Player vielleicht physikalisch lesen kann, braucht man neue Elektronik, um sie zu dekodieren und das hochaufl�sende Video darzustellen. Rot-Laser-Discs k�nnen auf DVD-PCs mit der richtigen Software abgespielt werden (zum Beispiel HD-Versionen von DVDs, die das Microsoft-HD-WMV-Format nutzen, waren 2003 verf�gbar). Blau-Laser-Discs ben�tigen neue optische Baugruppen und Controller. HD-Player werden unzweifelhaft existierende DVDs lesen, sodass Ihre Sammlung nicht obsolet wird, wenn Sie sich einen neuen Player kaufen.

Keines der HD-Formate wird bis 2005 oder 2006 f�r Filme genutzt werden.

HD-DVD-9, auch bekannt als "HD-9"

Eine zeitlang gab es den Vorschlag, genannt "HD-DVD-9", hochaufl�sendes Video auf existierende doppelschichtige DVD-9s zu bannen. Er wurde mit HD-DVD (AOD) in dem Sinne kombiniert, dass das Anwendungsformat daf�r entworfen wurde, gleicherma�en auf aktuellen Rot-Laser-DVDs als auch auf zuk�nftigen Blu-Laser-DVDs zu laufen. Es ist im Grunde ein kompatibler aber billiger duplizierbarer Gef�hrte der Blue-Laser-HD-DVD.

Ein 2-h-Film kann bei Datenraten von 6 bis 7 Mbps auf eine DVD-9 passen. Bei den Vorteilen in der Videokompressionstechnologie sollte es m�glich sein, hochaufl�sende Qualit�t mit mindestens 720p24 bei diesen Datenraten zu bekommen (720 Zeilen progressives Video bei 24 Bildern/Sekunde). K�rzere Filme k�nnten im 1080p24-Format kodiert werden. H.264 (MPEG-4 part 10) und VC9 (Windows Media 9) sind m�gliche Kodierformate.

HD-DVD (AOD)

Die n�chste Generation der DVD vom DVD Forum, einst Advanced Optical Disc / Fortschrittliche optische Disc (AOD), aktuell "HD-DVD" genannt, wird aber bald einen neuen Namen haben. AOD ist eine Modifikation des existierenden physikalischen DVD-Formats, um etwa 15 GB pro Schicht mit einem blau-ultraviolettem Ausleselaser zu erreichen. Dieselbe 0,6-mm-Datendichte wird benutzt. AOD wurde daf�r entworfen, die Datenkapazit�t zu verbessern und trotzdem theoretisch die existierende Replizierausstattung nutzen zu k�nnen. Wird haupts�chlich von Toshiba und NEC unterst�tzt.

Blu-Ray-Disc (BD)

Blu-Ray (Blaustrahl) ist ein neues Format mit hoher Dichte, das 23 bis 27 GB pro Schicht fasst, erreicht durch die Benutzung eines blau-violetten Lasers und 0,1 mm Datendichte. Wegen der 0,1-mm-Deckschicht sind erhebliche �nderungen in der Produktionsumgebung n�tig. Blu-Ray ist urspr�nglich f�r die Heimaufnahme, professionelle Aufnahme und Datenaufzeichnung gedacht. Massenmarktverteilung von voraufgenommenen Filme wird sp�ter kommen, nachdem das nur lesbare Format, BD-ROM, entwickelt ist und die Details von Bild, Ton, Interaktivit�t und Kopierschutz zusammengezimmert sind. Blue-Ray-F�rderer sind LG, Panasonic, Philips, Pioneer, Hitachi, Mitsubishi, Samsung, Sharp, Sony und Thomson. Sony ver�ffentlichte April 2003 den ersten BD-Rekorder in Japan.

Technische Details: bis zu 27 GB pro Schicht durch die 0,1-mm-Aufzeichnungsdichte (um die Abweichung von der Discneigung zu reduzieren), 405-nm blau-violetter Halbleiter mit 0,85-NA- (numerische Apertur) Linsendesign, um einen 0,32-µm-Spurabstand zu erreichen (halb so gro� wie bei der DVD) und eine Pitl�nge von 0,138 µm. Variationen sind 23,3 GB Kapazit�t mit einer minimalen Pitl�nge von 0,160 µm (genutzt von Sonys Professional DiscSystem) und 25 GB Kapazit�t mit einer minimalen Pitl�nge von 0,149-µm. Die nat�rlichen Discs nutzen Phasen�nderungs-Rillen-Aufnehmen bei 12 cm Durchmesser, 1,2 mm dicker Disc, �hnlich der DVD-RW und DVD+RW. 36 Mbps Datentransferrate. Aufnahmekapazit�t auf einer einzelnen Schicht ist etwa 2 h HD-Video (bei 28 Mbps) oder etwa 10 h bei standardaufl�sendem Video (bei 4,5 Mbps) . Die Ma�e der Cartridge (Kassette/Kartusche) sind 129 x 131 x 7 mm. Es gibt Pl�ne, doppelschichtige beschreibbare Discs zu produzieren, mit etwa 50 GB pro Seite, aber solche Discs brauchen ein paar Jahre zus�tzlich, bis sie erscheinen.

EVD

Ein regierungsgest�tztes Konsortium von Firmen in China, eWorld, hat eine h�usliche Version der DVD, EVD (Enhanced Versatile Disc / Verbesserte vielseitige Scheibe), entwickelt. EVD benutzt Rot-Laser-Discs aber mit engeren Toleranzen als die DVD, um mehr Daten zu fassen. Video wird in HD-MPEG-2 komprimiert, obwohl eine zuk�nftige Version das in China entwickelte AVC-Kompressionsformat nutzen wird. EVD-Player erschienen erstmals Anfang 2004 in China.

FVD 1 und FVD 2

Die Advanced Optical Storage Research Alliance / Fortgeschrittene Optikspeicherforschungsallianz (AOSRA), gegr�ndet von Taiwans Industrial Technology Research Institute / Industrieller Technologieforschungsinstitution (ITRI), hat ihre eigenen Variationen der Blue-Laser-Formate.�FVD 1 nutzt eine 0,6-mm-Datendichte, �hnlich wie bei AOD und FVD 2 benutzt eine 0,1-mm-Datendichte, vergleichbar mit Blu-Ray.


[4] DVD und Computer

[4.1] Kann ich DVD-Filme auf meinem Computer abspielen?

Ja, wenn Ihr Computer das richtige Zeug hat. Fast alle Windows- und Mac-OS-Computer mit DVD-Laufwerken werden mit DVD-Abspielsoftware ausgeliefert.

Das Computerbetriebssystem oder die Wiedergabesoftware muss Regionalcodes unterst�tzen und daf�r lizenziert sein, kopiergesch�tzte Filme zu dekodieren. Wenn der Computer einen TV-Ausgang hat, muss er Macrovision unterst�tzen, wenn er kopiergesch�tzte Filme abspielen soll. Sie brauchen vielleicht auch Software, die das UDF-Dateisystemformat, das auf DVDs genutzt wird, lesen kann. Sie brauchen keine speziellen Treiber f�r Windows oder Mac OS, weil die existierenden CD-ROM-Treiber gut mit den DVD-ROM-Laufwerken funktionieren. Zus�tzlich zu einem DVD-ROM-Laufwerk m�ssen Sie eine Software (oder extra Hardware) haben, die wei�, wie man das DVD-Video-Format abspielt und MPEG-2-Video und Dolby-Digital oder MPEG-2-Ton dekodieren kann. Nur-Softwarel�sungen mit guter Qualit�t ben�tigen einen 350 MHz Pentium II oder einen Mac G4. Fast alle neuen Computer mit DVD-ROM-Laufwerken benutzen Softwaredekodierung anstelle von Hardwaredekodierung. Hardware-Upgradekits k�nnen f�r �ltere Rechner gekauft werden (meist mindestens ein 133 MHz Pentium oder G3), beginnend bei einem Preis von 150$.

Mac OS X 10.0 (Cheetah) hatte keine Unterst�tzung von DVD-Wiedergabe als es M�rz 2001 ver�ffentlicht wurde und unterst�tzte auch nicht Apples DVD-Erstellungssoftware (iDVD und DVD Studio Pro). (Mehr Infos bei CNET.) Unterst�tzung f�r DVD-Wiedergabe wurde in Version 10.1 (Puma) hinzugef�gt.

Wenn Sie Probleme beim Abspielen von Filmen auf Ihrem Rechner haben, siehe Sektion 4.6.

Gewisse MPEG-Dekodieraufgaben wie Bewegungskompensation, IDCT (inverse discrete cosine transform / umgekehrte diskrete Kosinustransformation), IVLC (inverse variable length coding / umgekehrte variable L�ngenkodierung) und sogar Subbilddekodierung kann von spezieller Elektronik auf einem Videographikchip ausgef�hrt werden, was die Leistung von Softwaredekodern verbessert. Das wird Hardwaredekodierbeschleunigung, Hardwarebewegungsrechner oder Hardwarehilfe genannt. Einige Kartenhersteller nennen das "Hardwaredekodierung" obwohl sie nicht alles in der Hardware dekodieren. Alle modernen Graphikkarten unterst�tzen auch Hardware-Farbraumumwandlung (YCbCr zu RGB) und Videoport�berlagerung (manche Graphikkartenhersteller machen gro�en Wind darum, obwohl ihre Konkurrenten alle dieselbe Funktion bieten).

Microsoft Windows 98, 2000, Me und XP enthalten DirectShow, was standardisierte Unterst�tzung von DVD-Video und MPEG-2-Wiedergabe bietet. DirectShow kann au�erdem auf Windows 95 installiert werden (es ist als Download verf�gbar). DirectShow erstellt ein Grundger�st f�r DVD-Anwendungen, aber Drittpartei-Hard- oder -Software wird ben�tigt (siehe unten). Windows NT 4.0 unterst�tzt DVD-ROM-Laufwerke f�r Daten, aber es gab sehr wenig Unterst�tzung f�r DVD-Video-Wiedergabe. Margi DVD-To-Go, Sigma Designs Hollywood Plus, und die verwandten Creative Labs Dxr3 sind einige der wenigen Hardwaredekoder, die auf NT 4.0 laufen. InterVideos WinDVD-Software l�uft unter NT 4.0 (National Semiconductor DVD Express und MGI SoftDVD Max arbeiten auch mit NT 4.0, aber sie sind nicht im Einzelhandel erh�ltlich.) Windows 98 oder neuer kann UDF-Discs lesen. Version 6.1 des Windows Media Player erm�glicht Scripting-DVD-Wiedergabe in einer HTML-Seitee (siehe 4.9 f�r mehr �ber die Wiedergabekontrolle). Version 7 des Windows Media Player hat alle DVD-Unterst�tzung eingestellt. Version 8 des Windows Media Player f�gte ein Benutzerinterface f�r die DVD-Wiedergabe hinzu, aber kein Scripting. Roxio bietet einen kostenlosen Dateisystemtreiber, den UDF Reader, f�r Windows 95/98/NT an. Software Architects verkauft Read DVD f�r Windows 95.

Apple QuickTime 6 ist teilweise f�r DVD-Video und MPEG-2 geeignet, hat aber noch keine vollst�ndige Dekodierung oder DVD-Video-Wiedergabeunterst�tzung anstelle dessen. Mac OS 8.1 oder neuer kann UDF-Discs lesen. Roxio bietet ein kostenloses Utensil an, UDF Volume Access, das Mac OS 7.6 und neuer zum lesen von UDF-Discs verhilft. Software Architects verkauft UDF-Lesesoftware f�r Mac OS, genannt "DVD-RAM TuneUp". Intechs CD/DVD-SpeedTools-Software erlaubt es fast jedem DVD-Laufwerk, mit einem Mac genutzt zu werden.

Hinweis: Die QuickTime MPEG Extension for Mac OS ist nur f�r MPEG-1 und spielt kein MPEG-2-DVD-Video ab.

DVD-Player-Anwendungen (die entweder Software- oder Hardwaredekodierung nutzen) sind virtuelle DVD-Player. Sie unterst�tzen DVD-Video-Funktionen (Men�s, Subbilder etc.) und emulieren die Funktionalit�t einer DVD-Video-Player-Fernbedienung. Viele Playerapplikationen enthalten zus�tzliche Funktionen wie Lesezeichen, Kapitellisten und Untertitelsprachlisten.

Microsoft Windows enth�lt einen DVD-Softwareplayer aber nicht den notwendigen Dekoder. Man muss einen Drittpartei-Soft- oder -Hardware-Dekoder haben, um eine DVD abspielen zu k�nnen. Die meisten PCs, die mit einem DVD-Laufwerk ausgeliefert werden, enthalten einen Dekoder oder man kauft sich einen. Siehe 4.11 und 4.12 f�r weitere Infos.

Softwaredekoder und DVD-Player-Applikationen f�r Microsoft-Windows-PCs:

Software-Dekoder brauchen mindestens einen 350 MHz Pentium II und ein DVD-ROM-Laufwerk mit einem DMA unterst�tzenden Bus f�r die Wiedergabe ohne �bersprungene Einzelbilder. Alles, was langsamer als ein 400 MHz Pentium III ist, wird ganz sch�n von einer Hardwaredekodierbeschleunigung in der Graphikkarte profitieren. Eine AGP-Graphikkarte (besser als PCI) verbessert au�erdem die Leistung von Softwaredekodern.

Hardwaredekoderkarten und DVD-ROM-Upgradekits f�r Microsoft-Windows-PCs sind so ziemlich eine Sache der Vergangenheit. Hardwaredekoder benutzen Video�berlagerung (Overlay), um das Video in die Computeranzeige einzuf�gen. Einige benutzen analoge �berlagerung, was den analogen VGA-Signalausgang von der Graphikkarte und die Schl�ssel aus dem Video nimmt, wobei andere die Videoporterweiterung (VPE) nutzen, eine direkte Verbindung zum Graphikkartenadapter via internes Kabel im Innern des Rechners. Analoge �berlagerung kann die Qualit�t des VGA-Signals mindern. Siehe 4.4 f�r mehr Infos zu Overlay.

Viele Modelle von Macintosh werden serienm��ig mit DVD-ROM-, DVD-RAM- oder DVD-RW-Laufwerken ausgeliefert. Sie enthalten den Apple-Software-DVD-Player, der die Hardwarebeschleunigung in der ATI-Graphikkarte benutzt. Die immmernoch unver�ffentlichten QuickTime-MPEG-2-Dekoder nutzen vielleicht die Velocity Engine / Geschwindigkeitseinheit (AltiVec), die Teil des PowerPC- (G4) Chips f�r Video- und Audiodekodierung ist. DVD-ROM-Upgradekits und Dekoderkarten f�r Macintoshs wurden hergestellt von E4 (Elecede) (Cool DVD, C-Cube chip) [E4 ist aus dem Gesch�ft gegangen], EZQuest (BOA Mac DVD), Fantom Drives (DVD Home Theater-Kit: DVD-ROM oder DVD-RAM-Laufwerk mit verkabelter MPEG-2-Karte) und Wired (Wired 4DVD, Sigma-EM8300-Chip [selbe Karte wie bei Hollywood plus]; MasonX [kann keine verschl�sselten Filme abspielen]; DVD-To-Go [wird nicht mehr hergestellt]; Wired wurde aufgekauf von Media100, aber sp�ter neu gebildet). Es gibt eine Betaversion eines Shareware-DVD-Players Softwareplayer, die unverschl�sselte Filme abspielen kann.

Sigma Designs NetStream-2000--DVD-Dekoderkarte unterst�tzt Linux-DVD-Wiedergabe. InterVideo und CyberLink haben au�erdem eine DVD-Player-Anwendung f�r Linux angek�ndigt, obwohl der CyberLink-Player nur f�r OEMs verf�gbar ist. Zus�tzlich gibt es kostenlose Softwareplayer f�r Linux, Unix, BeOS und andere Betriebssysteme: MPlayer, OMS (LiViD), VideoLan, and Xine.

Computer haben das Potential, besseres Video zu produzieren als Set-top-DVD-Video-Player, indem sie progressive Darstellung und h�here Abtastfrequenzen benutzen, aber viele PC-Systeme sehen nicht so gut aus wie eine Heim-Player, der an einen qualitativen Fernseher angeschlossen ist.

Wenn Sie einen DVD-Rechner an einen Fernseher anschlie�en wollen, muss der Dekoder oder die VGA-Karte einen TV-Ausgang haben (Composite Video oder S-Video). Die Videoqualit�t ist mit S-Video um einiges besser. Alternativ k�nnen Sie auch einen Scan-Konverter an den VGA-Ausgang stecken. Scan-Konverter gibt es von ADS Technologies, AITech, Antec, AverLogic, AVerMedia, Communications Specialties, Digital Vision, Focus Enhancements, Key Digital Systems, RGB Products und anderen. Vergewissern Sie sich, dass der Scankonverter die Aufl�sung unterst�tzt, die Sie eingestellt haben: 640x480, 800x600 etc., aber beachten Sie, dass sogar schon 800x600 �ber der F�higkeit eines Standardfernsehers liegt, also bringen h�here Aufl�sungen kein besseres Fernsehbild.�

Die Qualit�t des Videos ist abh�ngig vom Dekoder, der Graphikkarte, dem Fernsehkodierchip sowie anderen Faktoren. Der RGB-Ausgang der VGA-Karte im Computer hat eine andere Frequenz als das Standard-Component-RGB-Video, also kann er mit den meisten RGB-Videomonitoren verbunden werden. Wenn die Dekoderkarte oder die Soundkarte Dolby-Digital oder DTS-Ausgang hat, k�nnen Sie ihn mit Ihren A/V-Receiver verbinden, um Mehrkanalton zu bekommen.

Ein DVD-PC, der mit einem Progressive-scan-Monitor oder -Videoprojektor verbunden ist, anstelle zu einem Standardfernseher, sieht �blicherweise viel besser aus als ein Benutzerplayer. Siehe 2.9. Siehe auch Home Theater Computers Forum bei AVS.

F�r eine Fernbedienung der DVD-Wiedergabe auf Ihrem PC, schauen Sie unter Animax Anir Multimedia Magic, Evation IRMan, Multimedia Studio Miro MediaRemote, Packard Bell RemoteMedia, RealMagic Remote Control und X10 MouseRemote. Viele Fernbedienungen werden von Visual Domains Remote Selector-Foftware unterst�tzt.

[4.1.1] Kann ich DVD-Audio-Discs auf meinem Computer abspielen?

Meist nicht. DVD-ROM-Laufwerke k�nnen DVD-Audio-Discs lesen, aber bis Anfang 2003 hatte nur die Sound Blaster-Audigy-2-Karte eine mitgelieferte Software, die man braucht, um DVD-Audio auf einem Rechner abzuspielen. Zum Teil mag es auch ein Grund f�r den generellen Mangel an Unterst�tzung sein, dass nur sehr wenige Computer die hochqualitative Tonumgebung, die f�r die Wiedergabetreue von DVD-Audio ben�tigt wird, bieten.

Es ist m�glich, dass Microsoft in einer zuk�nftigen Version von Windows eine DVD-Wiedergabefunktion als Zusatz anbieten w�rde, in dem Fall m�ssten Sie nur eine kosteng�nstige Dekodiersoftware herunterladen, um DVD-Audio-Playback zu bekommen.

[4.2] Was sind die Funktionen und Geschwindigkeiten von DVD-ROM-Laufwerken?

Anders als bei CD-ROM-Laufwerken, die Jahre brauchten, um bis auf 2x, 3x und schnellere Rotationsgeschwindigkeiten zu kommen, begannen schnellere DVD-ROM-Laufwerke schon im ersten Jahr zu erscheinen. Ein 1x-DVD-ROM-Laufwerk liefert Transferraten von 1,321 MB/s (11,08*10^6/8/2^20) mit theoretischen Maximaltransferraten von bis zu 12 MB/s oder h�her. Die Datentransferrate einer DVD-ROM bei 1x Geschwindigkeit ist fast gleich der eines 9x CD-ROM-Laufwerks (1x CD-ROM-Datentransferrate ist 150 KB/s oder 0,146 MB/s). Die nat�rliche DVD-Rotationsgeschwindigkeit ist etwa dreimal so hoch wie die der CD (d.h., 1x DVD-Spin ~ 3x CD-Spin), aber die meisten DVD-ROM-Laufwerke beschleunigen die Motorengeschwindigkeit, wenn sie CD-ROMs auslesen und erreichen dann etwa 12-fache oder h�here Geschwindigkeit. Ein Laufwerk aufgef�hrt als "16x/40x" liest eine DVD bei 16-facher Normalgeschwindigkeit oder eine CD mit 40-facher. DVD-ROM-Laufwerke gibt es in den Geschwindigkeiten 1x, 2x, 4x, 4,8x, 5x, 6x, 8x, 10x und 16x, obwohl sie f�r gew�hnlich den unterst�tzten Transfer bei ihrer Maximalleistung nicht erreichen. Das "max" in den DVD- und CD-Geschwindigkeitseinstufungen bedeutet, dass die genannte Geschwindigkeit nur zutrifft, wenn vom �u�eren Ende der Disc gelesen wird, welches sich schneller bewegt. Die durchschnittliche Datenrate ist niedriger als die Maximalrate. Die meisten 1x DVD-ROM-Laufwerke haben eine Suchzeit von 85-200 ms und eine Zugriffszeit von 90-250 ms. Neuere Laufwerke haben niedrigere Suchzeiten wie 45 ms.

Zus�tzlich haben sich bei DVD-Schreiblaufwerken die Schreibgeschwindigkeiten st�ndig erh�ht. 16x-DVD-Brenner begannen 2004 weit verf�gbar zu werden. Beachten Sie, dass beschreibbare Discs andere Geschwindigkeitskategorien haben (siehe 4.3.11).

Aktuelle �berlegungen besagen, dass DVD-Laufwerksgeschwindigkeiten das Ende der Fahnenstange mit 16x erreicht haben, weil das Discwobbeln und andere physikalische Faktoren ein Problem bei h�heren Geschwindigkeiten darstellen.

DVD-LW-Geschw.DatenrateDiscschreibzeit*Entsprechende CD-RateCD-Lesegeschw.
1x11,08 Mbps (1,32 MB/s)53 min.9x8x-18x
2x22,16 Mbps (2,64 MB/s)27 min18x20x-24x
4x44,32 Mbps (5,28 MB/s)14 min36x24x-32x
5x55,40 Mbps (6,60 MB/s)11 min45x24x-32x
6x66,48 Mbps (7,93 MB/s)9 min54x24x-32x
8x88,64 Mbps (10,57 MB/s)7 min72x32x-40x
10x110,80 Mbps (13,21 MB/s)6 min90x32x-40x
16x177,28 Mbps (21,13 MB/s)4 min144x32x-40x

* "Discschreibzeit" ist die ungef�hre theoretische Zeit, die es braucht, eine DVD-5 zu beschreiben, was den Software-Overhead, Zeit zum Schreiben de Auslaufspur (Leadout) etc. nicht einschlie�t

Je gr��er der Cache (Speicherpuffer) in einem DVD-ROM-Laufwerk, desto schneller kann es Daten zum Computer liefern. Das ist prim�r f�r Daten n�tzlich, nicht f�r Video. Es kann die Pause zwischen dem Schichtwechsel verk�rzen oder eliminieren, aber es hat keinen Effekt auf die Videoqualit�t.

DVD-RW-Laufwerke (siehe 4.3) schreiben mit etwa der H�lfte der angegebenen Geschwindigkeit, wenn die Datenverifizierungsfunktion angeschaltet ist, die jeden Datenblock liest, nachdem er geschrieben wurde. Verifikation ist f�r gew�hnlich bei DVD-RAM-Laufwerken standardm��ig angeschaltet. Es auszuschalten beschleunigt das Schreiben. Ob das Ihre Daten gef�hrdet, ist ein Thema zum Debattieren. Verifikation ist in DVD-RW- und DVD+RW-Laufwerken ausgeschaltet.

Um eine konstante lineare Dichte zu aufrechtzuerhalten, drehen typische CD-ROM- und DVD-ROM-Laufwerke die Disc langsamer, wenn sie nahe der Au�enseite lesen oder schreiben, wo mehr physikalische Oberfl�che in jeder Spur ist. (Das wird "CLV" genannt, constant linear velocity / konstante lineare Geschwindigkeit.) Einige schnelleren Laufwerke behalten die Rotationsgeschwindigkeit bei und benutzen einen Puffer, um mit den Differenzen in der Datenauslesegeschwindigkeit zurechtzukommen. (Das wird "CAV" genannt, constant angular velocity / konstante Winkelgeschwindigkeit.) In CAV-Laufwerken werden die Daten meist am �u�eren der Disc am schnellsten gelesen oder geschrieben, deshalb werden in Spezifikationen oft "Maximalgeschwindigkeiten" aufgelistet.

Hinweis: Beim Abspielen von Filmen bringt Ihnen ein schnelleres DVD-Laufwerk nichts, abgesehen von eventuell weicherem Scannen und schnellerer Suche. Geschwindigkeiten von �ber 1x verbessern die Videoqualit�t von DVD-Video-Discs nicht. H�here Geschwindigkeiten machen nur einen Unterschied beim Auslesen von Computerdaten, wie wenn man ein Mulitmediaspiel spielt oder eine Datenbank benutzt.

Verbindungen von DVD-Laufwerken sind �hnlich zu denen von CD-Laufwerken: EIDE (ATAPI), SCSI-2 etc. Alle DVD-Laufwerke haben Audioanschl�sse f�r die Wiedergabe von Audio-CDs. Es wurden keine DVD-Laufwerke wurden angek�ndigt, die ihre eigenen DVD-Audio- oder -Videoausg�nge haben (welches eine interne Audio-/Video-Dekodierhardware n�tig machen w�rde).

Fast alle DVD-Video- und DVD-ROM-Discs benutzen das UDF-Br�ckenformat, dass eine Kombination aus DVD- MicroUDF (Untergruppe von UDF 1.02) und ISO-9660-Dateisystemen ist. Das OSTA UDF-Dateisystem wird eventuell das ISO-9660-System, urspr�nglich f�r CD-ROMs entworfen, ersetzen, aber das Br�ckenformat bringt R�ckw�rtskomatibilit�t bis mehr Betriebssysteme UDF unterst�tzen.

4.2.1 Wof�r ist die Audioausgangsbuchse eines DVD-Laufwerks?

DVD-ROM-Laufwerke und DVD-R-Laufwerke haben eine Cinchbuchse (RCA) oder einen flachen 4-poligen (Molex-) Anschluss, um Analogton an die Soundkarte im PC zu senden. Das ist wie der Anschluss bei einem CD-Laufwerk und tats�chlich ist er nur f�r die Wiedergabe von Audio-CDs bestimmt. Der Ton von DVDs kommt durch den Computer, nicht aus dem Laufwerk. Das Abspielen von CD machte diesen Analogtonausgang n�tig, aber heutzutage k�nnen die die meisten PCs Digitalton direkt von der CD abspielen sodass der analoge Anschluss nicht mehr ben�tigt wird.

[4.3] Was ist mit beschreibbaren DVDs: DVD-R, DVD-RAM, DVD-RW, DVD+RW und DVD+R?

Es gibt sechs Versionen beschreibbare DVDs: DVD-R for General (f�r den Allgemeingebrauch), DVD-R for Authoring (f�r die Erstellung), DVD-RAM, DVD-RW, DVD+RW und DVD+R. DVD-R und DVD+R k�nnen einmal Daten aufnehmen wie CD-R, wobei DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW tausende Male beschrieben werden k�nnen wie CD-RW. DVD-R war erstmalig im Herbst 1997 verf�gbar. DVD-RAM folgte Sommer 1998. DVD-RW kam in Japan Dezember 1999 heraus, war aber in den USA nicht bis Fr�hling 2001 verf�gbar. DVD+RW wurde Herbst 2001 verf�gbar. DVD+R wurde Mitte 2002 auf den Markt gebracht.

Beschreibbare DVD war zuerst nur f�r den Computergebrauch zu haben. Heim-DVD-Videorekorder (siehe 1.14) erschienen 2000 weltweit. Diese FAQ benutzt die Begriffe "Laufwerk" oder "Brenner" f�r Medien beschreibende Computerlaufwerke und den Terminus "Videorekorder", um auf Heim-Set-Top-Rekoder hinzuweisen.

DVD-RAM ist mehr ein entfernbares Speicherger�t f�r Computer als ein Videoaufnahmeformat, obwohl es in DVD-Videorekordern wegen der Flexibilit�t, die es beim Editieren und Aufnehmen bietet, weit verbreitet ist. Die anderen zwei beschreibbaren Formatfamilien (DVD-R/RW und DVD+R/RW) stehen in gegenseitiger Rivalit�t zueinander. Der Markt wird bestimmen, welche von ihnen erfolgreich sein wird oder, ob sie weiter koexistieren oder verschmelzen.�Es gibt viele Behauptungen, dass ein Format besser ist als das andere, aber sie sind eigentlich sehr �hnlich. 2003 begannen viele Firmen mit der Herstellung von Laufwerken, die gleicherma�en "Minus"- (engl. "dash") und "Plus"-Format aufnehmen konnten.

Jedes beschreibbare DVD-Format wird unten kurz beschrieben. Siehe Sektion 6.2.3 f�r Hardwarehersteller. F�r mehr �ber beschreibbare DVD siehe Dana Parkers Writable DVD - A Guide For the Perplexed (sehr gut, obwohl etwas �berholt). Weitere Informationen �ber beschreibbare DVD-Formate bei den Industrieverbindungen: RW Products Promotion Initiative (RWPPI), Recordable DVD Council (RDVDC) und DVD+RW Alliance. Au�erdem DVD Writers and DVDplusRW.org. Wenn Sie an beschreibbarer DVD f�r die Datenspeicherung interessiert sind, besuchen Sie Steve Rothmans DVD-DATA-Seite f�r eine FAQ und Mailinglist-Infos.

[4.3.1] Ist es wahr, dass es Kompatibilit�tsprobleme mit beschreibbaren DVD-Formaten gibt?

Ja. Keines der beschreibbaren Formate ist vollst�ndig mit einem anderen oder sogar mit existierenden Laufwerken und Playern kompatibel. In anderen Worten: ein DVD+R/RW-Laufwerk kann keine DVD-R oder DVD-RW beschreiben und vice versa (sofern es kein Combo-Laufwerk ist, dass beide Formate beschreibt). �ber die Zeit werden die verschiedenen Formate kompatibler und vermischter werden. Ein Player mit DVD Multi vom DVD Forum hat eine garantierte Lesef�higkeit von DVD-R, DVD-RW und DVD-RAM und ein DVD Multi-Rekorder kann alle drei Formate aufnehmen. Einige neuere "Super-Combo"-Laufwerke k�nnen gleicherma�en Plus und Minus aufnehmen und wenige "Super-Multi"-Laufwerke k�nnen alle 5 Disctypen aufnehmen (DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW und DVD-RAM).

Au�erdem k�nnen nicht alle Players und Laufwerke beschriebene Discs lesen. Das grundlegende Problem ist, dass beschreibbare Discs eine andere Reflektivit�t haben als gepresste Discs (die voraufgenommene Sorte, die Sie in Gesch�ft kaufen -- siehe 5) und nicht alle Player wurden richtig daf�r entworfen worden, sie zu lesen. Es gibt Kompatibilit�tslisten bei CustomFlix, DVDMadeEasy, DVDRHelp, HomeMovie.com, Apple, YesVideo.com und anderswo, die die Playerkompatibilit�t mit DVD-R und DVD-RW angeben. DVDplusRW.org f�hrt eine Liste von DVD+RW-kompatiblen Playern und Laufwerken. (Hinweis: die Testresultate h�ngen von der Medienqualit�t, der Handhabung, den Schreibbedingungen, Playertoleranzen etc. ab. Die Angaben �ber die Kompatibilit�t in diesen Listen sind nur generelle Richtlinien.) Es gibt einen geringf�gigen Kompatibilit�tsunterschied zwischen den "Minus"- und "Plus"-Formaten (siehe 4.3.6). Es gibt wesentlich gr��ere Kompatibilit�tsunterschiede zwischen verschiedenen Marken, also sein Sie vorsichtig, wenn Sie billige Discs kaufen.

Sehr grob gesagt laufen DVD-Rs und DVD+Rs in etwa 85% der existierenden Laufwerke und Player, w�hrend DVD-RWs und DVD+RWs in etwa 80% laufen. Die Situation verbessert sich stetig. In ein paar Jahren werden wir das Kompatibili�tsproblem gr��tenteils hinter uns haben, wie bei der CD-R (wussten Sie, dass fr�he CD-Rs alle Arten Kompatibilit�tsprobleme hatten?).

Hier ist eine Zusammenfassung der Kompatibilit�t beschreibbarer DVDs. Unten hat jedes Laufwerk eine Spalte, die angibt, wie gut es jedes Format lesen oder beschreiben kann (aus Gr�nden der Einfachheit ist wird "schreibt nicht" behauptet, wenn nichts anderes spezifiziert ist).

DVD-EinheitDVD-R(G)-EinheitDVD-R(A)-EinheitDVD-RW-EinheitDVD-RAM-EinheitDVD+RW-Einheit
DVD-ROMliestliestliestliestliestliest
DVD-R(G)liest oftliest, schreibt liestliest, schreibtliestliest
DVD-R(A)liest �blicherweiseliestliest, schreibtliestliestliest
DVD-RWliest oftliestliestliest, schreibtliest �blicherweiseliest �blicherweise
DVD-RAMliest kaumliest nichtliest nichtliest nichtliest, schreibtliest nicht
DVD+RWliest �blicherweiseliest �blicherweiseliest �blicherweiseliest �blicherweiseliest �blicherweiseliest, schreibt
DVD+Rliest oftliest �blicherweiseliest �blicherweiseliest �blicherweiseliestliest, schreibt vielleicht

Der Autor dieser DVD-FAQ ist Mitglied des OSTA/DVDA/NIST Beschreibbare-DVD-Kompatibilit�sstudiumkommitees. Ein Bericht auf Phase 1 DVD-ROM-Laufwerktest ist von NIST verf�gbar.

[4.3.2] DVD-R

DVD-R (was "dash R" ["(Binde)Strich R"] und nicht "Minus R" ausgesprochen wird [jedenfalls im englischsprachigen Raum]) benutzt eine organische Farbstofftechnologie wie CD-R und ist kompatibel mit den meisten DVD-Laufwerken und -Playern. Die Kapazit�t der ersten Generation war 3,95 Milliarden Byte, sp�ter erweitert auf 4,7 Milliarden Byte. Das Zusammenpassen mit der 4,7G-Kapazit�t war f�r die Desktop-DVD-Produktion entscheidend. Anfang 2000 wurde das Format in die "authoring / Erstellungs"-Version und eine "general / allgemeine" Version aufgeteilt. Die gemeine Version, gedacht f�r den Heimgebrauch, schreibt mit einem billigeren 650-nm-Laser wie bei DVD-RAM. DVD-R(A) ist f�r die professionelle Entwicklung gedacht und nutzt einen 635-nm-Laser. DVD-R(A)s sind nicht in DVD-R(G)-Rekodern beschreibbar und vice versa, aber beide Arten sind in den meisten DVD-Playern und -Laufwerken lesbar. Die Hauptunterschiede, abgesehen von der Aufnahmewellenl�nge, sind, dass DVD-R(G) dekrementielle (sich vermindernde) Pr�-Pit-Adressen, einen vorgepressten (Version 1.0) oder voraufgenommenen (Version 1.1) Kontrollbereich, CPRM (siehe 1.11) und doppelseitige Discs erlaubt. Eine dritte Version f�r "special authoring / spezielle Erstellung" die es erlaubt, dass gesch�tzter Filminhalt auf eine DVD-R-Medium aufgenommen werden darf, wurde in Betracht gezogen aber daraus wird wahrscheinlich nichts werden.

Pioneer brachte Oktober 1997 f�r 17.000$ 3,95G-DVD-R(A)-1.0-Laufwerke auf den Markt (etwa 6 Monate zu sp�t). Neue 4,7G-DVD-R(A)-1.9-Laufwerke erschienen Mai 1999 (etwa 6 Monate zu sp�t) in limitierten St�ckzahlen f�r 5.400$. Version-2.0-Laufwerke wurden Herbst 2000 verf�gbar. Version-1.9-Laufwerke k�nnen via heruntergeladener Software auf 2.0 upgegradet werden. (Das entfernt das 2.500-h-Aufnahmelimit.) Neue 2.0- [4,7G] Medien (mit neueren Kopierschutzfunktionen) k�nnen nur in 2.0-Laufwerken beschreiben werden. 1.9-Medien (und alte 1.0- [3,95G] Medien) k�nnen immer noch in 2.0-Laufwerken beschrieben werden.�Version-1.0- (3,95G) Discs sind immer noch verf�gbar und k�nnen in Pioneer-DVD-R(A)-Laufwerken beschrieben werden. Weil 3,95G-Discs weniger Daten fassen, sind sie kompatibler mit existierenden Playern und Laufwerken.

Pioneers DVR-A03-DVD-R(G)-Laufwerk wurde Mai 2001 f�r weniger als 1000$ auf den Markt gebracht. Zum August war es f�r unter 700$ verf�gbar und Februar 2002 f�r unter 400$. Dasselbe Laufwerk (Modell DVR-103) wurde in einige Apple Macs und Compaq-PCs eingebaut. Heute produzieren viele Firmen DVD-RW-Laufwerke, die alle CD-R/RW schreiben. Bis Mitte 2002 wurden DVD-RW-Laufwerke f�r unter 200$ verkauft. Die meisten DVD-RAM-Laufwerke schreiben auch DVD-Rs, einige beschreiben auch DVD-RWs. Viele neue Laufwerke beschreiben gleicherma�en DVD-R/RW und DVD+R/RW.

Pioneer ver�ffentlichte 2002 einen professionellen DVD-Videorekorder. Er wurde f�r etwa 3000$ verkauft und unterst�tzt Component-Video- (YPbPr) und 1394- (DV) Eing�nge (analog mit S-Video und Composite). Er hat 1h- (10 Mbps) und 2h- (5 Mbps) Aufnahmemodi und enth�lt einen 2-Kanal-Dolby-Digital-Audiodekoder.

Die Preise f�r leere DVD-R(A)s sind 10$ bis 25$ (original 50$), obwohl billigere Discs mehr Kompatibilit�tsprobleme zu haben scheinen. Preise f�r leere DVD-R(G)s sind 2$ bis 6$. Leermedien werden hergestellt von: CMC Magnetics, Fuji, Hitachi Maxell, Mitsubishi, Mitsui, Pioneer, Ricoh, Ritek, Taiyo Yuden, Sony, TDK, Verbatim, Victor und anderen.

Das DVD-R-1.0-Format ist in ECMA-279 standardisiert. Andy Parsons von Pioneer hat eine Produktionformation geschrieben, die die Unterschiede zwischen DVD-R(G) und DVD-R(A) erkl�rt.

Es ist - mit Einschr�nkungen - m�glich, DVD-R(A)s und DVD-R(G)s f�r die Vervielf�ltigung einzureichen. Erstens akzeptieren nicht alle Replikatoren Einreichungen auf DVD-R. Zweitens k�nnen Probleme mit der Kompatibilit�t und Datenverluste auftreten, wenn man DVD-R nutzt, also ist es das beste, man erstellt eine Pr�fsumme, die der Replikator �berpr�fen kann. Drittens unterst�tzt DVD-R nicht direkt CSS, Regionen und Macrovision. Unterst�tzung daf�r wurde zur DVD-R(A) mit dem cutting master format (CMF) hinzugef�gt, das die DDP-Information in dem Kontrollbereich speichert, aber es wird eine Weile dauern, bis viele Erstellsoftwareprogramme und Replikatoren CMF unterst�tzen.

[4.3.3] DVD-RW

DVD-RW (fr�her DVD-R/W und auch kurz bekannt als "DVD-ER") ist ein Phasen �nderndes wiederbeschreibbares Format. Auf der DVD-R basierend von Pioneer entwickelt, einen �hnlichen Spurabstand, Spurmarkierungsl�nge und Rotationskontrolle nutzend, ist die DVD-RW in vielen DVD-Laufwerken und -Playern abspielbar. (Einige Laufwerke und Player werden von der niedrigeren Reflektivit�t der DVD-RW-Medien irritiert und denken, es w�re eine Doppelschicht-Disc. Im anderen Fall erkennen Laufwerk oder Player den Discformatcode nicht und versuchen erst gar nicht, die Scheibe zu lesen. Einfache Firmwareupgrades k�nnen beide Probleme l�sen.) DVD-RW benutzt Rillenaufnahme mit Adressinformation auf den Lands f�r die Synchronisation w�hrend der Schreibzeit (Land-Daten werden beim Abspielen ignoriert). Die Kapazit�t ist 4,7 Milliarden Byte. DVD-RWs k�nnen etwa 1.000 Mal wiederbeschrieben werden.

Im Dezember 1999 brachte Pioneer DVD-RW-Heimvideorekoder in Japan auf den Markt. Die Einheiten kosten 250.000 Yen (etwa 2.500$) und Leerdiscs 3.000 Yen (etwa 30$). Weil die Rekorder das neue DVD-VR- (video recording / Videoaufnahme) Format nutzt, lassen sich die Discs nicht in existierenden Playern abspielen (die Discs sind physikalisch aber nicht logisch kompatibel). Die Aufnahmezeit variiert von 1 bis 6 h, je nach Qualit�t. Eine neue Version des Rekorders wurde sp�ter ver�ffentlicht, die auch DVD-R(G)s aufnahm und das DVD-Video-Format f�r die bessere Kompatibilit�t zu existierenden Playern nutzte.

DVD-RW-Laufwerke schreiben DVD-Rs, DVD-RWs, CD-Rs und CD-RWs. Die Preise f�r DVD-RWs sind um die 5$-10$ (original 30$). Leermedien werden hergestellt von CMC Magnetics, Hitachi Maxell, Mitsubishi, Mitsui, Pioneer, Ricoh, Ritek, Sony, Taiyo Yuden, TDK, Verbatim, Victor und anderen.

Es gibt drei Arten DVD-RWs. Alle haben eine Kapazit�t von 4,7G. Version-1.0-Discs, die man kaum au�erhalb Japans findet, haben eine gepresste Einlaufspur (Lead-in) (um das Kopieren von CSS-Information zu verhindern), was Kompatibilit�tsprobleme verursacht. Version-1.1-Discs haben eine voraufgenommene Einlaufspur, die die Kompatibilit�t erh�ht. Version-1.1-Discs kommen au�erdem in einer "B"-Version, die eine einzigartige Identifikationsnummer im BCA f�r die Benutzung mit CPRM hat. B-Typ-Discs werden ben�tigt, wenn man bestimmte Arten gesch�tzten Videos kopiert. (Siehe 1.11 f�r mehr �ber CPRM; 3.11 f�r mehr �ber BCA.)

Hinweis: Das Apple SuperDrive (sogar mit der �lteren Firmware 1.22) kann auf DVD-RWs schreiben, nur nicht von der Anwendung iDVD aus. Sie m�ssen eine andere Software wie Toast benutzen, um DVD-RWs zu beschreiben.

[4.3.4] DVD-RAM

DVD-RAM, mit einer anf�nglichen Speicherkapazit�t von 2,58 Milliarden Byte, sp�ter erh�ht auf 4,7, benutzt phase-change dual / Phasen�nderungs-Dual- (PD) Technologie mit einigen untergemischten magnetooptischen (MO) Funktionen. DVD-RAM ist wegen der Fehlerbehandlung und des in Zonen aufgeteilten CLV-Formats f�r den schnellen Zugriff das am besten geeignete beschreibbare DVD-Format f�r die Verwendung in Computern. Wie dem auch sei, es ist nicht kompatibel mit den meisten Laufwerken und Playern (wegen der Fehlerbehandlung, der Reflektivit�tsunterschiede und geringer Formatunterschiede). Eine pendelnde Rille wird f�r die Datentaktdaten benutzt, mit Markierungen gleicherma�en in die Rille und dem Land zwischen den Rillen. Die Rillen und vorgepressten Sektoren-Header werden w�hrend der Herstellung in die Disc gepresst. Einseitige DVD-RAMs kommen mit oder ohne Cartridge. Es gibt zwei Arten von Cartridges: Typ 1 ist versiegelt, Typ 2 erlaubt die Entfernung der Disc. Die Discs k�nnen nur in der Cartridge beschrieben werden. Doppelseitige DVD-RAMs waren anf�nglich nur in versiegelten Cartridges erwerbbar, aber heutzutage gibt es sie auch in der entfernbaren Version. Die Cartridgema�e sind 124,6 mm x 135,5 mm x 8,0 mm. DVD-RAM kann mehr als 100.000 Mal wiederbeschrieben werden und die Discs halten voraussichtlich mindestens 30 Jahre.

DVD-RAM-1.0-Laufwerke, die f�r 500 $ bis 800 $ im Juni 1998 erschienen (etwa 6 Monate zu sp�t), mit Leerdiscs bei etwa 30$ f�r einseitige und 45$ f�r doppelseitige. Das erste DVD-ROM-Laufwerk, das DVD-RAMs lesen konnte, wurde 1999 von Panasonic auf den Markt gebracht (SR-8583, 5x DVD-ROM, 32x CD). Hitachis GD-5000-Laufwerk, ver�ffentlicht Ende 1999, liest auch DVD-RAMs. Leere DVD-RAM-Medien werden hergestellt von CMC Magnetics, Hitachi Maxell, Eastman Kodak, Mitsubishi, Mitsui, Ritek, TDK und anderen.

Die Spezifikation f�r DVD-RAM Version 2.0, mit einer Kapazit�t von 4,7 Milliarden Byte pro Seite, wurde Oktober 1999 ver�ffentlicht. Die ersten Laufwerke erschienen Juni 2000 f�r ungef�hr denselben Preis wie DVD-RAM-1.0-Laufwerke. Einseitige Discs kosteten etwa 25$ und doppelseitige etwa 30$. Die Discpreise waren bis 2003 auf unter 10$ und die Laufwerkspreise auf unter 200$ gefallen. DVD-RAM-2.0 spezifiziert auch 8-cm-Discs und -Cartridges f�r den portablen Gebrauch wie bei digitalen Camcordern. Zuk�nftige DVD-RAMs haben vielleicht eine Kontrasterh�hungsschicht und eine thermische Pufferschicht, um h�here Dichten zu erreichen.

Samsung und C-Cube machten Oktober 1999 eine Technologiedemonstration (keine Produktank�ndigung) eines DVD-RAM-Videorekorder, der das neue DVD-VR-Format nutzt (siehe DVD-RW-Sektion f�r mehr �ber DVD-VR). Panasonic demonstrierte einen 3.000$-DVD-RAM-Videorekorder im Januar 2000. Er erschien im September f�r 4.000$ in den USA (Modell DMR-E10). Zum Beginn 2001 ver�ffentlichten Hitachi und Panasonic DVD-Camcorder, die kleine DVD-RAMs benutzen. Der sofortige Zugriff und das On-the-fly-Editieren und die L�schf�higkeiten von DVD-Camcordern sind beeindruckend. Panasonics 2te-Generation-DVD-RAM-Videorekorder erschienen Oktober 2001 f�r 1.500$ und beschreiben auch DVD-Rs.

Das DVD-RAM-1.0-Format ist in ECMA-272 und ECMA-273 standardisiert.

[4.3.4.1] Wie entnehme ich eine DVD-RAM-Type-2-Disc ihrer Cartridge?

Type-2-DVD-RAM-Cartridges erlauben die Entfernung der Disc, sodass sie in Standardplayern oder -Laufwerken abgespielt werden kann. (Wie auch immer, die meisten Player und Laufwerke werden dann immer noch nicht in der Lage sein, die Disc zu lesen -- siehe 4.3.1.)

Zuerst zerbrechen (ja, zerbrechen) Sie den Verriegelungsstift, indem Sie ihn mit einem spitzen Gegenstand wie einem Kugelschreiber dr�cken. Entfernen Sie den Verriegelungsstift. L�sen Sie die Abdeckung ab, indem Sie einen spitzen Gegenstand verwenden, mit dem Sie auf die Einkerbung auf der hinteren rechten Seite der Cartridge dr�cken. Die Daten werden auf der unbedruckten Seite der Disc gespeichert -- fassen Sie sie nicht an. Wenn Sie die blo�e Disc wieder zur�ck in die Cartridge stecken, vergewissern Sie sich, dass die bedruckte Seite vom Verschluss und die bedruckte Seite der Discoberfl�che in dieselbe Richtung zeigen.

Die meisten DVD-RAM-Titel werden es Ihnen nicht erlauben, auf eine blo�e Disc zu schreiben. Einige werden es nicht erlauben, auf eine Cartridge zu schreiben, wenn die Disc schon einmal entfernt wurde.

[4.3.5] DVD+RW und DVD+R

DVD+RW ist ein wiederbeschreibbares Format basierend auf der CD-RW-Technologie. Es wurde Ende 2001 verf�gbar. Unterst�tzt wird DVD+RW von Philips, Sony, Hewlett-Packard, Dell, Ricoh, Yamaha und anderen. Es wird nicht vom DVD Forum unterst�tzt (obwohl die meisten DVD+RW-Firmen Mitglied sind), aber das Forum hat keine Macht, die Standards zu setzen. DVD+RW-Laufwerke lesen DVD-ROMs und CDs und �blicherweise DVD-Rs und DVD-RWs, aber lesen und schreiben keine DVD-RAMs. DVD+RW-Laufwerke schreiben auch CD-Rs und CD-RWs. DVD+RWs, die 4,7 Milliarden Byte pro Seite fassen, sind in vielen existierenden DVD-Video-Playern und DVD-ROM-Laufwerken lesbar. (Sie haben dasselbe Refektivit�ts- und Discformaterkennungsproblem wie DVD-RW.)

DVD+RW-F�rderer behaupteten 1997, dass das Format nur f�r Computerdaten genutzt w�rde, nicht f�r Heimvideos, aber es war offensichtlich, dass das nur eine Ausrede war, um das DVD Forum und Konkurrenten zu beschwichtigen. Das Original-1.0-Format, die bis zu 3 Milliarden Byte (2,8 GigaByte) pro Seite fassen und nicht mit existierenden Playern und Laufwerken kompatibel war, wurde Ende 1999 aufgegeben.

Das DVD+RW-Format nutzt Phasen�nderungsmedien mit hochfrequent pendelnden Rillen, die es erlauben, Verbindungssektoren zu eliminieren. Das und die Option keiner Fehlerbehandlung erlauben es den DVD+RWs, auf eine Weise geschrieben zu werden, die kompatibel zu vielen existierenden DVD-Leseger�ten ist. Die DVD+RW-Spezifikation erlaubt entweder das CLV-Format f�r sequentiellen Videozugriff (vom Laufwerk mit CAV-Geschwindigkeiten lesen) oder CAV-Format f�r direkten Zugriff, aber CAV-Aufnahme wird von keiner aktuellen Hardware unterst�tzt. DVD+Rs k�nnen nur im CLV-Modus aufgenommen werden. Nur CLV-formatierte Discs k�nnen in Standard-DVD-Laufwerken und -Playern gelesen werden. DVD+RW-Medien k�nnen etwa 1.000-mal wiederbeschrieben werden (heruntergesenkt von den 100.000-mal in der originalen 1.0-Version).

DVD+R ist eine einmal beschreibbare Variation von DVD+RW, die Mitte 2002 erschien. Es ist ein farbstoffbasiertes Medium wie DVD-R, also hat es eine �hnliche Kompatibilt�t wie DVD-R. Originale DVD+RW-Laufwerke erf�llten das Versprechen eines einfachen Upgrades f�r die Schreibunterst�tzung von DVD+R nicht, also mussten sie durch neueren Modellen ersetzt werden. Andererseits k�nnen die originalen Philips-DVD+RW-Videorekorder vom Benutzer f�r die Schreibunterst�tzung von +Rs upgegradet werden.

Philips k�ndigte f�r Ende 2001 einen DVD+RW-Heimvideorekorder an. Der Philips-Rekorder nutzt das DVD-Video-Format, also lassen sich die Discs in vielen existierenden Playern abspielen. HP k�digte f�r September 2001 ein 600$-DVD+RW-Laufwerk (hergestellt von Ricoh) und 16$-DVD+RW-Discs an. HPs Laufwerke lesen DVDs 8x und CDs 32x und schreiben DVD+RW 2,4x, CD-R 12x und CD-RW 10x.

2003 kosteten DVD+Rs um die 2$ bis 6$ und DVD+RWs etwa 5$ bis 10$. DVD+RW-Medien werden hergestellt von CMC Magnetics, Hewlett-Packard, MCC/Verbatim, Memorex, Mitsubishi, Optodisc, Philips, Ricoh, Ritek und Sony.

Mehr DVD+RW-Infos gibt es bei www.dvdrw.com und www.dvdplusrw.org. Das veraltete DVD+RW-1.0-Format ist in ECMA-274 standardisiert.

[4.3.6] Welches beschreibbare DVD-Format soll ich kaufen?

Wie schon in den vorherigen Sektionen erkl�rt worden ist, gibt es zwei Hauptformate: "Minus" (DVD-R/RW) und "Plus" (DVD+R/RW). Es gibt nicht viele Unterschiede zwischen den beiden. Sie nehmen beide Daten und Video auf und lesen beide Daten und spielen Video ab. Beide Formate sind als Schreib-Laufwerke und Heimvideorekorder erh�ltlich. Trotz der Behauptungen, dass eines der Formate kompatibler mit Playern und Laufwerken ist, sind beide Formate �hnlich kompatibel (siehe 4.3.1). Es gibt Geschwindigkeitsunterschiede, aber das ist ein Bockspringen. Ein Format wird mit h�heren Schreibgeschwindigkeiten herauskommen, dann kommt das andere mit mit gleicher oder h�herer Geschwindigkeit heraus. 2003 erreichten die Laufwerke 8x-Geschwindigkeiten. 16x ist das theoretische Maximum, also werden beide bald das Limit erreichen.

Die gr��te Sache, �ber die man sich Sorgen machen sollte, ist, dass DVD-RW-Laufwerke nur -R und -RW aufnehmen und DVD+RW-Laufwerke nur +R und +RW beschreiben, also m�ssen Sie sich vergewissern, dass Sie die richtige Sorte Leermedien kaufen. Sie m�gen sich dar�ber Sorgen machen, dass eines der Formate "gewinnen" wird und das andere dann verschw�nde und Sie mit aufgegebener Hardware zur�ckgelassen w�rden. Das ist nicht sehr wahrscheinlich, weil sich beide gut machen. Gl�cklicherweise gibt es eine einfache L�sung f�r beide Sorgen: kaufen Sie sich ein Dual-Format- bzw. "Combo"-Laufwerk. Viele Firmen stellen DVD-/+RW-Laufwerke her, die beide Arten Discs beschreiben. Dual-Format-Laufwerke kosten etwas mehr, aber es ist eine billige Vorsorge.

Das DVD+RW-Format hat ein paar Vorteile bei der Benutzung mit dem Computer, aber, wenn Ihnen Datensicherungen oder die Zugriffsgeschwindigkeit wichtig ist, sollten Sie au�erdem das DVD-RAM-Format in Betracht ziehen. DVD-RAM ist schnell und zuverl�ssig und die Discs haben eine optionale Cartridge (Kassette/Kartusche), um den Schutz der Daten zu unterst�tzen. Die meisten DVD-RAM-Laufwerke schreiben auch DVD-Rs/RWs und einige Super-Combo-Laufwerke schreiben alle drei Formate.

[4.3.7] Andere beschreibbare optische Formate

Konkurrenten der beschreibbaren DVD sind angek�ndigt worden, aber niemals erschienen, teilweise dank des Erfolges der gesamten DVD-Familie. Diese Formate sind AS-MO (fr�her MO7), welches 5 bis 6 Milliarden Byte fasst und NECs Multimedia Video Disc (MVDisc, fr�her MMVF, Multimedia Video File), die 5,2 Milliarden Byte fassen sollte und auf die Heimaufnahme abzielte. ASMO-Laufwerke sollten DVD-ROM und kompatible beschreibbare Formate lesen, aber nicht DVD-RAM. MVDisc war �hnlich der DVD-RW und der DVD+RW, benutzte zwei verbundene 0,6mm-Phasen�nderungssubstrate, Land- und Rillen-Aufnahme und einen 640nm-Laser, aber anders als die anf�nglichen Berichte sollten die Laufwerke keine DVD-ROMs und kompatible Discs lesen k�nnen.

Es gab au�erdem FMD (siehe 2.13). Es gibt auch noch die neuen HD-Formate (siehe 6.5).

[4.3.8] Wie lange dauert das DVD-Beschreiben?

Die Dauer f�r das Brennen einer DVD h�ngt von der Geschwindigkeit des Rekorders und der Datenmenge ab. Die Spielzeit des Videos hat wenig mit der Brennzeit zu tun, weil eine halbe Stunde bei hohen Datenraten l�nger dauern kann als eine Stunde bei niedriger Rate. Ein 2x-Rekorder, der mit 22 Mbps l�uft, kann f�r eine volle 4,7G-DVD eine Zeit von etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen. Ein 4x-Rekorder kann das in etwa 15 Minuten.

Beachten Sie, dass das -R/RW-Format oft eine komplette Auslaufspur (Lead-Out) �ber den gesamten Durchmesser schreiben, wie es die DVD-Spezifikation verlangt, also dauert das Schreiben kleiner Datenmengen (wie z.B. ein sehr kurzer Videoclip) unter Umst�nden genauso lange wie gro�er Mengen.

[4.3.9] Welche Farbe von beschreibbaren DVDs ist die beste?

Verschiedene Farben von beschreibbaren CDs und DVDs entstehen durch die Kombination der reflektierenden Metallschicht und dem Farbstoff in der Aufnahmeschicht (Cyanin [blau], Phthalocyanin [durchsichtig], Azo [dunkelblau], Formazan [gr�n] etc.). Die DVD-Qualit�t von der Farbe abh�ngig machen zu wollen, ist wie die Qualit�t von Paprikaschoten aufgrund der Farbe zu beurteilen (ist gelb besser oder rot oder gr�n?). Sie werden herausfinden, dass einige Discfarben besser in einigen Playern zu funktionieren scheinen, aber Sie werden auch herausfinden, dass es nur eine geringe Korrelation zwischen der Farbe und der Lesbarkeit verschiedener Discmarken gibt. Andere Faktoren wie die Verarbeitungsqualit�t und die chemische Formel haben einen gr��eren Einfluss auf die Beschreibbarkeit und die Wiedergabe.

Einige Farben weisen auf eine h�here Haltbarkeit hin, weil manche Farbstoffe (wie Phthalocyanine und Azo) stabiler sind und l�nger halten. Siehe 3.12.

[4.3.10] Wann werden beschreibbare DVD-9-Discs verf�gbar sein?

Doppelschichtaufnahme ist viel verzwickter als Einschichtaufnahme. Wie dem auch sei, Doppelschichtaufnahmetechniken, die f�r Blu-ray entwickelt wurden (siehe 3.13), sind an die beschreibbare DVD angepasst worden. Einmal beschreibbare (+R und -R) DVD-9-Discs, die fast die doppelte Menge Daten fassen und fast die doppelte Aufnahmezeit brauchen (siehe 3.3), sollten gegen Ende 2004 auftauchen. Doppelschichtige wiederbeschreibbare Discs werden schwer zum Laufen gebracht werden, aber sie werden vielleicht in ein oder zwei Jahren auftauchen. Schreib-Laufwerke werden etwa soviel kosten, wie regul�re Laufwerke (weil nur Firmware�nderungen f�r das Beschreiben von zwei Schichten n�tig ist) und die Discs zwischen 1,2- bis 3-mal soviel wie einschichtige kosten werden.

Philips demonstrierte Oktober 2003 erstmalig Doppelschicht+R auf der CEATEC in Japan. Sie sagten eine Lesbarkeit der Discs in etwa 70% der existierenden Player und Laufwerke voraus. Ebenfalls im Oktober k�ndigte Pioneer eine Doppelschichtversion der -R an, aber sie demonstrierten sie nicht.

[4.3.11] Was bedeutet "2x", "4x", "16x" und so weiter auf beschreibbaren Discs und welches sollte ich benutzen?

Beschreibbare Discs gibt es in verschiedenen Geschwindigkeitskategorien (2x = doppelte Standardschreibschwindigkeit, 8x = achtfache Standardgeschwindigkeit und so fort). Die Geschwindigkeitskategorien von Leerdiscs passen zu den Geschwindigkeitskategorien der Laufwerke (siehe 4.2). Wenn schnellere Laufwerke verf�gbar werden, werden neue Discs entworfen, die auf den neuen Laufwerken und auch auf den alten Laufwerken funktionieren sollen. Das bedeutet, Sie sollten Discs benutzen, die der Geschwindigkeitskategorie Ihres Laufwerks entsprechen oder h�her sind. Zum Beispiel: Sie haben ein 4x-Laufwerk - Sie sollten 4x oder schnellere Discs benutzen, nicht 1x oder 2x.

Fast alle Heim-DVD-Videorekorder benutzen 1x-Laufwerke, also sollten Discs aller Geschwindigkeiten funktionieren.

[4.4] Warum kann ich keinen Screenshot vom DVD-Video machen? Warum erhalte ich ein ein rosafarbenes oder schwarzes Rechteck?

Die meisten DVD-PCs, auch die mit Softwaredekodern, benutzen Video�berlagerungshardware, um das Video direkt in das VGA-Signal einzuf�gen. Das ist eine effiziente Art, die sehr hohe Bandbreite von Video zu handhaben. Einige Dekoderkarten wie die Creative-Labs-Encore-Dxr-Serie und die Sigma-Designs-Hollywood-Serie benutzen ein Durchgangskabel, die das Video in das analoge VGA-Signal �berlagert, nachdem es aus der Videodarstellungskarte kommt. Video�berlagerung benutzt eine Technik, genannt Colorkey / Farbschl�ssel, um eine selektiv spezifizierte Pixelfarbe (oft magenta oder fast schwarz) mit Video zu �berlagern. �berall, wo die Farbschl�sselpixel im Computergraphikvideo erscheinen, werden sie vom DVD-Dekoder ersetzt. Dieser Prozess ereignet sich "hinter / nach" dem Computervideospeicher, folglich werden Sie, wenn Sie versuchen, einen Screenshot zu machen (welcher die Pixel vom Video-RAM holt), ein ausgef�lltes Rechteck der Farbschl�sselfarbe zu sehen bekommen.

Die Hardwarebeschleunigung muss ausgeschaltet werden, bevor Sie einen Bildschirmphoto machen k�nnen. Das veranlasst einige Dekoder dazu, in den Standardvideospeicher zu scheiben. Utensilien wie Creative Softworx, HyperSnap und SD Capture k�nnen trotzdem das Bild holen. Einige Abspielapplikationen wie PowerDVD und der Windows-Me-Player k�nnen Screenshots machen, wenn die Hardwarebeschleunigung ausgeschaltet ist.

[4.5] Warum kann ich auf meine Festplatte kopierte Filme nicht anschauen?

Fast alle Filme sind mit dem CSS-Kopierschutz verschl�sselt (siehe 1.11). Verschl�sselungskeys sind im normalerweise unzug�nglichen Einlaufspurbereich (Lead-In Area) der Disc gespeichert. Sie werden f�r gew�hnlich einen Fehler angezeigt bekommen, wenn Sie versuchen, gesch�tzten Inhalt von DVD auf Festplatte zu kopieren. Wie dem auch sei, wenn Sie einen Softwareplayer benutzt haben, um dem Film abzuspielen, wird sie die Disc im Laufwerk authentifiziert haben, was es Ihnen erm�glicht, ohne Fehler zu kopieren, aber die Verschl�sselungskeys werden nicht mitkopiert. Wenn Sie versuchen, die kopierten VOB-Dateien abzuspielen, wird der Dekoder die Schl�ssel von Ihrem DVD-ROM-Laufwerk anfordern und das wird fehlschlagen. Sie werden die Nachricht bekommen "Kann keine kopiergesch�tzten Dateien abspielen".

[4.6] Warum habe ich Probleme beim Abspielen von DVDs auf meinem Computer?

Es gibt tausende Antworten auf diese Frage, aber es gibt einige einfache Problembehandlungsschritte, die Sie durchf�hren k�nnen, um das Problem ausfindig machen zu k�nnen, wie z.B. ruckelnde Wiedergabe, Pausen, Fehlernachrichten und so weiter.

Mehr Infos �ber spezifische Graphikkarten und Treiberaktualisierungen:

[4.7] Kann ich DVD �ber Netzwerk oder Internet streamen?

Kurze Antwort: Nicht, wenn die Disc kopiergesch�tzt ist.

Mit einem gen�gend schnellem Netzwerk (100 Mbps oder besser, mit guter Leistung und niedriger Auslastung) und einem Hochleistungsserver ist es m�glich, DVD-Video von einem Server zu Clients zu streamen. Wenn die Quelle auf dem Server ein DVD-ROM-Laufwerk (oder eine Jukebox) ist, dann wird es Aussetzer im Video geben, wenn mehr als ein Benutzer gleichzeitig auf eine Disc zugreift, wenn der Server kein schnelles DVD-ROM-Laufwerk und ein sehr gutes Zwischenspeicherungssystem f�r Videostreaming hat.

Ein gro�es Problem ist, dass CSS-verschl�sselte Filme (siehe 1.11) wegen der Kopierschutzfragen nicht von einer fernen Datenquelle geliefert werden k�nnen. Die CSS-Lizenz erlaubt es nicht, dass entschl�sseltes Video �ber einen zug�nglichen Bus oder Netzwerk gesandt werden darf, also muss der Dekoder auf dem zugreifenden Rechner sein. Wenn der Dekoder einen sicheren Kanal hat, um die Authentifikation mit dem Laufwerk des Wirts auszuf�hren, ist es m�glich, verschl�sseltes Video �ber das Netzwerk zu streamen und auf dem empfangenden PC zu dekodieren. (Aber soweit bekannt k�nnen das fast keine Dekoder.)

Eine L�sung ist das Projekt VideoLAN, das auf GNU/Linux/Unix, BeOS, Mac OS X und anderen Betriebssystemen l�uft. Er es enth�lt einen Player mit eingebauter CSS-Entsch�sselung. Obwohl der Code von DeCSS abweicht, ist es eine unlizenzierte Implementation und deshalb wahrscheinlich in den meisten L�ndern illegal (siehe 4.8).

Ein anderes Verfahren ist es, das Video auf dem Server zu dekodieren und es via Kabel (meist RF) an verschiedene Stationen zu senden. Der Vorteil ist, dass die Leistung sehr gut ist und der Nachteil, dass die Interaktivit�t f�r gew�hnlich beschr�nkt ist und jeder verbundene Betrachter dasselbe zur selben Zeit gucken muss.

Viele Firmen bieten Unterst�tzung von Streamingvideo (MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4 etc.) �ber lokale Netzwerke, aber nur von einigen Dateien oder Echtzeitkodierern, nicht von DVD-Video-Discs.

Das Internet ist eine andere Sache. Es dauert �ber eine Woche, mit einem 56K-Modem den Inhalt einer einschichtigen DVD herunterzuladen. Es dauert etwa 7 Stunden mit einer T1-Leitung. Kabelmodems k�nnen theoretisch eine Downloadzeit auf ein paar Stunden reduzieren, aber wenn andere Benutzer in benachbarten Haushalten auch Kabelmodems haben, kann die Bandbreite erheblich sinken. [Jims Vorhersage von 2001: der durchschnittliche DVD schauende Haushalt wird nicht vor 2007 ausreichend schnelle Internetverbindungen haben. Zu der Zeit wird es eine neue hochaufl�sende Version der DVD mit der doppelten Datenrate geben, was dann wieder die Kapazit�t einer typischen Internetverbindung �bersteigt.]

[4.8] Was ist DeCSS?

CSS (Content Scrambling System / Inhaltskryptographiessystem) ist eine Verschl�sselungs- und Authentifizierungsschema, gedacht f�r die Vermeidung digitalen Kopierens von DVD-Filmen. Siehe 1.11 f�r Details. DeCSS bezieht sich auf den generellen Prozess der Vereitelung von CSS sowie auf den DeCSS-Quellcode und -Progamme.

Computersoftware f�r die Entschl�sselung von CSS wurde Oktober 1999 im Internet ver�ffentlicht (siehe Dana Parkers Artikel bei www.emediapro.net/news99/news111.html), obwohl andere "Ripping"-Methoden schon vorher verf�gbar waren (siehe 6.4.2). Der Unterschied zwischen der Umgehung der CSS-Verschl�sselung zu DeCSS und dem Abfangen entschl�sseltem, dekomprimiertem Videos mit einem DVD-Ripper ist, dass DeCSS wegen der DMCA- und WIPO-Vertr�ge als illegal angesehen werden kann. Die DeCSS-Informationen k�nnen dazu genutzt werden, die Masterschl�ssel "zu erraten", sodass ein Standard-PC die gesamte Liste der 409 Schl�ssel generieren kann, wobei sich der Schl�sselgeheimhaltungsprozess als nutzlos herausstellt.

Auf jeden Fall gibt es keine Dringlichkeit, in der Lage sein zu m�ssen, einen Satz Filmdateien (oft ohne Men�s und andere speziellen DVD-Funktionen) zu kopieren, der mit einem 56K-Modem �ber eine Woche heruntergeladen werden m�sste und bis zu 6G Festplattenplatz oder ein Dutzend CD-Rs ben�tigen w�rde. Eine Alternative ist die Neukomprimierung des Videos in ein anderes Kodierformat wie DivX (siehe 2.10), sodass es weniger Platz ben�tigt, aber das Resultat ist oft eine signifikant reduzierte Bildqualit�t. Trotz der niedrigeren Datenraten bei DivX usw., sind Zeit und Aufwand, die es fordert, Dateien zu finden und herunterzuladen, f�r die meisten Filmbetrachter den Aufwand nicht wert. Die Realit�t ist, dass die meisten Leute, die DVDs rippen und herunterladen, das wegen der Herausforderung tun und nicht, um zu vermeiden, dass Discs gekauft werden.

Die Unterst�tzer von DeCSS betonen, dass es nur entwickelt worden ist, um das Abspielen von DVD-Filmen unter Linux zu erm�glichen, welches wegen seiner Open-Source-Natur von der CSS-Lizenzierung ausgeschlossen wurde. Das ist speziell von den DMCA- und WIPO-Gesetzen erlaubt. Wie dem auch sein, das DeCSS.exe-Programm, das ins Internet gepostet wurde, ist eine Windows-Applikation, die Filmdateien entschl�sselt. Der Mangel an der Differenzierung zwischen dem DeCSS-Prozess unter Linux und der DeCSS.exe-Windows-Applikation verursacht Schmerzen bei dem DeCSS-Unterst�tzern, weil die DeCSS.exe f�r die Kopierung und illegale Distribuierung von Filmen von DVD genutzt werden kann. Siehe Tom Vogts DeCSS central f�r mehr Infos zu DeCSS.

Erw�hnenswert ist, dass die Piraterie schon lange von DeCSS existierte. Echte DVD-Piraten k�nnen die Disc Bit f�r Bit kopieren, inklusive der normalerweise unlesbaren Einlaufspur (das kann mit einem speziell modifiziertem Laufwerk gemacht werden) oder sie kopieren vom Videoausgang eines Standard-DVD-Players oder holen sich das Video von einer anderen Quelle, wie Laserdisc, VHS oder einem in ein Kino eingeschmuggelten Camcorder. Es ist sicherlich wahr, dass DVD-Piraterie ein Problem ist, aber DeCSS hat wenig damit zu tun.

Kurz nach dem Auftauchen von DeCSS arrangierte die DVD CCA einen Prozess und ersuchte eine tempor�re gerichtliche Verf�gung, um die Websites am Posten (oder sogar am Verlinken) von DeCSS-Informationen zu hindern. Das Gesuch wurde am 29. Dezember 1999 vom Kalifornischen Gerichtshof abgewiesen. Am 14. Januar 2000 reichten die sieben Top-Filmstudios der USA (Disney, MGM, Paramount, Sony [Columbia/TriStar], Time Warner, Twentieth Century Fox und Universal), unterst�tzt von der MPAA, ein Klage in Connecticut und New York ein, um mit einem weiteren Versuch die Distribution von DeCSS auf Webseiten in diesen Staaten zu unterbinden. Am 21. Januar bewilligte das Gericht in New York einen vorbereitenden Unterlassungsbefehl und am 24. Januar �nderte das Gericht f�r die CCA-Anklage in Kalifornien seine fr�here Entscheidung und bewilligte einen zus�tzlichen vorbereitenden Unterlassungsbefehl. In beiden F�llen entschied das Gericht, dass die Unterlassungsverf�gung nur auf Seiten mit DeCSS-Informationen zutraf und nicht auf verlinkende Seiten. (Gute Sache, weil diese FAQ auf DeCSS-Seiten verlinkt!) Der CCA-Prozess basiert auf Verwendung von Gesch�ftsgeheimnissen (eine etwas wacklige Grundlage), wobei die MPAA-Anklagen auf Urheberrechtsumgehung basieren. Am 24. Januar wurde der 16 Jahre alte Jon Johansen, der norwegische Programmierer, der DeCSS zuerst verteilt hatte, von der �rtlichen Polizei, die eine Razzia in seinem Haus durchgef�hrt und seine Computerausr�stung und sein Mobiltelefon konfisziert hatte, befragt. Johansen sagt, die wirkliche Crack-Arbeit wurde von zwei anonymen Programmierern durchgef�hrt, einem Deutschen und einem Niederl�nder, die sich "Masters of Reverse Engineering / Meister des Disassemblierens (MoRE)" nennen.

Das scheint alles ein verlorener Kampf zu sein, weil der DeCSS-Quellcode auf T-Shirts gedruckt wird und von der DVD-CCA in den Gerichtsaufzeichnungen selbst ver�ffentlicht wurde -- huuuch! Siehe Fire, Work With Me f�r einen witzigen Blick auf das weite Thema.

[4.9] Wie spiele ich DVD-Video in HTML, PowerPoint, Director, VB etc. ab?

Eine Vielzahl von Multimediaentwicklungs/erstellungsprogrammen k�nnen auf die Videowiedergabe von DVD erweitert werden, entweder als Titel und Kapitel oder als MPEG-2-Dateien. In Windows wird das meist mit ActiveX-Controls erreicht. Auf dem Mac, bis DVD-Video-Unterst�tzung zu QuickTime hinzugef�gt ist, sind die M�glichkeiten begrenzt.�Neuere Versionen des Apple-DVD-Player k�nnen mit dem AppleScript kontrolliert werden.

DVD-Video und MPEG-2-Video k�nnen in einer HTML-Seite im Internet Explorer wiedergegeben werden, wobei man viele verschiedene ActiveX-Controls benutzen kann (siehe Tabelle). Einige ActiveX-Controls funktionieren auch mit PowerPoint, Visual Basic und anderen ActiveX-Wirten. Netscape (Navigator) ist aus dem Spiel, solange er keine ActiveX-Objekte unterst�tzt. Einfache MPEG-2-Wiedergabe kann in PowerPoint mit der "Film einf�gen"-Funktion erreicht werden (ben�tigt einen installierten DirectShow-kompatibelen MPEG-2-Dekoder). DVD- und MPEG-2-Wiedergabe k�nnen im Macromedia Director mit den "spezialisierten Xtras" eingebaut werden.�

PreisHTML (nur IE)PowerPointActiveX host (VB etc.)Director
Microsoft MSWebDVD oder MSVidWebDVD (siehe MSDN overview)freijajajanein
Microsoft Windows Media Player 6.1 (mit Windows Media SDK)freijaneinneinnein
InterActual PC Friendlynicht verf�gbareinige Versionenneinneinnein
InterActual Player 2.02000$ und mehrjajajaja?
SpinWare iControlPE: 120$, Web: 1200$ und mehrWeb-VersionPE-Versionneinnein
Visible Light Onstage DVD500$ und mehrActiveX-VersionActiveX-VersionActiveX-VersionDirector-Version
Sonic eDVD (InterActual-Programmteil, Funktion von Sonic-Produkten)$4000janeinneinnein
Sonic DVD Presenter (InterActual-Programmteil, nicht l�nger erh�ltlich)40$neinjaneinnein
Tabuleiro DirectMediaXtra200$neinneinneinMPEG-2/VOB-Dateien, keine DVD-Video-Inhalte
LBO Xtra DVD 500$?neinneinneinja
Matinée Presenter?Gesonderte Pr�sentationsanwendung. Spielt MPEG-2-Dateien (kein DVD-Video).

Nat�rlich k�nnen Sie DVD-ROM einfach als eine gr��ere, schnellere CD-ROM ansehen, Sie k�nnen Projekte mit den herk�mmlichen Programmen (Director, Flash, Toolbook, HyperCard, VB, HTML etc.) und herk�mmlichen Medientypen (CinePak, Sorenson, Indeo, Windows Media etc. im QuickTime- oder AVI-Format) erstellen und Sie werden wunderbar von der DVD aus funktionieren. Sie k�nnen sogar die Datenrate f�r gr��ere oder h�herqualitative Videos erh�hen. Aber es sieht f�r gew�hnlich nicht so gut aus wie MPEG-2.

[4.10] Was sind .IFO-, .VOB-, und .AOB-Dateien? Wie kann ich sie abspielen?

Die DVD-Video- und DVD-Audiospezifikationen (siehe 6.1) definieren, wie Bild- und Tondaten in speziellen Dateien gespeichert werden. Die .IFO-Dateien enthalten Men�s und andere Informationen �ber Video und Audio. Die .BUP-Dateien sind Sicherungskopien der .IFO-Dateien. Die .VOB-Dateien (f�r DVD-Video) und .AOB-Dateien (f�r DVD-Audio) sind MPEG-2-Programmstr�me mit zus�tzlichen Paketen, die Navigations- und Suchinformationen enthalten.

Weil eine .VOB-Datei nur eine spezielle MPEG-2-Datein ist, k�nnen die meisten MPEG-2-Dekoder und Player sie abspielen. Sie m�ssen vielleicht die Dateiendung von ".VOB" auf ".MPG" setzen. Wie dem auch sei, jede spezielle Funktion wie Kamerawinkel und Verzweigung wird merkw�rdige Effekte erzeugen. Die beste M�glichkeit, .VOB-Dateien abzuspielen, ist, eine DVD-Playeranwendung das ganze Ding abspielen zu lassen (oder die VIDEO_TS.IFO-Datei zu �ffnen), weil das sicherstellt, dass alle DVD-Video-Funktionen richtig verwendet werden.

Viele DVDs sind verschl�sselt, d.h., die .VOB-Dateien lassen sich nicht abspielen, wenn sie auf die Festplatte kopiert wurden. Siehe 4.5.

Wenn Sie versuchen, die .IFO- und .VOB-Dateien auf eine beschreibbare DVD zu kopieren, muss das nicht funktionieren. Siehe 5.9.

Vielleicht sto�en Sie auf .VRO-Dateien, die von DVD-Videorekordern erstellt wurden und das -VR-Format nutzen. Manchmal kann man sie wie .VOB-Dateien behandeln, anderenfalls sind sie fragmentiert und unabspielbar. Sie brachen ein Programm wie Heuris Extractor, um sie im �blichen Format auf eine Festplatte zu kopieren.

[4.11] Wie bekomme ich Microsofts Windows-DVD-Player-Anwendung zum Laufen?

Windows 98 und Windows 2000 enthalten eine einfache Abspielapplikation. Es wird ein installierter DirectShow-kompatibler DVD-Dekoder ben�tigt (siehe 4.1). W�hrend des Setups installiert Windows die Playeranwendung, wenn es einen kompatiblen Hardwaredekoder findet. Sie m�ssen den Player von Hand installieren, wenn Sie ihn mit einem Softwaredekoder oder einem nicht erkannten Hardwaredekoder benutzen wollen. Mit WinZip oder anderen Programmen, die aus CAB-Dateien entpacken k�nnen, entpacken Sie die dvdplay.exe aus der driver17.cab (auf der originalen Windows-Disc). Das ist die einzige ben�tigte Datei, aber Sie k�nnen auch noch die Hilfedatei aus der driver11.cab und die dvdrgn.exe aus der driver17.cab entpacken, wenn Sie die Laufwerksregion �ndern wollen.)

Windows Me enth�lt einen deutlich verbesserten Player, obwohl er immer noch einen Drittpartei-DirectShow-kompatibelen Dekoder ben�tigt. Windws ME DVD-Player ist immer installiert, erscheint aber �blicherweise nicht im Startmen�. Um den Player zu nutzen, w�hlen Sie "Ausf�hren" aus dem Startmen� aus (oder dr�cken Sie die Windows-Taste+R; Anm. d. �bersetzers) und geben dann "dvdplay" ein.

Windows XP hat die DVD-Wiedergabe in den Windows Media Player verschoben. Er ben�tigt ein DVD-Dekoder-Paket (das einen DirectShow-kompatiblen DVD-Dekoder enth�lt). Siehe Microsofts DVD Support in Windows XP-Seite f�r mehr Infos und Links zu den Decoder-Packs. Microsoft hat au�erdem eine Liste unterst�tzter Softwaredekoder f�r Windows XP.

[4.12] Ich habe zu Windows XP upgegradet, warum funktioniert meine DVD-Software nicht mehr?

DVD-Playersoftware, die f�r Windows 98 und ME geschrieben wurde, arbeitet nicht mit Windows XP. Die meiste Windows-2000-Software ben�tigt auch ein Upgrade. Schauen Sie bei Ihrem DVD-Software-Hersteller oder Ihrem PC-Hersteller nach einem Upgrade, welches meist kostenlos ist. Oder Sie wollen sich vielleicht einen niedrigpreisiges Windows-XP-DVD-Dekodierpaket kaufen (siehe 4.11).

[4.13] Wie kann ich den Ton von einer DVD rippen, um ihn als MP3 abzuspielen oder auf CD zu brennen?

Beachten Sie, dass, wenn Sie nicht f�r Ihren pers�nlichen Gebrauch von einer DVD, die Ihren geh�rt, kopieren, ist das Kopieren meistens ein Urheberrechtsversto�, was illegal und unaufrichtig ist.

Benutzen Sie ein DVD-Rip-Tool (siehe 4.8 und 6.4.2), um die Dolby-Digital- oder PCM- (WAV) Dateien von der DVD zu extrahieren. Dan benutzen Sie ein Programm, das in MP3, WMA oder andere Formate konvertiert oder eine Audio-CD brennt.

Alternativ k�nnen Sie den Audioausgang eines DVD-Players (siehe 3.1) mit einem Audiorekorder oder einem Audioeingang eines Computers verbinden.


[5] DVD-Produktion

Die DVD-Produktion hat zwei grundlegende Phasen: Ausarbeitung und Ver�ffentlichung. Die Ausarbeitung ist f�r DVD-ROM und DVD-Video unterschiedlich, Ver�ffentlichen ist eigentlich f�r beide dasselbe. Billige Produktionen mit geringer Kapazit�t k�nnen auf beschreibbare Discs dupliziert werden, wohingegen Produktionen mit hoher Kapazit�t f�r den Massenmarkt wie Filme in speziellen Fabriken repliziert werden m�ssen.

DVD-ROM-Inhalt kann mit herk�mmlichen Softwareentwicklungstools wie Macromedia Director, Visual BASIC, Quark mTropolis und C++ entwickelt werden. Discs, inklusive DVD-R-Pr�fdiscs, k�nnen mit einer UDF-Formatiersoftware erstellt werden (siehe 5.3). DVD-ROMs, die die Vorz�ge von DVD-Videos MPEG-2-Video und Mehrkanal-Dolby-Digital oder MPEG-2-Ton nutzen, m�ssen video- und audiokodiert werden (siehe 5.3).

DVD-Video-Inhaltsausarbeitung hat drei grundlegende Teile: Kodieren, Erstellung (Design, Layout und Testen) und Premastering (ein Discabbild aufzeichnen). Der ganze Schaffungsprozess wird manchmal als "Erstellung" bezeichnet. Erstellungsanlagen werden von vielen Dienstb�ros versorgt (siehe 5.5). Wenn Sie die Absicht haben, zahlreiche DVD-Video-Titel zu produzieren (oder ein Dienstb�ro gr�nden wollen), m�chten Sie vielleicht in Kodier- und Erstellungssysteme investieren (siehe 5.3 und 5.4).

Replizierung (incl. Mastering) ist der Prozess des Pressens der Discs am Flie�band, wobei jede paar Sekunden eine Disc ausgespuckt wird. Die Replikation wird von gro�en Fabriken (siehe 5.5 f�r eine Liste) gemacht, die auch CDs replizieren. DVD-Replikationsausr�stung kostet f�r gew�hnlich Millionen. Eine Vielzahl an Maschinen wird f�r bei der Erstellung eines Masters aus Glas, f�r die Erstellung von Presslingsmastern, die Pressung der Substrate in hydraulischen Anlagen, die Applizierung der Reflexionsschicht, die Verbindung der Substrate, das Drucken der Labels und das Einstecken in die Verpackung ben�tigt. Die meisten Replizieranlagen werden bieten Einzelanfertigungs- oder Kontrolldisc-Dienste an, bei denen ein bis hundert Discs vor der Massenvervielf�ltigung hergestellt werden. Anders als beim DVD-ROM-Mastering kann das DVD-Video-Mastern einen zus�tzlichen Schritt f�r die CSS-Verschl�sselung, Macrovision und Regionensetzung beinhalten. Mehr Informationen zum Mastering und zur Replizierung gibt es bei Technicolor und Disctronics.

F�r Projekte mit weniger als 50 Kopien kann die Benutzung von beschreibbaren Discs billiger sein (siehe 4.3). Automatisierte Maschinen k�nnen den Rekorder mit leeren Discs f�ttern und sogar jede Disc bedrucken. Das nennt man Duplikation, im Unterschied zur Replikation.

[5.1] Wie viel kostet es, eine DVD zu produzieren? Ist es nicht viel teurer als Videokassette, Laserdisc und CD-ROM?

Videotape, Laserdisc und CD-ROM k�nnen mit der DVD nicht auf eine einfache Weise verglichen werden. Es gibt im Grunde drei grundlegende Kostenstufen: Produktion, Pre-mastering (Erstellung, Kodierung, Aufzeichnung) und Mastering/Replikation.

DVD-Video-Produktionen kosten nicht viel mehr als jene mit VHS und �hnlichen Videoformaten, ausgenommen, wenn Zusatzfunktionen der DVD wie mehrere Tonspuren, Kamerawinkel, nahtlose Verzweigung etc. verwandt werden.

Erstellungs- und Pre-mastering-Kosten sind anteilig die gr��ten bei der DVD. Bild und Ton m�ssen kodiert, Men�s und Kontrollinformationen Erstellung und kodiert, alles in einen Multiplex-Einzeldatenstrom verpackt und zum Schluss ins Grundformat kodiert werden. Typische Unkosten f�r die Kompression sind 50$/min f�r Video, 20$/min f�r Audio, 6$/min f�r Untertitel plus Aufzeichnung und Testen f�r etwa 30$/min. Die approximativen Kosten f�r die Produktion eines 2-Stunden-DVD-Films in Hollywood-Qualit�t mit bewegten Men�s, mehreren Tonspuren, Untertiteln, Trailern und ein paar Infos belaufen sich auf 20.000$. Viele Einrichtungen rechnen nach Zeit ab, bei Preisen von etwa 300$/h. Ein einfacher 2-h-DVD-Video-Titel mit Men�s und verschiedenen Videoclips kann nur 2.000$ kosten. Wenn Sie das selbst machen wollen, Erstellungs- und Kodiersysteme k�nnen f�r Preise von 50$ bis �ber 2 Mio. $ erworben werden. Siehe 5.8 f�r mehr �ber preiswerte DVD-Erstellung.

Videotapes haben keine echten Masteringkosten und sie werden f�r etwa 2,40$ repliziert. CDs kosten etwa 1.000$ f�rs Mastern und 0,50$ f�r die Replikation. Laserdiscs kosten etwa 3.000$ f�rs Mastern und etwa 8$ zum Replizieren. 2003 kosteten DVDs etwa 1000 $ f�rs Mastern und etwa 0,70$ f�r die Replikation. Doppelseitige oder doppelschichtige Discs kosten etwa 0,30$ mehr bei der Replikation, weil das Pressen auf das zweite Substrat erfordert (und die Benutzung durchsichtigen Klebstoffs f�r zwei Schichten). Doppelseitige Doppelschicht-Discs (DVD-18s) sind komplizierter und teurer (siehe 3.3.1).

[5.2] Welche DVD-Schreibtools gibt es?

Funktionen, nach denen man in DVD-Schreibprogrammen schauen sollte:

[5.3] Welche DVD-Produktionstools gibt es ?

[5.3.1] Video kodierende Tools

[5.3.2] Audio kodierende Tools

[5.3.3] Andere Produktionstools

Auch siehe 5.6 f�r DVD-Emulation, Verifikation und Analysetools.

[5.3.4] Andere Produktionsdienste

[5.4] Welche DVD-Erstellungssysteme gibt es?

F�r weitere Details �ber die unten aufgelisteten Systeme, folgen Sie den Links oder sehen Sie sich die Vergleichstabelle von ausgew�hlten Erstellungssystemen bei DVDirect an.

[5.5] Wer kann f�r mich eine DVD produzieren?

Es gibt mehrere Schritte beim Produzieren einer DVD, aber sie k�nnen in zwei Hauptteile unterteilt werden: 1.) Erstellung (Kreation des Inhalts und Formatieren des Discimages) und 2.) Replikation (eine Masterdisc schneiden und hunderte Millionen Kopien pressen). Siehe 5 f�r mehr Details.

[A] = Erstellung (enth�lt die Kodierung, DVD-R-Duplikation und Premastering).
[R] = Replikation (Mastering, Disc�berpr�fung und Massenproduktion). Beachten Sie, dass fast alle Replikatoren interne Erstellanlagen oder Partnerschaften mit Erstellfirmen haben.
[D] = Duplikation (Aufnahme auf Disc in kleinen St�ckzahlen)

Andere Listen gibt's bei DVDInsider, DVDMadeEasy und Post Magazine. Au�erdem siehe 5.8 f�r spezialisierte Firmen f�r Video-/Dia-auf-DVD-Transfers.

[5.6] Welche Test-/Verifizierungsdienste und -tools gibt es?

Auch siehe 5.3.3 f�r Analyse- und Verifikationstools f�r kodierte Bitstr�me, Discimages und DLTs.

[5.7] Kann ich DVD-Video-Inhalt auf CD-R oder CD-RW bringen?

[Hinweis: Diese Sektion bezieht sich auf die Erstellung von originalem DVD-Video-Inhalt, nicht das Kopieren von DVD auf CD. Letzteres ist sinnlos, weil es 7 oder 14 CDs f�r eine Seite einer DVD ben�tigt. Au�erdem sind die meisten DVD-Filme verschl�sselt und k�nnen nicht ohne Spezialsoftware kopiert werden.]

Es gibt viele Vorteile der Erstellung einer DVD-Video auf billige beschreibbare CDs. Die resultierende "cDVD" (auch "miniDVD" genannt) ist perfekt f�r das Testen und Kurzvideos geeignet. Leider kann man DVD-Video-Dateien auf CD-R- oder CD-RW-Medien bringen oder sogar auf gepresste CD-ROM-Medien, aber fast kein Set-top-Player k�nnen die Disc abspielen. Es gibt eine Vielzahl Gr�nde, warum DVD-Video-Player kein DVD-Video-Inhalt von CD-Medien lesen k�nnen:
1) �berpr�fung von CD-Medien ist ein Fallback-Fall, bei dem der DVD-Fokus versagt, bei diesem Punkt schaut der Player nicht auf DVD-Video-Inhalt
2) es ist einfacher und billiger f�r Player, CDs mit 1x Geschwindigkeit als mit 9x zu drehen, wobei letztere f�r DVD-Video-Inhalt ben�tigt wird
3) viele Player k�nnen keine CD-Rs lesen (siehe 2.4.3).

Die einzigen bekannten Player, die cDVDs abspielen k�nnen, sind Afreey/Sampo LD2060- und ADV2360-Modelle und der Aiwa XD-DW5 und XD-DW1. Einige dieser Player benutzen 1x- oder 2x-Leser, die keine Datenraten von �ber 4 Mbps erlauben. Es ist m�glich, den IDE-Laufwerksmechanismus im Player mit einem schnelleren Laufwerk zu ersetzen, das die h�heren Datenraten beherrscht. Siehe robshot.com f�r Details �ber cDVD-f�higen Playern. (Hinweis: dort gab es viele Berichte �ber Player, die f�hig sind, DVD-Inhalt von CD-R lesen kann. Bei Nachforschungen stellt sich heraus, dass sie Video-CDs aber keine cDVDs abspielen. Die oben erw�hnten Player wurden �berpr�ft und k�nnen DVD-Video-Dateien von CD-Medien abspielen (.VOB und .IFO).)

Rechner sind nachsichtiger. DVD-Video-Dateien von jeder Quelle mit gen�gend hohen Datenraten incl. CD-R oder CD-RW, mit oder ohne UDF-Formatierung, werden auf den meisten DVD-ROM-PCs abspielbar sein, solange die Laufwerke die Medien lesen k�nnen (alle au�er fr�he DVD-ROM-Laufwerke k�nnen CD-Rs lesen). Auf einem Mac brauchen Sie Version 2.3 oder neuer des Apple DVD-Player.

Um eine cDVD zu kreieren, erstellen Sie den DVD-Video-Inhalt wie gewohnt (siehe 5.4), brennen ihn dann auf eine CD-R oder CD-RW. Wenn Ihre Erstellsoftware nicht direkt auf CD-Rs/RWs schreibt, benutzen Sie ein separates Tool zum Kopieren des VIDEO_TS-Verzeichnises auf das Root-Verzeichnis der Disc. Um mit den wenigen Settopplayern kompatibel zu sein, die cDVDs lesen, stellen Sie die UDF-Dateisystemoption Ihrer CD-Brennsoftware an. Um l�ngere Spielzeiten zu erreichen, kodieren Sie das Video das Video ins MPEG-2-half-D1-Format (352x480 oder 352x576) oder ins MPEG-1-Format.

Eine Alternative ist es, Video- oder Super-Video-Inhalt auf eine CD-R oder CD-RW f�r die Wiedergabe auf einem DVD-Player zu bannen. Set-top-DVD-Player, die VCD- oder SVCD-f�hig sind und beschreibbare Medien lesen k�nnen, werden in der Lage sein, diese Discs abzuspielen (siehe 2.4.5). Die Beschr�nkungen der VCD treffen zu (MPEG-1-Video und -Audio, 1,152 Mbps, 74 Minuten Spielzeit). Alle DVD-ROM-PCs, die beschreibbare CD-Medien lesen k�nnen, k�nnen aufgenommene VCDs lesen. Ein MPEG-2-Dekoder (siehe 4.1) wird f�r das Abspielen von SVCDs ben�tigt. Siehe 5.8 f�r mehr �ber die Erstellung von Video-CDs.

[5.8] Wie kann ich meine Heimvideos/-filme/-photos auf DVD bringen?

Dies war fr�her fast unm�glich, aber gl�cklicherweise wird es mit der Zeit immer billiger und einfacher.

F�r einen simplen Video-zu-DVD-Transfer k�nnen Sie einen DVD-Videorekorder ($500 bis $3.000) mit Ihrem VCR oder Ihrem Camcorder verbinden. Das funktioniert wie ein Videorekorder, nimmt aber auf Disc anstatt Band auf.

F�r die Transferierung von Photos oder Musik oder f�r eine benutzerdefinierte DVD mit Men�s und Kapiteln und anderen ulkigen Sachen brauchen Sie folgendes:

Dann folgen Sie den unten stehenden Schritten

John Beale hat eine Seite �ber seine Erfahrung mit der DVD-Erstellung geschrieben.

Eine andere Option ist es, einen Dienst zu benutzen, der all die Arbeit f�r Sie und eine gewisse Geb�hr erledigt. Hier ist eine kleine Auswahl:

Oder, wenn Ihnen VHS-�hnliche Qualit�t ausreicht, machen Sie eine Video-CD. Besorgen Sie sich eine MPEG-1-Videokodierungssoftware und eine CD-R/RW-Formatierapplikation, die VCD unterst�tzt, wie z.B. Easy CD Creator oder Toast von Roxio (fr�her Adaptec), InstantCD von Pinnacle (fr�her von VOB), InternetDiscWriter von Query, MPEG Maker-2 von VITEC, MyDVD oder RecordNow Max von Sonic, Nero Burning ROM von Ahead, NTI CD-Maker von NTI oder WinOnCD von Cequadrat. Die Qualit�t ist nicht so gut wie bei der DVD und die Spielzeit ist nicht so lang, aber Hardware und Leer-CDs sind billiger. Vergewissern Sie sich, dass jeder Player, auf dem die Disc abgespielt werden k�nnen soll, CD-Rs lesen kann (siehe 2.4.3) und Video CDs abspielt (siehe 2.4.5). Siehe VCDhelp.com f�r mehr �ber die Erstellung von Video-CDs. Eine Variation dieser Strategie ist es, eine Super-Video-CD zu machen (siehe 2.4.6), welche eine bessere Qualit�t aber eine k�rzere Spielzeit hat. Einige der oben aufgef�hrten Erstell-/Formatiertools k�nnen SVCDs erstellen aber nur wenige Player k�nnen sie abspielen.

Eine andere Option ist ein Heim-Video-CD-Rekorder wie der Terapin CD Audio/Video Recorder oder der TV One MPEG-2@disk, der Video von Analogeing�ngen auf CD-R oder CD-RW aufnimmt.

[5.9] Wie kann ich eine DVD kopieren?

Diese Sektion befasst sich mit dem Kopieren von Disc-auf-Disc. Siehe 2.11 f�r Kopieren auf Band.

Erstens: verstehen Sie bitte, dass das Kopieren einer kommerziellen DVD illegal sein k�nnte, je nachdem, was Sie mit der Kopie tun. Kopieren f�r den Eigengebrauch kann legal sein, aber das Kopieren von Discs f�r Freunde ist es nicht.

Zweites: seien Sie sich dessen bewusst, dass fast alle DVD-Filme gegen gelegentliches Kopieren gesch�tzt sind. Siehe 1.11 f�r Details. Wie dem auch sei, jede Kopierschutzma�nahme wird f�r gew�hnlich geknackt, siehe 4.8.

Drittens: beachten Sie, dass viele Filme auf Dual-Layer-Discs (DVD-9s) kommen, die nicht direkt auf beschreibbare DVD kopiert werden kann, weil beschreibbare Dual-Layer-Discs noch nicht drau�en sind. Trotzdem m�gen Sie vielleicht in der Lage sein, den Inhalt einer DVD-9 auf zwei beschreibbare Discs aufzuteilen. Einige Kopiersoftware kann das Video rekomprimieren, sodass es auf eine einschichtige beschreibbare Disc passt, aber darunter wird die Bildqualit�t leiden.

Viertens: verstehen Sie, dass einfaches Kopieren der Computerdateien von der DVD auf beschreibbare DVD oft eine Disc erstellt, die in Set-Top-DVD-Playern nicht lesbar ist, weil die Dateien in einer speziellen Reihenfolge und an spezielle Regionen auf der Disc geschrieben werden m�ssen. Einige DVD-Schreibsoftware erkennt die Dateien und placiert sie korrekt, aber andere Software tut das eben nicht. In anderen Worten: Sie k�nnen nicht einfach die .IFO- und .VOB-Dateien kopieren (siehe 4.10).

Wenn Sie einen gerechtfertigten Bedarf haben, eine DVD zu kopieren, also wenn Sie z.B. eine Disc kopieren wollen, die Sie selbst erstellt haben, gibt es eine Vielzahl an M�glichkeiten. Sie k�nnen einen DVD-Player an einen Set-top-DVD-Videorekoder anschlie�en. Einige DVD-Erstellsoftware (siehe 5.4) kann Video von ungesch�tzten Discs importieren. Es gibt Computersoftware, die Sie dazu benutzen k�nnen, Video und Audio von einer Disc zu extrahieren, welche Sie dann f�r die Erstellung einer neuen Disc verwenden k�nnen. Es gibt au�erdem Software f�r das Kopieren ganzer Discs, siehe Liste unten und auch siehe 6.4.2 und 5.3.3. Siehe 5.8 f�r die Erstellung eigener DVDs.

H�ten Sie sich vor E-Mails und Werbung, die DVD-Kopiersoftware zum Verkauf anpreist. Siehe 5.9.1 unten.

DVD-Kopiersoftware:

* kann CSS-gesch�tzte Filme kopieren (was wegen der DMCA illegal ist, siehe 1.11)

[5.9.1] Was ist mit diesen "Copy any DVD"-E-Mails?

Es ist wahr, dass Sie jeden DVD-Film kopieren k�nnen. Wie dem auch sein, die Verk�ufer von DVD-Kopiersoftware erw�hnen die vielen kostenlosen Alternativen nicht und verschweigen, das ihre Anwendungen meist nur auf CD-R/RW im Video-CD-Format kopieren, was hei�t, dass die Videoqualit�t schlechter ist und die Kopien in der H�lfte der DVD-Player nicht abspielbar sind (siehe 2.4.3 and 2.4.5). Sie vernachl�ssigen au�erdem, zu sagen, dass das Kopieren von Filmen von Verleihgesch�ften oder Freunden illegal ist.

[5.10] Wie bekomme ich eine Arbeit, bei der ich DVDs herstelle?

Lesen Sie sich diese FAQ ein paar Mal durch. F�r Extrapunkte lesen Sie mein Buch, DVD Demystified, und besuchen Sie einige der DVD-Informationsquellen, die in der Sektion 6.4 gelistet werden. Dann wohnen Sie einer Beratung (siehe 5.10) bei, um mehr zu lernen und Kontakte mit der DVD-Industrie zu kn�pfen. Besuchen Sie einige Trainingskurse (siehe 5.10). Erw�gen Sie einen Betritt zur DVDA. Wenn Sie k�nnen, melden Sie sich freiwillig f�r eine Stelle als Lehrling in einer DVD-Produktionsanlage (siehe 5.5).

Wenn Sie einmal etwas Erfahrung gesammelt haben, werden Sie gefragt sein!

[5.11] Wo kann ich ein DVD-Training bekommen?

Eine Vielzahl an Workshops und Seminaren zu verschiedenen DVD-Themen werden auf Konferenzen wie DVD Pro, DVD Summit (Europa) oder DVD Production pr�sentiert.

Trainingsfirmen bieten DVD-Kurse und "Trainingslager" an:

Es gibt einige Schulen mit vollwertigen Kursen:

Die gro�en Firmen der DVD-Erstellsoftware bieten Trainingsklassen auf der ganzen Welt an, manchmal kostenfrei:

[5.12] Wie kann ich DVDs verkaufen, die ich hergestellt habe?

Wenn Sie nach jemandem suchen, der Ihre Titel an Einzelh�ndler liefert, siehe 6.2.2 f�r Distribuenten.

[5.13] Wie bekomme ich eine PowerPoint-Pr�sentation auf DVD?

Es gibt noch keine Funktion in PowerPoint f�r den direkten Export als Video auf DVD, aber Sie k�nnen eine PowerPoint-Pr�sentation in Standbilder oder als Video in eine DVD-Erstellsoftware exportieren (siehe 5.8). Aktuelle Versionen von PowerPoint erlauben es Ihnen, Ihre Slides als Graphikbilder zu exportieren (JPEG oder PNG), die in ein DVD-Erstellprogramm importiert werden k�nnen, das Diashows unterst�tzt. Der Vorteil der Benutzung der Diashowfunktion ist, dass Sie den DVD-Player auf eine unbestimmte Zeit pausieren lassen k�nnen, bis Sie die Enter- oder Playtaste auf Ihrer Fernbedienung dr�cken. (Hinweis: vergewissern Sie sich, dass die Erstellsoftware echte Diashows mit "unendlichen Pausen" unterst�tzt, weil viele Programme die Dias einfach als Video rendern.) Der Nachteil von Pausen ist, dass Sie keine Animationen oder andere pr�chtigen PowerPoint-Effekte bekommen. Sie k�nnen auch Ihre PowerPoint-Pr�sentation als eine Videodatei aufnehmen (benutzen Sie ein PowerPoint-Add-in oder ein Motion-screen-capture-Programm) und importiren Sie die Videodatei in die DVD-Software. Das erh�lt die vollen visuellen Effekte, aber nagelt Sie auf das Timing fest, das Sie bei der Aufnahme der Pr�sentation benutzten. Eine andere Alternative ist 321 Studio's DVD X Point, welches PowerPoint- Pr�sentationen direkt (nur Version 2002) in DVD-Slideshows konvertiert .


[6] Verschiedenes

[6.1] Wer erfand die DVD und wer besitzt sie? Wen wegen der Spezifikationen und Lizenzierung kontaktieren?

DVD ist das Werk vieler Firmen und Menschen. DVD entwickelte sich aus der CD und anderen verwandten Technologien. Einige der fr�hen Vorschl�ge f�r "high-density CD" wurden 1993 gemacht und diese Bem�hungen vereinigten sich stufenweise in zwei konkurrierende Formate. Das MMCD-Format wurde von Sony, Philips und anderen unterst�tzt. Das SD-Format wurde von Toshiba, Matsushita, Time Warner und anderen unterst�tzt. Eine Gruppe von von Computerfirmen, angef�hrt von IBM, bestanden darauf, dass sich die Faktionen auf einen einzigen Standard einigen. Das kombinierte DVD-Format wurde September 1995 angek�ndigt, um eine verwirrende und kostspielige Wiederholung der K�mpfe wie bei VHS- versus Betamax-Videokassetten oder quadrophonischem Ton der 1970er zu vermeiden.

Keine einzelne Firma "besitzt" DVD. Die offizielle Spezifikation wurde von einem Konsortium aus zehn Firmen entwickelt: Hitachi, JVC, Matsushita, Mitsubishi, Philips, Pioneer, Sony, Thomson, Time Warner und Toshiba. Repr�sentanten von vielen anderen Firmen steuerten ihren Beitrag in verschiedenen Arbeitsgruppen zu. Im Mai 1997 wurde das DVD Consortium durch das DVD Forum ersetzt, was f�r alle Firmen offen ist und bis zum Februar 2000 hatte es �ber 220 Mitglieder. Time Warner hatte sich urspr�nglich die Schutzmarke f�r das DVD-Logo registriert und hat damals der DVD Format//Logo Licensing Corporation (DVD FLLC) zugeteilt. Der geschriebene Terminus "DVD" ist zu gew�hnlich f�r eine Schutzmarke oder den Besitz. Siehe Sektion 6.2 und besuchen Sie Roberts DVD Infoseite f�r Links auf Websites von Firmen, die mit DVD arbeiten.

Die offiziellen DVD-Spezifikationsb�cher sind verf�gbar, nachdem man eine Stillschweigezustimmung unterschrieben und eine Geb�hr von $5.000 bezahlt hat. Ein Buch ist in der in der Anfangsgeb�hr enthalten; zus�tzliche B�cher kosten je $500. Die Herstellung von DVDs und die Nutzung des DVD-Logos macht weitere Format- und Logolizenzen n�tig, bei einer einmaligen Geb�hr von $10.000 pro Format, minus $5.000, wenn Sie schon f�r die Spezifikation bezahlt haben. (Z.B. ein DVD-Video-Player-Hersteller muss DVD-ROM und DVD-Video f�r $20.000 lizenzieren oder $15.000, wenn er die Spezifikationen hat.) Es wird Produktionsh�usern und Contentprovidern gestattet, das Logo in Verbindung mit einem lizenziertem Replikator zu nutzen und Nicht-Lizenznehmern die Nutzung des DVD-Logos in Publikationen und Pr�sentationen (mit der M�glichkeit, Logographiken anzufragen). F�r weitere Spezifikations- und Logoinformation kontaktieren Sie die DVD Format/Logo Licensing Corporation (DVD FLLC), Shiba Shimizu Building 5F, Shiba-daimon 2-3-11, Minato-ku, Tokyo 105-0012, Tel: +81-3-5777-2881, Fax: +81-3-5777-2882. Vor dem 14. April 2000 wurde die Logo-/Formatlizenzierung von Toshiba verwaltet.

ECMA hat internationale Standards  f�r DVD-ROM entwickelt (Teil 1, der kleinste Teil der DVD-Spezifikation), zum freien Download erh�ltlich als ECMA-267 und ECMA-268 von www.ecma-international.org. ECMA hat au�erdem die DVD-R in ECMA-279 standardisiert, DVD-RAM in ECMA-272 und ECMA-273 und DVD+RW als ECMA-274 (siehe 4.3). Leider hat die ECMA die nervige Angewohnheit, "Disc" nicht richtig zu schreiben. Auch verwirrend, wenn man nicht aus Europa kommt, ist die Benutzung der ECMA eines Kommas anstelle eines Punktes als Dezimaltrennzeichen.

Die Spezifikation f�r das UDF-Dateisystem, das f�r DVD genutzt wird, ist erh�ltlich unter www.osta.org.

Viele technische Details �ber das DVD-Video-Format gibt es auf der DVD-Video-Informationsseite.

Jede DVD-Produkte herstellende Firma muss die n�tige Technologiepatente von dem "3C'-Pool (LG, Philips, Pioneer, Sony: 3,5% pro Player/Laufwerk, Minimum $3,50; zus�tzlich $0,75 f�r Video-CD-Kompatibilit�t; 3,75 US-Cent pro Disc), dem "6C"-Pool (Hitachi, IBM, Matsushita, Mitsubishi, Time Warner, Toshiba, Victor: 4% pro Player/Laufwerk, Minimum $4; 4% pro "DVD-Video-Dekoder", Minimum $1; 5 US-Cent pro Disc) und von Thomson (~$1 pro Player/Laufwerk) lizenzieren. Patentgeb�hren von 20 US-Cent pro Disc werden von der Discovision Associates verlangt, die etwa �ber 1300 Patente zur optischen Disc besitzt. Pro-Disc-Kosten werden vom Replikator bezahlt.

Der Lizenzgeber f�r die CSS-Verschl�sselungstechnologie ist DVD CCA (Copy Control Association / Kopierkontrollorganisation), eine gemeinn�tzige Handelsvereinigung mit B�ros bei 225 B Cochrane Circle, Morgan Hill, Kalifornien. Es gibt eine j�hrliche Lizenzgeb�hr von $15.000, aber keine Lizenzkosten pro Disc. Senden Sie Lizenzanfragen an css-license@lmicp.com, Anfragen zu technischen Informationen an css-info@lmicp.com. Vor dem 15. Dezember  1999 wurde die CSS-Lizenzierung von einer vorl�ufigen Basis von Matsushita verwaltet.

Macrovision lizenziert seine analoge Anti-Aufnahmetechnologie an Hardwarehersteller. Es gibt eine anf�ngliche Geb�hr von $30.000, mit einer j�hrlichen Erneuerungsgeb�hr von $15.000. Diese Kosten unterst�tzen die Zertifikation der Player, um gr��tm�gliche Kompatibilit�t mit Fernsehern zu gew�hren. Es gibt keine Lizenzgeb�hren f�r Playerhersteller. Macrovision berechnet eine Lizenzgeb�hr f�r Inhaltsherausgeber (etwa 4 bis 10 US-Cent pro Disc, verglichen mit 2 bis 5 US-Cent f�r ein VHS-Band).

Dolby lizenziert Dolby-Digital-Dekoder f�r etwa $0,26 pro Kanal. Philips, im Namen von CCETT und IRT, verlangt auch $0,20 pro Kanal (Maximum von $0,60 pro Player) f�r Dolby-Digital-Patente, zusammen mit $0,003 pro Disc. Dolby lizenziert auch 2-Kanal-Dolby-Digital-Kodierer.

DTS lizenziert optionale DTS-Dekoder.

Dolby lizenziert MLP-Dekoder f�r DVD-Audio-Player.

Eine MPEG-2-Patentlizenz vom MPEG LA wird ben�tigt (MPEG Licensing Adminstrator / MPEG-Lizenzverwaltung). Die Kosten belaufen sich auf $2,50 f�r einen DVD-Player oder eine Dekoderkarte und 4 US-Cent f�r jede DVD, obwohl es dort eine Uneinigkeit zu geben scheint, ob Inhaltsproduzenten Lizenzgeb�hren f�r ihre Discs schuldig sind.

Viele DVD-Player sind auch Video-CD- (VCD) Player. Philips lizenziert das Video-CD-Format und Patente im Auftrag von ihnen selbst, Sony, JVC, Matsushita, CNETT und IRT f�r $25.000 anf�ngliche Zahlung plus Lizenzgeb�hren von 2,5% pro Player oder mindestens $2,50.

Nissim verlangt 25 US-Cent pro Player und 78/100stel eines US-Cents f�r Kindersicherung und andere DVD-bezogene Patente.

Verschiedene notwendige Geb�hren summieren sich auf �ber $14 in Lizenzgeb�hren und etwa $0,20 pro Disc. Disc-Lizenzgeb�hren werden vom Replikator bezahlt.

Lizenzgeb�hren f�r DVD+R-Patente werden von Philips eingetrieben (etwa $0,06 pro Disc) und Sony (1,5 bis 3,5% des Discpreises).

[6.2] Wer macht oder unterst�tzt DVD-Produkte?

[6.2.1] Unterhaltungselektronik

[6.2.2] Studios, Videoverleger und Verteiler

DVD File f�hrt eine Liste von Studioadressen sowie DVD-Produzenten- und Distribuenteninformation.

[6.2.3] Hardware und Computerkomponenten

[6.2.4] Computersoftwaretitel auf DVD-ROM

[6.3] Wo kann ich DVDs und Player kauften oder leihen?

(Siehe 1.8 f�r Preisvergleiche und Coupons.)

(Verlautbarung: Einige der obigen Links enthalten zugef�gte Programminformation, die im Dienst von Jim stehen.)

6.3.1 Wo kann ich leere beschreibbare DVDs kaufen?

Wichtiger Hinweis: Bei Leerdiscs gilt f�r gew�hnlich das Sprichwort "you get what you pay for / du bekommst, wof�r du bezahlst". Billigere Discs erzeugen wahrscheinlicher Fehler beim Brennen und sind weniger mit Playern kompatibel.

[6.4] Wo kann ich mehr Information �ber DVD erhalten?

[6.4.1] Einige der Top-DVD-Infoseiten

[6.4.2] DVD-Utensilien und Region-free-Informationen

(Siehe 1.10 f�r mehr Informationen �ber Regionen.)

[6.4.3] Informations- und Diskussionsgruppen f�r DVD-Ersteller

[6.4.4] DVD-Infos f�r spezifische Regionen

[6.4.5] DVD-Infos in anderen Sprachen

[6.4.6] B�cher �ber DVD

[6.5] Was gibt es neues in der DVD-Technologie?

November 2003

Am 19. November genehmigte der DVD Forum-Lenkungsausschuss schlie�lich den Blue-laser-HD-DVD-Standard f�r die andauernde Arbeit.

Die chinesische Regierung k�ndigte an, dass die EVD (enhanced versatile disc / verbesserte vielseitige Scheibe) Weihnachten 2003 starten w�rde. EVD ist eine "selbstgez�chtete" Alternative zu den DVD-Technologien, entwickelt vom DVD-Forum und CE-Firmen in Japan. EVD benutzt ihr eigenes optisches Discformat und eine propret�te Videokompressionstechnologie (VP5 und VP6, entwickelt von On2 in den USA). EVD unterst�tzt HD-Aufl�sungen von bis zu 1920x1080. EVDs lassen sich nicth in Standard-DVD-Playern abspielen und es ist m�glich, dass viele EVD-Player keine DVDs abspielen, weil einer der Gr�nde der Entwicklung des Formats die Umgehung der Zahlung von Lizenzgeb�hren f�r die DVD-Technologie war. EVD-Player in China werden etwa 250$ kosten, verglichen mit etwa 80$ f�r einen DVD-Player. Es bleibt zu sehen, ob die EVD in China erfolgreich sein wird und, ob sie in anderer L�ndern erscheinen wird.

September 2003

Der Forum-Lenkungsausschuss scheiterte erneut daran, das AOD-Format zu genehmigen (jetzt HD-DVD von Bef�rwortern im DVD Forum). Einige Leute in der Industrie, incl. Warren Lieberfarb, fr�her bei Warner und verantwortlich f�r einen gro�en Teil des Erfolgs der DVD, begannen ein Gespr�ch �ber hochaufl�sendes Video mit DVD mit existierendem roten Laser mit fortschrittlichen Codecs wie H.264 oder Microsoft WM9. Eine Vielzahl an Presseartikeln berichtete f�lschlicherweise dar�ber, dass das DVD Forum die Blue-laser-HD-Technologie aufgibt.

Juni 2003

Es gibt Ger�chte, dass es ein sechstes HD-Format in Arbeit g�be, das auf dem +RW-Format basiert.

Im Junitreffen des DVD Forum-Lenkunsgsausschusses wurde durch Abstimmung die offizielle Billigung der Arbeit an einem DVD-Format der n�chsten Generation (AOD, siehe unten) abgelehnt. Das hei�t nicht, dass das Format niedergestimmt wurde, wie anderswo berichtet wird, sondern nur, dass der Vorschlag, wie gegenw�rtig definiert, abgelehnt wurde. Es gab eine klare Voreingenommenheit bei der Abstimmung, weil die Mitglieder, die dagegen gestimmt oder sich enthalten haben, alle Beteiligte an der konkurrierenden Blu-ray-Gruppe waren. Es wird Mitte September eine andere Abstimmung �ber einen modifizierten Vorschlag geben. In der Zwischenzeit geht die Arbeit im und au�erhalb des DVD Forums an der DVD der n�chsten Generation weiter.

M�rz 2003

Es gibt nun mindesten f�nf Kandidaten f�r hochaufl�sende DVD. (Siehe 3.13 f�r Details).

  1. HD-DVD-9 (AKA HD-9).
  2. Advanced Optical Disc / Fortschrittliche optische Disc (AOD).
  3. Blu-ray / Blauer Laser (BD).
  4. Advanced Optical Storage Research Alliance / Fortgeschrittene Optikspeicherforschungsvereinigung (AOSRA), Blue-HD-DVD-1.
  5. AOSRA Blue-DVD-DVD-2.

Juni 2002

Philips demonstrierd eine Blue-laser-Miniatur einer voraufgenommenen optischen Disc. Die 3-cm- (1,2-Zoll-) Disc fasst 1 GByte an Daten. Der Prototyp zum Lesen der Disc misst 5,6 x 3,4 x 0,75 cm (2,2 x 1,3 x 0,3 Zoll).

Februar-M�rz 2002

Eine Gruppe von 9 Firmen k�ndigte am 19. Februar einen neuen hochdichten beschreibbaren DVD-Standard an, bekannt als "Blu-Ray". Beim Generalversammlung des DVD Forums im M�rz k�ndigte das DVD Forum an,  die Standards der n�chsten Generation zu untersuchen, um den besten auszusuchen. Weil alle 9 Firmen Mitglieder im DVD Forum sind, ist es wahrscheinlich, dass Blu-ray eventuell vom Forum zugestimmt wird.

Auch im M�rztreffen k�ndigte das das Forum an, das es nach AOL Time Warners Anfrage hin an einem Standard f�r hochaufl�sendes Video auf existierenden DVDs arbeiten wird. Das Format wird "HD-DVD-9" genannt. Siehe 3.13.


[7] �briges

[7.1] Unbeantwortete Fragen

Im Moment keine.

[7.2] Bezeichnung und Einheiten

Es gibt eine ungl�ckselige Verwirrung bei den Ma�einheiten in der DVD-Welt. Zum Beispiel fasst eine einschichtige DVD 4,7 Milliarden Byte (G Byte), nicht 4,7 GigaByte (GB). Sie fasst nur 4,37 GigaByte. Ebenso fasst eine doppelseitige Doppelschicht-DVD nur 15,90 GigaByte, was 17 Milliarden Byte entspricht.

Das Problem ist, dass die SI-Vorsilben "kilo", "Mega" und "Giga" normalerweise Vielfache von 1000 repr�sentieren (10^3, 10^6 und 10^9), aber wenn sie in der Computerwelt benutzt werden, um Bytes zu messen, repr�sentieren sie f�r gew�hnlich Vielfache von 1024 (2^10, 2^20 und 2^30). Gleicherma�en listen Windows und Mac OS Volumenkapazit�ten in "echten" MegaByte und GigaByte an, nicht Millionen und Milliarden Byte.

Die meisten Zahlen bei der DVD basieren auf Mehrfachen von 1000 im Gegensatz zu einer Benutzung von Bezeichnungen wie "GB" und "KB", die traditionell auf  1024 basieren. Die "G Byte"-Bezeichnung scheint logischerweise auf 10^9 hinzuweisen. Das beste, was ich f�r eine unzweideutige Bezeichnung tun kann, ist "KiloByte" f�r 1.024 Byte, "Megabyte" f�r 1.048.576 Byte, "GigaByte" f�r 1.073.741.824 Byte und "BB" f�r 1,000,000,000 Byte zu nutzen.

Das mag ein bedeutungsloser Unterschied sein, aber es ist nicht trivial f�r jemanden, der 4,7 GigaByte Daten vorbereitet (Bezug nehmend auf das Betriebssystem) und dann eine oder zwei DVD-Rs verschwendet, um zu lernen, dass die Disc in Wirklichkeit nur 4,3 GigaByte fasst! (Siehe 3.3 f�r eine Tabelle von Kapazit�ten.)

Hier ist eine Analogie, die vielleicht hilft. Eine Standardmeile hat 5.280 Fu�, w�hrend eine Seemeile ungef�hr 6.076 Fu� hat. Wenn Sie die Entfernung zwischen zwei St�dten messen, werden Sie eine kleinere Zahl in Seemeilen erhalten, weil Seemeilen l�nger sind. Zum Beispiel die Distanz zwischen Seattle und San Francisco betr�gt etwa 4.213.968 Fu�, was 798 Standardmeilen, aber nur 693 Seemeilen w�ren. DVD-Kapazit�ten haben �hnlich verwirrende Ma�einheiten: eine Milliarde Byte (1.000.000.000 Byte) oder ein GigaByte (1.073.741.824 Byte). DVD-Kapazit�ten werden f�r gew�hnlich  in Milliarden Byte angegeben, wie 4,7 Mrd. Byte f�r eine beschreibbare Disc. Computerdateien werden in GigaByte gemessen. Leider werden beide Messtypen oft als "GB" bezeichnet. Also passt eine 4,5-GB-Datei (4,5 GigaByte) von einem Computer nicht auf eine 4,7-GB Disc (4,7 Milliarden Byte), weil die Datei 4,8 Milliarden Byte enth�lt.�

Um die Dinge noch zu verschlimmern, sind Datentransferraten bei der Messung in Bit pro Sekunde fast immer Vielfache von 1.000, aber wenn in Byte pro Sekunde gemessen wird, manchmal Vielfache von 1024. Zum Beispiel ein 1x-DVD-Laufwerk transferiert Daten bei 11,08 Millionen Bit pro Sekunde (Mbps), was 1,385 Millionen Byte pro Sekunde sind, aber nur 1,321 MegaByte pro Sekunde. Die 150-KB/s-1x-Datenrate wird �blicherweise bei CD-ROM-Laufwerken als "echte" KiloByte pro Sekunde gelistet, weil die Datenrate eigentlich 153,6 Tausend Byte pro Sekunde ist. Diese FAQ benutzt "kbps" f�r Tausend Bit/s, "Mbps" f�r Millionen Bit/s (man beachte das kleine "k" und gro�e "M").

Im Dezember 1998 stellte die IEC neue Vorsilben f�r bin�re Vielfache vor: Kibibyte (KiB), Mebibyte (MiB), Gibibyte (GiB), Tebibyte (TiB) und so weiter (Mehr Details bei NIST, auch ver�ffentlicht als IEEE Std 1541-2002). Diese Pr�fixe werden vielleicht nie beliebt sein oder sogar noch mehr Verwirrung stiften, aber sie sind ein k�hner Versuch, das Problem zu l�sen. Der gro�e Minuspunkt bei ihnen ist, dass sie ziemlich l�cherlich klingen.

[7.3] Danksagung

Diese FAQ wurde von Jim Taylor geschrieben und wird von ihm weitergef�hrt. Die folgenden Personen unterst�tzten die fr�hen Versionen der DVD-FAQ. Ihr Beitragen ist hoch gesch�tzt. Einige Informationen wurden von Material entnommen, das im April 1996 vom DVD Forum, Mai 1997 von der DVD-R/DVD-RAM-Konferenz und im Oktober 1998 von der DVD Forum-Konferenz und vielen anderen Konferenzen und Pr�sentationen seitdem verbreitet wurde.

Robert Lundemo Aas
Adam Barratt
David Boulet
Espen Braathen
Wayne Bundrick
Irek Defee
Roger Dressler
Chad Fogg
Dwayne Fujima
Robert "Obi" George
Henrik "Leopold" Herranen
Kilroy Hughes
Mark Johnson
Ralph LaBarge
Martin Leese
Dana Parker
Eric Smith
Steve Tannehill
Geoffrey Tully

Danke an Videodiscovery f�r das Hosten der FAQ f�r die ersten zweieinhalb Jahre.

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Das Urheberrecht an der �bersetzung liegt bei Carsten Stupka. Da es sich hierbei um eine �bersetzung handelt, beachten Sie bitte, dass die Gesetzm��igkeiten hierzulande abweichend sein k�nnen. Aus der Fremdsprache �bertragene Gesetzestexte haben keinerlei G�ltigkeit.

letzte �nderung (an der �bersetzung) am 23.10.2004 - Aktualisierung �bersetzt, Korrektur

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