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Ruschberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wappen Deutschlandkarte
BERJAYA
Ruschberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ruschberg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 37′ N,  17′ OKoordinaten: 49° 37′ N,  17′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Birkenfeld
Verbandsgemeinde: Baumholder
Höhe: 410 m ü. NHN
Fläche: 7,45 km²
Einwohner: 771 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55776
Vorwahl: 06783
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 075
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Weiherdamm 1
55774 Baumholder
Website: www.ruschberg.de
Ortsbürgermeister: Alfred Heu (Parteilos)
Lage der Ortsgemeinde Ruschberg im Landkreis Birkenfeld
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Karte

Ruschberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Baumholder an.

Ruschberg liegt am Baumholder Bach südwestlich des 563 Meter hohen Feldbergs. Im Norden und Osten befinden sich der Truppenübungsplatz und die Stadt Baumholder, im Westen die Ortsgemeinde Heimbach und nördlich liegt die Ortsgemeinde Reichenbach.

Die Ortsgemeinde Ruschberg liegt zudem im Westrich.

Zu Ruschberg gehören auch die Wohnplätze Clarashall (Schwerspatgrube), Haus Mohrenmühle, Im Inkelrech, Lauersmühle und Seibertsmühle.[2]

Ruschberg gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu dem aus der Grafschaft Veldenz stammenden Teil des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und war der Schultheißerei Baumholder im Oberamt Lichtenberg zugeordnet. Im Jahr 1790 lebten 60 Familien im Ort. Die Gemarkung von Ruschberg umfasste 771 Hektar.[3]

Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Ruschberg zum Kanton Baumholder im Departement der Saar. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Ruschberg gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Reichenbach, von 1823 an zur Bürgermeisterei Baumholder (siehe auch Liste der Gemeinden im Fürstentum Lichtenberg). Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Ruschberg zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Ruschberg zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Ruschberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

JahrEinwohner
1815344
1835473
1871514
1905528
1939743
1950785
JahrEinwohner
1961970
1970962
1987861
1997909
2005870
2025771

Der Gemeinderat in Ruschberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

WahlSPDCDUFWG *BLR **Gesamt
20244812 Sitze[5]
201913812 Sitze[6]
201473212 Sitze
20098412 Sitze
20048412 Sitze
* 
FWG: Freie Wählergemeinschaft Ruschberg e. V.
** 
BLR: Bürgerliste Ruschberg e. V.

Alfred Heu wurde 1994 Ortsbürgermeister von Ruschberg.[7] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 66,52 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[8] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 setzte er sich als Einzelbewerber mit 56,3 % gegen einen Mitbewerber der FWG durch.[9]

Wirtschaft und Infrastruktur

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BERJAYA
Evangelische Kirche Ruschberg
BERJAYA
Maria Himmelfahrt

Öffentliche Einrichtungen

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  • Evangelische Kirche, Kirchengemeinde Baumholder
  • Katholische Kirche Maria Himmelfahrt, Kirchengemeinde Baumholder
  • Kindergarten Ruschberg
  • Jugendclub Ruschberg
  • Bürgerhaus Ruschberg
  • Gesundheitspunkt Ruschberg[10]
Commons: Ruschberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand 31. Dezember 2025 von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 28 (PDF; 1,9 MB).
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898. S. 400
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Ruschberg, Gemeinderatswahl 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ruschberg. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 11. August 2026.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Ruschberg. (Memento vom 11. Juli 2019 im Internet Archive)
  7. Peter Bleyer: Die meisten wollen weitermachen: Acht Bürgermeister in der VG Baumholder sagen Ja zur erneuten Kandidatur. Alfred Heu. In: Nahe-Zeitung. Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz, 11. Januar 2019, abgerufen am 29. August 2020.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Baumholder, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile. Abgerufen am 29. August 2020.
  9. Ruschberg, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Ruschberg. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 11. August 2026.
  10. Gesundheitspunkt. In: Ruschberg im Westrich. Abgerufen am 11. Januar 2026.