Null
| Null | |
|---|---|
| 0 | |
| Darstellung | |
| Dual | 0 |
| Oktal | 0 |
| Duodezimal | 0 |
| Hexadezimal | 0 |
| Arabisch | ٠ |
| Chinesisch | 零, 〇 |
| Indisch | ० |
| Mathematische Eigenschaften | |
| Vorzeichen | ohne |
| Parität | gerade |
| Faktorisierung | keine |
| Teiler | jede ganze Zahl |

Die Zahl Null ist die Anzahl der Elemente in einer leeren Ansammlung von Objekten, mathematisch gesprochen die Kardinalität der leeren Menge.
Null bezeichnet in der Mathematik je nach Kontext verschiedenartig definierte Objekte, die jedoch oft miteinander identifiziert werden können, d. h. als dasselbe Objekt angesehen, das verschiedene miteinander kompatible Eigenschaften vereint. Da Kardinalzahlen (Anzahl der Elemente einer Menge) mit speziellen Ordinalzahlen identifiziert werden, und die Null gerade die kleinste Kardinalzahl ist, wird die Null – im Gegensatz zum gängigen Sprachgebrauch – auch als erste Ordinalzahl gewählt. Als endliche Kardinal- und Ordinalzahl wird sie je nach Definition auch zu den natürlichen Zahlen gezählt.
Die Null ist das neutrale Element bezüglich der Addition (anschaulich gesprochen die Differenz zweier gleicher Zahlen) in vielen Körpern, wie etwa den rationalen Zahlen, reellen Zahlen und komplexen Zahlen, und eine gängige Bezeichnung für ein neutrales Element in vielen algebraischen Strukturen, selbst wenn andere Elemente nicht mit gängigen Zahlen identifiziert werden. Als ganze Zahl ist die Null Nachfolgerin der Minus-Eins und Vorgängerin der Eins. Auf einer Zahlengeraden trennt der Nullpunkt die positiven von den negativen Zahlen. Die Null ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist. Die Zahl Null ist gerade.
Dargestellt wird die Null durch die Ziffer „0“, deren Einführung Stellenwertsysteme wie das Dezimalsystem erst möglich machte.[1][2][3]
Die Geschichte der Null
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erst die Erfindung eines Stellenwertsystems mit dem Lückenzeichen „0“ und die Betrachtung von „0“ als eigenständige Ziffer, die etwas darstellt, mit dem man wie mit anderen Zahlen rechnen konnte, führte zur Vorstellung, dass die Null „0“ eine Zahl sei. Damit war eine Grundlage für die weitere Entwicklung der Mathematik gelegt.
Alte Welt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Babylonien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Perser- (539–331 v. Chr.) und hauptsächlich der Seleukidenzeit (305–63 v. Chr.) gab es als Vorstufe der Zahl Null ein Fehlzeichen im Sexagesimalsystem der Babylonier,[4] nämlich in sexagesimalen Zahlen an Stellen ohne Wert. Davor wurde es nur in altbabylonischer Zeit (um 1800–um 1500 v. Chr.) in manchen Texten verwendet, um Doppeldeutigkeiten wie sexagesimal 30,16 (= 30×60 + 16 = 1816) und 20,26 (= 20×60 + 26 = 1226) oder 10,36 (= 10×60 + 36 = 636) zu verhindern,[5] eine Stelle ohne Wert wurde dann durch eine Lücke dargestellt.[6] Meistens musste man aber aus dem Zusammenhang heraus auf das Fehlen von Stellen schließen, was jedoch nur sehr selten nötig war, denn in den erhaltenen Texten findet sich unter Tausenden von Zahlenangaben nur etwa ein Dutzend solcher Fälle.[7] Die sexagesimalen Zahlen der Babylonier hatten keine feste Größenordnung, so wurde z. B. dezimal 123 (= 2×60 + 3) genau so geschrieben wie 7380 (= 2×60² + 3×60) oder 2,05 (= 2 + 3/60). Nur in astronomischen Texten änderte sich dies ab 200 v. Chr. und das Fehlzeichen wurde dort auch am Ende von Zahlen verwendet.[8]
Bereits in altbabylonischer Zeit[9] traten außerdem in algebraischen Texten Differenzen bei Zwischenergebnissen auf, die auch null wurden. In solchen Fällen stand in den Texten aber nur,[10] dass Minuend und Subtrahend gleich seien, es findet sich weder ein Name für null noch wurde eine Anzahl von null als Lösung algebraischer Aufgaben anerkannt. Die Babylonier kannten daher noch keine Zahl Null.
Ägypten, Griechenland und Römisches Reich
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| In Ägypten wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. am Horus-Tempel in Edfu eine Inschrift angebracht, in der die Maße von Tempelländereien angegeben sind. Die Ländereien teilte man – so die heutige, jedoch nicht sichere Interpretation – in vier- und dreieckige Parzellen auf, deren Flächen dann nach einer allgemeinen Formel für Vierecke aus den vier Seitenlängen ungefähr berechnet wurden. Bei Dreiecken wurde die vierte Seite null gesetzt und als Zeichen dafür die Hieroglyphe |
Die Griechen dagegen kannten keine Zahl Null. Erst die hellenistische Welt übernahm von den Babyloniern mit der Astronomie auch deren Sexagesimalbrüche, man schrieb diese jedoch mit den ionischen Zahlsymbolen.[12] So auch der griechische Astronom Klaudios Ptolemaios, der im 2. Jahrhundert n. Chr. in der berühmten Bibliothek des Museions in Alexandria arbeitete. Er verwendete in astronomischen Angaben das Fehlzeichen o,[13] das vermutlich für griechisch οὐδέν ouden („nichts“) steht.[14]
Die römischen Kaiser förderten zwar die Wissenschaften in den ehemals hellenistischen Gebieten ihres Reiches, bedeutende eigene mathematische Leistungen hatten die Römer jedoch nicht vorzuweisen. Die Römer kannten zwar sprachliche Ausdrücke für „nicht etwas“ (nullum) und „nichts“ (nihil), aber kein Zahlzeichen und keinen eigenen mathematischen Begriff für einen Zahlwert „Null“ (siehe Römische Zahlschrift). Bei der Darstellung von Zahlen auf dem Rechenbrett oder dem Abakus wurde das Nichtvorhandensein eines Stellenwertes durch Freilassen der entsprechenden Spalte angezeigt; in Tabellenwerken wurde das Fehlen einer Zahl zuweilen durch einen waagerechten Strich, manchmal kombiniert mit einem kleinen Kreis, markiert.
Indien und Südostasien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vermutlich beeinflusst durch das babylonische Sexagesimalsystem sowie durch Astronomie und Kalenderrechnung[15] entstand zwischen 300 v. Chr. und 600 n. Chr. in Indien das dezimale Stellenwertsystem mit 0 und Zahlzeichen für 1, …, 9, die auf speziellen Zahlzeichen der Brahmi-Zahlschrift und der Kharoshthi-Schrift beruhen.[16] Da im Dezimalsystem Stellen mit einer Lücke, d. h. dem Wert null, sehr viel häufiger auftreten als im babylonischen Sexagesimalsystem, wurde ein Lückenzeichen für die Null im dezimalen Stellenwertsystem unentbehrlich, was für die Akzeptanz der Null als Zahl wohl förderlich gewesen sein dürfte.
Seit dem 7. Jahrhundert n. Chr. findet sich in Inschriften ein Punkt oder ein Kreis als Symbol für die „Leere“ („śūnya“ bzw. „shunya“), wie in Indien spätestens seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. die Null genannt wurde.[17] In seinem 628 verfassten Lehrbuch „Brāhmasphutasiddhānta“ gab der in Bhinmal (Rajasthan) lehrende Mathematiker und Astronom Brahmagupta Rechenregeln auch für die Null an.[18] Ein weiterer gesicherter Nachweis der Null als Zahl (geschrieben als kreisförmiges Symbol „O“) in Indien (schon früher in Südostasien) ist eine Steintafel im 875 erbauten Chaturbhuj Tempel von Gwalior (500 km südlich von Neu-Delhi) mit den Daten 27. Dezember 786, 10. Januar 787 und 17. Januar 787, die von einer Gartenanlage handelt, deren Länge 270 (hastas) beträgt und 50 Blumengirlanden erhielt.[19]
Eine weitere frühe schriftliche Verwendung der Null findet sich in der Inschrift K. 151 aus Sambor Prei Kuk in Kambodscha vom Anfang des 7. Jahrhunderts und berichtet von der Errichtung einer Götterstatue am 14. April 598: Das hier benutzte Jahr der Śaka-Ära ist 520, wobei die Null mit dem Begriff „Luftraum“ („kha“, geschrieben „Φ“) wiedergegeben ist.[20] Ein weiterer Nachweis der Verwendung der Ziffer „0“ (geschrieben als Punkt) stammt ebenfalls aus Kambodscha in der Inschrift K. 127 auf einer Stele der Tempelanlage Bayon nahe Angkor Wat, wo in Ziffern das Śaka-Jahr „605“ genannt wird, das unserem Jahr 683 entspricht.[21][22] Eine ganze Reihe von Inschriften, deren Datum „0“ enthält und die aus etwa der gleichen Zeit stammen, wurden auf Sumatra gefunden.[23]
Ein weiterer materieller Beleg für ein schriftliches Symbol der Null im indischen Raum findet sich im Bakhshali-Manuskript. Nach der 2024 veröffentlichten Radiokarbondatierung der Birkenrinde stammt das Manuskript wahrscheinlich aus dem Zeitraum zwischen 799 und 1102.[24] Die ursprünglich verbreitete Interpretation der Ergebnisse der ersten Radiokarbondatierung von 2017, die eine Entstehung im 3. oder 4. Jahrhundert nahelegten,[25] wurde von Forschern wie Kim Plofker in Frage gestellt. Demnach zeigt das Manuskript eine Einheitlichkeit sowohl bei Schrift, Inhalt und Erhaltungszustand, die darauf deutet, dass es dem spätesten Zeitpunkt der Datierungen der Birkenrinde zugeordnet werden sollte.[26]
In den ursprünglichen indischen Systemen der Brahmi-Zahlschrift wie auch beim Aryabhata-Code und der Kharoshthi-Schrift war die Reihenfolge der Wertigkeiten umgedreht, die Einer wurden zuerst (linksbündig) geschrieben, dann die höherwertigen Zahlen.[16] Dies galt aber nur für die Zeit vor der Einführung der Null und der dezimalen Schreibweise.
China
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im antiken China kannte man keine Zahl Null, denn Problemstellungen hatten niemals eine Anzahl von null als Lösung und es gab keine eigenständige Null, mit der man wie mit anderen Zahlen rechnen konnte.[27] Zahlen wurden jedoch wohl spätestens seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. (frühe Han-Dynastie) durch Stäbchen ausgelegt (Jiu Zhang Suanshu, Kapitel 8, Problem 3):[28] Die Einer senkrecht, die Zehner waagerecht, die Hunderter wieder senkrecht usw., wobei an einer Stelle mit mehr als 5 Stäbchen 5 davon durch ein Stäbchen in jeweils anderer Richtung ersetzt wurden.[29] Man verfügte also über ein dezimales Stellenwertsystem, in dem es allerdings – wie im ursprünglichen Sexagesimalsystem der Babylonier – kein Fehlzeichen für Stellen ohne Wert gab.[30] Erst in der Übersetzung eines indischen astronomischen Textes aus der Zeit von 713 bis 741 n. Chr. findet sich die früheste bekannte chinesische Erwähnung eines Fehlzeichens (ein Punkt).[31]
Ebenso war wahrscheinlich schon im 1. Jahrhundert n. Chr. eine Art Matrizenrechnung zur Lösung von linearen Gleichungssystemen bekannt (Jiu Zhang Suanshu, Kapitel 8).[32] Dabei traten in den Rechnungen auch negative Werte auf, die man mit Stäbchen – erstmals in der Geschichte – unterschiedlich zu positiven Werten darstellte. Für diese wurden Additions- und Subtraktionsregeln angegeben, insbesondere auch für leere Einträge, die Matrizenelementen mit dem Wert null entsprachen. Damit hatte man eine rechnerische Vorstufe der Zahl Null. Die Vorzeichenregeln der Multiplikation sind in China dagegen erst ab 1299 n. Chr. nachgewiesen.[33]
Europa ab dem Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während weite Teile Westeuropas vor allem im Frühmittelalter unter dem Zerfall des römischen Reiches und anderen Faktoren litten, wurde in Byzanz (Universität von Konstantinopel) und in den jetzt islamisierten Gebieten von Muslimen, Juden und Christen weiterhin Mathematik auf einem hohen Niveau betrieben. Die indischen Ziffern mit ihrem Dezimalsystem werden erstmals vom syrischen Bischof und Gelehrten Severus Sebokht im 7. Jahrhundert beschrieben, und mit dem Werk Über das Rechnen mit indischen Ziffern (um 825) von al-Chwarizmi, einem choresmischen Mathematiker, über ein großes Gebiet verbreitet. Weitere Rechenbücher, wie die von Ibn Ezra im 12. Jahrhundert, folgten.
Leonardo Fibonacci, ein Mathematiker des Mittelalters, der in Algier als Sohn eines italienischen Handelsvertreters mit den indisch-arabischen Zahlen inklusive der Null vertraut war, führte diese 1202 mit seinem Werk Liber abaci, worin er Beispiele aus der Handelswelt bearbeitete, in Italien ein. Er räumt der Null aber nicht den gleichen Stellenwert wie den übrigen Zahlen ein – in seinem Buch nennt er sie Zeichen statt Zahl. Die Verwendung der Null im praktischen Rechnen setzte sich aber erst viel später (im 17. Jahrhundert) durch. Noch Gerolamo Cardano im 16. Jahrhundert kam ohne sie aus.[34]
Für die Ziffer und die „neue Zahl“ 0 gibt es in vielen europäischen Sprachen eine vom deutschen Wort „null“ abweichende Benennung; zu diesen Unterschieden siehe unten bei Herkunft des Wortes.
In den folgenden Jahrhunderten gewann die Null in vielen Bereichen an Bedeutung. Die Null wurde zum Ausgangspunkt für viele Skalen, z. B. bei Temperatur oder Meeresspiegel, und so wuchsen die Begriffe „positiv“ und „negativ“ im Denken der Menschen.
In diesem Zusammenhang gibt es immer wieder Falschbehauptungen über Papst Silvester II. (mit bürgerlichem Namen Gerbert von Aurillac, gestorben 1003). Richtig ist: Der junge Gerbert lernte sicher die indisch-arabischen Ziffern bei seinem Lehrer Hatto im katalanischen Vic kennen[35] (der Ort hatte eine maurische Vergangenheit), jedoch ohne die Null.[36] Es ist auch zweifelhaft, ob er die Ziffern daraufhin im christlichen Europa einführte,[35] und wenn, dann setzten sie sich noch nicht durch.[37]
Neue Welt
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Olmeken und Maya
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Olmeken entwickelten als erstes Volk in Mesoamerika eine erste Form eines astronomischen Kalenders. Das früheste Datum in diesem Kalender, das bislang entdeckt wurde, lautet 7.16.6.16.18 und entspricht wahrscheinlich einem Tag im September 32 v. Chr. (Lange Zählung). Auch die Maya hatten einen solchen Kalender, aus dem sie eine reine Zahlendarstellung im Vigesimalsystem (Stellenwertsystem zur Basis 20) entwickelten. Dabei wurden Stellen mit dem Wert null durch eine Muschel oder ein Schneckenhaus symbolisiert. Das älteste bisher gefundene Datum zeigt einen Tag im Jahr 36 v. Chr.
Inka
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für das Volk der Inka ist ein dezimales Stellenwertsystem nachgewiesen: Sie verwendeten die Knotenschrift der Quipus, die auf einem solchen System aufgebaut war. Als Fehlzeichen diente dabei am Faden eine Stelle ohne Knoten.
Symbole und Schreibweisen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die indische Ziffer 0
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sofern Verwechslungsgefahr mit dem großen lateinischen Buchstaben O besteht, wird die Ziffer 0 mit einem Schrägstrich oder Punkt gekennzeichnet, z. B.: oder 0̷ oder .
In der Mathematik steht das Symbol „0“ häufig auch allgemein für Nullelemente von Strukturen, selbst wenn diese von einer Zahl 0 unterschieden werden.
Andere Zahlschriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Null im Stellenwertsystem
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine einzeln stehende Ziffer 0 bezeichnet die Zahl Null, ansonsten bedeutet eine Ziffer 0 an einer Stelle, dass der zugehörige Stellenwert in der Stellenwertdarstellung einer Zahl nicht auftritt, z. B. „“ für . Wenn die Ziffer 0 an eine Ziffernfolge angehängt wird, multipliziert sich deren Wert mit der Basis des Stellenwertsystems.
Führende Nullen werden üblicherweise weggelassen bzw. bei einer formatierten Ausgabe durch Leerzeichen ersetzt.
Bei Dezimalzahlen werden Nullen nach dem Komma üblicherweise weggelassen, wenn ihnen keine andere Ziffer mehr folgt. Bei einer formatierten Ausgabe werden sie entsprechend dem Ausgabeformat geschrieben. Eine Ausnahme bilden die Angaben von Messwerten. Hier wird die Null oft zusätzlich geschrieben, um die Genauigkeit der Messung zu veranschaulichen.
Beispiel: Eine Länge wird mit 1,200 m gemessen. Die zwei zusätzlichen Nullen zeigen hier, dass die Messung auf drei Stellen hinter dem Komma genau war.
Typenangaben erfolgen oft mit führender Null, z. B. 001. Auch bei Nummerierungen, wie Bestellnummern, Rechnungsnummern, Ausweisnummern und so weiter, deren Ziffernfolge auf eine bestimmte Anzahl von Stellen festgelegt ist, werden nicht genutzte Stellen am Anfang mit führenden Nullen aufgefüllt.
Unterscheidung zwischen Ziffer „0“ und Großbuchstabe „O“
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Die meisten Fonts stellen die Null („0“) schmäler bzw. oval dar im Gegensatz zum Großbuchstaben „O“. Lediglich die maschinenlesbaren Schriften OCR-A und OCR-B weichen von diesem Grundsatz ab, was insbesondere bei der Erstellung von Reiseanträgen zu Problemen führen kann.[38]
In den meisten Fällen ergibt sich die eindeutige Unterscheidung aus dem Kontext, wenn entweder nur Buchstaben oder nur Ziffern für eine Identifikation verwendet werden. Nur Ziffern werden z. B. verwendet bei der ISBN, der EAN und vielen anderen Anwendungen, die einen numerischen Strichcode verwenden.
Alphanumerische Zeichenfolgen enthalten zur Erweiterung des ID-Raums sowohl Ziffern als auch Buchstaben. Das Schema ist jedoch meist eindeutig durch das zweckbezogene Datenformat spezifiziert:
- Kraftfahrzeugkennzeichen: Die Kennzeichen verwenden oft Großbuchstaben für das Land und den Herkunftsort (z. B. Landkreis) sowie weitere Buchstabenfolgen und Ziffernfolgen in Gruppen, die durch einen Bindestrich oder ein Leerzeichen voneinander getrennt sind. In Deutschland wird z. B. das Kennzeichen RA‑KL 8236 (Schema BBB‑BB nnnn) für Rastatt verwendet, in Österreich z. B. W 28625T, in Ungarn z. B. AA BP‑022 verwendet.
- Ausweisdokumente: Beim deutschen Reisepass und Personalausweis werden Großbuchstaben und Ziffern der OCR-B-Schrift (neunstelliges Schema BBnnnnBnp) mit der letzten Stelle als Prüfziffer verwendet, jedoch unter Ausschluss der Buchstabens „O“ und weiterer Vokale.[39] Beim Schweizer Ausweis wird die Null als dargestellt und „O“ nicht verwendet.[40]
- Passwörter: Passwörter, Kennwörter und andere Zeichenfolgen zur sicheren Identifizierung enthalten Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen in beliebiger Reihenfolge. Kennwortgeneratoren vermeiden üblicherweise die Verwendung des Großbuchstabens „O“, um Verwechslungen zu vermeiden.
- Seriennummern von Banknoten: Die Seriennummern verwenden meist Buchstaben zur Kennzeichnung einer Serie und Ziffern zur fortlaufenden Nummerierung. Eurobanknoten verwenden das Schema BBnnnnnnnnnp, wobei der erste Buchstabe die Druckerei benennt und die letzte Ziffer eine Prüfziffer ist. Die Buchstaben „I“, „O“ und „Q“ werden wegen Verwechslungsgefahr ausgeschlossen.[41]
- Universally Unique Identifier: Die ID verwendet eine binäre Kodierung, jedoch wird diese oft in hexadezimaler Schreibweise dargestellt, die sämtliche Ziffern sowie die Buchstaben A–F (oder a–f) enthält.
- ISIN: Die internationale Wertpapierkennnummer kann in Einzelfällen nach dem Code für das Land (z. B. „NO“ für Norwegen) auch den Buchstaben „O“ enthalten (z. B. „IE000BI8OT95“).[42]
Verwechslungsgefahr besteht bei Dateinamen oder E-Mail-Adressen, wenn der Ersteller beliebige Kombinationen von Buchstaben und Ziffern verwendet.
Schreibmaschinen hatten bis in die 1950er Jahre keine Typenhebel für die Ziffern „0“ und „1“ und verwendeten stattdessen die Buchstaben „O“ und „I“.
Arithmetische Eigenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Zahl Null weist einige besondere Eigenschaften auf, die bei der Untersuchung von Rechenregeln hervortreten.
Addition
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Null symbolisiert im mathematischen Sinne das neutrale Element der Addition in einem kommutativen Monoid, das heißt: Für jedes Element a des Monoids gilt
- .
Die Null im mathematischen Sinne (als neutrales Element eines Monoids) ist stets eindeutig.
Subtraktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Null entsteht als Resultat einer Differenz, bei der der Subtrahend gleich dem Minuenden ist
- .
Ferner ist
und
- .
Multiplikation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Einführung der Rechenoperation der Multiplikation, mathematisch formal in der Definition eines Ringes, erhält man folgende Regel:
- .
Man sagt auch, die Null ist ein absorbierendes Element der Multiplikation.
Division
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Ergebnis der Division von null durch eine von null verschiedene Zahl ist stets null. Das Ergebnis null tritt nur auf, wenn der Dividend null ist.
Jede mögliche Definition der Division einer Zahl durch null verstößt gegen das Permanenzprinzip. Deshalb ist es in aller Regel zweckmäßig, solche Division undefiniert zu lassen.
Für natürliche Zahlen kann die Division als wiederholte Subtraktion angesehen werden:
Um die Frage „Wie oft muss man 4 von 12 abziehen, um 0 zu erhalten?“ zu beantworten, also 12 : 4 zu bestimmen, kann man so rechnen:
Die Anzahl der Subtraktionen ist 3.
- Also ist
Bei lautet die Frage: „Wie oft muss man 0 von 12 abziehen, um 0 zu erhalten?“ Antwort: Keine Anzahl von Operationen bringt das gewünschte Ergebnis.
Anmerkung: Bei lautet die Frage: „Wie oft muss man 0 von 0 abziehen, um 0 zu erhalten?“ Antwort: Jede beliebige (also keine eindeutige) Anzahl von Operationen bringt das gewünschte Ergebnis.
Für beliebige Zahlenmengen ist die Division als Umkehrung der Multiplikation definiert. Bei der Division von b durch a sucht man eine Zahl x, welche die Gleichung erfüllt. Diese Zahl x – sofern sie eindeutig bestimmt ist – schreibt man als Quotienten
Im besonderen Fall, dass ist, gibt es kein eindeutiges Ergebnis: Wir suchen eine Lösung der Gleichung .
- Im Fall ist die Gleichung unlösbar, weil es keine Zahl x gibt, für die gilt.
- Im Fall wird die Frage, welche Zahl x die Gleichung erfüllt, trivial: Jede Zahl x erfüllt die Gleichung .
Also gibt es in beiden Fällen kein eindeutiges Ergebnis bei der Division durch null.
Beim Rechnen mit reellen (oder komplexen) Zahlen ist es also nicht möglich, durch null zu dividieren, da diese Operation kein eindeutiges Ergebnis hätte: Die Multiplikation mit 0 ist nicht umkehrbar. Dies gilt allgemein für jeden Ring.
Für Leonhard Euler war die Division von (Unendlich). Entsprechend nahm er an, dass es verschieden große unendliche Zahlen gab, denn z. B. würde (so Euler) eine doppelt so große unendliche Zahl wie ergeben.[43]
Auch bei den Indern blieb das Problem der Division durch null ungelöst. Brahmagupta kam zu keinem Ergebnis, verbot die Division durch null aber auch nicht[44], während Bhaskara im 12. Jahrhundert wie Euler auf das Ergebnis unendlich kam.
Potenzrechnung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für ist . Für ist nicht definiert.
Per Definition gilt , für . Der Ausdruck wird entweder undefiniert gelassen oder – sofern dies zweckmäßiger ist – als 1 definiert. Siehe null hoch null.
Fakultät
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da das leere Produkt stets 1 ist, gilt . Siehe Fakultät
Auftreten in der Algebra
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Restklassenringen (aber nicht nur dort) existieren sogenannte Nullteiler, zum Beispiel gilt im Restklassenring modulo 6 die Gleichung . Daraus folgt jedoch nicht, dass ist, denn auch . Man kann also diesen Quotienten nicht eindeutig (und damit sinnvoll) definieren und daher auch nicht durch einen Nullteiler dividieren. Mit 0 wird auch das neutrale Element einer beliebigen (additiven) Gruppe, beispielsweise Nullvektoren und Nullmatrizen, bezeichnet.
Bedeutung in der Informatik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- In vielen Programmiersprachen und Programmbibliotheken hat das erste Element eines ordinalen Datentypen die Ordnungszahl 0. Dies kann zum Off-by-one-Error führen.
- In Anlehnung an die Zahl Null ist in der Informatik die Rede von Nullwerten, diese sind jedoch im Allgemeinen nicht mit der Zahl Null zu identifizieren. Häufig ist damit gemeint, dass ein Wert nicht definiert, also ein Datenfeld nicht belegt wurde.
Vorzeichenbehaftete Null
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei Maschinenzahlen werden manchmal die positive (+0) und die negative Null (−0) als zwei verschiedene Zahlen angesehen. Beim Datentyp Integer ist die Null in der Betrags-Vorzeichendarstellung und beim Einerkomplement vorzeichenbehaftet, bei Gleitkommazahlen ist es meistens der Fall. Die Norm IEEE 754 für binäre Gleitkommazahlen verlangt neben Existenz einer positiven und der negativen Null drei gesondert kodierte Werte namens NaN, +Inf und −Inf (infinity = Unendlichkeit). Während die beiden Darstellungen der Null nach IEEE 754 identisch bei numerischen Vergleichen sind, bewirken sie unterschiedliche Ergebnisse bei einigen Berechnungen und haben unterschiedliche Bitmuster.
Division durch null auf Computern
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für Computer muss speziell definiert werden, wie sich ein Prozessor oder Programm im Falle einer Division durch null verhalten soll (das heißt, wie die Semantik des Divisionsbefehls lautet). Hersteller und Entwickler sind dabei prinzipiell frei in ihren Entscheidungen, daher gibt es keine allgemeingültige Definition für sämtliche Prozessoren und Programme. Jedoch gibt es übliche bzw. oft angewandte Definitionen, die im Folgenden dargestellt werden.
Man unterscheidet üblicherweise zwischen ganzzahliger und Gleitkommadivision. Für ganze Zahlen ist es gängig, einen Laufzeitfehler auszulösen, falls ein Programm versucht, durch null zu dividieren. Für Gleitkommazahlen ist nach IEEE 754 eine Division durch null definiert, da dort gesondert kodierte Werte für spezifiziert sind. Allerdings ist die Division numerisch unbestimmt und ergibt NaN (not a number).
In der Mathematik werden solche Werte im Allgemeinen nicht verwendet, da durch diese gewünschte Eigenschaften des Zahlenraums (etwa der reellen Zahlen) wie etwa das Distributivgesetz nicht mehr anwendbar wären. Etwa in der Analysis wird ∞ nicht als Zahl, sondern lediglich symbolisch verwendet, etwa um Grenzwerte oder bestimmte Divergenz zu notieren. Diese Herangehensweise entspricht der Verwendung bei der Berechnung von Grenzwerten in der reellen Analysis, das direkte Auftreten etwa einer Division durch null wird jedoch auch formal vermieden, da ansonsten die Anwendung gewisser Rechengesetze zu Widersprüchen führt.
Amateurfunk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Amateurfunk, insbesondere bei Verwendung von Morsezeichen, unterscheidet man nicht zwischen Großbuchstaben und Kleinbuchstaben. Um bei der oft hastigen handschriftlichen Niederschrift hier eine Verwechslung des Buchstabens O mit der Ziffer 0 zu vermeiden, ist es üblich, diese grundsätzlich mit einem Schrägstrich zu kennzeichnen und als Ø zu schreiben.
Sprachgebrauch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Formulierung „null Uhr“ bedeutet Mitternacht (nicht zu verwechseln mit der Stunde Null, einer Metapher für den Beginn der Nachkriegszeit in Deutschland.).
- Es wird unterschieden zwischen „24:00 Uhr“ und „00:00 Uhr“. Dabei kommt es darauf an, ob der Tag endet (24:00 Uhr) oder ob der Tag beginnt (00:00 Uhr). So ist z. B. Montag 24:00 Uhr derselbe Zeitpunkt wie Dienstag 00:00 Uhr. Fahrpläne bezeichnen Mitternacht als Ankunftszeit mit 24:00 Uhr und als Abfahrtzeit mit 00:00 Uhr.
- Der Begriff Stunde Null wurde auf den 8. Mai 1945 und den frühesten Abschnitt der unmittelbaren Nachkriegszeit in Deutschland und Österreich angewandt. Er bezieht sich auf die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und den vollständigen Zusammenbruch des NS-Staates und impliziert die Chance zu einem voraussetzungslosen Neuanfang.
- Das Wort „null“ kommt auch in zahlreichen Redensarten vor (zum Beispiel jemanden auf null bringen, etwas bei null anfangen, jemand sei fachlich gesehen eine Null).
- Ebenso wird der Beginn unserer Zeitrechnung häufig als „Jahr null“ bezeichnet, obwohl es dieses nicht gab.
- Nullnummer oder Dummy (engl. für Attrappe), Ausgabe einer Zeitschrift oder Zeitung, die vor der eigentlichen Neueinführung des Mediums erscheint
Herkunft des Wortes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Einführung der Ziffer 0, die zugleich einen Zahlwert darstellte, musste für diese 0 eine Benennung gefunden werden, im Deutschen ist es null, in anderen Sprachen zero/zéro. Die Entwicklung in den modernen europäischen Sprachen war folgende: Im Italienischen bildete sich – vom Arabischen entlehnt – das Wort zero, das wurde dann im Französischen und schließlich Englischen gebräuchlich. „Null“ hat im Englischen – und in der Informatik – eine von 0 zu unterscheidende Bedeutung, siehe Nullwert.
Die heutige deutsche Bezeichnung stammt vom lateinischen Wort nullus (= keiner) bzw. altitalienisch nulla figura (= keine Ziffer). Die ursprüngliche Bedeutung von null im Deutschen steckt noch in der Wendung null und nichtig = ungültig (ohne Wert), dies ist eine Doppelung, auch null bedeutet hier „nichtig“.
Physik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Wert Null spielt für viele physikalische Größen eine besondere Rolle. Bei einigen Größen unterscheidet sich der Nullpunkt natürlich von allen anderen Punkten, während er bei anderen mehr oder weniger willkürlich gewählt wird. Bei einer absoluten Temperatur (die typischerweise in Kelvin gemessen wird) ist Null beispielsweise der niedrigstmögliche Wert. (Negative Temperaturen können für einige physikalische Systeme definiert werden, aber Systeme mit negativen Temperaturen sind nicht tatsächlich kälter.). Dies steht im Gegensatz zu Temperaturen auf der Celsius-Skala, wo Null willkürlich als der Gefrierpunkt von Wasser definiert ist. Bei der Messung der Schallintensität in Dezibel oder Phon wird der Nullpunkt willkürlich auf einen Referenzwert festgelegt, beispielsweise auf einen Wert für die Hörschwelle. In der Physik ist die Nullpunktenergie die niedrigstmögliche Energie, die ein quantenmechanisches physikalisches System besitzen kann, und entspricht der Energie des Grundzustands des Systems.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Nullmeridian ist derjenige Meridian (ein im rechten Winkel zum Erdäquator stehender und von Nord- zu Südpol verlaufender Halbkreis), von dem aus die geografische Länge nach Osten und Westen gezählt wird.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Helmuth Gericke: Geschichte des Zahlbegriffs. Bibliographisches Institut, Mannheim 1970.
- Helmuth Gericke: Mathematik in Antike und Orient. Springer, Berlin u. a. 1984.
- Georges Ifrah: Universalgeschichte der Zahlen. Campus, Frankfurt 1986, ISBN 3-593-34192-1.
- George Joseph: The Crest of the Peacock – the non european roots of mathematics. London 1991.
- Robert Kaplan: Die Geschichte der Null. Gebundene Ausgabe: Campus Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-593-36427-1. Taschenbuchausgabe: Piper, 2003, ISBN 3-492-23918-8 (englisches Original 1991).
- Jean-Claude Martzloff: A History of Chinese Mathematics. Springer, Berlin u. a. 1997.
- Karl Menninger: Zahlwort und Ziffer: Eine Kulturgeschichte der Zahl. 3. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1979.
- Mukherjee: Discovery of Zero and its impact on indian mathematics. Calcutta 1991.
- Brian Rotman: Die Null und das Nichts. Eine Semiotik des Nullpunkts. Aus dem Englischen von Petra Sonnenfeld. Kulturverlag Kadmos, Berlin 2000, ISBN 978-3-931659-17-2.
- Charles Seife: Zwilling der Unendlichkeit: Eine Biographie der Zahl Null. München 2002, ISBN 3-442-15054-X.
- Klaus Sturm (Hrsg.): Diagonal. Nr. 0. Siegen, o. J. ISSN 0938-7161 (Null-Nummer der Zeitschrift Diagonal mit zahlreichen Beiträgen zum Thema „Null“.)
- Kurt Vogel: Vorgriechische Mathematik II: Die Mathematik der Babylonier. Schroedel, Hannover und Schöningh, Paderborn 1959
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: A history of Zero. In: MacTutor History of Mathematics archive (englisch).
- www.wissenschaft.de: Der afrikanische Graupapagei kennt trotz seines nur walnussgroßen Gehirns die Bedeutung der „Null“
- Ein Plädoyer dafür, das Zählen – besonders in der Informatik und Mathematik – mit der „Null“ zu beginnen
- Umfangreiche Ausarbeitung zur Notwendigkeit der 0 für die moderne Mathematik
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ bei einigen Streitkräften, beispielsweise in der Bundeswehr, erfolgt die Darstellung mit einem kleinen Schrägstrich oben rechts, vgl. Datei:Bundeswehr - ATN Sicherungssoldat 1994 (links) mit Umrandung "ATN 3002987".jpg
- ↑ in der Gebärdensprache:

- ↑ in Darstellungen von Computermonitoren oder -ausdrucken: teils mit Punkt (mittig) oder mit Schrägstrich:

- ↑ Vogel, S. 16, Fußnote 3.
- ↑ Bei dieser Wiedergabe sexagesimaler Zahlen werden die Stellen durch Kommas voneinander getrennt.
- ↑ Gericke: Geschichte des Zahlbegriffs, S. 46 f.
- ↑ Vogel, S. 17.
- ↑ Menninger; Band 1, S. 178, Band 2, S. 212.
- ↑ Vogel, S. 60 f.
- ↑ Vogel, S. 61.
- ↑ Gericke: Mathematik in Antike und Orient. S. 58–60.
- ↑ siehe E. Löffler: Ziffern und Ziffernsysteme. 1. Teil: Die Zahlzeichen der alten Kulturvölker. 2., neu bearb. Auflage. B.G. Teubner, Leipzig/Berlin 1918, S. 37 f.
- ↑ H.-D. Ebbinghaus u. a.: Zahlen. 3. Auflage. Springer, Berlin 1992, S. 12.
- ↑ Menninger; Band 2, S. 212 f.
- ↑ Ergebnisse der babylonischen Astronomie gelangten vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. vor allem über den Hafen Bharukaccha in Nordwestindien ins Land und damit auch Kenntnisse über das babylonische Sexagesimalsystem. Neugebauer: A history of ancient mathematical astronomy. 1975. Ifrah loc. cit, S. 508.
- 1 2 Gericke: Mathematik in Antike und Orient. S. 183 ff.
- ↑ Gericke: Geschichte des Zahlbegriffs. S. 47.
- ↑ Gericke: Mathematik in Antike und Orient. S. 189, 192.
- ↑ Epigraphia Indica, Vol. I, Calcutta 1892, S. 159–162.
- ↑ K.-H. Golzio, Chronologie der Inschriften Kambojas, Wiesbaden 2006, S. 1.
- ↑ Golzio: Chronologie. S. 23.
- ↑ Amir Aczel: Finding Zero. (Video; 58 min) 27. Januar 2015, abgerufen am 4. August 2026 (englisch).
- ↑ G. Cœdès: Les inscriptions malaises de Çrīvijaya. BEFEO XXX, 1930, S. 29–80; auf S. 33–44.
- ↑ David Chivall, Virginia Lladó-Buisán, David Howell, Gillian Evison: Radiocarbon dating of the Bakhshālī manuscript. Oxford University, 14. Oktober 2024, abgerufen am 3. August 2026 (englisch).
- ↑ Hannah Devlin: Much ado about nothing: ancient Indian text contains earliest zero symbol. The Guardian, 14. September 2017, abgerufen am 14. September 2017 (englisch). Carbon dating finds Bakhshali manuscript contains oldest recorded origins of the symbol 'zero'. Bodleian Library, 14. September 2017, abgerufen am 14. September 2017 (englisch).
- ↑ Kim Plofker, Agathe Keller, Takao Hayashi, Clemency Montelle, Dominik Wujastyk: „The Bakhshālī Manuscript: A Response to the Bodleian Library’s Radiocarbon Dating“, in: History of Science in South Asia 5.1 (2017), S. 134–150. doi:10.18732/H2XT07.
- ↑ Martzloff, S. 204.
- ↑ Martzloff, S. 210.
- ↑ Gericke: Mathematik in Antike und Orient. S. 170. Für die Nutzung von Rechenbrettern in der frühen Han-Zeit gibt es keinen Beweis: Martzloff, S. 209.
- ↑ Anders als von einigen Historikern behauptet, lassen sich für die Zeit vor dem 8. Jahrhundert n. Chr. keine Lücken für fehlende Stellen nachweisen: Martzloff, S. 204–207.
- ↑ Martzloff, S. 207.
- ↑ Gericke: Mathematik in Antike und Orient. S. 176–177. Zur Unsicherheit der Datierung siehe Martzloff, S. 131.
- ↑ Martzloff, S. 200–203.
- ↑ MacTutor Webseite, loc. cit.
- 1 2 Nadia Ambrosetti: L'eredità arabo-islamica nelle scienze e nelle arti del calcolo dell'Europa medievale. LED, Mailand 2008, ISBN 978-88-7916-388-0, S. 96 (italienisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 23. November 2015]).
- ↑ Charles Seife: Zero: The Biography of a Dangerous Idea. Penguin Books, New York 2000, ISBN 0-670-88457-X, S. 77, bibcode:2000zbdi.book.....S (englisch): “He probably learned about the numerals during a visit to Spain and brought them back with him when he returned to Italy. But the version he learned did not have a zero.”
- ↑ Alain Schärlig: Compter avec des cailloux : le calcul élémentaire sur l'abaque chez les anciens Grecs. PPUR, 2001, S. 138 (französisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Gregor Honsel: Verk0rkstes D0kument. heise online, 31. Mai 2010, abgerufen am 7. August 2026.
- ↑ Die Dokumentennummer in deutschen Ausweisen und Pässen. Bundesministerium des Innern und für Heimat, März 2025, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Pass und Identitätskarte. Bundesamt für Polizei, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Gestaltungselemente. Europäische Zentralbank, 2026, abgerufen am 6. August 2026.
- ↑ Rolf Morrien: Börsenwissen: Ziffer Null oder Buchstabe O in der ISIN? 22. Mai 2025, abgerufen am 7. August 2026.
- ↑ Euler: Vollständige Anleitung zur Algebra. St. Petersburg 1802, Band 1, S. 49.
- ↑ John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Brahmagupta. In: MacTutor History of Mathematics archive (englisch).
