Havange
| Havange | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Moselle (57) | |
| Arrondissement | Thionville | |
| Kanton | Algrange | |
| Gemeindeverband | Thionville Fensch Agglomération | |
| Koordinaten | 49° 23′ N, 6° 0′ O | |
| Höhe | 308–367 m | |
| Fläche | 9,65 km² | |
| Einwohner | 456 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 47 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 57650 | |
| INSEE-Code | 57305 | |
See im Ort Havange | ||


Havange (deutsch Havingen) ist eine französische Gemeinde mit 456 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Moselle in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Thionville und zum Gemeindeverband Thionville Fensch Agglomération. Die Einwohner werden Havangeois und Havangeoises genannt.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer westlich von Thionville (deutsch Diedenhofen) auf einer Höhe zwischen 308 und 367 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 9,57 km².
Zu Havange gehört der Ortsteil Gondrange (Gondringen).
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort wurde 953 erstmals als Havechingas erwähnt und 1473 Hefingen genannt. Er gehörte zum Herzogtum Bar[1] und wurde 1766 von Frankreich annektiert.
Nach dem Frieden von Frankfurt vom 10. Mai 1871 kam Havingen zusammen mit dem zugehörigen Weiler Gondringen und 18 weiteren Orten von Französisch-Lothringen durch Gebietsaustausch an Deutschland[2] und wurde dem Bezirk Lothringen im Reichsland Elsaß-Lothringen zugeordnet.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Ortschaft aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags an Frankreich abgetreten werden.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
| Einwohner | 339 | 390 | 398 | 351 | 317 | 330 | 413 | 451 |
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beschreibung: In Silber drei erniedrigte rote Sparren und aus den Oberecken ragt je ein schwarzer Adlerfang hervor. Die Sparren erinnern an die Herren von Bassompierre, die Adlerfänge an die Abtei Villers-Bettnach, die beide in Havange begütert waren.[3]
Belege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 324 (online).
- ↑ Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 77–78 unten (online).
- ↑ Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)

