Wendelstein (Mittelfranken)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 21′ N, 11° 9′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Roth | |
| Höhe: | 330 m ü. NHN | |
| Fläche: | 50,88 km² | |
| Einwohner: | 16.410 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 323 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 90530 | |
| Vorwahl: | 09129 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RH, HIP | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 76 151 | |
| Marktgliederung: | 13 Gemeindeteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Schwabacher Straße 8 90530 Wendelstein | |
| Website: | www.wendelstein.de | |
| Erster Bürgermeister: | Werner Langhans (CSU) | |
| Lage des Marktes Wendelstein im Landkreis Roth | ||


Wendelstein (fränkisch: Wändlschda[2]) ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern und liegt direkt angrenzend am südlichen Stadtrand Nürnbergs.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt etwa 13 km südsüdöstlich des Zentrums der Stadt Nürnberg im Schwarzachtal und ist insbesondere im südöstlichen Gemeindegebiet zu großen Teilen von Wald bedeckt. Zum Gemeindegebiet gehört auch eine ein Quadratkilometer große, unbewohnte Exklave im Lorenzer Reichswald nördlich des ehemaligen MUNA-Geländes.[3]
Die Marktgemeinde wird eingerahmt von den Autobahnen A6 im Westen, von der A73 im Norden und der A9 im Osten. Der Ludwig-Donau-Main-Kanal verläuft im Norden des Hauptortes und durchzieht den Ortsteil Röthenbach b. Sankt Wolfgang.[3]
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Markt Wendelstein hat 13 Gemeindeteile. Nachstehend eine Aufstellung unter Angabe des Siedlungstyps und der jeweiligen Einwohner:[4][5][6]
| Gemeindeteil | Siedlungs-
typ |
Hauptwohn-
sitze (2025) |
Gemeindeteil | Siedlungs-
typ |
Hauptwohn-
sitze (2025) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Dürrenhembach | Weiler | (s.Sperbersl.) | Neuses | Dorf | 300 | |
| Erichmühle | Einöde | (s.Großsschw.) | Raubersried | Dorf | 185 | |
| Großschwarzen- | Kirchdorf | 3.882 | Röthenbach b. | Pfarrdorf | 2.594 | |
| Gugelhammer | Weiler | Sorg | Dorf | (s.Großschw.) | ||
| Kleinschwarzen- | Kirchdorf | 2.074 | Sperberslohe | Dorf | 254 | |
| Königshammer | Einöde | (s.Kleinschw.) | Wendelstein | Hauptort | 7.407 | |
| Nerreth | Weiler | (s.Röthenb.) | ||||
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Forst Kleinschwarzenlohe (Gemarkungsteil 2), Großschwarzenlohe (Gemarkungsteil ), Kleinschwarzenlohe (Gemarkungsteil 1), Raubersried, Röthenbach bei Sankt Wolfgang und Wendelstein.[7] Die Gemarkung Wendelstein hat eine Fläche von 7,407 km². Sie ist in 4949 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1496,67 m² haben.[8][9]
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nachbargemeinden sind von Norden aus im Uhrzeigersinn: Nürnberg, Feucht, Schwarzenbruck, Pyrbaum (Opf.), Schwanstetten, Rednitzhembach und Schwabach.
| Nürnberg | Nürnberg | Feucht |
| Schwabach | Schwarzenbruck | |
| Rednitzhembach | Schwanstetten | Pyrbaum |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch vereinzelte Funde weiß man, dass sich schon in der Steinzeit Menschen in der Gegend des heutigen Wendelsteins aufhielten. Gräberfunde von 1984 belegen eine Besiedelung des Gebietes entlang der Schwarzach in der späten Bronzezeit um 1300 v. Chr.[10]
Ortsgründung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Entstehung Wendelsteins wird mit der Errichtung der Reichsburg Nürnberg um das Jahre 1040 in Verbindung gebracht. Von Nürnberg aus sei noch im 11. Jahrhundert der Königshof Wendelstein als vorgeschobener Stützpunkt der Nürnberger Reichsburg errichtet worden. An der Furt durch die Schwarzach konnten von Wendelstein aus die Verbindungswege von Nürnberg und Schwabach nach Altdorf und Allersberg überwacht werden.[11]
Der Königshof selbst wurde innerhalb der Schwarzachschleife auf der dortigen Hochterrasse rund um die heutige Kirche St. Georg lokalisiert. Die Stelle des Königshofs mit etwa 100 × 200 m Größe war so gewählt, dass der König auch auf der südlichen Seite des Reichswalds einen festen Platz hatte, von dem aus die Waldnutzung zu kontrollieren war.[11]
Der ursprüngliche Burgname bedeutet Turm mit einer Wendeltreppe.[12][13] Nach einer Legende sei der Name jedoch von den Wenden, einem slawischen Volksstamm, abgeleitet.
Wendelstein im Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 6. September 1259 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als dem Nürnberger Bürger "Arn[oldo] de Wendelsteyn" vom Bamberger Domkapitel das Propsteiamt Fürth verpachtet wurde. In Urkunden des Jahres 1273 und 1282 wird der Ort in den Schreibweisen "Wentelstein" bzw. "Wendelstaine" aufgeführt.[14] In einer Urkunde vom 22. September 1283 erscheint mit "Heroldus de Wendelstein" erstmals ein Vertreter der ortsansässigen Adelsfamilie,[11] die bis in das Jahr 1482 nachweisbar ist.[15]
Um das Jahr 1300 war das gesamte Reichsamt Wendelstein im Besitz der Nürnberger Burggrafen. Um 1336 kam es zur Teilung des Gerichts, so dass eine Hälfte Wendelsteins die Familie Amman (oder von Wendelstein) und die andere Hälfte eine sich Vogt oder Voigt nennende Familie als Reichslehen erhielten.[11] Im Jahre 1408 wurde dann die Amman-Wendelsteinsche Hälfte und 1417 die Voit'sche Hälfte des Gerichts Wendelstein nochmals geteilt, so dass der Ort vier Grundherrschaften aufwies. 1467 kaufte dann das Neue Spital zum Heiligen Geist in Nürnberg drei dieser Viertel, während der Ansbacher Markgraf von Brandenburg ein Viertel Wendelsteins erwarb.[16]
Die an der Schwarzach liegenden Gemeindeteile Wendelsteins waren von 1505 bis 1806 Grenzorte zwischen den Landgebieten der Reichsstadt Nürnberg und dem Fürstentum Ansbach.
Die erste Erwähnung einer Kirche, vermutlich eine Kapelle, stammt aus dem Jahr 1325. Aus dieser entstand im 14. Jahrhundert die Wehrkirche St. Georg; sehenswert ist der renovierte Dreikönigs-Flügelaltar aus dem Jahr 1510 von Hans Süß von Kulmbach. Es gab am Ort insgesamt sechs Herrenhöfe[17], von denen drei noch stehen (das „Wendelsteiner Schlösschen“, Kirchenstraße 3, das „Pfinzingschlösschen“, Mühlstraße 9, und das Herrenhaus der „Endterschen Papiermühle“, Fabrikstraße 16, welches 1630 der bedeutende Drucker und Buchhändler Wolfgang Endter (1593–1659) errichten ließ).[18]
Ab dem 15. Jahrhundert waren Messerer und Klingenschmiede in Wendelstein ansässig.
Das neuzeitliche Wendelstein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wendelstein 111 Anwesen, zwei Amtshäuser, ein Schulhaus, eine Gerichtschreiberei, ein Hirtenhaus, eine Hebammenwohnung, ein Pfarrhaus, ein Mesnerhaus und eine Pfarrkirche. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Wendelstein aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte zu 1⁄4 das Richteramt Wendelstein und zu 3⁄4 das Spitalamt Heilig Geist der Reichsstadt Nürnberg inne. Grundherren waren
- das Fürstentum Ansbach (Richteramt Wendelstein: 5 Häuser; Gemeinde Wendelstein: 12 Häuser, 2 Halbhäuser; Pfarrei Wendelstein: 2 Tafernwirtschaften, 12 Häuser; Kirchenstiftung Wendelstein: 1 Tafernwirtschaft, 2 Häuser),
- die Reichsstadt Nürnberg (Spitalamt Hl. Geist: 1 Ganzhof, 1 Halbhof, 1 Gut mit Zapfenwirtschaft, 7 Tafernwirtschaften, 43 Häuser, 2 Hufschmieden, 1 Papiermühle, 1 Klingenschmiede mit Schleifmühle, 1 Schäfershof; 1 ehemaliges Badhaus; Pfinzing-Stiftung: 1 Halbhof, 1 Halbhof mit Tafernwirtschaft, 10 Häuser, 1 Herrenhäuslein, 1 Eisenhammer, 1 Mahlmühle),
- der Nürnberger Eigenherr von Behaim (3 Häuser).[19]
Es gab 105 Untertansfamilien, von denen 79 ansbachisch waren.[20]
19. bis 21. Jahrhundert
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Von 1797 bis 1808 unterstand Wendelstein dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. 1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde 1808 der Steuerdistrikt Wendelstein gebildet, zu der Zollhaus gehörte. 1818 entstand die Ruralgemeinde Wendelstein, die mit dem Steuerdistrikt deckungsgleich war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Schwabach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Schwabach (1919 in Finanzamt Schwabach umbenannt). Ab 1862 gehörte Wendelstein zum Bezirksamt Schwabach (1939 in Landkreis Schwabach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Schwabach (1879 in Amtsgericht Schwabach umbenannt).[21] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 7,295 km².[22]
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert siedelten sich Drechsler und Metalldrücker an, der Sandsteinabbau in Wernloch wurde intensiviert. Im Jahre 1843 wurde der Ludwig-Donau-Main-Kanal im Norden von Wendelstein gebaut, 1886 wurde der Hafen Wendelstein zusätzlich mit der Bahnstrecke Feucht–Wendelstein erschlossen.
Im Jahre 1886 nahm die Bahnstrecke Feucht–Wendelstein den Betrieb auf, 1955 wurde der Personenverkehr eingestellt. Mit der Beendigung des Güterverkehrs 1960 wurden die Gleise abgebaut.
Historische Einwohnerzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ort Wendelstein (= Gemeinde Wendelstein bis zur Gebietsreform)
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 1137 | 1114 | 1343 | 1285 | 1310 | 1255 | 1263 | 1339 | 1347 | 1394 | 1433 | 1718 | 1600 | 1600 | 1628 | 1520 | 1640 | 1801 | 1985 | 2605 | 2827 | 2745 | 2960 | 4735 | 5642 |
| Häuser[23] | 160 | 145 | 175 | 192 | 203 | 210 | 226 | 299 | 472 | 1546 | |||||||||||||||
| Quelle | [24] | [25] | [26] | [26] | [27] | [28] | [29] | [30] | [31] | [32] | [33] | [26] | [34] | [26] | [35] | [26] | [36] | [26] | [26] | [26] | [37] | [26] | [22] | [38] | [39] |
Eingemeindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 1. Juli 1971 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde Raubersried eingegliedert.[40] Am 1. Mai 1978 kamen Röthenbach, Groß- und Kleinschwarzenlohe mit ihren Gemeindeteilen dazu.[41]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dargestellt wird hier die summarische Entwicklung der Hauptwohnsitze aller heutigen Ortsteile Wendelsteins. Zwischen 1987 und 2025 wuchs die Einwohnerzahl des Marktes Wendelstein von 13.809 auf 16.696 um 2.887 Einwohner bzw. um 20,9 %.

Gebäudeverteilung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Gebäude- und Wohnungsbestand am 31.12.2024[43] | |
|---|---|
| Anzahl der Wohngebäude | 4.975 |
| Anteil der Gebäude mit 1 Wohnung | 77,0 % |
| Anteil der Gebäude mit 2 Wohnungen | 11,5 % |
| Anteil der Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen | 11,5 % |
| Anzahl der Wohnungen in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden | 7.989 |
| Durchschnitt Einwohner je Wohnung | 2,06 |
| Durchschnittl. Wohnfläche je Wohnung | 110,3 m² |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Marktgemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Marktgemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 führte das Ergebnis zu folgender Sitzverteilung:
| Partei | CSU | SPD | Grüne | FW | FDP | AFD | Gesamt |
| 2026[44] | 10 | 5 | 3 | 2 | 1 | 3 | 24 Sitze |
| 2020[45] | 11 | 6 | 4 | 2 | 1 | – | 24 Sitze |
| 2014[42] | 11 | 9 | 2 | 2 | – | – | 24 Sitze |
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit Mai 2008 ist Werner Langhans (CSU) Bürgermeister. Er wurde bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 mit 57,3 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Auf die Mitbewerber entfielen
- Maximilian Lindner (SPD) 27,5 %
- Carolin Töllner (Grüne) 8,7 %
- Stefan Stromberger (FDP) 6,5 %[46]
Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2001 bestehen Gemeindepartnerschaften mit Saint-Junien, Frankreich und Żukowo, Polen.[47]
Wappen und Flagge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wappen
| Blasonierung: „In Rot ein silbern gekleideter Steinhauer mit Kappe und goldenem Schurzfell, der auf silbernem Boden steht und einen behauenen silbernen Stein auf der Spitze wendet.“[48] | |
| Wappenbegründung: Das Gericht Wendelstein erhielt 1529 ein Siegel, darin ein Mann, der einen Quaderstein wendet. Er steht redend für den Ortsnamen. In den späteren Siegeln nach 1638 wird der Mann als Steinhauer dargestellt als Hinweis auf das hiesige Steinhauergewerbe. Die erste farbige Abbildung ist aus dem Jahr 1718 belegt. Als Steinrelief ist das Wappen auf dem Marktbrunnen von 1878 überliefert. |
- Flagge
Die Gemeindeflagge ist weiß-rot.[49]
Mittelzentrum
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Die Marktgemeinden Feucht und Wendelstein sowie die Gemeinde Schwarzenbruck bilden zusammen ein Mittelzentrum. Hier sind Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung, weiterführende Schulen (z. B. Gymnasien und Realschulen) sind hiernach vor allem in Mittel- und Oberzentren anzusiedeln. Auch bei der Standortwahl für staatliche Behörden gilt dieses. Am 13. Juli 2018 wurde zur Erhebungsfeier von Markus Söder ein Gedenkstein am Alten Kanal eingeweiht. Am Standort befinden sich Informationstafeln der Gemeinden.[50]
Wirtschaft und Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt drei ausgewiesene Industriegebiete in den Gemeindeteilen Wendelstein und Röthenbach bei Sankt Wolfgang. Zum Gemeindegebiet gehört auch ein Teil des Gewerbeparks Nürnberg-Feucht (die anderen Teile gehören zur Stadt Nürnberg und zum Markt Feucht) und ein kleinerer Teil der Autobahnraststätte Nürnberg/Feucht (der größere Teil gehört zur Gemeinde Schwarzenbruck). Nicht zum Gemeindegebiet gehört der Forst Kleinschwarzenlohe, der gemeindefreies Gebiet ist.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Staatsstraße 2239 führt an Röthenbach vorbei zur Anschlussstelle 47-Ost der Bundesautobahn 73 (2,6 km nordöstlich) bzw. über Kleinschwarzenlohe und Neuses zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 2 (6 km südwestlich). Die Staatsstraße 2225 führt zur Anschlussstelle 47-West der B 73 (1 km nördlich) bzw. über Sperberslohe nach Allersberg in der Nähe der Anschlussstelle 55 der Bundesautobahn 9 (14 km südlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Großschwarzenlohe zur Kreisstraße RH 1 (2,7 km südwestlich), nach Röthenbach (2 km nordöstlich) und nach Raubersried (1 km südlich).[3]
In Wendelstein selbst gibt es keinen Bahnhof mehr, die Strecke aus Feucht wurde Anfang der 1960er-Jahre eingestellt und abgebaut. Jedoch verläuft durch das östliche Gemeindegebiet die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt. Im benachbarten Ort Feucht gibt es zwei Halte der S-Bahn Nürnberg.
Der Flughafen Nürnberg ist zirka 15 Kilometer Luftlinie von der Gemeinde entfernt, mit dem Auto ist er in zirka 30 Minuten zu erreichen.
Bildung, Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gemeindebibliothek
- Metalldrücker- und Drechslermuseum
Schulen und Kindergärten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- neun Kindergärten und zahlreiche Horte in den Ortsteilen
- vier Grundschulen in den Ortsteilen Röthenbach, Wendelstein, Groß- und Kleinschwarzenlohe
- Mittelschule und M-Zweig der Hauptschule
- Gymnasium, (im Schuljahr 2017/18 erster Abiturjahrgang)[51]
- Waldorfschule[52]
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Volkshochschule
- Mehrere private Gesangs- und Musikschulen[53]
- Eine Reitschule und zwei Gestüte
Bauwerke, Denkmäler und Sehenswertes
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- das historische Ensemble im Ortskern von Wendelstein, auch Altort genannt


- Allerheiligenkirche in Kleinschwarzenlohe mit Altar von Tilman Riemenschneider
- Evangelische Kirche St. Georg in Wendelstein. Der Altar von Hans Süß von Kulmbach aus dem Jahre 1510 befindet sich nach jahrelanger Auslagerung und Restaurierung seit 17. April 2001 wieder in der Achahildis-Kapelle, einer Seitenkapelle der Kirche.[54]
- Kirche St. Wolfgang in Röthenbach bei Sankt Wolfgang mit Schlupfaltar
- Schloss Kugelhammer in Röthenbach bei Sankt Wolfgang
- Der historische Ludwig-Donau-Main-Kanal verläuft durch das Gemeindegebiet; dort befinden sich die ehemalige Anlände für den Güterumschlag Wendelsteins und der Gauchsbach-Brückkanal, dem Gauchsbach-Leitgraben sowie zahlreiche Schleusen.
- Das 1437 erbaute Wendelsteiner Badehaus wurde 2012 abgebaut und ins Fränkische Freilandmuseum Bad Windsheim umgesetzt. Dort wurde es bis 2018 restauriert und wiederaufgebaut.
- Nördlich von Wendelstein befinden sich die aufgelassenen Steinbrüche des Wernloches und Fischleinsberg.
Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1993 findet jährlich (mit Ausnahme der Jahre 2020 und 2021 aufgrund der COVID-19-Pandemie) Ende April das überregional bekannte New-Orleans-Music-Festival statt, seit dem Jahr 2013 unter dem Namen Jazz & Blues Open Wendelstein.[55]
Am letzten Juni-Wochenende wird die Wendelsteiner Kirchweih gefeiert, die sich durch den ganzen Altort und einen Teil der Röthenbacher Straße erstreckt. Anfang September folgt das Backofenfest, das seit 1987 der Heimatverein organisiert. In der Adventszeit gibt es einen kleinen Weihnachtsmarkt im Altort. Weitere Veranstaltungen finden regelmäßig im Casa de la Trova und in der Jegelscheune statt.[56][57]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der TSV 1893 Wendelstein e. V., kurz TSV Wendelstein[58], ist ein Mehrspartensportverein mit 11 Abteilungen, der neben Handball u. a. auch die Sportarten Fußball, Leichtathletik, Segeln, Tennis, Tischtennis und Turnen anbietet
Handball: Die TSV-Handballabteilung[59] hatte große Erfolge mit der mittelfränkischen Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die fünftklassige „Bayerische Landesliga“. Der TSV Wendelstein nimmt mit zwei Herrenmannschaften, zwei Damenteams und mehreren Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb des Bayerischen Handballverbandes (BHV) teil. Das erste Damenteam spielt in der Saison 2024/25 in der Regionalliga und die Männermannschaft in der Bezirksliga Mittelfranken.
- Nordbayerischer Landesligameister und Aufstieg in die „Regionalliga“ (Frauen) 2024/25
Persönlichkeiten
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- Johannes Cochläus (* 10. Januar 1479 in Raubersried; † 11. Januar 1552 in Breslau), Humanist und Theologe
- Christoph Hieronymus Voit von Wendelstein († 18. August 1718 in St. Jobst), Jurist in Nürnberg[60][61]
- Wilhelm Jegel (* 3. Mai 1826 in Nürnberg; † 24. Oktober 1890 in Wendelstein), Bürgermeister von 1870 bis 1890, Reichstags- und Landtagsabgeordneter, Steinbruchbesitzer
- Richard Klein (* 11. Dezember 1934 in Fürth; † 20. November 2006), Althistoriker, außerplanmäßiger Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, lebte in Wendelstein.[62]
- Adam Scharrer (* 13. Juli 1889 in Kleinschwarzenlohe; † 2. März 1948 in Schwerin), Schriftsteller
- Anton Hausladen (* 7. März 1894 in Wendelstein; † 12. September 1949 in Fürth), KPD-Funktionär, Gewerkschaftsfunktionär und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- Hans Hausladen (* 19. Januar 1901 in Wendelstein; † 10. August 1938), Bergmann, Politiker und Gewerkschafter
- Alfons Hutter (* 1953 in Wendelstein), katholischer Geistlicher
- Siegfried Wentz (* 7. März 1960 in Röthenbach bei Sankt Wolfgang), Leichtathlet, Zehnkämpfer, Medaillengewinner bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Kaspar Bundschuh: Wendelstein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 159–161 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Karl Gröber, Felix Mader: Stadt und Landkreis Schwabach (= Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittelfranken 7). R. Oldenbourg, München 1939, DNB 366496239, S. 394–409.
- Georg Paul Hönn: Wendelstein. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 543 (Digitalisat).
- Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 240.
- Gottfried Stieber: Wendelstein. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 933–936 (Digitalisat).
- Pleikard Joseph Stumpf: Wendelstein. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 761 (Digitalisat).
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 624–633.
- Eberhard Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1969, DNB 457000937, S. 85.
- Martin Zeiller: Wendelstein. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Franconiae (= Topographia Germaniae. Band 9). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 105 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website des Marktes Wendelstein
- Wendelstein (Mittelfranken): Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik (PDF; 1,2 MB)
- Wendelstein in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 23. September 2019.
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 85. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „węndlšdɒ“.
- 1 2 3 Topographische Karte 1:50.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- ↑ Gemeinde Wendelstein in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. September 2019.
- ↑ Markt Wendelstein, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 25. November 2021.
- 1 2 Zahlen und Fakten. Markt Wendelstein, abgerufen am 20. Mai 2026.
- ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
- ↑ Gemarkung Wendelstein (093916). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 11. Oktober 2024.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 11. Oktober 2024.
- ↑ Geschichte Wendelsteins auf der Gemeinde-Website
- 1 2 3 4 Friedrich Eigler: Schwabach, Seite 263
- ↑ E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 85.
- ↑ W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 240.
- ↑ Friedrich Eigler: Schwabach, Seite 259
- ↑ Friedrich Eigler: Schwabach, Seite 261
- ↑ Friedrich Eigler: Schwabach, Seite 262
- ↑ Herrensitze.com (Giersch/Schlunk/von Haller)
- ↑ Wendelstein VI auf herrensitze.com (Giersch/Schlunk/von Haller)
- ↑ F. Eigler: Schwabach, S. 432 f.
- ↑ Johann Bernhard Fischer: Wendelstein. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 312 (Digitalisat).
- ↑ F. Eigler: Schwabach, S. 488.
- 1 2 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 826 (Digitalisat).
- ↑ Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 2022 als Wohngebäude.
- ↑ Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 102 (Digitalisat).
- ↑ Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 240 (Digitalisat). Im Historischem Gemeindeverzeichnis werden abweichend 1307 Einwohner für die Gemeinde angegeben.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 184, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
- ↑ Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1088, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 174 (Digitalisat).
- ↑ Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1254, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, OCLC 992516308, S. 69 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, OCLC 460588127, S. 198 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1190 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern : Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1890. Heft 58 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1892, OCLC 162230561, S. 200 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1262 (Digitalisat).
- ↑ K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichnis für das Königreich Bayern Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand vom 1. Juli 1911. Heft 84 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1911, OCLC 162230664, S. 200 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1300 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1128 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 181 (Digitalisat).
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 349 (Digitalisat).
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 568.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 733 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
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- ↑ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 642.


