Ur
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Ur (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, m
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Ur | die Ure |
| Genitiv | des Urs des Ures |
der Ure |
| Dativ | dem Ur | den Uren |
| Akkusativ | den Ur | die Ure |
Worttrennung:
- Ur, Plural: Ure
Aussprache:
Bedeutungen:
Synonyme:
- [1] Auerochse
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Der letzte Ur starb im Jahre 1627.
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Ur, Auerochse
Substantiv, n, Toponym
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Ur | — |
| Genitiv | (des Ur) (des Urs) Urs |
— |
| Dativ | (dem) Ur | — |
| Akkusativ | (das) Ur | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Ur“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- Ur, kein Plural
Aussprache:
- IPA: […]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] sumerische Stadt im heutigen Irak
Beispiele:
- [1] „Um die Wende vom 22. zum 21. Jahrhundert gelingt es den Herren der südmesopotamischen Stadt Ur, eine Reihe souveräner Städte und Fürstentümer unter ihre Herrschaft zu bringen.“[1]
- [1] „Am Ende des 3. Jahrtausends wurde Assur noch von einem Gouverneur regiert und gehörte zum Einflussgebiet der Könige der III. Dynastie von Ur (ca. 2112–2001 v. Chr.), erlangte aber nach dem Untergang des Großreiches der Könige von Ur seine Selbstständigkeit zurück.“[2]
- [1] „Es ging um die Zikkurats von Babylon, die terrassenartig angelegten Türme, die rund um Ur am Euphrat erbaut worden waren.“[3]
- [1] „Ich habe die Totenstadt in einer engen Schlucht entdeckt. Sie ist älter als die Grundmauern von Ur oder die älteste Pyramide.“[4]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] sumerische Stadt
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- [1] Wikipedia-Artikel „Ur (Stadt)“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Ur“
Quellen:
- ↑ Eva Cancik-Kirschbaum: Die Assyrer. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. C.H.Beck, München 2003, ISBN 978-3-406-50828-8, Seite 30.
- ↑ Jörg Klinger: Die Hethiter. C.H.Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-53625-0, Seite 31.
- ↑ Graham Masterton: Die Opferung. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3-86552-343-3, Seite 161.
- ↑ Lin Carter: Der Bewohner der Gruft. In: Die Xothic-Legenden. Festa, Leipzig 2004, ISBN 978-3-935-82254-1, Seite 42.


