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Pillig

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Wappen Deutschlandkarte
BERJAYA
Pillig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Pillig hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 14′ N,  19′ OKoordinaten: 50° 14′ N,  19′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Maifeld
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 6,29 km²
Einwohner: 488 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56753
Vorwahl: 02605
Kfz-Kennzeichen: MYK, MY
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 087
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 4
56751 Polch
Website: www.gemeinde-pillig.de
Ortsbürgermeister: Horst Klee
Lage der Ortsgemeinde Pillig im Landkreis Mayen-Koblenz
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Karte

Pillig auf dem Maifeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Maifeld an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Polch hat.

BERJAYA
Pillig, Luftaufnahme (2015)

1563 umfasste Pillig unter dem Namen Pülich 47, 1683 38 Feuerstellen. Landesherrlich gehörte die Ortschaft, ehemals Pillich genannt, bis Ende des 18. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Trier und unterstand der Verwaltung des Amtes Münster-Maienfeld. Pillig war Sitz eines Heimburgers im Hochgericht Münster-Maienfeld.[2]

Einwohnerentwicklung

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Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Pillig, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

JahrEinwohner
1815365
1835169
1871515
1905472
1939437
1950553
1961460
JahrEinwohner
1970465
1987490
1997555
2005507
2011481
2017454
2022484
BERJAYA
Einwohnerentwicklung von Pillig von 1815 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle

Der Gemeinderat in Pillig besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Horst Klee wurde 2016 Ortsbürgermeister von Pillig.[5] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 90,55 %[6] und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 89,2 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[7]

Klee ist Nachfolger von Tilman Boehlkau.[5]

Wappen von Pillig
Wappen von Pillig
Blasonierung: „In Rot ein schräglinker goldener Wellenbalken. Oben ein goldener römischer Tempel, unten eine goldene karolingische Münze mit schwarzem Innenfeld, belegt mit einem goldenen Kreuz, das von vier goldenen Kugeln bewinkelt ist.“
Wappenbegründung: Der Wellenbalken symbolisiert den Elzbach. Die Münze erinnert an die Entdeckung eines bedeutenden karolingischen Münzschatzes 1957 im ehemaligen Gemeindewald in der Pilligerheck, die heutzutage zu Keldung gehört, ein Stadtteil von Münstermaifeld. Der Tempel weist hin auf die vielen römischen Funde im Umkreis von Pillig, insbesondere an die Gebäudereste im Distrikt „Sandwiese“ und westlich der Kirche.

Wappenentwurf: A. Friderichs, Zell/Mosel.

Sehenswürdigkeiten

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Pfarrkirche Pillig

Die katholische Pfarrkirche St. Firminus stammt aus dem Jahr 1778, weist jedoch Reste spätromanischen Mauerwerks und einen spätgotischen Turm auf. Die einheitliche Ausstattung stammt überwiegend aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.

1652 wurde auf dem Weg zur nahegelegenen Burg Pyrmont ein Kalvarienberg mit lebensgroßen Figuren errichtet.[8]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Pillig

Commons: Pillig – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 144, 155, 210.
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Horst Klee (Ortsbürgermeister und Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Pillig am 9. Juni 2024. In: Maifelder Nachrichten – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Maifeld, Ausgabe 24/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 10. Juni 2024, abgerufen am 4. Juni 2025.
  5. 1 2 Horst Klee zum neuen Ortsbürgermeister von Pillig gewählt. In: Rhein-Zeitung. 13. März 2016, abgerufen am 26. Januar 2020.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Januar 2020 (siehe Maifeld, Verbandsgemeinde, zwölfte Ergebniszeile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  7. Pillig, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Pillig. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 4. Juni 2025.
  8. Franz-Josef Knöchel: Kalvarienberg „Drei Kreuze“ bei Pillig. (Heiligenhaus Dreikreuzen). Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, 2021. Abgerufen am 8. Juni 2026.