Die Drôme provençale war für Madame de Sévigné, die plauderfreudige, scharfsinnige Briefeschreiberin und Chronistin des königlichen Hoflebens, Zufluchtsort und Inspirationsquelle. In diesem Jahr feiert man dort ihren 400. Geburtstag.
Hohe Felsen aus Buntsandstein, brütende Zugvögel und eine wendungsreiche Geschichte machen Helgoland einzigartig. Ein besonderes Schauspiel aber ist jedes Jahr im Juni eine tierische Mutprobe.
Kein Ort in Chile ist so exaltiert und bunt wie Valparaíso. Im ehemaligen Haus des Dichters Pablo Neruda lässt sich die alte Hafenstadt am besten begreifen.
Grachten, gotischen Fassaden und das neue Kunstzentrum BRUSK: In Brügge gehen die Vergangenheit als Handelsstadt und die Gegenwart als lebendige Kunstmetropole eine elegante Verbindung ein.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als in einer fremden Stadt eine schöne Bäckerei zu finden. Hier finden Sie die besten Kuchen, duftendes Brot und die heißesten Öfen zwischen London und Berlin, Mallorca, Lissabon und Wien.
Erst Frankreich, dann Italien, nun Griechenland – die Dreharbeiten für die sechste Staffel der Netflix-Serie „Emily in Paris“ haben begonnen. Eins lässt sich jetzt schon absehen: Die Massen werden Emily wieder hinterherreisen.
Kaum eine Gegend ist so spärlich besiedelt wie das Hinterland der Mongolei. Hier sind 1000 Kilometer nichts, Zeit ist relativ, und digitales Leben hat nichts mit Beschleunigung zu tun.
Ausritt in die Berge: 300 Kilometer umfasst das Reitwegenetz im österreichischen Pferdeland Nationalpark Kalkalpen. Die lassen sich auf Huzulen, Lipizzanern oder Norikern erkunden.
Der Gaskocher MSR Switch ist leicht, einfach zu bedienen, braucht wenig Gas und bringt Wasser im Handumdrehen zum Kochen. Das hilft, bei mehrtägigen Wanderungen und auch bei Stromausfällen in der Stadt.
Raron im Wallis ist wegen des Grabes von Rainer Maria Rilke bekannt. Doch dort lebte auch Iris von Roten, eine Vorkämpferin für Frauenrechte. Das Burgmuseum erinnert an diese eigenwillige Persönlichkeit.
Kaum ein Landstrich in Irland bietet mehr unberührte Natur, Ruhe und Einsamkeit als die Halbinsel Beara. Doch sie kennt auch Grausamkeit und Größenwahn.
Zannier Hotels hat die Île de Bendor an der Côte d’Azur neu belebt — elegant, lässig und erstaunlich öffentlich. Das Riviera-Feeling der Sechzigerjahre ist zurück. Kein Wunder, dass es Clooney hier gefällt.
Tove Jansson und ihre berühmteste Schöpfung, die Mumins, haben im vergangenen Jahr mehr für den Tourismus in Finnland getan als alle Elche und Sonnenuntergänge zusammen. Eine Reise durchs Land auf den Spuren der Künstlerin.
140.000 zurückgelegte Seemeilen und 100 bereiste Länder: Familie Schwörer aus der Schweiz erkundet seit 25 Jahren auf einem Segelboot die Welt – mit mittlerweile sechs Kindern und einer Mission.
Die griechische Stadt Thessaloniki hat vieles zu bieten: eine sieben Kilometer lange Promenade, eine lange Liste an Weltkulturerbe und eine lebhafte internationale Musikszene. Höchste Zeit, sie zu entdecken.
Vor 40 Jahren sorgte das Designer-Kollektiv „The Antwerp Six“ für Furore in der Modewelt – und veränderte die belgische Stadt für immer. Jetzt wird das Jubiläum mit viel Extravaganz gefeiert.
Charles Waterton war nicht nur Naturforscher und Exzentriker – er war auch seiner Zeit voraus. Zu Besuch in seinem ummauerten Paradies in West-Yorkshire in England, wo man heute übernachten kann.
Deutschlands mörderischste Stadt liegt in der Eifel: Seit in Hillesheim ein Krimihotel eröffnet hat, wird die Stadt von Privatermittlern, Hobbypolizisten und Freizeit-Profilern überrannt.
Weltberühmte Museen, Konzerte von Superstars und jetzt auch noch die Formel 1: Madrid wirbt mit aller Macht um Luxusreisende. Für die Folgen dieser Entwicklung hat die Stadt aber keinen Plan.
In der Casa Camuzzi in Montagnola im Schweizer Tessin schrieb Hermann Hesse Weltliteratur. Das dortige Museum lässt sich zum 150. Geburtstag des Dichters etwas ganz Besonderes einfallen.
Von welcher Stadt aus hat die Currywurst ihren Siegeszug angetreten? Sowohl Berlin als auch Duisburg beanspruchen die Erfindung für sich. Wir haben nachgeforscht.
Neuseelands Great Walks sind grandios, aber oft ausgebucht. Eine schöne Alternative ist der Greenstone and Caples Rundweg: Er lässt sich das ganze Jahr wandern und man trifft Einheimische.
Islands Badekultur zählt neuerdings zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Nichts wie rein in die geothermalen Freibäder und Hot Pots! Wir haben uns ein paar der 120 öffentlichen Schwimmanlagen genauer angesehen
Man muss am Ende nicht unbedingt das Gefühl haben, Urlaub gemacht zu haben: Zugfahren mit Baby kann Folter, Paradies und Abenteuer sein, manchmal auch alles zusammen.
Der Aufenthalt am Flughafen ist meist der ungeliebte Teil der Reise. Am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens will man alles besser machen. Gelingt das?
Die australische Stadt Adelaide ist für ihre Gelassenheit so bekannt wie für ihren Wein und lässt sich so leicht nicht aus der Ruhe bringen. Etwas Besseres kann einem in diesen Tagen nicht passieren.
Die Themsestadt Greenwich ist eng verbunden mit der Blütezeit der britischen Seefahrt. Sie pflegt deren Traditionen und hütet legendäre Kleinode der Navigationstechnik.
Der Wiedehopf verbringt den Sommer immer häufiger in Ostdeutschland – in den offenen Heidelandschaften Brandenburgs kann man ihn mit etwas Glück jetzt hören, nur 30 Kilometer entfernt von Berlin.
Dem deutschen Weinbau geht es schlecht. Ist der Alkohol schuld? Eine Reise ins Markgräflerland in Südbaden – wo Pragmatiker, Puristen und Pioniere alles tun, um im Geschäft zu bleiben.
Die bekannteste Straße der USA, die Route 66, feiert ihren Hundertsten. Jan Brandt hat sich in ihrem Geburtsort umgesehen, in Springfield in Missouri, wo im April 1926 mit einem Telegramm alles begann.
In den labyrinthischen Gassen der Medina von Fès kann man nicht nur seine Orientierung verlieren, sie ist auch eine perfekte Bühne für die marokkanische Küche. Experimentierfreude sollte man jedoch mitbringen.
Zwischen ursprünglichem Samba und den wachsenden Geschäftsinteressen bewahrt sich die brasilianische Insel Boipeba einen ruhigen Puls – und ihre Sandstrände und Mangrovenwälder sind noch immer eine Entdeckung.
Turkmenistan gehört zu den verschlossensten Ländern der Erde und verwirrt mit lauter Parallelwelten: einsame Wüstendörfer, Relikte der Sowjetzeit, eine Hauptstadt aus weißem Marmor – und eine junge Generation, die gelernt hat, zwischen alldem zu navigieren.