Reden wir vom Richtigen? (1) : Totgesagte leben länger
Vermeintlich ist der Neoliberalismus am Ende. Doch statt von der Bildfläche zu verschwinden, ging er eine zerstörerische Allianz ein.
Vermeintlich ist der Neoliberalismus am Ende. Doch statt von der Bildfläche zu verschwinden, ging er eine zerstörerische Allianz ein.
Von Polykrise bis Staatskapitalismus
Die Schäden des Hitzesommers sind riesig. Zeit, darüber zu reden, wer dafür aufkommt, findet Daniel Stern.
Vor der Abstimmung am 27. September herrscht Verwirrung: Die SVP wirbt mit der Friedenstaube, ein linkes Pro-Komitee unterstützt die Vorlage.
Der «Mekka-Pakt» Saudi-Arabiens, der Türkei und Pakistans könnte die regionale Sicherheitsordnung grundlegend verändern, schreibt Meret Michel.
Die Rechtsberatungsstelle für Menschen im Freiheitsentzug musste ihre Aktivitäten bereits einschränken. Weil die Finanzierung fehlt, droht das endgültige Aus.
Zohran Mamdani, Abdul El-Sayed, Claire Valdez: Immer mehr Politiker:innen mischen die Demokrat:innen von links auf. Politikberater Andrew Bard Epstein über die Frage, was gute linke Politik ausmacht.
Die Forscherin und Künstlerin Diana Rojas-Feile hat für ihr Stück «Corazón Rudo» ehemaligen zwangsrekrutierten Kindern und Jugendlichen in Kolumbien zugehört.
Mit dem Kino die Welt verteidigen? Das Filmfestival Locarno wills versuchen – und traut der Sache doch nicht ganz.
Şeyda Kurt hat bereits die politischen Seiten von Liebe und Hass erkundet, in ihrem ersten Roman geht es nun um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Das Asperger-Syndrom als psychiatrische Diagnose stammt aus der Nazizeit. Sollten wir sie überhaupt noch verwenden?
Es wird immer weniger gelesen, insbesondere von Männern. Hat das Buch ein Genderproblem?
Extremismusforscher Ahmed Ajil und Sozialarbeiter Kambez Nuri über die Manosphere – und das Attentat am CSD in Berlin.
Im Podcast «Geschichte der kommenden Welten» erzählen Indigo und Sina, wie Menschen für eine bessere kommende Welt gekämpft haben. Es geht um Revolutionen, Widerstand, Utopien und um Kämpfe der Vergangenheit: spannend, kritisch und aus emanzipatorischer Perspektive. Mit dem WOZ-Autor Daniel Stern sprechen sie über das Zürich der 80er und 90er Jahre, erforschen linke Antworten auf die sogenannte Drogenkrise und die Entwicklung des Zürcher Modells. Hier klicken für Tickets – auch kostenlos verfügbar.
Anna Jikhareva hat ein revolutionäres Subjekt entdeckt
Karin Hoffsten über eine (hitzebedingte?) Suada
Dorothee Elmiger über das Telefonieren und dessen Beziehung zum Unbewussten
Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine:n Personalverantwortliche:n 70–80%.
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Der Fall Patrick Frei sei Ausdruck einer misogynen Gesellschaft, sagt Expertin Agota Lavoyer. Sie plädiert für einen Perspektivenwechsel.
Das skandalöse Verhalten der Aargauer Migrationsbehörden wirft Fragen auf: Braucht es neue Gesetze?
Die Rechte versucht, aus den Bildern aus Ceuta Profit zu schlagen – und die Mitte zieht mit, kritisiert Raul Zelik.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Die Trockenheit zwingt das Vieh zurück in den Stall, die Landwirt:innen verfüttern bereits die Wintervorräte. Ausgerechnet Bauernverband und SVP bleiben gerade sehr leise.
Vor fünf Jahren wurde Haitis Präsident ermordet. Seither kontrollieren kriminelle Banden weite Teile der Hauptstadt. Sogar die anstehende Wahl musste verschoben werden.
In den achtziger Jahren beseitigen Aktivist:innen fulminant den Mehltau, der sich über die Stadt gelegt hat. Vom veränderten Lebensgefühl erzählen zwei neue Bücher.
Wieder liefert Christopher Nolan den Film des Sommers. Und lockt sogar allerlei Altsprachler:innen ins Imax.
Charli XCX wirkt auch auf ihrem neuen Album ebenso nahbar wie schwer zu fassen.
Die neuste Auflage der politischen Wanderbiennale rennt im Ruhrgebiet offene Kirchentüren ein.
Die französische Philosophin Joëlle Zask warnt schon lange vor einem neuen Zeitalter des Feuers: vor Kriegslogik, Wissensverlust und Katharsis vor dem Fernseher.
Gewaltberater Kambez Nuri und Kriminologe Ahmed Ajil sorgen mit ihrem Podcast «Keshmesh» für Aufsehen.
Vor der Street Parade am Samstag ärgert sich der ehemalige Zürcher Drogenbeauftragte über die Versäumnisse im Schweizer Diskurs.
Daniel Hackbarth über diskursfreudige Liberale
Ruedi Widmer über die Schweiz in humor- und wasserlosen Zeiten
Enis Maci über Terror, Indiepop und andere Déjà-vus
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