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995 Der sp�tere Kg. Stephan (der Heilige, 997-1038) heiratet Gisela, die Schwester Heinrichs II.

997-1038 Stephan I. begr�ndet die christliche K�nigsgewalt, Ungarn christlicher Staat.

11. Jh. Transsilvania bei Ungarn. 1141-1143 Ansiedlung der ersten deutschen "G�ste" unter Kg. Geisa (Geza) II. (1141-61).

Um 1150 Deutsche Siedler gr�nden Villa Hermanni ( Hermannstadt)

1191 Papst C�lestin III. best�tigt die Erhebung der Kirche der deutschen Siedler zur freien Propstei (des heiligen Ladislaus).

Um 1200 Bau der Burgkirche von Michelsberg und der Kirche von M�nchsdorf. Gr�ndung der Kerzer Abtei durch Zisterzienser.

1205-34 Andreas II.

1211-1225 Der Deutsche Ritterorden im Burzenland.

Einwanderung deutscher Kolonisten, ansiedlung in 13 Bauerngemeinden.

Um 1212 Gr�ndung von Kronstadt durch den Ritterorden.

1223 Villa Hermanni (Hermannsdorf) erstmals urkundlich genannt.

1224 Sachsen der Hermannst�dter Provinz erhalten von Kg. Andreas II. den Goldenen Freibrief (Andreanum). Der Papst unterstellt das Burzenland seinem pers�nlichen Schutz.

1241 Vernichtender Tatareneinfall in Ungarn und Siebenb�rgen. Hermannstadt, Kronstadt und Klausenburg zerst�rt.

1267 ff. Mediasch, Kronstadt (1271), Sch��burg (1280) erstmals erw�hnt. 1291 Sachsen treten im siebenb�rgischen Landtag als Einheit auf.

1292 Hermannst�dter Spital erste Wohlt�tigkeitsanstalt Siebenb�rgens. 13./14. Jh. Bildung der Feudalstaaten Walachei und Moldau.

Um 1300 Kronst�dter B�rger bauen die T�rzburg.

1300 Die Elisabethkirche in Hermannstadt genannt.

1301 Gr�ndung des Reichs der osmanischen T�rken in Kleinasien.

1322 Erw�hnung der Hermannst�dter Pfarrkirche.

1330 Baubeginn der Kirche von Frauendorf.

1342-82 Kg. Ludwig der Gro�e: "Goldene Zeit" der Sachsen.

1355 Kronstadt widersteht den Tataren.

1366 Privilegium Ludwigs des Gro�en sichert dem N�snerland die gleichen Rechte zu wie der Hermannst�dter Provinz.

1367 Erw�hnung der Hermannst�dter Zunft der Rotgerber.

1380 Das kirchliche Kapitel erkennt Kronstadt als Vorort des Burzenlands an.

1382 Fertigstellung des Chors der Kirche in M�hlbach.

1382/83 Aufstand rum�nischer Bauern gegen die Sachsen.

1383 Baubeginn der "Schwarzen Kirche" in Kronstadt.

1388 Erw�hnung der Kronst�dter Stadtschule.

1395 T�rken erstmals im Burzenland.

1396 Schwere Niederlage des europ�ischen Kreuzheers unter Kg. Sigismund gegen die T�rken bei Nikopolis.

1421 T�rken st�rmen Kronstadt, verschleppen den Stadtrat und zerst�ren Teile der Marienkirche. Aufstieg und Bl�te des Osmanischen Reichs (bis 1566).

1422 Die Burzenl�nder erhalten das gleiche freie Recht wie die Hermannst�dter im Andreanum.

1427 Der r�misch-deutsche Ks. Sigismund regiert ein halbes Jahr lang von Kronstadt aus das Reich.

1432 T�rken belagern Hermannstadt und Kronstadt.

1437 K�nigsrichter Trautenberger besiegt die T�rken in einer Feldschlacht vor Hermannstadt.

1437 ff. Die 3 siebenb�rgischen St�nde (Szekler, Adel und Deutsche) treten zu einer Union (Unio trium nationum) im Landtag zusammen.

Die S�chsische Nationsuniversit�t (Universitas saxonum) wird zur politischen Institution der Deutschen auf K�nigsboden.

1438 T�rken zerst�ren M�hlbach und Wei�enburg.

1441 Siebenb�rger besiegen die T�rken zwischen Wei�enburg und Hermannstadt.

1442 Erfolglose Belagerung Hermannstadts durch die T�rken.

1457 Vlad der Pf�hler f�hrt Strafexpedition gegen Hermannst�dter Provinz und Burzenland.

1464 Hermannstadt erh�lt M�nzrecht. Die Hermannst�dter Provinz w�hlt den ersten "Sachsengraf".

1479 Sieg �ber die T�rken in der Schlacht auf dem Brodfeld.

1484 Kg. Matthias Corvinus best�tigt die Siebenb�rgische Nationsuniversit�t, deren Vorort Hermannstadt 1486 wird.

1493 Die vereinigten V�lker Siebenb�rgens besiegen die T�rken am Nordausgang des Roten-Turm-Passes.

1498-1594 Johannes Honterus, der Reformator Siebenb�rgens.

1500 Baubeginn der Kirche von Birth�lm.

1507 Freundschaftsvertrag zwischen Hermannstadt und der Walachei.

1515 Erb- und Ehevertrag der Jagellonen mit Habsburg.

1526 Vernichtende Niederlage der Ungarn bei Moh�cs. Ungarn verliert Selbst�ndigkeit, die K�nigskrone geht an Habsburg. Der F�rst Siebenb�rgens Johann Zapolya tritt als Gegenk�nig auf.

1526-1541 Machtk�mpfe zwischen Zapolya und Ferdinand. Zapolya setzt sich in Ostungarn und Siebenb�rgen durch.

1529 T�rken unter Suleiman II dem Pr�chtigen belagern vergeblich Wien. Vernichtende Niederlage der Sachsen bei Marienburg durch Zapolyas Parteig�nger Peter Rares. In Hermannstadt erscheint die "Lateinische Grammatik" von Thomas Gemmarius, das �lteste bekannte Druckwerk Siebenb�rgens.

1530 Der Hermannst�dter Arzt Pauschner ver�ffentlicht ein "Pestb�chlein" .

1537-1607 Albert Huet.

1538 Friede von Gro�wardein.

1540 Johann Sigismund Zapolya zum K�nig ausgerufen.

1541 5. Ungarnzug Suleimans. Ungarn f�r 150 Jahre geteilt: Der Westen und Norden habsburgisch, Zentralungarn t�rkisches Paschalik, Siebenb�rgen autonomes F�rstentum unter t�rkischer Oberhoheit.Umgestaltung der Kronst�dter Stadtschule in ein humanistisches Gymnasium.

1542 Siebenb�rgens Landtag erkennt t�rkische Oberhoheit an.

1543 Das Reformationsb�chlein "Reformatio ecclesiae Coronensis", und die "Schulordnung" von Honterus erscheinen.

1544 Honterus Stadtpfarrer in Kronstadt, Einrichtung der Honterusdrukkerei.

1545 Die Synode von Mediasch beschlie�t den geschlossenen �bertritt des s�chsischen Volks zur Reformation Luthers.

1551 Zapolyas Witwe tritt Siebenb�rgen an Ferdinand von Habsburg ab. Kaiserliche Truppen unter dem spanischen General Castaldo r�cken in Siebenb�rgen ein. Gymnasium in Bistritz er�ffnet.

1552 Der Woiwode der Moldau brennt Honigberg nieder.

1553/54 Pest fordert rund 5000 Opfer in Siebenb�rgen.

1556 Schwere Feuerkatastrophe in Hermannstadt.

1557 ff. Beschl�sse des siebenb�rgischen Landtags �ber die freie Religionsaus�bung f�r Luthertum, Katholizismus, Unitarismus und Calvinismus.

1563 �lteste Nachricht von den Hermannst�dter Nachbarschaften.

1569-1612 Michael Wei�.

1570 Ein Gro�brand in Hermannstadt zerst�rt 1306 H�user.

1571 Stephan B�thory F�rst von Siebenb�rgen.

1572 Die s�chsischen Gemeinden nehmen das Augsburgische Bekenntnis an.

1572-1867 Birth�lm Sitz der Bisch�fe der Evangelischen Landeskirche A.B.

1576 Stephan B�thory wird Kg. von Polen, tritt Siebenb�rgen an seinen Bruder Sigismund ab.

1583 "Der Sachsen inn Siebenb�rgen Statuta oder eygen Landrecht" erscheint (erst 1853 ersetzt).

1590 Auf Sachsenboden werden 329 rum�nische und 13 446 s�chsische Familien gez�hlt.

1593-1606 Neuer Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und �sterreich.

1599 Michael der Tapfere besiegt in der Schlacht von Schellenberg das Heer Andreas B�thorys.

1600 Michael der Tapfere l�sst sich als F�rst der Walachei, der Moldau und Siebenb�rgens ausrufen (wird 1601 auf Befehl des kaiserlichen Generals Basta ermordet). Friede von Wien zwischen Stefan Bocskay von Siebenb�rgen und Habsburg. '

1601 Hermannstadt huldigt dem Habsburger Ks. Rudolf II.

1602 Nach dem Abzug der kaiserlichen Truppen gro�e Hungersnot in Siebenb�rgen.

1605 T�rken nehmen die Kirchenburg Schweischer.

1606 Sigismund Rakoczy F�rst Siebenb�rgens.

1608 Gabriel B�thory F�rst von Siebenb�rgen (1613 ermordet).

1610 B�thory bezichtigt die Hermannst�dter des Hochverrats und verbannt den Gro�teil von ihnen. 1611 B�thory nimmt Mediasch und f�llt 1612 ins Burzenland ein.

1613-29 Gabriel Bethlen (Bethlen Gabor) F�rst von Siebenb�rgen; europ�ische Rolle des F�rstentums im Drei�igj�hrigen Krieg.

1621-1629 Das Gymnasium von Wei�enburg (sp�ter Karlsburg/Alba Julia) wird protestantische Universit�t. In Hermannstadt werden 21 Nachbarschaften gez�hlt.

1622 Hutterische Br�der (Habaner) aus M�hren treffen in Winz ein. Der deutsche Dichter Martin Opitz arbeitetals Gymnasialprofessor in Wei�enburg.

1630-48 F�rst Georg I. Rakoczy. 1633 Rund 11 000 Siebenb�rger erliegen der Pest.

1644 Rakoczy verb�ndet sich mit Schweden und Frankreich gegen den Kaiser.

1645 Friede von Linz zwischen Georg I. Rakoczy von Siebenb�rgen und Ks. Ferdinand III., Best�tigung der Religionsfreiheit.

1648-60 Georg II. Rakoczy F�rst von Siebenb�rgen.

1657 Siebenb�rgen greift das mit der T�rkei verb�ndete Polen an. 1657-1705 Leopold I.

1658 Hermannstadt kauft sich von den t�rkischen Belagerern frei, Tartlau widersteht.

1659 Bukarest wird Hauptstadt der Walachei.

1660 Georg II. Rakoczy belagert Hermannstadt 5 Monate lang.

1661-90 F�rst Michael Apafi I.

1662 Johann Kemeny f�hrt ein kaiserliches Heer gegen die T�rken, f�llt in der Schlacht bei Sch��burg.

1664-1703 Sachs von Harteneck.

1676 Gro�brand in Sch��burg zerst�rt 624 H�user und einen Teil der Befestigung.

1683 Niederlage der T�rken vor Wien.

1686-87 Apafi mu� im Wiener, dann im Blasendorfer Vertrag die Oberhoheit Leopolds I. anerkennen und die Hauptpl�tze Siebenb�rgens den Kaiserlichen ausliefern.

1687 Besetzung Siebenb�rgens durch kaiserliche Truppen. Dem Kaiser wird vom Landtag zu Pre�burg die Erblichkeit der Stephanskrone im Mannesstamm der Habsburger zuerkannt. Personalunion zwischen �sterreich und Ungarn (bis 1918).

1688 Siebenb�rgen sagt sich von der t�rkischen Herrschaft los, erkennt daf�r die Hoheit der Habsburger an. Anton Graf Caraffa in Hermannstadt.

1689 Habsburgische Truppen brennen Kronstadt nieder.

1690/91 "Diploma Leopoldinum": Best�tigung der Sonderstellung Siebenb�rgens.

1692 Hermannstadt Hauptstadt Siebenb�rgens (bis 1790).

1699 T�rken verlieren im Frieden von Karlowitz Ungarn und Siebenb�rgen an �sterreich. �sterreich-Ungarn europ�ische Gro�macht. Durch die Schaffung der griechisch-katholischen, mit Rom unierten Kirche in Siebenb�rgen entwickelt sich ein eigenes kirchliches Element.

1699-1867 Uneingeschr�nkte Herrschaft der Habsburger im F�rstentum Siebenb�rgen.

1703 Sachs von Harteneck in Her�mannstadt enthauptet. Beginn des Aufstands der habsburgfeindlichen Kuruzzen unter F�rst Franz II. Ra�koczy.

1704 Vergebliche Belagerung Tart�laus durch aufst�ndische Szekler. Die Horden Rakoczys st�rmen Birth�lm.

1705-1711 Kuruzzenaufstand durch den Frieden von Sathmar beendet.

1715 Letzte Hexenverbrennung in Hermannstadt.

1717 ff. Letzter Tatareneinfall. Im Burzenland sterben �ber 18 000 Per�sonen an der Pest.

1719 In Hermannstadt sind 26 Z�nfte organisiert.

1721 Die Schulkom�die "Verm�h�lung des goldenen Zeitalters mit dem Genius von Siebenb�rgen" entsteht.

1721-1803 Samuel von Brukenthal.

1722 Einf�hrung der allgemeinen Schulpflicht.

1733 Siebenb�rger Rum�nen fordern vom Wiener Hof die gleichen Rechte wie die 3 privilegiertenNationen.

1734-37 Karolingische Transmigra�tion.

1740-80 Maria Theresia K�nigin von Ungarn.

1744 Familien aus Baden-Durlach lassen sich bei M�hlbach nieder.

1748 Maria Theresia best�tigt die Handelssoziet�t der Hermannst�dter Kaufleute.

1750 ff. Niedergang des siebenb�r�gisch-s�chsischen Gewerbes und Handels. Sachsenfamilien wandern nach Bukarest aus.

1752-76 Theresianische Translnigra�tion.

1761 Nach Aufst�nden ruln�nischer Bauern ordnet der kaiserliche General Buccow die Zerst�rung von rum�ni�schen Kirchen und Kl�stern an.

1761-63 Versuch der Ansiedlung preu�ischer Kriegsgefangener aus dem Siebenj�hrigen Krieg in Sieben�b�rgen.

1762 Einrichtung der Milit�rgrenze. 1765 Siebenb�rgen von Maria There�sia zum Gro�f�rstentum erhoben.        

1769 Hermannstadt erh�lt sein erstes Theater.            

1773 Der zuk�nftige Ks. Joseph II. besucht Hermannstadt. !          

1777-1787 Samuel von Brukenthal Gouverneur von Siebenb�rgen.

1778 In Hermannstadt erscheint das �Theatral Wochenblatt". Bau der ersten orthodoxen Kirche in Hermannstadt. '           

1778-85 Am Gro�en Ring in Hermannstadt wird das Brukenthalpalais als Residenz des Gouverneurs errichtet, ab 1817 erstes Museum des Landes.           

1780-1790 Joseph II. K�nig von Ungarn.

1781 Toleranzedikt Josephs II. Das erste mundartlich gedruckte Gedicht erscheint in einem siebenb�rgischen Kalender ("Lob des Winters").

1784 Aufstand rum�nischer Bauern unter Horia, Closca und Crisan im Siebenb�rgischen Erzgebirge. Unterst�tzung durch s�chsische Leibeigene. Die "Siebenb�rgische Zeitung" erscheint als erstes politisches Blatt in Hermannstadt. ,

1788 Er�ffnung des Theaters in Hermannstadts "Dickem Turm".

1790 Verlegung der Landesregierung � von Hermannstadt nach Klausenburg. ; Auf Sachsenboden werden 21 324 rum�nische und 23 386 s�chsische Familien gez�hlt.

1791 Petition rum�nischer Einwohner Siebenb�rgens beim Wiener Hof, um als Nation anerkannt zu werden.

1795 August Ludwig von Schl�zers "Kritische Sammlungen zur Geschichte der Deutschen in Siebenb�rgen" erscheint in 3 B�nden im G�ttinger Verlag Vandenhoek und Ruprecht.

1796 Samuel C. F. Hahnemann, der Begr�nder der Hom�opathie, arbeitet als Leibarzt und Bibliothekar Brukenthals in Hermannstadt.

1796-1849 Stephan Ludwig Roth.

1803 Brukenthal hinterl��t seine umfangreichen Sammlungen dem evangelischen Gymnasium von Hermannstadt.

1805 Die "Siebenb�rgischen Provinzialbl�tter" erscheinen.

1817 Er�ffnung des Brukenthalmuseums in Hermannstadt.

1817-93 Georg Daniel Teutsch.

1837 In Kronstadt erscheint das "Siebenb�rgische Wochenblatt", im Jahr darauf die "Bl�tter f�r Geist, Gem�t und Vaterlandskunde".

1839 Gr�ndung des Hermannst�dter Musikvereins (HMV).

1840 Schullers "Gedichte siebenb�rgisch-s�chsischer M�ndart" erscheinen.

 Gr�ndung des Vereins f�r Siebenb�rgische Landeskunde.

1841 Gr�ndung der ersten deutschen Bank in Hermannstadt.

1842 Stephan Ludwig Roth wendet sich in seiner Schrift "Der Sprachkampf in Siebenb�rgen" gegen Madjarisierung.

1843 In Hermannstadt erscheint die Zeitschrift "Archiv des Vereins f�r siebenb�rgische Landeskunde".

1844 Gr�ndung der S�chsischen Rechtsakademie.

Hermannstadt erh�lt seinen ersten Turnverein.

1845/46 Einwanderung von 407 w�rttembergischen Familien.

1847 Walzerk�nig Johann Strau� in Siebenb�rgen.

1848 Rund 30 000 Rum�nen fordern auf dem Freiheitsfeld in Blasendorf die Gleichberechtigung mit den 3 privilegierten Nationen. Bauernbefreiung auf Komitats- und Szeklerboden.

1848/49 Revolution in �sterreich, ungarische Erhebung gegen Wien. Losl�sung Ungarns von �sterreich unter Ludwig Kossuth und Vereinigung mit Siebenb�rgen.

Ungarn besetzen Hermannstadt. Niederschlagung der Rebellion mit russischer Hilfe.

1849 Stephan Ludwig Roth in Klausenburg erschossen. Siebenb�rgen wieder selbst�ndiges �sterreichisches Kronland.

1851 Aufl�sung der siebenb�rgischen Milit�rgrenze. In Bistritz wird der erste "Spar- und Aushilfsverein" gegr�ndet.

1852-58 Georg Daniel Teutschs "Geschichte der Siebenb�rger Sachsen f�r das s�chsische Volk" erscheint und wird zum "Volksbuch".

1853 Abschaffung des s�chsischen Gesetzbuchs "Eigenlandrecht". Nach der �berf�hrung der Gebeine von Klausenburg wird Stephan Ludwig Roth im Sch�lergarten zu Mediasch bestattet.

Um 1860 Sachsen verlieren absolute Mehrheit auf K�nigsboden.

1860 Wiederherstellung der siebenb�rgischen Hofkanzlei mit der alten Verfassung. Gr�ndung des Hermannst�dter M�nnergesangvereins (Liedertafel "Hermania").

1861 Gr�ndung des Kronst�dter Turnvereins und des Siebenb�rgischen Gustav-Adolf-Vereins.

1863 Rum�nen erstmals im Hermannst�dter Landtag vertreten.

1865 Madjaren gewinnen das �bergewicht im Landtag.

1866 Deutscher Krieg mit Niederlage �sterreichs bei K�niggr�tz. Karl von Hohenzollern-Sigmaringen F�rst, ab 1881 Kg. von Rum�nien. Union Siebenb�rgens mit Ungarn, 1867 durch k�nigliches Reskript vollzogen. Franz Obert gibt den "Schul- und Kirchenboten f�r das Sachsenland" heraus (ab 1920 "Schule und Leben".)

1867-93 Georg Daniel Teutsch evangelisch-s�chsischer Bischof, R�ckverlegung des Bischofssitzes von Birth�lm nach Hermannstadt.

1867-1918 �sterreich-ungarischer Ausgleich. Ungarn (mit Siebenb�rgen) ein bis auf Au�enpolitik, Heerwesen und Finanzen selbst�ndiger Reichsteil.

1868 In Klausenburg wird die politische Autonomie der 3 Nationen aufgehoben. Gr�ndung des Sch��burger Turnvereins.

1870 Gr�ndung der Bistritzer, im Jahr darauf der Burzenl�nder und Mediascher Ackerbauschulen. Aufhebung des Flurzwangs.

1874 In Hermannstadt erscheinen das Siebenb�rgisch-Deutsche Tageblatt" "

und das "Archiv des Vereins f�r Siebenb�rgische Landeskunde" (ab 1931: "Siebenb�rgische Vierteljahresschrift").

1875 Aufl�sung der Z�nfte.

1876 Die ungarische Regierung l�st die S�chsische Nationsuniversit�t auf (seit 1481). Entstehung der S�chsischen Volkspartei.

1877/78 Nach dem russisch-rum�nisch-t�rkischen Krieg wird Rum�nien unabh�ngig.

1878 Gro�m�chte erkennen Rum�nien als souver�nes F�rstentum an. Sachsen erhalten eigene Lehrerbildungsanstalt.

1879 Johannes Brahms in Hermannstadt.

1880 Gr�ndung des siebenb�rgischen Karpatenvereins.

1881 Rum�nien K�nigreich. Richard Strau� in Hermannstadt.

1882 Dreibund Osterreich-Ungarn, Deutsches Reich und Italien, dem Rum�nien 1883 beitritt.

1883 ff. Erste Auswanderungswelle nach Nordamerika.

1884 Gr�ndung des allgemeinen evangelischen Frauenvereins.

1891 Gr�ndung der Siebenb�rger Vereinsbank durch Karl W�lff.

1894 Der "Vater der Weltraumfahrt" Hermann Oberth in Hermannstadt geboren. Lehrerbildungsanstalt in Hermannstadt nimmt Arbeit auf.

1899 Urauff�hrung von Hermann Kirchners siebenb�rgisch-s�chsischer Volksoper "Der Herr der Hann" in Mediasch.

1902 In Hermannstadt erscheint die Wochenschrift f�r Humor und Satire "Neppendorfer Bl�tter" (ab 1929 "Lustige Welt"). Die Sachsen in den USA schlie�en sich zu einem "Zentralverband" zusammen.

1904 Gr�ndung des "Sebastian-HannVereins f�r heimische Kunstbestrebungen" in Hermannstadt.

1908 Gr�ndung des Burzenl�ndischen Museums in Kronstadt.

1908-1914 Adolf Meschend�rfers Halbmonatsschrift f�r Kultur und Leben "Die Karpathen" erscheint.

1910 In Cleveland/Ohio (USA) wird das erste Sachsenheim er�ffnet.

1914 Nach der Ermordung Franz Ferdinands in Sarajewo erkl�rt Rum�nien seine Neutralit�t. Nach dem Tod von Carol I. wird Ferdinand Kg. von Rum�nien (bis 1927).

1916 Kriegseintritt Rum�niens auf seiten der Entente. Bei Hermannstadt erste gro�e Schlacht zwischen Rum�nien und �sterreich-Ungarn. Eroberung des gr��ten Teils Rum�niens durch die Mittelm�chte. Mackensen zieht in Bukarest ein.

1918 Das geschlagene Rum�nien geh�rt zu den Gewinnern des Kriegs. Die Rum�nen Siebenb�rgens erkl�ren in Karlsburg den Anschluss an Rum�nien.

1. Dezember 1918 proklamierte Siebenb�rgen seine Vereinigung mit Rum�nien

In Siebenb�rgen leben 234 000 Sachsen.

1918-21 Erste Agrarreform.

1919 Friedensvertrag von St. Germain mit �sterreich. Siebenb�rger Sachsen votieren f�r den Anschluss an Rum�nien.

1920 Im Vertrag von Trianon verliert Ungarn sieben Zehntel seines Gebiets und zwei Drittel seiner Bev�lkerung.

1921 "Kleine Entente" zwischen der Tschechoslowakei, Rum�nien und Jugoslawien zur Verhinderung jeder habsburgischen Restauration und Grenzrevision. Auf dem deutschen Tag in Czernowitz wird der "Verband der Deutschen in Gro�rum�nien" ins Leben gerufen. Erneuerung des "Allgemeinen siebenb�rgisch-deutschen Jugendbunds".

1922. Zweite Auswanderungswelle nach Nordamerika.

1923. Einf�hrung der rum�nischen Sprache als Unterichtsgegenstand in der Schule

1923 Hermann Oberth ver�ffentlicht sein aufsehenerregendes Buch "Die Rakete zu den Planetenr�umen".

1924 Heinrich Zillich gibt die Zeitschrift "Klingsor" heraus.

1925 Verwaltungsreformen schr�nken den Gebrauch der deutschen Sprache bei Beh�rden ein.

1927 Tod Kg. Ferdinands I.

1930 In Gro�rum�nien leben rund 740 000 Deutsche, darunter rund 250 000 Sachsen.

Carol II. K�nig von Gro�rum�nien (bis 1940).

1933 Ein Rum�ne l�st den letzten deutschen B�rgermeister von Hermannstadt ab. Das neugegr�ndete "Deutsche Landestheater in Rum�nien" spielt im Stadttheater Hermannstadt Schillers "Wilhelm Tell".

1934 Verbot der "Nationalen Erwekkungsbewegung der Deutschen in Rum�nien" (NEDR). Erster "Sachsentag" der in die USA ausgewanderten Siebenb�rger in Youngstown/Ohio.

1937 Endg�ltige Aufl�sung der Nationsuniversit�t.

1938 ff. Ungarn gewinnt mit Hilfe Berlins einen Teil der in Trianon verlorenen Gebiete zur�ck. Carol II. schaltet das rum�nische Parlament und die Parteien aus.

1939 Rum�nien erkl�rt bei Ausbruch des Kriegs strengste Neutralit�t. In Rum�nien leben - vor der Umsiedlung aus Buchenland, Dobrudscha und Bessarabien - rund 800 000 Deutsche.

1940 Rum�nien muss Bessarabien und die Nordbukowina an die Sowjetunion abtreten. Nordsiebenb�rgen und der Szeklergipfel gehen nach dem 2. Wiener Schiedsspruch an Ungarn zur�ck. Carol II. dankt zugunsten seines Sohns Michael I. ab. Einrichtung der Volksgruppenf�hrung, Beginn der nationalsozialistischen �ra der Siebenb�rger Sachsen. Das sog. Volksgruppengesetz deklariert die "Deutsche Volksgruppe in Rum�nien" als juristische Person �ffentlichen Rechts. Schweres Erdbeben im Burzenland. In Siebenb�rgen leben rund 248 000 Sachsen.

1940-44 Milit�rdiktatur unter Marschall Ion Antonescu.

1941 Rum�nien beteiligt sich am Krieg gegen die Sowjetunion.
1942-43 Zwischenstaatliche Abkommen erlauben Einberufung der deutschst�mmigen Siebenb�rger zur Waffen-SS.

1944 Sowjetischer Einmarsch und Umsturz in Rum�nien, Bruch des Waffenb�ndnisses mit Deutschland. Flucht von Teilen der deutschen Bev�lkerung in den Westen. Wachsender kommunistischer Einflu� auf die rum�nische Regierung.

1945 An den Fronten des Zweiten Weltkriegs sind rund 8000 Sachsen gefallen, rund 37 000 ' werden zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschickt (das Gros 1951 nach Deutschland zur�ckgef�hrt).

1945. Sachsen verlieren alle politischen Rechte und werden durch das 2. Agrarreformgesetz fast ausnahmslos enteignet. Der kommunistische Staat eignet sich das verblieberie Verm�gen und das Archiv der Nationsuniversit�t an.                    Deutsche aus Rum�nien in Deutschland, Aussiedlung und Eingliederung als Hauptprobleme neben der Erhaltung der kulturellen Identit�t.

1947 Abdankung Michaels I.; Ende der Hohenzollernherrschaft. '

1948 Errichtung der Volksrepublik Rum�nien. Schulwesen und Brukenthalmuseum werden verstaatlicht.

3. Auswanderungswelle nach Nordamerika.

1949 Fritz Heinz Reimesch gr�ndet in Deutschland den "Verband der Siebenb�rger Sachsen und Banater Schwaben", aus dem die heutige Landsmannschaft hervorgeht.

1950 W�hlrecht f�r die rum�nischen Staatsangeh�rigen deutscher Nationalit�t. Die "Siebenb�rgische Zeitung" erscheint als Organ der Landsmannschaft in Deutschland.

1955 Das Deutsche und Rum�nische Rote Kreuz beginnen mit der Familienzusammenf�hrung.

1956 Die s�chsischen Bauern erhalten ihre H�fe (ohne die landwirtschaftlichen Grundst�cke) zur�ck.

1957 In Kronstadt erscheint die Volkszeitung" (sp�ter: "Karpaten rundschau"). �bernahme der Patenschaft f�r die Sachsen durch das Land Nordrhein-Westfalen.

1960 Der Hilfsverein der Siebenb�rger Sachsen "Johannes Honterus" wird neuer Besitzer von Schloss Horneck/Gundelsheim. Gr�ndung der Landsmannschaft in Kanada.

1968 Die "Hermannst�dter Zeitung" erscheint (ab 1971: "Die Woche"). 1969 Schaffung des "Rats der Werkt�tigen deutscher Nationalit�t". Das rum�nische Fernsehen beginnt mit deutschsprachigen Sendungen.

1971 Bundespr�sident Heinemann in Siebenb�rgen.

1977 In einer Volksz�hlung bezeichnen sich unter 21,5 Millionen Rum�nen 358 732 Personen als Deutsche, Sachsen oder Schwaben (jetzt "Mitwohnende deutscher Nationalit�t").

1978 Bundesrepublik Deutschland erwirkt Auswanderungsquote, nach der j�hrlich 10-12 000 rum�nische Staatsb�rger deutscher Nationalit�t das Land verlassen d�rfen.

1979 In Rum�nien erscheinen noch 6 deutschsprachige Presseorgane.

1982 ff. Ernste Energie- und Ern�hrungskrise in Rum�nien.

1985 In Siebenb�rgen leben rund 105 000 Deutsche, in der Bundesrepublik Deutschland etwa 115 000, in �sterreich 15 000, in USA und Kanada jeweils rund 10 000 Sachsen. 1989 Dezemberrevolution: Volksaufstand gegen Ceausescu und Grenz�ffnung. Gr�ndung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rum�nien (DFDft).

1990 ff. Verst�rkte Auswanderung der Sachsen.

1992 In Siebenb�rgen , leben noch rund 25 000 Sachsen.

 

Quelle Unvergessene Heimat Siebenb�rgen von Bernd G. L�ngin  Weltbild Verlag

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Siebenb�rgen Zeittafel 

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