Indiumtrihydrid
| Kristallstruktur | |||||||||||||
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| _ In3+ _ H− | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Indiumtrihydrid | ||||||||||||
| Andere Namen |
Indan | ||||||||||||
| Verhältnisformel | H3In | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 117,84 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Indiumtrihydrid ist eine instabile chemische Verbindung aus Indium und Wasserstoff. Während die freie Verbindung nur unter extremen Bedingungen erhalten werden kann, sind diverse Komplexe deutlich stabiler.
Herstellung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Indiumtrihydrid kann durch Reaktion von Indium- und Wasserstoffatomen (durch Mikrowellenentladung aus molekularem Wasserstoff) in einer Argonmatrix hergestellt werden.[2] Bei der Reaktion bilden sich aus InH-Intermediaten zunächst In2H6-Dimere, die zu einer polymeren, festen Struktur weiterreagieren.[3]
Eigenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Infrarotspektroskopie konnte in festem Indiumtrihydrid eine polymere Struktur nachgewiesen werden, die der von Aluminiumhydrid entspricht.[3]
Komplexe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch Komplexierung kann Indiumtrihydrid stabilisiert werden, beispielsweise ist ein Komplex mit dem Carben 1,3-Diisopropyl-4,5-dimethyl-4-imidazolin-2-yliden als Feststoff bis −5 °C stabil.[4] Weiterhin ist ein Komplex mit zwei Molekülen DABCO bekannt, der bis etwa 0 °C stabil ist. Besonders stabil sind Komplexe mit Phosphanen wie Triphenylphosphan, Tricyclohexylphosphan oder Tricyclopentylphosphan. Am stabilsten ist ein 1:1-Komplex mit Tricyclohexylphosphan, der sich erst bei 50 °C zersetzt und bei normalen Umgebungsbedingungen über 24 Stunden stabil bleibt.[5]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- ↑ P. Pullumbi, Y. Bouteiller, L. Manceron, C. Mijoule: Aluminium, gallium and indium trihydrides. an IR matrix isolation and ab initio study. In: Chemical Physics. Band 185, Nr. 1, Juli 1994, S. 25–37, doi:10.1016/0301-0104(94)00111-1.
- 1 2 Lester Andrews, Xuefeng Wang: Infrared Spectra of Indium Hydrides in Solid Hydrogen and of Solid Indane. In: Angewandte Chemie. Band 116, Nr. 13, 2004, S. 1738–1741, doi:10.1002/ange.200353216.
- ↑ Simon Aldridge, Anthony J. Downs: Hydrides of the Main-Group Metals: New Variations on an Old Theme. In: Chemical Reviews. Band 101, Nr. 11, 1. November 2001, S. 3305–3366, doi:10.1021/cr960151d.
- ↑ Cameron Jones: The stabilisation and reactivity of indium trihydride complexes. In: Chemical Communications. Nr. 22, 7. November 2001, S. 2293–2298, doi:10.1039/b107285b.
