Ebernburg
Ebernburg Stadt Bad Kreuznach | ||
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| Koordinaten: | 49° 49′ N, 7° 50′ O | |
| Fläche: | 794,38 km² | |
| Eingemeindung: | 1969 | |
| Postleitzahl: | 55583 | |
| Vorwahl: | 06708 | |
Lage von Ebernburg in Rheinland-Pfalz
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Ebernburg (rechts im Bild) | ||
Ebernburg ist ein Stadtteil von Bad Kreuznach. Bis 1969 war er eine selbständige Gemeinde und von 1969 bis 2014 Teil der Stadt Bad Münster am Stein-Ebernburg, die seit 2014 einen Ortsbezirk innerhalb von Bad Kreuznach bildet.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ebernburg liegt unmittelbar südlich der Nahe und westlich der Alsenz, die kurz hinter Ebernburg in erstere mündet.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Kurpfalz.
Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Ebernburg im Departement Donnersberg in den Kanton Obermoschel eingegliedert und Sitz einer Mairie, die zusätzlich Altenbamberg und Hochstätten umfasste. 1815 hatte der Ort 344 Einwohner. Im selben Jahr wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort in das Königreich Bayern. Von 1818 bis 1862 gehörte er dem Landkommissariat Kirchheim an; aus diesem ging das Bezirksamt Kirchheim hervor. Am 1. Dezember 1900 wechselte die Gemeinde in das neu geschaffene Bezirksamt Rockenhausen.
1925 hatte der Ort 902 Einwohner, die in 176 Wohngebäuden lebten.[1] Ab 1939 war der Ort Bestandteil des Landkreises Rockenhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gegend um den Fluss Alsenz innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde Ebenburg zusammen mit dem nördlich liegenden Bad Münster zur Gemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg zusammengelegt, die 1978 zur Stadt erhoben wurde. Seit 2014 ist Ebernburg Teil der Stadt Bad Kreuznach.
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Östlich des Ortes befindet sich die Burg Ebernburg.
Die evangelische Johanneskirche stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die katholische Kirche St. Johannes der Täufer ist ein 1918 fertiggestellter Heimatstil-Bau mit Jugendstilmotiven.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1871 besaß der Ort an der Alsenztalbahn einen Bahnhof. In den 1970er Jahren wurde dieser aufgegeben.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ daten.digitale-sammlungen.de: Ortschaftenverzeichnis für den Freistaat Bayern. Abgerufen am 25. Juni 2026.



