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Wahlkampf in Nebraska Trumps blauer Fleck

Mit einem lange vorbereiteten Manöver wollte Donald Trump das Wahlrecht im ländlichen Nebraska ändern und so seine Chancen auf die Präsidentschaft steigern. Doch ein bockiger Hinterbänkler durchkreuzt diesen Plan.
Von Claus Hecking, Boston
Donald Trump am Donnerstag in New York: »Einfach nur ein weiterer Angeber«
Donald Trump am Donnerstag in New York: »Einfach nur ein weiterer Angeber«

Donald Trump am Donnerstag in New York: »Einfach nur ein weiterer Angeber«

Foto: Seth Wenig / AP

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Donald Trump war wirklich wütend: »Leider hat sich ein Demokrat namens Mike McDonnell, der zum republikanischen Senator wurde, ohne jeden Grund dafür entschieden, einem großen, dem gesunden Menschenverstand entsprechenden Sieg der Republikaner im Weg zu stehen«, wütete der republikanische Präsidentschaftskandidat zu Wochenanfang auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. McDonnell sei »einfach nur ein weiterer Angeber«.

Dieser »Angeber« könnte dem »stabilen Genie« (Trump über Trump) die US-Präsidentschaft verhageln. Mike McDonnell, 58, ein bislang eher unauffälliger Senator im regionalen Parlament von Nebraska tief im Mittleren Westen, durchkreuzt Trumps lang vorbereiten Masterplan. Mit dem wollte Trump seine Chancen auf den Einzug ins Weiße Haus steigern. Eine Last-Minute-Änderung von Nebraskas Wahlsystem für die Präsidentschaftswahl am 5. November sollte ihm einen womöglich alles entscheidenden Wahlmann mehr sichern, im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Kamala Harris.

»Es erschien mir einfach nicht fair«

Doch der frühere Feuerwehrmann McDonnell, der erst vor Kurzem von den Demokraten zu den Republikanern gewechselt ist, verweigert Trump die Gefolgschaft. »Es erschien mir einfach nicht fair«, sagte der Mann aus Omaha dem Fernsehsender ABC über das Trump-Manöver. Wenn man die Regeln ändern wolle, »sollten wir das meiner Meinung nach zur Hälfte der Legislaturperiode tun, zwei Jahre vor den Präsidentschaftswahlen«.

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