Trumps Personalien : Ein Kabinett zum Gruseln

Trumps Personalentscheidungen zeigen: Für ihn zählt Loyalität. Rechtsstaatlichkeit interessiert ihn nicht. Ebenso wenig wie nationale Sicherheitsinteressen.
Eine Woche lang verzog Donald Trump sich nach seinem Wahlsieg nach Mar-a-Lago. Öffentlich sah man nichts von ihm: keine Pressekonferenzen, keine sonstigen Auftritte. In seinem Privatclub in Florida beriet er sich hinter verschlossenen Türen mit Vertrauten, führte Telefonate und nahm Glückwunsche aus dem Ausland entgegen. Als nach einigen Tagen erste Personalien öffentlich wurden – Marco Rubio als Außenminister, Mike Waltz als Nationaler Sicherheitsberater –, reagierten einige in Washington verwundert bis ungläubig: Sollte etwa Susie Wiles, Trumps künftige Stabschefin im Weißen Haus, dafür sorgen, dass es diesmal einen Anfang ohne Chaos und Entsetzen geben würde? Sollte Trump nach diesem hässlichen Wahlkampf etwa seriös werden wollen?
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