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HTML/Universalattribute

Aus SELFHTML-Wiki

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Universalattribute haben in allen Elementen, in denen Sie vorkommen dürfen, eine universell konstante Rolle. Je nach Sprachstandard gibt es jedoch Abweichungen bezüglich der Elemente, in denen die Universalattribute vorkommen dürfen. Als Faustregel dürfen Sie sich merken: Universalattribute dürfen innerhalb des body-Elements in den allermeisten Elementen vorkommen. Um die Gültigkeit abzuklären, schlagen Sie bitte in der HTML-Referenz das fragliche Element nach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das id-Attribut

Das id-Attribut identifiziert ein Element innerhalb eines Dokuments. Es dient vorwiegend als Ziel eines Linkfragments, als Identifikator innerhalb des CSS-Selektors oder als Identifikator für Javascript-DOM-Methoden. Beliebige andere Prozesse können solche Elemente ebenfalls identifizieren.

Der Inhalt des id-Attributes muss innerhalb des Dokuments einzig sein.

Beispiel
<div id="footnote-collection">
Identifiziert den im Dokument einzig vorkommenden Bereich, der alle Fussnoten enthält.
Inhaltstyp
Typ ID, ein Zeichen aus [A-Za-z]gefolgt von beliebig vielen Zeichen aus [A-Za-z0-9_:.-]
Erlaubt in
Alle Elemente außer: base, head, html, meta, script, style, title

[Bearbeiten] Das class-Attribut

Das class-Attribut ordnet ein Element einer oder mehreren Klassen zu. Klassen werden in der Regel für Styling oder als Selekor für Javascript verwendet. Andere Prozesse können solche Elemente ebenfalls anhand der Klasse erkennen.

Vergeben Sie bitte informative Klassennamen. Informative Klassennamen geben Auskunft über den Inhaltstyp oder seine Rolle, nicht aber über irgendwelche Eigenschaften der visuellen Präsentation.

Beispiel
<p class="description flow initial">...</p>
Das Beispiel klassifiziert einen Absatz:
  • mit dem Inhalt einer Beschreibung
  • im normalen Fluss
  • mit Initiale zu verzieren
Inhaltstyp
CDATA
Erlaubt in
Alle Elemente außer: base, basefont, head, html, meta, param, script, style, title

[Bearbeiten] Das title-Attribut

Das title-Attribut betitelt oder beschreibt ein Element. Browser blenden den Text ein, wenn der Anwender das Element hovert. Typisch ist das Kommentieren von Links, das Liefern von Zusatzinformationen zu Bildern oder die Erklärung von Abkürzungen. Das Betiteln sollte auf übergeordneten Elementen nur sparsam ausgeführt werden.

Beispiel
<a href="http://example.org" title="external link">
Zusatzinformation, die aus dem href Attribut nicht sofort ersichtlich ist, wird im title-Attribut angezeigt.
<abbr title="International Panel for Climate Change">IPCC</abbr>
Abkürzungen werden im titel-Attribut erklärt.
Inhaltstyp
Text
Erlaubt in
Alle Elemente außer: base, basefont, head, html, meta, param, script, style, title
Beachten Sie: Browser stellen den Inhalt des title-Elements verschieden dar. Firefox schreibt eine einzige Zeile. MSIE hingegen zeigt, wenn nötig, ein mehrzeiliges Feld.

Vermeiden Sie deshalb zu langen Text und Umbrüche.

Sie können mittels CSS den Inhalt von Attributen auch dauerhaft oder bei :hover darstellen und so mehr Kontrolle bewirken.

[Bearbeiten] Das style-Attribut

Das style-Attribut hat als Inhalt CSS-Code. Normalerweise notiert man CSS in eigenen CSS-Files oder in style-Elementen im Head. Für manche Zwecke ist es jedoch sinnvoll, styles direkt in einem Element zu notieren, zum Beispiel, wenn viele Bilder auf einer Karte platziert werden und die Positionen direkt notiert werden. Diese sogenannten Inline-Styles haben einige Beschränkungen im Vergleich zu den global notierten Varianten. So sind Definitionen von Pseudoattributen und Medientyp-Kontext nicht möglich. Man sollte style-Attribute also nur in begründeten Ausnahmen verwenden.

Beispiel
<img src="" style="left:247px; top:83px">
Inhaltstyp
CSS-Code
Erlaubt in
Alle Elemente außer: base, basefont, head, html, meta, param, script, style, title


[Bearbeiten] Das lang-Attribut

Das lang-Attribut legt eine den IANA-Sprachdefinitionen folgende Sprache des Elementinhalts fest. Das Attribut sollte auch bei einsprachigen Dokumenten im root-Element (html) definiert werden und für mehrsprachige Dokumente in jedem Element, ab welchem ein Wechsel der Sprache stattfindet.

Beispiel
<html lang="de">
Inhaltstyp
Genau ein IANA-Sprachkürzel
Erlaubt in
Alle Elemente außer: applet, base, basefont, br, frame, frameset, hr, iframe, meta, param, script

[Bearbeiten] Das dir-Attribut

Das dir-Attribut definiert die Schreibrichtung innerhalb des Dokuments. Sprachen wie Hebräisch oder Arabisch schreiben sich von rechts nach links. Im Unicode Sytstem besteht jedoch bereits Information zur Schreibrichtung. Verwenden Sie dieses Element dann, wenn in einem Element die Schreibrichtung kontrolliert werden muss. CSS verfügt über zusätzliche Möglichkeiten zur Kontrolle der Schreibrichtung.

Beispiel
<q dir="rtl">עברית</q>
Inhaltstyp
Entweder die Zeichenfolge ltr oder rtl
Erlaubt in
Alle Elemente außer: applet, base, basefont, br, frame, frameset, hr, iframe, param, script
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