Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veranstaltet zusammen mit der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die erste Bürgerkonferenz „Hightech-Medizin“. Die repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, einen Tag lang intensiv mit Experten darüber zu diskutieren, welche Chancen und Risiken mit der Hightech-Medizin verbunden sind. Denn durch die wachsenden Möglichkeiten der Medizin drängen sich neue Debatten auf. Das Schwerpunktthema der Konferenz sind neuronale Implantate.
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Menschen unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch hinsichtlich ihrer physiologischen Eigenschaften. In Kürze wird der preiswerte Nachweis praktisch aller Unterschiede in der DNA eines Menschen möglich sein. Die Herausforderung für die Wissenschaft liegt darin, Sequenzveränderungen in der DNA mit Krankheitswert von den vielen unbedeutenden Varianten zu unterscheiden. Welche Chancen, welche Risiken liegen in der Individualisierten Medizin? Karl Sperling und Hans-Hilger Ropers diskutieren im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit.
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Wie gestaltete sich das Leben eines Menschen in der Antike oder im 18. Jahrhundert? Wann und unter welchen Bedingungen hat sich der moderne "Standardlebenslauf", unterteilt in Jugend, Erwerbszeit und Ruhestand, herausgebildet? Welche politischen Reformen sind nötig, um die Vereinbarkeit von Familien- und Arbeitsbiographie zu fördern? Fragen wie diesen können Jugendliche der Oberstufe in der GeistesWERKstatt nachgehen, die mit Förderung der Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet. Schulische Kooperationspartner des Projekts sind elf Berliner Gymnasien.
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Der demographische Umbruch trifft vor allem die Industriegesellschaften und hier besonders Deutschland. Er erfordert ein Umdenken in Politik und Öffentlichkeit, da er eine Vielzahl neuartiger Probleme aufwirft. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Gegenworte. Hefte für den Disput über Wissen“, die von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird, widmet sich dem Thema „Alter (in) der Wissenschaft“.
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Die Frage nach der Sprache, den Sprachen der Wissenschaft wurde in den Wissenschaftlichen Sitzungen der Versammlung der Akademie im Juli und November 2010 diskutiert. Sie führt, wie Jürgen Trabant im Vorwort des nun vorliegenden Heftes schreibt, „mitten hinein in das Selbstverständnis von Wissenschaft, die notwendigerweise ein sprachliches Unternehmen ist, oder – sagen wir besser – in das Selbstverständnis der Wissenschaften.“ Die Publikation dokumentiert die akademischen Streitgespräche und enthält zusätzlich schriftliche Beiträge der Akademiemitglieder.
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Eine fachkundige Jury hat für den Norddeutschen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung wieder die Sachbücher des Monats gewählt. Auf dieser Bestenliste nimmt der Atlas der Weltbilder im August 2011 den 5. Platz ein. Der reich bebilderte Band wird von Christoph Markschies, Ingeborg Reichle, Jochen Brüning und Peter Deuflhard herausgegeben und ist das Ergebnis der dreijährigen Forschungsarbeit der Interdisziplinären Arbeitsgruppe „Die Welt als Bild“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
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Mit einem Appell für eine Zukunftsinvestition in Bildung, Wissenschaft und Forschung eröffnete Akademiepräsident Prof. Dr. Günter Stock seinen Rechenschaftsbericht auf dem Leibniztag 2011. Da derzeit über das Auslaufen des Solidarpaktes gesprochen werde, sollte darüber nachgedacht werden, so Prof. Dr. Günter Stock, ob wir Solidarität nicht „gerade und im Besonderen mit den nachwachsenden Generationen zeigen müssten“. Er votierte für eine begrenzte Verlängerung des Solidarpaktes, um strategisch notwendige Investitionen in die Bildungskette von der vorschulischen bis zur universitären Bildung zu ermöglichen.
Bericht des Präsidenten
Festvortrag von Josef Joffe
Leibniz-Medaille 2011
Akademiepreis 2011
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Das neue Jahresmagazin „Die Akademie am Gendarmenmarkt 2011|12“ ist erschienen und bietet einen interessanten Einblick in die aktuellen Initiativen, Forschungsprojekte und Aktivitäten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ob „In der Rushhour des Lebens“, „Leidenschaftlich neugierig“ oder „Alexandrinisch und antiochenisch“ – die Beiträge sind so vielfältig wie die Arbeitsgebiete und Aufgaben der Akademie.
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