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Walter Wohl

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Walter Wohl (* 21. April 1957) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

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Als Amateurspieler rückte Wohl während der Spielzeit 1978/79 beim seinerzeitigen Zweitligisten FSV Frankfurt in die Wettkampfmannschaft auf, wo er beim 2:2-Remis gegen den TSV 1860 München am 26. Spieltag im März 1979 von Trainer Heinz Bewersdorf als Einwechselspieler für Gerd Schneider erstmals eingesetzt wurde. Zum Auftakt der folgenden Spielzeit erzielte der Abwehr- und Mittelfeldspieler beim 4:1-Auswärtssieg beim Freiburger FC mit dem Treffer zum Endstand sein erstes Zweitligator – und beherrschte anschließend die Schlagzeilen.[1] Unter Trainer Gerhard Happ kam er in der Hinrunde dennoch nur unregelmäßig zum Einsatz, konnte sich aber ab dem 21. Spieltag trotz einer 0:6-Schlappe beim Aufstiegsaspiranten 1. FC Nürnberg in der Startelf des abstiegsbedrohten Klubs behaupten. An der Seite von unter anderem Roland Höfling, Paul-Werner Hofmann, Oliver Posniak, Peter Rübenach, Wolfgang Sandhowe und Josef Sarroca belegte die seit März 1980 von Rückkehrer Heinz Bewersdorf den 18. Tabellenplatz, so dass sie über den letzten Spieltag hinaus um den Klassenerhalt bangen musste. Der Südzweite Karlsruher SC setzte sich jedoch in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga gegen den Nordzweiten Rot-Weiss Essen durch, so dass es nur drei Absteiger gab. Unter Neutrainer Dietmar Schwager war Wohl auch in der Spielzeit 1980/81 über weite Strecken Stammspieler, als die Mannschaft als Tabellen-15. die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga verpasste.

Wohl verließ nach dem Abstieg nach 55 Zweitligaspielen, in denen er sechs Tore erzielt hatte, den FSV Frankfurt und heuerte beim hessischen Oberligisten SG 01 Hoechst an, wo er unter anderem an der Seite von Ex-Profi Ernst Abbé auflief und nach Reamateurisierung ab Oktober 1981 spielberechtigt war.[2]

Einzelnachweise

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  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Torschütze Wohl - eine Wohltat für den FSV“ (30. Juli 1979, S. 30)
  2. Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Mit Wohl geht es den Höchstern besser“ (3. Oktober 1981, S. 45)