Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Tudorița Chidu vermutlich im Jahr 1988, als sie bei den Balkanspielen in Ankara in 1:57,64min die Silbermedaille im 800-Meter-Lauf hinter ihrer Landsfrau Paula Ivan gewann. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 2:02,85min im Vorlauf aus und 1990 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow in 2:02,88min den fünften Platz. Im August gelangte sie bei den Europameisterschaften in Split mit 1:59,09min auf den sechsten Platz und schied mit der rumänischen 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:52,34min in der Vorrunde aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla in 4:06,27min die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf hinter Ljudmila Rogatschowa aus der Sowjetunion und der Tschechoslowakin Ivana Kubešová. Im August kam sie dann bei den Freiluftweltmeisterschaften in Tokio mit 2:03,81min nicht über die erste Runde über 800 Meter hinaus. 1992 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Genua in 4:08,30min den vierten Platz über 1500 Meter und 1994 gelangte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Paris mit 4:12,13min auf Rang sieben. Zudem siegte sie bei den erstmals ausgetragenen Balkan-Hallenmeisterschaften in Athen in 4:14,89min. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1995 in Durham wurde sie nach 21:19min 22. im Einzelbewerb und sicherte sich in der Teamwertung die Bronzemedaille hinter den Teams aus Kenia und Äthiopien, woraufhin sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 28 Jahren beendete. 2025 verstarb sie im Alter von 58 Jahren.[1]
1988 wurde Chidu rumänische Meisterin im 800-Meter-Lauf.