Römische Militärlager Limburg-Eschhofen
Als Römische Militärlager Limburg-Eschhofen werden zwei temporäre spätrepublikanische Militärlager auf der Gemarkung des heutigen Eschhofen, eines Stadtteils des hessischen Limburgs an der Lahn bezeichnet. Sie stammen aus der Zeit Gaius Iulius Caesars, wurden also noch deutlich vor der geplanten Eroberung der Germania magna, auf deren Gebiet sie lagen, errichtet. Damit sind sie die ältesten bislang auf rechtsrheinischem Gebiet entdeckten römischen Militärlager. Die beiden Anlagen wurden 2010 entdeckt und in den folgenden Jahren untersucht.
Lage, Topographie, Geologie und Geomorphologie
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Die Fundstellen befinden sich oberirdisch nicht sichtbar oberhalb des südlichen Ufers des Flusses Lahn auf einer bis 2012 intensiv landwirtschaftlich genutzten Fläche des 182 m NHN hohen Bergsporns „Greifenberg“. Sie erstrecken sich im Bereich der Trassenführung der Bundesautobahn 3 südlich der Lahntalbrücke Limburg bei der Anschlussstelle 43 „Limburg-Süd“ und westlich der Eisenbahn-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main zwischen Lahntalbrücke und Bahnhof Limburg Süd. Bereits beim Bau der Reichsautobahn (RAB 31) war am „Hammerberg“ ein Einschnitt in den Höhenzug vorgenommen und dabei eine Lagerhälfte einer römischen Fortifikation zerstört worden. Der 2013 begonnene Neubau der Autobahnbrücke in Limburg – die neue Brücke liegt weiter östlich als der Vorgängerbau – machte eine neue Trassenführung nötig, durch welche die Fundstätte aufgedeckt wurde.
Schon in vorgeschichtlicher Zeit waren Limburg und das Limburger Becken ein über Altstraßen erschlossener Siedlungsraum, in dem eine Furt die Querung der Lahn ermöglichte.[1] In der Antike gehörte das Gebiet des Lahntals zu der vom römischen Reich nicht unterworfenen Germania magna.
Die zwei entdeckten Feldlager dürften im Zusammenhang mit Caesars in De bello Gallico beschriebenen Rheinüberquerungen in den Jahren 55 v. u. Z. und 53 v. u. Z. stehen. Die römischen Truppen fanden in den Gebieten östlich des Rheins und nördlich der Donau völlig andere Bedingungen vor als in dem bereits eroberten Gallien. Politische, administrative und wirtschaftliche Zentren, auf die sich eine römische Herrschaft hätte stützen können, existierten nicht. So bot sich das an den Rhein (lateinisch Rhenus) anschließende Lahntal einer römischen Militärexpedition als schnelle Transport- und Nachschubverbindung an, auch wenn die Lahn selbst nur bedingt schiffbar war. Der Standort in der Limburger Lahntalweitung wurde wohl sorgfältig und aufgrund strategischer Gesichtspunkte gewählt, denn von hier aus ließen sich das gesamte Umland einfach überblicken und das Lahntal sowie die Täler ihrer Zuflüsse Elbbach (Westerwald) und Emsbach (Taunus) kontrollieren.[2]
Entdeckung und Forschungsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen des Ausbaus der Strecke 31 (Frankfurt am Main–Köln) der Reichsautobahn traten im Bereich der Limburger Lahntalbrücke beim Einschnitt in den Höhenzug am „Hammerberg“ Funde aus vorrömischer Zeit zutage. 1936/37 wurde das Areal durch Ferdinand Kutsch – zwischen 1927 und 1956 Direktor des Landesmuseums Nassauische Altertümer in Wiesbaden (heute Teil des Museums Wiesbaden) – archäologisch untersucht. Dabei wurden diverse Fundstücke geborgen und der Grundriss eines jungsteinzeitlichen Hauses sowie Gruben einer keltischen Siedlung der Latènezeit entdeckt.[3] Spuren der zwei römischen Militärlager waren damals nicht aufgefallen, da sich die feinen Bodenunterschiede der Verfüllung der Lagergräben, die sich nur wenig vom umliegenden Boden unterschieden, nicht wahrgenommen wurden. Ein Teil des römischen Militärlagers, das sich bis unter die Autobahn erstreckte, wurde so durch das damalige Straßenbauprojekt zerstört.
Die archäologischen Funde aus augusteischer Zeit im Römerlager Lahnau-Dorlar und im Römischen Forum Lahnau-Waldgirmes rückten das Lahntal im ausgehenden 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt der provinzialrömischen Forschung in Hessen. Bekannte frühe römische Fundstätten unweit der Lahnmündung wie das römische Kastell von Koblenz und die flussaufwärts gelegenen Neuentdeckungen bei Lahnau sowie die Erkenntnis, dass die römischen Befehlshaber die Abstände zwischen ihren Lagern so wählten, dass sie der Entfernung entsprach, die römische Truppen innerhalb eines Tages zurücklegen konnten, legten zunächst die Vermutung nahe, die im Limburger Becken gefundenen Römerlager stammten ebenfalls aus dieser augusteischen Eroberungsphase Germaniens. Dass sie tatsächlich sogar mehrere Jahrzehnte älter und mit Caesars bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich literarisch belegter Strafexpedition in das rechtsrheinische Germanien in Verbindung zu bringen sind, gilt auch in Fachkreisen als archäologische Sensation.
Im Vorfeld des notwendigen Neubaus der Lahntalbrücke bei gleichzeitiger Verlegung der Bundesautobahn 3 inklusive der Anschlussstelle Limburg-Süd in Richtung des Gewanns „Im Ahlen“, gab es im Frühjahr 2010 erste Baugrunduntersuchungen. Diese veranlassten das Landesamt für Denkmalpflege Hessen (LfDH) eine geomagnetische Teilprospektion der betroffenen Fläche durchzuführen. Auf dem Messbild waren geradlinige Grabenstrukturen mit rund ausgeformten Ecken zu erkennen. Diese Spielkartenform ist typisch für römische Militärlager. Weitere Prospektionen zeigten dann ein zweites römisches Lager in direkter Nachbarschaft. Um den Brückenbau auf der Taunusseite nicht zu verzögern, wurde vereinbart, dass das LfDH sich auf eine auf acht Monate veranschlagte Grabungskampagne beschränkte. Das zehnköpfige Grabungsteam, unter der Leitung der zuständigen Gebietsreferentin und Bezirksarchäologin Sabine Schade-Lindig sowie der örtlichen Grabungsleitung von Jessica Meyer, begann seine Arbeiten am 10. April 2012. Um die archäologische Ausgrabung bis zum November desselben Jahres abschließen zu können, arbeitete das Team unter allen Wetterbedingungen mehr als 40 Stunden in der Woche.[4]
Befunde und Datierungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vorrömische Besiedlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus der Zeit vor und bei der Ankunft der Römer konnten Befunde des Neolithikums, der Bronzezeit und der Latènezeit festgestellt werden.[4]
Jungsteinzeitliche Siedlungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Bereich der Prospektionen und Ausgrabungen wurden gleich zwei verschiedene neolithische Siedlungen entdeckt, ein Weiler der Linearbandkeramischen Kultur im Süden des Baufelds unmittelbar östlich der neuen Autobahntrasse und nördlich der Bundesstraße 8 und eine befestigte Höhensiedlung der Michelsberger Kultur auf dem Rücken des Greifenbergs. Zwischen den beiden Siedlungen besteht keine funktionaler oder zeitlicher Zusammenhang.[5]
Linearbandkeramische Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Bereich des südlichen Baufelds hatte bereits Ferdinand Kutsch 1936 den nordwestlichen Teil eines Hausgrundrisses der Linearbandkeramischen Kultur des Mittelneolithikums aus der Zeit um 5000 v. u. Z. freigelegt. Im Rahmen des Autobahnneubaus wurden neun weitere Hausgrundrisse sowie Gruben dieser Epoche identifiziert und dokumentiert, die zusammen mit dem Befund von 1936 für eine kleine weilerartige Siedlung sprechen. Damit sind sie die bisher ältesten Spuren einer Besiedlung des Limburger Raums.[5]
| Bezeichnung | Größe | Ausrichtung | Anmerkungen |
| Haus 1 | 9,8 m × 7,0 m | NNW/SSO | Bohlen- und Ständerbautechnik. Hausbegleitende Längsgruben, mit Abfällen verfüllt. Funde der mittleren und späteren Linearbandkeramik. |
| Haus 2 | Lediglich Pfosten- und Grubenreste erhalten | NNW/SSO | Pfostenbau. Hausbegleitende Gruben. Funde der späten mittleren Linearbandkeramik. |
| Haus 3 | Breite 5,9 m; erhaltene Längen 3,50 m und 5,28 m | NNW/SSO | Hausbegleitende Längsgruben. Funde der späten Flomborn-Phase und der frühen mittleren Linearbandkeramik. |
| Haus 4 | Erhalten 5,7 m Länge; 5,9 m Breite | NS | Hausbegleitende Längsgruben. Funde der späten Flomborn-Phase und der frühen mittleren Linearbandkeramik. |
| Haus 5 | Erhalten 5 m/5,5 m Länge; 6,6 m Breite | NS | Hausbegleitende Längsgruben. Funde der mittleren Linearbandkeramik. |
| Haus 6 | Lediglich Reste bis zu 3,3 m Länge erhalten | NS | Keine Gruben, nicht datierbar. |
| Haus 7 | Lediglich einige Pfostengruben erhalten | NW/SO | Keine Gruben, nicht datiert. |
| Haus 8 | Erhalten 7 m Länge; 3,7 m Breite (unvollständig) | NW/SO | Keine Gruben, nicht datiert. |
| Haus 9 | Erhaltene Längen 2,8 m und 3,1 m | NNW/SSO | Keine Gruben, nicht datiert. |
Die Gruben waren ursprünglich zur Entnahme von Lehm angelegt worden, der zum Bau der Häuser diente. Später wurden sie sekundär als Abfallgruben verwendet. Das Fundmaterial aus diesen Gruben setzte sich aus Schlachtabfällen, Keramik, Fragmenten von Mahlsteinen, Silices, Steinen, Hüttenlehm von Flechtwerkwänden und Ofenkuppeln, sowie Holzkohle zusammen.[5]
Michelsberger Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Bergsporn des Greifenbergs wurden schon 2011 Reste einer befestigten Höhensiedlung der Michelsberger Kultur aus der Zeit zwischen 4200 und 3600 v. u. Z. entdeckt. Die Entdeckungen dort waren nicht von Bauarbeiten verursacht, sondern durch die Geländebegehungen des Privatsammlers Dirk Seiler, der dort im Laufe mehrerer Jahre bei Begehungen über 50 Kilogramm Keramikscherben sowie Fragmente von Mahlsteinen und Steinbeilen gefunden hatte. Daraufhin wurden im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geophysikalische Messungen und Sondierungsgrabungen vorgenommen.[6] Dabei wurden im Norden und Osten des Bergsporns die segmentierten und gestaffelten Gräben eines Erdwerkes festgestellt, das im Norden aus einem Graben, im Osten aus zwei parallel verlaufenden Gräben zu bestehen scheint. Zudem wurden innerhalb und außerhalb der Gräben mehrere Reste von Gruben festgestellt. Der äußere Graben wies, bei einer anzunehmenden Erosion von 0,8 m bis 1,2 m immerhin noch eine Resttiefe von 1,7 m und eine Breite von rund acht Metern auf. Das aus dem Graben geborgene Fundmaterial wies eindeutig auf die Michelsberger Epoche. Knochenfunde konnten mittels Radiokarbonmethode auf die Zeiten zwischen 3964 v. u. Z. und 3804 v. u. Z., sowie zwischen 3782 v. u. Z. und 3709 v. u. Z. datiert werden. Die Innenfläche der Grabenanlage könnte bis zu 12 Hektar groß gewesen sein.[7][8]
Im östlichen Bereich des Untersuchungsgebiets, unmittelbar östlich der neuen Autobahntrasse wurden zahlreiche Gruben unterschiedlicher Funktion entdeckt. Darunter befanden sich ovale und abgerundet rechteckige Gruben, deren Wände steil abfielen und die im Zentrum ihrer Sohle eine weitere Vertiefung enthielten. Die Gruben selbst hatten Abmessungen von bis zu 2,20 m mal 2,84 m, die Sohlen befanden sich bis zu 1,10 m unter dem heutigen Geländeniveau. Die zentralen Vertiefungen reichten noch einmal bis zu einer Tiefe von 0,70 m unterhalb der Grabensohle hinab. Diese Konstruktionen wurden als Fallgruben angesprochen.[9][10]
Bronzezeitliche Hügelgräber
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im südlichen Abschnitt der Baufläche, in demselben Bereich, in dem die linearbandkeramischen Befunde lagen, konnten die Spuren von insgesamt drei Kreisgräben festgestellt werden. Ihre Durchmesser betrugen 12,9 m, 12,4 m und 9,4/9,7 m. Ihre Tiefe war noch bis zu 0,6 m, 0,31 m und 0,35 m erhalten, ihre Restbreiten beliefen sich auf 0,5/0,7 m, 0,3 m und 0,12/0,35 m. Die Verfüllungen der Gruben waren nicht einheitlich, sondern sukzessive vonstattengegangen, wobei zwischen niederschlagsbedingten (streifigen) Sedimentationen und anthropogenen (fleckigen) Einbringungen differenziert werden konnte. Das spärliche Fundmaterial aus den Verfüllungen konnte der sogenannten Stufe Wölfersheim zugeordnet werden, einer Übergangszeit zwischen Hügelgräberbronzezeit (Mittlere Bronzezeit) und Urnenfelderkultur (Späte Bronzezeit), womit es sich auf die Zeit zwischen 1300 v. u. Z. und 1200 v. u. Z. datieren lässt. Bei den Gräben handelte es ich um Reste von Grabhügeln, deren auf verschiedenen Niveaus eingebrachten Bestattungen im Laufe der Jahrtausende durch landwirtschaftliche Nutzung und natürliche Erosion abgetragen wurden. Im zeitlichen Kontext der Gräber stehende Spuren von auf Siedlungen weisender Wohnbebauung konnten nicht ausfindig gemacht werden.[11][12]
Spätlatènezeitliche Besiedlung und römische Militärlager
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch wenn keine absolutchronologischen Daten ermittelt werden konnten, ließ sich relativchronologisch feststellen, dass die spätlatènezeitliche Siedlung, und die römischen Militärlager I und II zeitlich aufeinander folgten, wobei die Größe der zeitlichen Abstände zwischen diesen einzelnen Phasen nicht genauer bestimmbar waren.[13][14][15]
Spätlatènezeitliche Besiedlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schwerpunkt der latènezeitlichen Siedlungsspuren befand sich im nordöstlichen Bereich des Untersuchungsgeländes auf dem Gebiet des Greifbergsporns und wurde von den Befunden des römischen Lagers II überschnitten. Lediglich drei Befunde befanden sich im südlichen Bereich, nördlich der B 8, wo sie von den Befunden des römischen Lagers I überschnitten wurden. Insgesamt 96 freigelegte Pfostenlöcher sprechen für Pfostenbauten. Zwei Drittel der Pfostengruben wiesen eine erhaltene Tiefe von 10 cm bis 30 cm auf, ein Drittel war zwischen 30 cm und 70 cm eingetieft. Zwischen Eintiefung und Durchmesser der Gruben scheint kein Zusammenhang bestanden zu haben: zwei Drittel der Gruben hatten einen Durchmesser von 20 cm und 60 cm, bei einem Drittel belief sich der Durchmesser auf 60 cm bis 90 cm. 67 Gruben hatten eine runde, 18 eine ovale und eine Grube eine quadratische Grundform, bei zehn Gruben war der Grundriss nicht mehr bestimmbar. Mindestens zwölf der Pfostengruben ließen sich eindeutig einem Großgebäude von wenigstens acht Metern Breite und zwischen 18 m und 25 m Länge (144 m2 bis 200 m2) zuweisen. Daneben konnten Pfostenspeicher und kleinere Pfostengebäude sowie insgesamt 51 Gruben unterschiedlicher Funktion mit latènezeitlichem Fundmaterial nachgewiesen werden. Die Gruben scheinen zum Teil ursprünglich als Lehmentnahmegruben angelegt und später sekundär als Abfallgruben verwendet worden zu sein.[13][14][15]
Spätrepublikanische Militärlager
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Fall von Limburg handelt es sich um zwei direkt zueinander benachbarte, unterschiedlich große römische Fortifikationen unterschiedlicher Zeitstellung. Nach Ausweis des knappen Fundspektrums, insbesondere von römischen Schuhnägeln, die zu Caligae gehörten, datieren sie in die Zeit Cäsars und stellen somit die ersten archäologisch fassbaren Anzeichen für die Präsenz der Truppen des römischen Feldherrn im rechtsrheinischen Germanien dar. Absolutchronologisch lassen sich die beiden Lager nicht bestimmen, relativchronologisch ist erwiesen, dass Lager II auf Lager I folgte. Der dazwischenliegende Zeitraum wiederum ist nicht genauer bestimmbar. Beide Lager besaßen einen rein temporären Charakter. Die dort stationierten Einheiten sind namentlich nicht bekannt, es dürfte sich um aus Vexillationen verschiedener Legionen zusammengesetzte Verbände gehandelt haben. Die Umwehrung beider Militärlager bestand aus Erdwällen und Spitzgräben.[13][14][15]
Lager I
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das ältere Lager (sogenanntes Lager I) zeigte sich zuerst in der geomagnetischen Prospektion durch eine lineare Anomalie eines Spitzgrabens, der den Prospektionsbereich von Südwesten nach Nordosten durchzog. Mittig zeigte sich ein rund 7,7 m breiter Tordurchlass. Südlich des Durchlasses zog der 2,0 m bis 2,5 m breit erhaltene Graben noch 40,7 m weit nach Südwesten, bis er von der Autobahntrasse geschnitten und zerstört worden war. Nördlich der Torsituation verlief er noch rund 84 m in nordöstliche Richtung, bevor er mit einer abgerundeten Ecke nach Südosten abknickte. Im Folgenden konnte der Graben durch Profilschnitte näher untersucht werden. Er war im ersten Planum noch mit einer Tiefe von 1,0 m bis 1,6 m erhalten (bei einer ursprünglichen Breite von vermutlich 1,9 m bis 2,0 m) und wies Böschungswinkel zwischen 45° und 62° auf, wobei die Lagerinnenseite durchgängig steiler abgeböscht war. Auf der Nordostseite des Lagers konnte der Graben ebenfalls identifiziert werden, zusätzlich ein weiterer Tordurchlass von neun bis zehn Metern Breite, rund 100 m östlich der Nordecke.
Im südlichen Bereich des Untersuchungsgebietes, im Geländeabschnitt zwischen Bundesstraße und Autobahn, konnte 2014 im Rahmen einer zweiten Grabungskampagne ein weiterer Abschnitt des Lagergrabens auf rund 150 m Länge ergraben und auf rund 400 m prospektiert werden. Kurz vor Abschluss der Untersuchungen wurden weitere geophysikalische Untersuchungen durchgeführt, mittels derer die vollständigen Abmessungend des Kastells schließlich rekonstruiert werden konnten. Die Längsseiten besaßen eine Länge von rund 415 m, die Querflanken eine von rund 245 m, so dass sich eine Gesamtfläche von gut zehn Hektar bei einer Grabenstrecke von 1320 m ergibt.
Eine planmäßige Räumung des Lagers ist mit einiger Sicherheit anzunehmen.[13][14][15]
Lager II
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dass der Ort für die Errichtung des Lagers I mit Bedacht gewählt worden war, zeigt der Umstand, dass nur wenige Jahre später in unmittelbarer Nähe oberhalb der Lahn das Lager II angelegt wurde. Seine abgerundete Südostecke befand sich unmittelbar östlich des Autobahneinschnitts, westlich gegenüber des nordöstlichen Tordurchlasses von Lager I. Die Ecke war etwas weniger als 90° gerundet, der Graben verlief von dort aus in nordnordöstliche Richtung. Auf dieser östlichen Lagerseite befand sich etwa mittig ein 7,3 m breites Tor. Nach insgesamt 230 Metern knickte der Graben mit einer weiteren abgerundeten Ecke nach Westnordwesten ab, wurde dann nach rund 70 m von einem zweiten, 7,9 m breiten Durchlass unterbrochen, bevor er nach weiteren 45 m von der Autobahntrasse geschnitten und zerstört wurde. Auffällig ist, dass der Graben des jüngeren Lagers mit einer erhaltenen Breite von 2,4 m bis 4,8 m und einer Resttiefe von bis zu 2,5 m unterhalb des ersten Planums deutlich mächtiger war als der des ersten Lagers.
Das Lager hatte eine Fläche von rund 6,9 Hektar.[13][14][15]
Fundmaterial
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zeugnis der Eisenzeit ist neben latènezeitlicher Keramik der seltene Fund einer als sogenanntes Tanzendes Männlein bezeichneten Münze. Dieser Typ keltischer Silberquinare wurde zwischen 65 und 40 v. u. Z., unter anderem im Heidetränk-Oppidum bei Oberursel im Taunus geprägt, war aber vermutlich noch deutlich länger als Zahlungsmittel im Umlauf. Er passt zu den Grabungsfunden vom Limburger Domberg aus dem Jahr 2009.[16] Diese, sowie weitere Funde von 1989 lassen auf eine auf dem Domberg befindliche keltische Siedlung schließen.
Zur Datierung der römischen Befunde konnten Teile römischer Amphoren für Wein herangezogen werden. Laut Kategoriesystem nach Heinrich Dressel entsprechen sie dem Typus „Dressel 1“, was einer Nutzung von der cäsarischen bis in die augusteische Zeit entspricht. Eine noch genauere Einordnung der Gefäße ist wegen Fehlens der entscheidenden Amphorenränder nicht möglich. Den entscheidenden Anhaltspunkt für eine exaktere Datierung aber bilden die bereits erwähnten Schuhnägel, die aufgrund ihrer relativ kurzzeitigen Verwendung eindeutig in die Epoche Cäsars weisen.[17]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ines Balzer, Sabine Hornung, Angela Kreuz, Andreas Schäfer, Sabine Schade-Lindig, Debora C. Tretola Martinez, Frank Verse, Stefanie Wefers: Das Fundmaterial aus der spätlatènezeitlichen Siedlung und den römischen Militärlagern. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 106–190.
- Jan Bohatý, Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer: Überblick zu Geologie und Naturraum. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 19–46.
- Jonas Enzmann, Guido Schnell: Nach dem Marsch und vor dem Essen, Schanzarbeiten nicht vergessen. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 101–104.
- Sandra Fetsch, Detlef Gronenborn, Angela Kreuz, Sabine Schade-Lindig: Der Greifenberg bei Limburg a. d. Lahn. Ein Fundplatz der Michelsberger Kultur. In: Hessen-Archäologie 2011, Theiss, Stuttgart 2011, S. 32–36 (academia.edu Digitalisat).
- Sabine Hornung: Die Militärlager von Limburg-Eschhofen. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 227–239.
- Angela Kreuz: Nur Wasser und Brot? Michelsberger Pflanzenreste von Limburg-Eschhofen. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 33–35.
- Angela Kreuz: Überlegungen zur Versorgung der Soldaten in römischen Marschlagern. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 240–249.
- Jessica Meyer, Sabina Schade-Ludwig: Sicheres Wohnen zur Jungsteinzeit. Fallgruben pfählen ungebetene Gäste. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 29–33.
- Jessica Meyer, Sabina Schade-Ludwig: Bronzezeitliche Kreisgräben, versteckt in den Pixeln der Geophysik. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 54–59.
- Jessica Meyer, Sabina Schade-Ludwig: Spätkeltische Siedler hinterlassen Befunde mit Spekulationspotenzial. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 84–88.
- Jessica Meyer, Sabine Schade-Lindig & Egon Schallmayer: De bello Gallico in Hessen – archäologische Spuren Caesars rechts des Rheins. In: Denkmalpflege & Kulturgeschichte Hessen. Band 2013, Nr. 4, S. 2–9.
- Jessica Meyer: Grabhügel der mittleren Bronzezeit. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 47–49.
- Gabriele Rasbach: Von Bergleuten, Händlern und römischem Militär im Lahntal (D). In: Harry van Enckevort et al. (Hrsg.): Supplying the Roman Empire. Proceedings of the 25th International Congress of Roman Frontier Studies. Sidestone Press, Leiden 2024, ISBN 978-94-6426-285-8, S. 191–200 (sidestone.com Digitalisat).
- Kai Ruffing, Armin Becker, Gabriele Rasbach: Kontaktzone Lahn: Studien zum Kulturkontakt zwischen Römern und germanischen Stämmen. (= Philippika – Marburger Altertumskundliche Abhandlungen, Bd. 38) Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2010. ISBN 978-3-447-06249-7.
- Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6.
- Sabine Schade-Lindig: Einleitung zu den archäologischen Ausgrabungen. In: Dies. (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 13–18 (nicht ausgewertet).
- Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer, Sandra Fetsch: Die Besiedlung des Greifenberges während der Jungsteinzeit. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 27–46.
- Sabine Schade-Lindig: Eine ländliche Siedlung der ausgehenden Latènezeit und militärische Anlagen römischer Zeitstellung. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 50–105.
- Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer: Stratigrafie und Chronologie der spätlatènezeitlichen Siedlung und der römischen Militärlager. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 191–210.
- Sabine Schade-Lindig: Zusammenfassung zu den spätlatène- und römerzeitlichen Befunden und Funden in Limburg-Eschhofen. In: Dies. (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 211–226.
- Egon Schallmayer, Sabine Schade-Ludwig, Jessica Meyer: Mit den Kelten kommen die Römer. Militäranlagen an der Lahn bei Limburg-Eschhofen. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 95–101.
- Egon Schallmayer: Caesar in „Germanien“. Die spätlatènezeitliche Siedlung und die römischen Militärlager im historischen Kontext. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 250–292.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Vgl. Egon Eichhorn: Zur Topographie der mittelalterlichen Fern- und Landstraßen zum und im Limburger Becken. In: Nassauische Annalen Bd. 76, 1965.
- ↑ Jan Bohatý, Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer: Überblick zu Geologie und Naturraum. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 19–46.
- ↑ Lina Müller: Steinzeitfunde am Hammerberg bei Limburg. In: Westerwälder Schauinsland 30, 1937
- 1 2 Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6.
- 1 2 3 Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer, Sandra Fetsch: Die Besiedlung des Greifenberges während der Jungsteinzeit. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 27–46.
- ↑ Projekt: Die Anfänge sozialer Komplexität: Erdwerke, Rohstoffnutzung und Territorialität im Neolithikum. Deutsch-französische Forschungen zur Michelsberger Kultur auf der Webpräsenz der DFG, abgerufen am 5. Februar 2026.
- ↑ Sandra Fetsch: Michelsberger Siedlungsspuren am Greifenberg. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 37–43.
- ↑ Sandra Fetsch: Die Michelsberger Kultur in Hessen. Eine Analyse chronologischer und räumlicher Entwicklungen. Dissertation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2017, insbesondere S. 28–37.
- ↑ Jessica Meyer, Sabina Schade-Ludwig: Sicheres Wohnen zur Jungsteinzeit. Fallgruben pfählen ungebetene Gäste. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 29–33.
- ↑ Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer: Jungsteinzeitliche Speicher- oder Fallgruben im Bereich des Brückenbauwerks. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 43–46.
- ↑ Jessica Meyer, Sabina Schade-Ludwig: Bronzezeitliche Kreisgräben, versteckt in den Pixeln der Geophysik. In: Hessen-Archäologie 2012, Theiss, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2860-1, S. 54–59.
- ↑ Jessica Meyer: Grabhügel der mittleren Bronzezeit. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 47–49.
- 1 2 3 4 5 Sabine Schade-Lindig: Eine ländliche Siedlung der ausgehenden Latènezeit und militärische Anlagen römischer Zeitstellung. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 50–105.
- 1 2 3 4 5 Sabine Schade-Lindig, Jessica Meyer: Stratigrafie und Chronologie der spätlatènezeitlichen Siedlung und der römischen Militärlager. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 191–210.
- 1 2 3 4 5 Sabine Schade-Lindig: Zusammenfassung zu den spätlatène- und römerzeitlichen Befunden und Funden in Limburg-Eschhofen. In: Dies. (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 211–226.
- ↑ Robert G. Eberle: Domberg schon in vorchristlicher Zeit bewohnt? Archäologen: Interessante Funde bei Grabungen in Limburg an der Lahn / Bistum zeigt Video im Internet. Geschichtete Geschichte auf dem Domberg unter der Lupe. Archäologen untersuchen Funde – Bistum Limburg zeigt Video von Grabungen. Pressemitteilung des Bistums Limburg vom 7. Juli 2009.
- ↑ Ines Balzer, Sabine Hornung, Angela Kreuz, Andreas Schäfer, Sabine Schade-Lindig, Debora C. Tretola Martinez, Frank Verse, Stefanie Wefers: Das Fundmaterial aus der spätlatènezeitlichen Siedlung und den römischen Militärlagern. In: Sabine Schade-Lindig (Hrsg.): Archäologie am Greifenberg bei Limburg a.d. Lahn. Spuren von der Jungsteinzeit bis zur Römischen Republik (= Hessen-Archäologie. Sonderband 4). WBG Theiss, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-8062-4225-6, S. 106–190.
Koordinaten: 50° 23′ 0,2″ N, 8° 4′ 59,3″ O
- Archäologischer Fundplatz in Mittelhessen
- Römische Befestigungsanlage (Germania magna)
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- Archäologischer Fundplatz im Landkreis Limburg-Weilburg
- Erbaut im 1. Jahrhundert v. Chr.
