Bei der Mobilität zu Fuß und mit dem Fahrrad sind die Unterschiede zwischen den Bezirken sehr groß, wie die VCÖ-Analyse auf Basis des Berichts der MA 18 zum Mobilitätsverhalten der Jahre 2020 bis 2024 zeigte. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Inneren Stadt legen im Schnitt 71 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück. Die Bezirke Mariahilf und Neubau kommen gemeinsam jeweils auf 62 Prozent Geh- und Radverkehrsanteil, die Leopoldstadt kommt auf 58 Prozent.
Auch in Wieden, Margareten, Landstraße, Ottakring, Josefstadt und Alsergrund ist die Bevölkerung auf mehr als der Hälfte ihrer Wege zu Fuß oder mit dem Rad mobil. Während im Zeitraum 2015 bis 2019 nur in der Inneren Stadt der Anteil der aktiven Mobilität höher als 50 Prozent war, sind es mittlerweile bereits zehn Bezirke, hieß es beim VCÖ. Am niedrigsten ist der Anteil der aktiven Mobilität in der Donaustadt mit 31 Prozent.
In der Leopoldstadt fahren die meisten Rad
Beim Radfahren ist die Leopoldstadt Spitzenreiter mit einem Radverkehrsanteil von 18 Prozent, vor Landstraße mit 16 Prozent und der Inneren Stadt mit 14 Prozent. Im Schnitt der Jahre 2020 bis 2024 beträgt der Radverkehrsanteil in Wien 9,5 Prozent. Höher als im Durchschnitt ist der Anteil des Radfahrens an der Mobilität auch in Meidling, Josefstadt, Alsergrund, Ottakring, Wieden, Margareten, Mariahilf, Neubau, Hernals und Brigittenau, informierte der VCÖ. Am niedrigsten ist der Radverkehrsanteil in Liesing mit vier Prozent.
In der Innenstadt gehen die meisten zu Fuß
Wiens fleißigste Fußgängerinnen und Fußgänger sind in der Inneren Stadt zu Hause, die 57 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß gehen, vor Mariahilf und Neubau mit 51 Prozent sowie Wieden und Margareten mit 45 Prozent. Am niedrigsten ist der Anteil des Zu-Fuß-Gehens an der Mobilität in der Donaustadt mit 24 Prozent.
