Die deutsche Feuerverzinkungsindustrie kann ihre Treibhausgasemissionen bis 2045 um rund 90 Prozent gegenüber 1990 senken. Das zeigt eine neue Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Bundesverband Feuerverzinken e.V. (German Galvanizers Association). Zentral dafür sind Energieeffizienzmaßnahmen, die Elektrifizierung der Verzinkungsöfen, der weitere Ausbau erneuerbarer Energien und der Einsatz von Low-Carbon-Zink. 💡 Wichtig ist: Die Transformation ist technisch machbar. Viele der notwendigen Technologien sind bereits verfügbar. Die entscheidende Frage ist daher weniger, ob die Branche dekarbonisieren kann, sondern unter welchen Bedingungen sie dies schnell genug schafft. Die Roadmap zeigt auch: Zwischen 1990 und 2025 konnte die Branche ihre absoluten Treibhausgasemissionen bereits um rund 30 Prozent senken. Bezogen auf eine Tonne verzinkten Stahl wurden die spezifischen Emissionen sogar mehr als halbiert. Für den nächsten Schritt braucht es vor allem verlässliche Rahmenbedingungen: ausreichend erneuerbaren Strom, beschleunigten Netzausbau, planbare Netzanschlüsse und Investitionssicherheit für mittelständisch geprägte Unternehmen. Ein zusätzlicher Punkt: Die Klimabilanz des Feuerverzinkens hängt nicht nur von der Energie im Betrieb ab. Auch die Vorkette des Zinks spielt eine relevante Rolle – und wird in Zukunft relativ wichtiger, wenn die direkten energiebedingten Emissionen sinken. #feuerverzinken #klimaschutz #industrie Carl-Otto Gensch
Öko-Institut
Forschungsdienstleistungen
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Das Öko-Institut ist eine der führenden unabhängigen Forschungs- und Beratungsorganisationen in Europa, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzt. Gegründet 1977, entwickelt es Grundsätze und Strategien zur Verwirklichung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung auf globaler, nationaler und lokaler Ebene. Auf der Basis werteorientierter Forschung berät das Öko-Institut Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Themen wie Chemikalienmanagement und Technikfolgenabschätzung, Energie und Klima, Emissions- und Immissionsschutz, Strahlenschutz, Landwirtschaft und Biodiversität, nachhaltiger Konsum, Mobilität, Ressourcenmanagement und Industrie, Kerntechnik und Anlagensicherheit sowie Recht, Politik und Governance.
- Website
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http://www.oeko.de
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- Branche
- Forschungsdienstleistungen
- Größe
- 51–200 Beschäftigte
- Hauptsitz
- Freiburg
- Art
- Nonprofit
Orte
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Primär
Wegbeschreibung
Merzhauser Strasse 173
Freiburg, 79028, DE
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Wegbeschreibung
Office Berlin
Borkumstraße 2
Berlin, 13189, DE
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Wegbeschreibung
Office Darmstadt
Rheinstrasse 95
Darmstadt, 64295, DE
Beschäftigte von Öko-Institut
Updates
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Die Biodiversität weltweit und auch in Deutschland steht unter massivem Druck: Lebensräume verschwinden, Arten sterben aus, Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht. Das hat dramatische Folgen – nicht nur für Tiere und Pflanzen, sondern auch für uns Menschen: Denn wir sind auf funktionierende Ökosysteme angewiesen, etwa für saubere Luft, fruchtbare Böden und ein stabiles Klima. Doch es gibt Lösungen. Entscheidend sind: 👉Naturbasierte Lösungen, die Ökosysteme stärken und gleichzeitig Klimaschutz betreiben 👉Der Umbau der Land- und Forstwirtschaft, weg von Intensivnutzung und Monokulturen hin zu vielfältigen, resilienten Systemen 👉Eine nachhaltige Ernährungsweise, die Ressourcen schont und Biodiversität respektiert, durch Regionalität und mehr Biolebensmittel Was es dafür braucht? Politischen Willen, klare Rahmenbedingungen und mutige Entscheidungen – von der EU bis in die Kommunen. Der Erhalt der Biodiversität ist kein „nice to have“, sondern essenziell für unser Überleben. In diesem Sinne wünschen wir einen aktionsreichen #TagderBiodiversität. Passend dazu haben wir nochmal in unserem Podcastarchiv geschaut und legen euch diese Folge mit Judith Reise sehr ans Herz, wenn ihr sie noch nicht kennt: https://lnkd.in/dJuUCssJ Viel Freude beim Hören! #biodiversityday #biodiversität #artenschutz
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Öko-Institut hat dies direkt geteilt
Happy to support the European Commission in the #ESPR preparatory study and the revision of EU Ecolabel criteria for #Furniture with my team at Öko-Institut and partners from Trinomics , Ecoinnovazione srl - spin off ENEA , Fraunhofer IZM and VITO . 👍🏻 Register as stakeholder to stay informed 👉🏻 Contribute to the ongoing consultations Daniel Hinchliffe Ashleigh McLennan Clara Löw Timea Pal Kardelen Afrodit Adsal Alessandra Zamagni Eduard Wagner Nele Kelchtermans
📢 Launch of the #ESPR preparatory study for #Furniture🚨 Help us to make furniture more sustainable! Check out the study website: 🌐https://lnkd.in/e9xiDRhB ✅Register as a #stakeholder 📝 Contribute to the initial stakeholder consultation survey on potential #Ecodesign requirements for furniture ⏳ Deadline 29 June 2026 ___________ 🏷️💚 In parallel the #EUEcolabel criteria for furniture are being revised - details here https://lnkd.in/ebzv9G6d #SustainableProducts #CircularEconomy
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Öko-Institut hat dies direkt geteilt
🎧 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗹𝗶𝗻𝗴𝘁 𝗻𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘃𝗼𝗿 𝗢𝗿𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲 𝗥𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶? Darüber spricht unser ENSURE-Kollege Ryan Kelly vom Öko-Institut in der aktuellen Podcastfolge von „Wenden bitte!“. Das Thema der neuen Folge: „𝗥𝗲𝗴𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗮𝗹𝘀 𝗠𝗼𝘁𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻“. Dabei geht es nicht nur um regionale Entwicklung, Flächennutzung und gesellschaftliche Akzeptanz, sondern auch ganz konkret um die Arbeit im Kopernikus-Projekt ENSURE. Besonders spannend: In der Folge werden auch unsere Modellregionen Kreis Steinburg, Landkreis Leipzig und Augsburg vorgestellt und Einblicke gegeben, wie im Projekt gemeinsam mit regionalen Akteuren an Lösungen für die Energiewende gearbeitet wird. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Forschung, Praxis und Regionen in ENSURE zusammenkommen, sollte unbedingt reinhören 👇
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Die Reformdebatte zum EU-Emissionshandel konzentriert sich derzeit stark auf Sorgen über ein zu knappes Angebot und mangelnde Marktliquidität. Diese Sorgen sind real. Aber zusätzliche Zertifikate sind keine risikofreie Lösung. Unsere neue Analyse zeigt: Unter den aktuellen Regeln und dem vorgeschlagenen Ende der Invalidierung in der Marktstabilitätsreserve wären bis 2040 bereits mehr Zertifikate verfügbar, als in einem Emissionspfad benötigt würden, der mit dem EU-Klimaziel für 2040 vereinbar ist. Wenn zusätzlich der lineare Reduktionsfaktor geändert wird, steigt das Risiko deutlich: Dann könnte im EU ETS bis 2040 ein struktureller Überschuss von bis zu rund 50 Prozent entstehen. Um den ETS-Cap mit dem EU-Klimaziel für 2040 in Einklang zu halten, sollte der lineare Reduktionsfaktor daher bis 2035 bei 4,4 Prozent bleiben. Ein struktureller Überschuss würde das CO₂-Preissignal schwächen, Investitionen in die Dekarbonisierung untergraben und das EU-Klimaziel für 2040 gefährden – insbesondere, wenn mehrere Maßnahmen zur Ausweitung des Angebots kombiniert werden. Unsere Empfehlungen: 👉 Keine erneute Überversorgung des CO₂-Markts riskieren. Die politische Debatte sollte nicht nur auf strukturelle Knappheit schauen. Es besteht ein erhebliches Risiko, dass im EU ETS wieder ein Überschuss entsteht – vor allem, wenn mehrere Angebotsmaßnahmen zusammenkommen. 👉 EU-ETS-Reformen ausgewogen und gut koordiniert gestalten. Änderungen am linearen Reduktionsfaktor, an der Marktstabilitätsreserve und an IDB-bezogenen Auktionen müssen gemeinsam bewertet werden. Entscheidungen zur MSR-Invalidierung sollten nicht losgelöst vom breiteren ETS-Reformpaket getroffen werden. 👉 Die Genauigkeit des TNAC-Indikators verbessern. Der Indikator, der die Marktstabilitätsreserve steuert, sollte die tatsächliche Angebots-Nachfrage-Balance besser abbilden und die MSR Anfang der 2030er Jahre reaktionsfähiger machen. Die Korrektur der Definition des MSR-Indikators hat in den frühen 2030er Jahren einen stärkeren Effekt auf die Marktliquidität als eine Änderung des linearen Reduktionsfaktors. Der EU-Emissionshandel braucht Liquidität – aber nicht auf Kosten von Marktbalance und ökologischer Integrität. The study is available in English. #ETS #Emissionshandel #ETSreform Johanna Cludius
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Öffentliche Mobilität ist eine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe – aber in vielen Regionen Europas fehlt sie. Unsere neue Studie „Access Denied: Transport Poverty in Europe“ zeigt: Viele Menschen in Europa können öffentliche Verkehrsmittel nicht oder nur eingeschränkt nutzen. In rund 90 Prozent der untersuchten europäischen Länder nutzt mehr als die Hälfte der Bevölkerung den öffentlichen Verkehr nicht regelmäßig. In einzelnen Ländern sind bis zu 19 Prozent der Bevölkerung faktisch auf ein eigenes Auto angewiesen, weil praktikable Alternativen fehlen. Mobilitätsarmut entsteht nicht nur durch hohe Kosten. Entscheidend sind auch Verfügbarkeit, Barrierefreiheit, Sicherheit, Erreichbarkeit wichtiger Dienstleistungen und die Alltagstauglichkeit von Angeboten. Besonders betroffen sind unter anderem Menschen mit geringem Einkommen, ältere Menschen und Frauen. Für die Studie im Auftrag von Greenpeace Central and Eastern Europe haben wir elf Indikatoren für bis zu 33 europäische Länder analysiert – darunter alle EU-Mitgliedstaaten. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen Ländern, Regionen und sozialen Gruppen. Was politisch daraus folgt: ➡️ bessere regionale Anbindungen ➡️ dichtere Takte und bedarfsgerechte Fahrpläne ➡️ barrierefreie Infrastruktur ➡️ mehr Sicherheit an Haltestellen und in Fahrzeugen ➡️ bezahlbare Tarife, Sozialtickets und gezielte Entlastungen für vulnerable Gruppen Ein klimafreundliches Verkehrssystem kann nur dann erfolgreich sein, wenn es soziale Teilhabe ermöglicht. Öffentlicher Verkehr muss deshalb nicht nur ausgebaut, sondern gezielt zugänglich, bezahlbar und alltagstauglich gestaltet werden. #Mobilitätsarmut #ÖPNV #Mobilitätswende #GerechteTransformation #Klimaschutz #SozialeMobilitätswende #PublicTransport Nelly Unger Viktoria Noka Johanna Cludius
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Heute ist Deutscher Diversity-Tag. Für uns am Öko-Institut ist das mehr als ein Aktionstag: Vielfalt, Chancengerechtigkeit und ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld sind Voraussetzungen dafür, dass Menschen ihr Wissen, ihre Perspektiven und ihre Erfahrungen gut einbringen können. Gerade in der wissenschaftlichen Arbeit ist das zentral. Denn wir arbeiten an komplexen gesellschaftlichen Transformationsfragen – von Klimaschutz und Energiepolitik über Ressourcen, Mobilität und Konsum bis hin zu internationaler Umweltpolitik. Gute Lösungen entstehen nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch unterschiedliche Perspektiven, kritische Reflexion und eine Kultur, in der Widerspruch möglich ist. Deshalb sind wir Unterzeichner der Charta der Vielfalt e.V. Sie steht für ein Arbeitsumfeld, das von Wertschätzung geprägt ist – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung oder sozialer Herkunft. Auch intern arbeiten wir kontinuierlich daran, Diversity nicht nur als Haltung zu formulieren, sondern konkret umzusetzen. Dazu gehören unter anderem: 👉 ein Diversity-Bericht mit Strategie, Bestandsaufnahme und regelmäßigen Updates 👉 interne Austausch- und Lernformate zu Themen wie Menopause am Arbeitsplatz, Frauenförderung, Migrationshintergrund, queere Begriffe und Lebensrealitäten sowie Neurodiversität 👉 die Weiterentwicklung von Strukturen, Prozessen und Kommunikationsweisen, damit Teilhabe nicht vom Zufall abhängt Diversity-Arbeit ist kein abgeschlossenes Projekt. Sie bleibt ein Lernprozess: zuhören, nachfragen, Wissen erweitern, Barrieren abbauen, Verantwortung übernehmen. Dazu gehört auch, nicht nur über Vielfalt zu sprechen, sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen sie im Arbeitsalltag wirksam werden kann. Deshalb setzen wir uns weiter dafür ein, dass das Öko-Institut ein Ort ist, an dem unterschiedliche Perspektiven gesehen, gehört und ernst genommen werden. #DDT26 #FlaggeFürVielfalt #ChartaDerVielfalt #Diversity #Vielfalt #Chancengerechtigkeit #Inklusion #Arbeitswelt
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Was entscheidet darüber, ob die Transformation vor Ort gelingt? Eine Woche nach unserer Podcast-Folge mit Ryan Kelly zu regionaler Transformation ziehen wir ein Fazit – mit fünf zentralen Erkenntnissen: 1. Regionen sind Schlüsselakteure Zwischen Kommune und Bundesland werden Flächen ausgewiesen, Infrastruktur geplant und Zielkonflikte ausgehandelt. 2. Akzeptanz entsteht durch Beteiligung und Nutzen Projekte funktionieren dort besser, wo Menschen konkret profitieren – etwa durch lokale Wertschöpfung oder bessere Daseinsvorsorge. 3. „Local Heroes“ machen den Unterschied Engagierte Einzelpersonen, Vereine oder Bürgermeister*innen können Prozesse maßgeblich vorantreiben – oder blockieren. 4. Transformation ist auch eine kulturelle Frage Regionale Identitäten, Narrative und Erfahrungen prägen, wie offen Menschen für Veränderungen sind. 5. Politischer Rückhalt und Ressourcen sind entscheidend Viele Regionen stehen unter hohem Umsetzungsdruck – oft mit begrenztem Personal und wenig Zeit für echte Beteiligung. Unser Fazit: Transformation wird nicht allein durch politische Zielvorgaben entschieden, sondern durch ihre Umsetzung vor Ort. Wer Regionen stärken will, muss genau dort ansetzen. 🎧 Folge nachhören: https://lnkd.in/dFQRYgYE #Transformation #Klimapolitik #Energiewende #RegionaleEntwicklung #Nachhaltigkeit
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Öko-Institut hat dies direkt geteilt
🚚 ⚡ Praxistest bestanden: Hohe Zufriedenheit bei E-Lkw-Pionieren nach Langzeiterprobung Die Dekarbonisierung des schweren Güterkraftverkehrs gewinnt an Kontur. Im Rahmen der dritten Befragungswelle des Projekts #ELVLIVE hat das Öko-Institut 57 Transportunternehmen befragt, die batterieelektrische Lkw bereits seit über einem Jahr im Regelbetrieb einsetzen. Die Ergebnisse der aktuellen Kurzstudie „Akzeptanz von E-Lkw nach längerer Praxiserprobung“ zeigen einen klaren Trend: ▶️ Positive Langzeiterfahrung: 93 % der befragten Anwender sind mit der Technologie (sehr) zufrieden. Besonders bemerkenswert: E-Lkw werden im Vergleich zu Diesel-Lkw tendenziell als technisch zuverlässiger bewertet und die hohe Akzeptanz beim Fahrpersonal hervorgehoben. ▶️ Wirtschaftlichkeit: Für viele Pioniere ist der wirtschaftliche Betrieb bereits heute Realität. Die Mautbefreiung stellt dabei derzeit die wichtigste ökonomische Voraussetzung für die Beschaffung dar, während niedrige Stromkosten am eigenen Depot den Betrieb zusätzlich absichern. ▶️ Herausforderung Infrastruktur: Das öffentliche Laden bleibt ein kritisches Nadelöhr - insbesondere für den Fernverkehrseinsatz. Bemängelt werden die hohen Kosten, die fehlenden Reservierungsmöglichkeiten und die bislang häufig mangelnde Lkw-Tauglichkeit von existierenden Standorten. ▶️ Zukunftsperspektive: 93 % der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass der E-Lkw bis 2030 zum umfassenden Standard in ihrem Fuhrpark wird. Vielen Dank an die weiteren Autor*innen: Jonathan Schreiber, Mareike Reiche und Dr. Katharina Göckeler. Weitere Informationen zum Projekt und ergänzende Publikationen sind auf der Projektwebsite verfügbar: https://lnkd.in/eqqX63KV #Logistik #Verkehrswende #Elektromobilität #ELkw #Nachhaltigkeit #OekoInstitut #Gueterverkehr #ELVLIVE #Innovation
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Batterieelektrische Lkw sind längst mehr als ein Zukunftsversprechen. Eine aktuelle Befragung des Öko-Instituts unter 57 Transportunternehmen zeigt: 👉 Unternehmen, die schwere E-Lkw seit mindestens einem Jahr im Alltag einsetzen, bewerten die Technologie sehr positiv. Die zentralen Ergebnisse: 93 Prozent der befragten Unternehmen sind mit ihren E-Lkw hochzufrieden. Besonders hervorgehoben werden die technische Zuverlässigkeit, der Fahrkomfort und die hohe Akzeptanz beim Fahrpersonal. Auch wirtschaftlich schneiden E-Lkw in der Praxis gut ab – derzeit vor allem durch die Mautbefreiung und niedrige Stromkosten beim Laden am eigenen Depot. Gleichzeitig zeigt die Befragung: Für den weiteren Hochlauf braucht es bessere Rahmenbedingungen. Dazu zählen vor allem geringere Anschaffungskosten, weniger bürokratische Hürden beim Aufbau von Depot-Ladeinfrastruktur und Netzanschlüssen sowie ein öffentliches Ladenetz, das wirklich auf schwere Lkw ausgelegt ist. Für den Fernverkehr wünschen sich die Unternehmen insbesondere mehr Ladepunkte, ausreichend Platz an den Standorten, transparente und günstigere Strompreise sowie Reservierungsmöglichkeiten. Der Blick nach vorn ist eindeutig: 93 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass E-Lkw bis 2030 zum umfassenden Standard in ihrem Fuhrpark werden. Florian Hacker Jonathan Schreiber #Elektromobilität #ELkw #Güterverkehr #Klimaschutz #Verkehrswende #Logistik #NachhaltigeMobilität
