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Offizielles Landesportal der Bayerischen Staatsregierung: Aktuelle Meldungen, Informationen zum Freistaat Bayern, Politikthemen.

Das Bayerische Kabinett tagt am 28. Juli 2026 am Starnberger See.

Bayern ist Wasserland und soll es bleiben

Kabinettssitzung am 28. Juli 2026

1. Niedrigwasserinformationsdienst wird konsequent weiterentwickelt / Freistaat unterstützt Kommunen bei ihrer Pflichtaufgabe, öffentliche Trinkwasserversorgung zu gewährleisten / Bayern arbeitet konsequent an der Stärkung der Wasserversorgung – auch die Fernwasserversorgung soll an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden

2. Die Staatsregierung stärkt den Wasserrückhalt mit den Schwammregionen in Bayern / Gemeinden, Landwirtschaft und Bürger entwickeln gemeinsam Lösungen vor Ort / Die Ländliche Entwicklung macht Regionen widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Starkregen / Bayern setzt auf Kooperation statt Vorgaben und stärkt die Eigenverantwortung der Kommunen

3. Die Staatsregierung treibt den Waldumbau zu klimastabilen Mischwäldern konsequent voran / Der Waldumbau gewinnt weiter an Tempo – Beratung und Förderung zeigen Wirkung / Bayern investiert gezielt in Klimaschutz, Walderhalt und zukunftsfähige Forstwirtschaft / Der Freistaat nimmt beim Waldumbau bundesweit eine Vorreiterrolle ein 

4. Vorsorgende und krisenfeste Stadtentwicklung: Strategien für hitze- und wassersensibles Planen und Bauen

5. Gewässerthermie kann bedeutenden Beitrag zur Wärmewende in Bayern leisten 

6. Bayern setzt seinen Weg des kooperativen Naturschutzes konsequent fort / Auch EU und Bund müssen sich zuverlässig an der Finanzierung beteiligen 

7. Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes auf den Weg gebracht / Naturschutz soll effizienter und zielgenauer werden / Schutzniveau aus Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und Versöhnungsgesetz bleibt gewahrt 

Zum Bericht aus der Kabinettssitzung vom 28. Juli 2026

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Gespräch zwischen Ministerpräsident Dr. Markus Söder (links) ...
Der ungarische Ministerpräsident Péter Magya mit einem bayerischen ...
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Pressekonferenz mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und ...
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Reise nach Budapest, Athen und Chişinău

Vom 30. bis 31. Juli 2026 ist Ministerpräsident Dr. Markus Söder gemeinsam mit Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann nach Ungarn, Griechenland und Moldau gereist. Die zweitägige Reise zur Vertiefung der bayerischen Gesamtstrategie für Südosteuropa führte in die Hauptstädte Budapest, Athen und Chișinău. Auf dem Programm standen unter anderem hochrangige politische Gespräche mit Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar, Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und Moldaus Staatspräsidentin Maia Sandu.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Diese Reise wird ein Speed-Dating internationaler Politik mit dem traditionell wichtigen Fokus auf Südosteuropa. Wir setzen dabei unterschiedliche Akzente: Kontakte wiederbeleben in Ungarn, Kontakte intensivieren in Griechenland und Kontakte neu knüpfen in Moldau. Bayern ist als stabiler demokratischer Anker und Wirtschaftspartner sehr gefragt. Je schwieriger traditionelle Märkte im globalen Wettbewerb werden, desto aktiver müssen wir die europäische Zusammenarbeit ausbauen und weitere Märkte erschließen. In Ungarn nehmen wir die traditionell guten Beziehungen nach dem Regierungswechsel wieder auf. Wir beleben die Regierungskommission beider Länder und bauen die Zusammenarbeit bei Universitäten aus. Bayern und Ungarn sind beides Autoländer und wollen gemeinsam für eine Zukunft des Hightech-Verbrenners in Europa werben. In Griechenland begegnen wir alten Freunden: Wir wollen Universitätskooperationen mit dem Schwerpunkt auf Energie und Wasserstoff voranbringen und natürlich auch über Migration sprechen. Griechenland ist ein zentraler europäischer Partner mit wichtigen Aufgaben bei der Steuerung der EU-Außengrenzen. Der erste Besuch in Moldau ist aufgrund der strategischen und sicherheitspolitischen Lage von besonderer Bedeutung. Moldau ist ein Schlüsselstaat für die europäische Ostgrenze und darf nicht unter den Einfluss anderer Länder geraten. Wir wollen die Westbindung des Landes weiter fördern und den EU-Beitrittsprozess begleiten.“

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75 Jahre Bund der Bayerischen Gebirgsschützen

Am 1. August 2026 hat der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, am Festakt zu 75 Jahre Bund der Bayerischen Gebirgsschützen in Reichersbeuern teilgenommen.

Staatsminister Dr. Florian Herrmann: „Herzlichen Glückwunsch zu 75 Jahren Bund der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien! Der Zusammenschluss vor 75 Jahren war ein starkes Signal für Zusammenhalt und die bayerische Identität. Im historischen Saal des Altwirts in Reichersbeuern, dem Gründungsort, wird sichtbar, wie lebendig diese Gemeinschaft bis heute ist. Die Gebirgsschützen stehen für Heimat, Glaube und Freiheit. Sie sind der Inbegriff Bayerns. Wer die Montur anzieht, trägt Heimatverbundenheit nach außen und im Herzen. Ob bei großen Staatsbesuchen mit der Ehrenkompanie oder durch ihr Engagement vor Ort: Sie bewahren Brauchtum, Dialekt und Tradition und leben das Ehrenamt. Herzlichen Dank für diesen Einsatz und Schützenheil!“

Bayerischer Buchpreis 2026: Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Stefan Aust

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Stefan Aust zählt zu den Autoren, die mit ihren Büchern den öffentlichen Blick auf die Zeitgeschichte geprägt haben. Ob Terrorismus oder Weltpolitik: Aust dringt mit unverwechselbarer Handschrift zu zentralen Themen unserer Zeit vor und beschreibt Entwicklungen im Gesamtzusammenhang. Damit regt er Generationen zum Nachdenken an. Mit seinem Sachbuch ‚Der Baader-Meinhof-Komplex‘ hat er ein Standardwerk geschaffen, das bis heute die Auseinandersetzung mit der RAF nachhaltig bestimmt. Stefan Aust ist ein streitbarer Geist und vielgelesener Buchautor, der zeigt, dass bedeutsame Bücher von Neugier, Beharrlichkeit und dem Mut zur eigenen Überzeugung leben.“

Zur Pressemitteilung

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: "Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sind die Voraussetzung für Freiheit: Das ist ein guter Tag für die Sicherheit. Rheinmetall investiert 500 Millionen Euro in die größte und modernste Pulverfabrik Europas für Munition."
Der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG, Armin Papperger, ...
Grundsteinlegung für Europas modernstes Pulverwerk der Rheinmetall-Tochter ...
Der Landrat des Landkreises Mühldorf am Inn, Max Heimerl, der ...
Der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG, Armin Papperger, ...
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Rheinmetall AG: Grundsteinlegung für Pulverwerk

Ministerpräsident Dr. Markus Söder zur feierlichen Grundsteinlegung für Europas modernstes Pulverwerk der Rheinmetall-Tochter „Nitrochemie“ in Aschau am Inn: „Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sind die Voraussetzung für Freiheit: Das ist ein guter Tag für die Sicherheit. Rheinmetall investiert 500 Millionen Euro in die größte und modernste Pulverfabrik Europas für Munition. Das trägt entscheidend zu Resilienz und Autonomie im Verteidigungsbereich bei und schafft 500 neue Arbeitsplätze in der Region. Davon profitieren Deutschland, die EU und die NATO. Denn: Nur wer sich verteidigen kann, wird nicht angegriffen. In Bayern haben Sicherheit und Verteidigung Priorität – ein Drittel der Defense-Tech-Unternehmen Deutschlands hat ihren Sitz im Freistaat. Mit einem eigenen Rüstungsgesetz sorgen wir für Vorfahrt für Verteidigungsunternehmen. Wir sind dabei wie beim Bundeswehrgesetz deutschlandweit Vorreiter.“

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Antrittsbesuch der niederländischen Botschafterin Hester Somsen

Europaminister Eric Beißwenger: „Enge Partnerschaft für ein starkes Europa! Bayern und die Niederlande verbindet seit vielen Jahrzehnten eine enge Freundschaft – politisch, wirtschaftlich und wissenschaftlich. Mit einem Handelsvolumen von 19,2 Milliarden Euro gehören die Niederlande zu unseren wichtigsten Partnern. Gemeinsam treiben wir Innovationen voran – von Digitalisierung und Maschinenbau über Wasserstoff und CleanTech bis hin zu Cybersicherheit. Unser gemeinsames Ziel: eine wettbewerbsfähige, innovative und handlungsfähige Europäische Union. Europa muss schneller, einfacher und wettbewerbsfähiger werden. Vielen Dank für den offenen und konstruktiven Austausch! Auf die bayerisch-niederländische Freundschaft und auf eine starke gemeinsame Zukunft in Europa.“

Bayern in Zahlen

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