Vom 30. bis 31. Juli 2026 ist Ministerpräsident Dr. Markus Söder gemeinsam mit Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann nach Ungarn, Griechenland und Moldau gereist. Die zweitägige Reise zur Vertiefung der bayerischen Gesamtstrategie für Südosteuropa führte in die Hauptstädte Budapest, Athen und Chișinău. Auf dem Programm standen unter anderem hochrangige politische Gespräche mit Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar, Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und Moldaus Staatspräsidentin Maia Sandu.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Diese Reise wird ein Speed-Dating internationaler Politik mit dem traditionell wichtigen Fokus auf Südosteuropa. Wir setzen dabei unterschiedliche Akzente: Kontakte wiederbeleben in Ungarn, Kontakte intensivieren in Griechenland und Kontakte neu knüpfen in Moldau. Bayern ist als stabiler demokratischer Anker und Wirtschaftspartner sehr gefragt. Je schwieriger traditionelle Märkte im globalen Wettbewerb werden, desto aktiver müssen wir die europäische Zusammenarbeit ausbauen und weitere Märkte erschließen. In Ungarn nehmen wir die traditionell guten Beziehungen nach dem Regierungswechsel wieder auf. Wir beleben die Regierungskommission beider Länder und bauen die Zusammenarbeit bei Universitäten aus. Bayern und Ungarn sind beides Autoländer und wollen gemeinsam für eine Zukunft des Hightech-Verbrenners in Europa werben. In Griechenland begegnen wir alten Freunden: Wir wollen Universitätskooperationen mit dem Schwerpunkt auf Energie und Wasserstoff voranbringen und natürlich auch über Migration sprechen. Griechenland ist ein zentraler europäischer Partner mit wichtigen Aufgaben bei der Steuerung der EU-Außengrenzen. Der erste Besuch in Moldau ist aufgrund der strategischen und sicherheitspolitischen Lage von besonderer Bedeutung. Moldau ist ein Schlüsselstaat für die europäische Ostgrenze und darf nicht unter den Einfluss anderer Länder geraten. Wir wollen die Westbindung des Landes weiter fördern und den EU-Beitrittsprozess begleiten.“














