Man mag vom Design des iBook halten, was man mag, aber da ist ein klares Konzept vorhanden. Stimmt, ein SEHR klares: man nehme einen tollen Prozessor und ein interessantes OS und werfe das dann mit zusammen minderwertigster Peripherie-hardware (Schwabbeltastatur mit Gimicktasten und kaum erkennbarer Beschriftung, Rasierspiegel-Display, hakeliges Witz-Touchpad usw.) der alleruntersten Kategorie in eine Plaste-Cremedose von derart titanenhaften Ausmaßen, daß es garantiert keine Notebooktasche gibt, in die das Teil halbwegs ´reinpaßt. Das Ding soll ja auch nicht in eine Tasche gesperrt werden, sondern stets sichtbar sein. Wer sich das Teil kauft, der findet es wohl auch schön und wills auch herzeigen (nicht umsonst ist das iBook in den USA ein Hit, auch in gehobenen Kreisen). Technisch gesehen ist das iBook wohl kaum die ERfüllung der Menschheitsträume. Während Tastatur und Mauspad meist noch Geschmackssache sind, ist der Monitor ganz klar nicht zeitgemäß. 10,4 Zoll isdt einfach zu klein, keine Frage. Aber ich sprach ja auch nicht von den technischen Feinheiten, sondern vom Gesamtkonzept. Und das ist klar: Flippiges Designerstück, erweiterbar durch USB und FireWire, möglichst immer alles dranstöpseln und gut. Das OS trägt diesen “Ease of use”-Charakter weiter (jaja, auch das mag Geschmackssache sein, da will ich gar nicht streiten). Bei Dells Computer kann ich das alles nicht sehen, bei den jetzigen Klappen schon gar nicht. Der Versuch Dells mit den Klappen wirkt eher wie einem IBM Mitarbeiter
Turnschuhe anzuziehen und ihn als Punker zu verkaufen…
Bunt ist nicht gleich bunt
May 31st, 10
/ Comments Off


