zappzarapp
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zappzarapp (Deutsch)
[Bearbeiten]Alternative Schreibweisen:
Worttrennung:
- zapp·za·rapp
Aussprache:
- IPA: [ˈt͡sapt͡saˈʁap]
- Hörbeispiele:
zappzarapp (Info) - Reime: -ap
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich: mit einer schnellen, meist unauffälligen Bewegung (mit der etwas weggenommen, meist gestohlen wird)
Herkunft:
- vom russischen цапать (capatʹ☆) → ru „greifen“[1]
- zur Wortform in alternativer Schreibung: „Von den Russen übernahmen sie das Wort »Zapp-zarapp«, mit dem die Sieger das wilde Beschlagnahmen von Fahrrädern oder Koffern bezeichneten. »Zapp-zarapp« sagten die Russen, wenn sie einem armen Teufel den Koffer wegnahmen, und es klang fast begütigend. »Zapp-zarapp« sagte nun auch [Ruth] Andreas-Friedrich.“[2]
Synonyme:
- [1] ratzfatz, schwuppdiwupp, schwupps, zack
Oberbegriffe:
- [1] schnell
Beispiele:
- [1] Zappzarapp und weg war er!
- [1] Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit wurde auf die Hinzuziehung eines Dolmetschers verzichtet. Durch das Wort Zappzarapp und entsprechende Wegnnahmegestik wurden dem Beschuldigten Diebstahlvorhaltungen gemacht.[3]
Redewendungen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] mit einer schnellen, meist unauffällige Bewegung (mit der etwas weggenommen, meist gestohlen wird)
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zappzarapp“
- [1] Duden online „zappzarapp“
Quellen:
- ↑ Duden online „zappzarapp“
- ↑ Harald Jähner, „Wolfszeit – Deutschland und die Deutschen 1945–1955“, Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Hamburg, Oktober 2020, 6. Kap., S. 232.
- ↑ Wilfried Ahrens, „Der Geschädigte liegt dem Vorgang bei: oder die besten juristischen Stilblüten“, 5. Auflage, C.H.Beck, 2004, S. 57.
