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Colombo-Plan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Colombo-Plan
Cooperative Economic and Social Development in Asia and the Pacific
BERJAYA
Flagge
Planning prosperity together
BERJAYA
Bild
dunkelblau: aktuelle Mitglieder, gelb: ehemalige Mitglieder
Organisationsart Wirtschaftliches Forum
Sitz der Organe Colombo, Sri Lanka
Generalsekretär VietnamBERJAYA Phan Kiều Thu (seit 2018)[1]
Amts- und Arbeitssprachen

Englisch

Gründung 28. November 1950
www.colombo-plan.org

Der Colombo-Plan wurde 1950 auf einer Konferenz der Außenminister der Commonwealth-Staaten in Colombo (Sri Lanka, damals Ceylon) beschlossen. Der Lebensstandard, besonders die Ernährungsbedingungen, in den Ländern Süd- und Südostasiens soll durch groß angelegte Investitionen angehoben werden. Die begünstigten Länder (Sri Lanka, Indien, Pakistan, Malaysia und Singapur) erhalten Kapitalhilfe und technische Unterstützung von anderen Mitgliedsländern, vor allem Australien, Kanada (bis 1992), Neuseeland, Japan, Großbritannien (bis 1991) und den USA (die den Großteil des Geldes beisteuern).

Der Colombo-Plan wurde als Idee auf einer Commonwealth-Konferenz der Außenminister in Sri Lanka im Januar 1950 entworfen. Auf dem Treffen wurde die Idee eines Plans ins Rollen gebracht, der durch internationale Zusammenarbeit die Lebensbedingungen in Südasien verbessern soll. Ursprünglich war der Plan für sechs Jahre entworfen. Die Gründungsmitglieder waren allesamt Mitglieder des Commonwealth – Australien, Vereinigtes Königreich, Kanada, Ceylon, Indien, Neuseeland und Pakistan – bis sich der Plan zu einer internationalen Organisation entwickelte, mit heute 25 Mitgliedern. Im Jahre 1977 wurde eine neue Verfassung verabschiedet und der Name der Organisation in "The Colombo Plan for Cooperative Economic and Social Development in Asia and the Pacific" geändert, um die Erweiterung der Aufgaben zu verdeutlichen. In den früheren Jahren war der Colombo-Plan dafür verantwortlich den Geld- und Technologieaustausch zur koordinieren. Neben dem rein technischen Ausbau von Straßen, Krankenhäusern, Zementfabriken, Universitäten und anderen infrastrukturellen Maßnahmen, wurde auch Geld in die Ausbildung von Menschen gesteckt, die für den Erhalt dieser Infrastruktur sorgen sollen.

Aktuelle Mitglieder

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Aktuell nehmen 25 Mitglieder an dem Colombo-Plan teil, einschließlich Nicht-Commonwealth-Ländern, sowie Mitglieder regionaler Vereinigungen wie dem Verband Südostasiatischer Nationen sowie der Südasiatischen Vereinigung für regionale Kooperation.

Mitglied Beitrittsjahr
BERJAYA Afghanistan 1963
BERJAYA Australien 1950
BERJAYA Bangladesch 1972
BERJAYA Bhutan 1962
BERJAYA Brunei 2008
BERJAYA Fidschi 1972
BERJAYA Indien 1950
BERJAYA Indonesien 1953
BERJAYA Iran 1966
BERJAYA Japan 1954
BERJAYA Südkorea 1962
BERJAYA Laos 1951
BERJAYA Malaysia 1957
BERJAYA Malediven 1963
BERJAYA Mongolei 2004
BERJAYA Myanmar 1952
BERJAYA Nepal 1952
BERJAYA Neuseeland 1950
BERJAYA Pakistan 1950
BERJAYA Papua-Neuguinea 1973
BERJAYA Philippinen 1954
BERJAYA Singapur 1966
BERJAYA Sri Lanka 1950
BERJAYA Thailand 1954
BERJAYA Vereinigte Staaten 1951
BERJAYA Vietnam 2004

Ehemalige Mitglieder

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Vier Mitgliedsländer sind nicht mehr im Colombo-Plan enthalten, davon die zwei Gründungsmitglieder im Jahre 1950, Kanada und das Vereinigte Königreich. Südvietnam wurde nach der Vereinigung mit dem Norden zur Sozialistischen Republik Vietnam und diese trat 1978 aus. Im Jahre 2001 bis 2003 wurde Vietnam jedoch wieder in die Liste der Beobachter zugelassen und 2004 als neues Mitglied akzeptiert.

Mitglied Beitrittsjahr Austrittsjahr
BERJAYA Kanada 1950 1992
BERJAYA Vereinigtes Königreich 1950 1991
BERJAYA Kambodscha 1951 2004
BERJAYA Südvietnam 1951 1975

Einzelnachweise

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  1. colombo-plan.org